Dinkel Lachs Flammkuchen

Hallo ihr Lieben,

es ist schon wieder Sonntag und das Wochenende war schneller vorbei als man schauen konnte. Dabei genieße ich es total an einem Samstag oder Sonntag einfach mal ganz in Ruhe in der Mittagssonne auf dem Balkon zu sitzen und – richtig – nichts zu machen. Außer vielleicht diesen unverschämt leckeren Dinkel Lachs Flammkuchen zu vernaschen. Nachdem ja genug Zeit bleiben muss, um an meiner Bräune und auch der – Sonne sei Dank – guten Laune zu arbeiten, muss dieser Flammkuchen ohne Weizen schnell fertig sein. Und ich verspreche euch, bei diesem einfachen Teig muss man wirklich nie wieder auf fertigen Teig aus dem Kühlregal zurück greifen. Nachdem ich ja keinen Speck esse, ist ein Flammkuchen mit Lachs eine super Alternative. Richtig gut ist übrigens für strenge Vegetarier auch die Feta und Tomaten Variante – on top ein Klecks Pesto und schon wird ein einfacher Flammkuchen zur Delikatesse. Und nachdem ich schon merke, wie euch das Wasser im Mund zusammen läuft, kommt hier jetzt schnell das Rezept.

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Ihr braucht für 2 Personen:

  • 250g Dinkelmehl
  • 8-10 EL Wasser
  • eine Prise Salz
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1 Packung Räucherlachs – bitte aus nachhaltigem Fang
  • 1 Becher Schmand oder Frischkäse
  • 1 Zwiebel in Scheiben
  • etwas frischen Pfeffer

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 230 Grad vor. Wichtig ist, dass der Ofen richtig heiß ist, wenn ihr den Flammkuchen hinein gebt. Nur so wird das gute Stück auch schön knusprig.
  2. Dann knetet ihr aus dem Mehl, dem Wasser, dem Salz und Olivenöl den Teig. Evtl. müsst ihr noch mehr Wasser dazu geben. Ihr solltet aus dem Teig gut eine Kugel formen können und den Teig auf einem Backpapier dünn ausrollen.
  3. Auf dem Boden verteilt ihr dann den Frischkäse und pfeffert den Belag.
  4. Jetzt gebt ihr den Lachs auf den Flammkuchen und verteilt nur noch die Zwiebeln.
  5. Nach 15-20 Minuten ist der Flammkuchen fertig. Unbedingt auf einem Rost backen, dann wird er schön knusprig.

So – bei mir gibt es jetzt Inga Lindström – ja ich gebe es gerne zu – das ist für mich ein Schwedenurlaub vor dem TV.

Also in diesem Sinne, habt eine erfolgreiche Woche.

Alles Liebe,

Hannah

 

Wunderbarer Kirsch-Himbeer Guglhupf

Hej Hej,

ich liebe saftige Kuchen, die so richtig schön intensiv nach Beeren schmecken. Und eben so ein Kuchen ist dieser Guglhupf, der durch Joghurt (natürlich geht auch Sojajoghurt) oder wahlweise auch Schmand im Teig so lecker schmeckt und ganz klar beweist, dass Guglhupf durchaus richtig sexy sein kann. Außerdem kommen bei einem Guglhupf irgendwie immer Kindheitserinnerungen hoch finde ich. Das Tüpfelchen auf dem i ist hier noch ein Topping aus fettarmen Joghurt und Frischkäse, das leicht daher kommt und dabei himmlisch schmeckt. Ich glaube die nächste Version backe ich mal mit Blaubeeren. Wer den Kuchen vegan genießen möchte, kann den Joghurt jeweils durch Sojajoghurt ersetzen und jeweils 1 Ei durch 1 EL Apfelmus – sollte aber dann etwas mehr Backpulver verwenden. Der Kuchen hält sich übrigens locker mehrere Tage und schmeckt dann immer noch total frisch. Aber der ist so lecker, dass er eh nicht lange überlebt…

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Bei dem Obst könnt ihr wie immer variieren, das Grundrezept stammt aus dem Kochbuch Zucker, Zimt und Liebe.

Das braucht ihr für eine Guglhupf-Form:

  • 200g Mehl Dinkel oder Roggen
  • 2TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2TL gemahlene Vanille
  • 150g Margarine
  • 100ml Ahornsirup
  • 4 Eier
  • 250g griechischer Joghurt oder Schmand
  • 300g Beeren und/oder Kirschen TK oder frisch
  • 100g Kirschjoghurt oder Naturjoghurt
  • 50g Frischkäse

Und so geht der Beeren Traum:

  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Dann Margarine, Salz, Ahornsirup, Vanille und Eier nach und nach schaumig rühren.
  3. Danach das Mehl und das Backpulver unterrühren.
  4. Dann vorsichtig den Joghurt und das Obst unterheben.
  5. In eine gefettete Form geben und glatt streichen.
  6. Im Ofen auf mittlerer Schiene eine Stunde backen. Dann den Ofen ausschalten und den Kuchen bei offener Ofentüre langsam auskühlen lassen, sonst fällt er gerne mal zusammen.
  7. Für das Topping Joghurt mit Frischkäse verstreichen und auf dem kalten Kuchen verteilen.

Lasst es euch schmecken. Ich wünsche euch Allen noch einen ganz tollen Tag!

Gesunde vegane Pancakes

Hallo ihr Lieben,

manchmal ist mir in der Früh einfach nach etwas Warmen. Nachdem ich Kuhmilch ja nicht so gut vertrage, habe ich mich mal nach Alternativen umgeschaut. Dabei bin ich auf diese veganen Pancakes gestoßen, die mit Chiasamen und Haferflocken richtig gesund und lecker sind.

