Weihnachts-Cantuccini oder auch die Sache mit der Zeit

Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch einen wunderschönen ersten Advent mit diesen Weihnachts-Cantucchini. Zwar etwas spät, aber dennoch hoffe ich ihr hattet einen entspannten Tag und könnt den Sonntag noch schön ausklingen lassen. Diese Cantuccini tragen bei mir heute zumindest einen Teil zur weihnachtlichen Teerunde abends auf dem Sofa bei.

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Doch was mich eigentlich zu diesem Blog-Post bewegt ist etwas anderes. Ist es nicht merkwürdig? Kaum ist das Halloween Spektakel überstanden und die Zeitumstellung ist vorbei, spricht jeder schon von der Weihnachtszeit. Einmal ganz davon zu schweigen, dass man schon in der letzten Woche der Sommerferien Lebkuchen (ja ok, da sind sie immerhin noch frisch!) in sämtlichen Supermärkten findet und sich über die Horden an Schokonikoläusen in den Regalen wundert.

Weihnachtszeit – was bedeutet das eigentlich für mich?

Spannend finde ich, dass gerade jetzt alle großen Marken einen TV-Spot bringen, der sich emotional mit dem Thema Zeit befasst. Zeit schenken, Zeit nehmen, Zeit auch mal für sich selbst haben. „Stade Zeit“ – wie es hier bei uns in Bayern heisst. Nun gut, auch hier stecken tolle Kreativ-Agenturen dahiner, die Marke und Umsatz ankurbeln wollen. Doch es ist doch tatsächlich so, dass sich die Menschen insbesondere zum Jahresende hin mehr mit diesem Thema befassen.

Auch ich versuche gerade, mir öfter mal Zeit zu nehmen: Zeit für die schönen Dinge im Leben, Zeit für meine Liebsten und ja, auch Zeit für mich selbst. Jeder muss dabei wissen, was einem gut tut und was einem wichtig ist. Soll die an sich ja eh schon oft hektische Adventszeit (was, nur noch 3 Wochen? Ich habe noch gar keine Geschenke!) nicht in Stress ausarten. Daher habe ich den Vorsatz, meine Zeit wieder sinnvoller zu nutzen. Ein Spaziergang mit meinem behinderten Bruder, Plätzchenbacken, ein besonders schöner Christkindlmarkt, meine liebste Yoga-Stunde. Das klingt banal, doch man sollte sich dieses Thema mal wieder mehr zu Herzen nehmen – meine ganz persönliche Meinung.

So und nachdem das jetzt wirklich das „Wort zum Sonntag“ war, finde ich wir sollten zum Wesentlichen zurückkommen. Nämlich ganz wunderbaren Weihnachts-Cantuccini, die ohne Unmengen an Fett und Zucker auskommen und euch so auf ganz leichte und italienische Art und Weise die Adventszeit versüßen.

Ihr braucht für etwa 30-40 Stück:

  • 160g Dinkelmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1-2TL Spekulatiusgewürz oder Zimt, Vanille, Kardamom und eine Prise Pfeffer
  • 70g brauner Zucker
  • 1EL Butter oder Margarine
  • 1 Ei
  • 1EL Amaretto oder ähnlicher Likör – Espresso schmeckt sicher auch super
  • 150g gehackte Mandeln oder wahlweise auch ganze Nüsse

Und so einfach geht es:

  1. Zuerst alle trockenen Zutaten vermischen, dann Butter oder Margarine, das Ei und den Amaretto hinzugeben und zügig zu einem Teig verkneten.
  2. Die Nüsse darunter kneten und die Teigkugel in Folie gewickelt mindestens 30 Minuten kalt stellen. Je nach Temperatur auf dem Balkon oder im Kühlschrank.
  3. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  4. Den Teig in 5 Teile teilen und daraus Rollen mit je etwa 3cm Durchmesser formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und etwa 15-20 Minuten backen. Etwa 10 Minuten auskühlen lassen.
  5. Dann die Rollen vorsichtig in etwa 1cm dicke Scheiben schneiden und noochmals 10 Minuten knusprig backen.

Die Cantuccini sind hervorragend, um sie in Kaffee zu tunken! Ich liebe die süßen italienischen Kekse, die mal etwas anderes sind als die typischen Plätzchen.

In diesem Sinne freut euch auf ein weiteres weihnachtliches Rezept nächstes Wochenende und genießt die Zeit bis dahin!

Herzlichst,

Hannah

4 Gedanken zu „Weihnachts-Cantuccini oder auch die Sache mit der Zeit“

  1. Mal sehn, ob es jetzt klappt…meinen langen Kommentar hast du ja schon bei Facebook^^
    Also ich wünsche euch auf alle Fälle eine besinnliche Weihnachtszeit und dir viel Glück und Erfolg dabei, dich mal auf dich zu konzentrieren. Das kriegst du hin 😉
    Ganz liebe Grüße
    Elsa

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