Toskana Traum – meine Toskana Geheimtipps

Hej hej ihr Lieben,

es wird endlich Zeit, euch ausführlich von meinem Toskana Traum-Urlaub zu berichten und auch jede Menge tolle Insidertipps zu geben – wer weiß, vielleicht verbringt der ein oder andere von euch noch ebenso entspannte Tage unter der Herbstsonne der Toskana wie ich im Sommer. Es war ein wunderbarer Freundinnen-Urlaub, der rundum perfekt war. Aber ich fange von vorne an – meine liebe Freundin Franzi und ich haben relativ spontan beschlossen im August eine Woche nach Italien zu fahren. Ich träume schon lange davon, nochmal die Toskana zu erkunden, denn das letzte Mal war ich als Kind dort.

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Da es sehr kurzfristig war, haben wir einfach über Airbnb gebucht und absolut Glück gehabt mit unserer Unterkunft. Wir haben uns für eine kleine Wohnung auf einem alten Landgut entschieden in der Nähe von San Dalmazio – das ist etwa 20 Minuten von der berühmten Stadt Volterra entfernt, also ziemlich im Landesinneren und etwas abseits vom Meer gelegen. Allerdings hat die traumhafte Ruhe sowie die zauberhafte Terrasse, auf der wir sowohl den Sonnenaufgang sowie Untergang zwischen den Hügeln Italiens genossen haben, uns absolut in unserer Wahl bestätigt. Unser Häuschen konnte wirklich jedes Toskana Klischee bedienen – und das meine ich wirklich überaus positiv! Blaue Fensterläden, alte Steinmauern, knarrende Holzbalken sowie ein wunderschöner Blick haben uns sofort verzaubert.

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Mit unserem Mietwagen sind wir am Montag losgedüst und mit Eros Ramazotti und viel Kaffee sehr entspannt am Nachmittag angekommen. Mit unserer lieben Gastgeberin Laura haben wir uns zunächst am Marktplatz in San Dalmazio getroffen, da sie meinte, dass das alte Landgut eher versteckt und somit schwer zu finden sei – also sind wir ihr noch etwa 5 Minuten hinterhergefahren und haben über kleine Feldwege unser Domizil erreicht. Und: Laura hatte Recht, wir hätten es definitiv nicht alleine gefunden. Doch lange sind wir nicht geblieben – wir konnten es nicht abwarten am Strand  zu stehen und auf das Meer zu blicken. Also direkt wieder los nach San Vincenzo, im Meer Abtauchen und den Sonnenuntergang genießen. San Vincenzo ist ein schöner Küstenort, der auch tolle Restaurants direkt am Meer zu bieten hat. Wer Ruhe abseits vom Touristen-Trubel sucht, ist dort allerdings verkehrt.

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Am zweiten Tag haben wir erst einmal super entspannt gefrühstückt und ein wenig unsere Woche geplant. Danach sind wir mit unserem kleinen Flitzer wieder ab in Richtung Meer – dieses Mal sind wir noch ein Stück nördlich von San Vincenzo an den Strand gefahren, nämlich nach Baratti. Die Bucht ist wirklich schön und dabei ist uns zufällig aufgefallen, dass oberhalb des Strandes eine zauberhafte Burg zu sehen ist. Also sind wir danach spontan einfach der kleinen Straße die Serpentinen nach oben gefolgt und haben uns in Populonia wiedergefunden. Und was soll ich sagen: Ich habe noch nie ein so tolles mittelalterliches Bergdorf gesehen und noch dazu dieser einmalige Blick. Wir waren beide absolut angetan. Das Bemerkenswerte: Es war ein reiner Zufall, wir haben in keinem Reiseführer davon gelesen, noch nie davon gehört. Ein absoluter Geheimtipp sage ich euch. Dort oben ist ein wunderschönes Gartenrestaurant, das uns total verzaubert hat. Wir sind erst einmal auf den alten Festungsturm hoch und haben den Ausblick genossen und sofort beschlossen, dass wir dort nochmals hinfahren und von dort den Sonnenuntergang genießen.

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Am Mittwoch war es dann etwas bewölkter, weshalb wir beschlossen haben nach Volterra zu fahren. Leider waren wir beide ziemlich enttäuscht – OK, es war August, aber nach dem wunderschönen Populonia, wo übrigens kaum Touristen waren, war es uns im wohl berühmtesten Ort der Toskana viel zu voll und touristisch. Also sind wir nach einer Stunde einfach weiter gefahren. Ziel war ein kleines Dörfchen, das wir bei unserer Hinfahrt gesehen hatten. Val d’Elsa ist nur 20 Minuten und Volterra weg und ehrlich gesagt noch viel schöner! Es lohnt sich definitiv dorthin zu fahren. Wir haben uns erst einmal mit frischem Obst aus einem typisch italienischen Lädchen versorgt und uns damit auf die alten Festungsmauern gesetzt und den Traumblick genossen. Das ist wirklich Toskana pur!

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Der nächste Tag hat mit einem Marktbesuch in Pomerance begonnen, wo wir uns mit frischem Obst eingedeckt haben, bevor wir dann an den Strand nach Vada gefahren sind. Dort ist das Meer besonders Türkis und der Strand weiß, ein kleines Restaurant mit Dachterrasse direkt am Strand war dann einfach zu einladend, also wieder einmal „uno espresso per favore“ – das nenne ich mal Kaffee mit Ausblick! Am nächsten Tag sind wir direkt nochmal dorthin und haben ein wenig an unserer Bräune gearbeitet. Auf dem Rückweg zu unserem Häuschen haben wir ein tolles Restaurant entdeckt: Und zwar im Resort La Pieve Vecchia. Wenn ihr nahe am Meer und trotzdem auf einem tollen Landgut Urlaub machen wollt, dann schaut es euch unbedingt mal an! Wir haben super lecker gegessen und der Service war top!

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Zum Abschluss unserer Reise sind wir noch an den Strand in La California gefahren – auch ein wunderbarer Strand, an dem es etwas ruhiger war als in Vada, es gab aber eine mindestens genauso tolle Strandbar, an der wir Virgin Colada und Pasta genossen haben. Freitag sind wir nochmal in Richtung Baratti gefahren und dort an die Steilküste, die wir wieder zufällig entdeckt hatten. Am Abend sind wir dann endlich nochmal nach Populonia hoch, haben unter Pinien gegessen und bei italienischer Life Musik in Erinnerungen geschwelgt – und dabei schon die Pläne für die nächste Reise zusammen geschmiedet.

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Mein persönlicher Toskana Tipp nach dieser Woche ist: Am besten mietet man sich zwei verschiedene Unterkünfte, einmal etwas im Landesinneren um Städte wie Siena, Florenz oder Volterra zu erkunden und außerdem noch etwas in Strandnähe. Ich denke aber, wenn man in der Nachsaison dort ist, findet man definitiv auch spontan etwas Schönes, es gibt so viele Agriresorts – eine Mischung aus Landgut, Hotel und Bauernhof.

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Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei meiner lieben Franzi für diesen tollen erholsamen Urlaub bedanken – es war wirklich einmalig und es ist toll eine Freundin an seiner Seite zu haben, die eigentlich schon wie eine kleine Schwester für einen geworden ist!

So und nun bleibt mir nur noch euch allen einen tollen Sonntag zu wünschen! Bei dem Wetter hier kann man sich vielleicht nochmal in den warmen Süden träumen!

Herzlichst,

Hannah

 

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