Ich habe über Nacht 1 EL Chiasamen in etwas Wasser eingeweicht, am nächsten Morgen sind die dann so richtig aufgegangen und gelartig. Für den Teig gieße ich überflüssige Flüssigkeit von den Chiasamen ab. Außerdem verwende ich statt Mehl Haferflocken. Das macht dann richtig schön satt und ist trotzdem leicht.

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Und das braucht man für 1 Portion:

  • 1 EL Chiasamen
  • 5 EL Haferflocken
  • 1/2 Tasse Mandelmilch
  • 2-3 EL Agavendicksaft
  • Etwas Zimt und Vanille

Und so geht es:

  1. Die Chiasamen über Nacht in Wasser einweichen lassen.
  2. Dann die Samen mit den Haferflocken, der Mandelmilch sowie dem Agavendicksaft und Vanille und Zimt zu einem Teig pürieren.
  3. Je nachdem noch etwas Milch dazu geben, bis der Teig eine schöne Pfannkuchen-Teig-Konsistenz hat.
  4. In einer Pfanne mit etwas Kokosöl kleine Pfannkuchen heraus braten. Die Pfannkuchen brauchen ein wenig länger, als „normale“ Pfannkuchen.
  5. Dazu passen noch wunderbar frische Blaubeeren und Ahornsirup oder Mandelmus.

Schwedischer Kartoffelauflauf

Hej zusammen,

die Schweden kochen ja an sich sehr deftig und reichhaltig. Sahne hier, Mandeltorte da und irgendwie hat man trotzdem das Gefühl, dass man das keinem Schweden ansieht. Vielleicht liegt es ja daran, dass die Schweden sehr viel Sport machen und draussen sind. Ich jedenfalls verbinde Schweden immer mit einem ganzen Tag im Wald und am See, mit Angeln, Lagerfeuer und Ostseeküste. Und nach so einem Tag darf es dann ruhig etwas deftiger sein.

Dieser Kartoffelauflauf vereint all das: eine leckere Sauce mit Creme Fraiche, Speck und weil das noch nicht genug ist folgt noch ein Topping aus Toastbrot-Würfeln. Ja, das haut so richtig rein, aber ab und zu darf das schon mal sein. Vegetarier lassen einfach den Speck weg und kommen dann auch voll auf ihre Kosten.

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Das Schöne ist, dass man kaum Zeit mit lästigem Vorbereiten und Kartoffel schälen verbringt, denn die jungen Kartoffeln kann man mit Schale essen und sie werden komplett im Ofen gegart.

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Und so geht es (für 4 Personen):

  • 200 g Creme Fraiche mit
  • 200 g saurer Sahne und
  • 400 ml Brühe verrühren. Das dann in eine Auflaufform geben.
  • 1 kg neue kleine Kartoffeln abbürsten und waschen. Jeweils im Abstand von ca. 1/2 cm ein-, aber nicht durch schneiden. Kartoffeln mit den Einschnitten nach oben in die Auflaufform setzen. Sie sollten etwa zur Hälfte in der Soße liegen.
  • Pfeffern und im heissen Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) 50 – 60 Minuten backen bis sie gar sind.
  • 5 Scheiben Toastbrot würfeln und mit
  • 75 g Speck in Würfeln und
  • etwas Olivenöl in einer Schüssel mischen.
  • Nach Wunsch mit frischem Rosmarin verfeinern.
  • Die Brotmischung gibt man dann auf die Kartoffeln und backt das Ganze nochmal ca. 10 Minuten weiter, bis die Würfel braun und knusprig sind.
  • Dazu passt noch ein Salat und dann heisst es: Smaklig måltid!

 

Schwedischer Kladdkaka – Schokokuchen

Hej Hej ihr lieben Leser,
heute habe ich für euch ein Kuchenrezept aus Schweden von einer schwedischen Freundin. Kladdkaka heißt übersetzt übrigens soviel wie „Schmutzkuchen“ und kommt daher, dass der Kuchen noch sehr saftig und nicht ganz durchgebacken ist, so dass man schmutzige Hände bekommen würde, wenn man ihn aus der Hand isst.
Am besten schmeckt dieser schokoladige Genuss in den Schären an einem schönen Sommertag – ok, es war dann doch schon eher Herbst…
Dieser Schokokuchen geht so schnell und ist unglaublich lecker – einfach ein richtiges Familienrezept. Umso mehr ehrt es mich, dass ich dieses Rezept hier für euch habe.
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Man braucht:

  • etwa 100g smält smör, also geschmolzene Butter oder Margarine
  • 3 Eier
  • etwa 100g Zuckerrübensirup oder Ahornsirup
  • 75g Mehl
  • 4EL Kakao
  • 1EL Vanille gemahlen
  • 1Msp. Salz
  • 1TL Backpulver

Und so geht es:

Zunächst den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Dann die Butter mit Eiern und Sirup schaumig rühren. Die restlichen Zutaten extra vermischen und dann zu der Ei-Mischung geben.

Das Ganze dann 15-18 Minuten backen. Nicht wundern, der Kuchen ist wie gesagt nicht komplett durchgebacken! Dazu passt super Vanillesahne – ich glaube man bekommt die schwedische Vanille Visp sogar bei IKEA – oder auch Beeren sind lecker dazu.

In Schweden werden alle Zutaten in dl angegeben – hier ist eine hilfreiche Liste! http://www.schweden-seite.de/rezepte_masze_und_gewichte.html