Schokobomben – vegane Brownies mit Himbeeren

Hej hej ihr Lieben,

viele denken ja, dass man beim veganen Backen eingeschränkt sei und dass vegane Kuchen immer automatisch gesund schmecken müssen.

Diese Brownies habe ich an meinem Geburtstag im Büro dabei gehabt – und keiner wollte so recht glauben, dass diese Brownies vegan sind und noch dazu ruck zuck fertig. Und ich kann nur sagen, stellt euch auf so richtige Schokobomben ein, die einen einfach nur umhauen! Vegane Brownies mit Himbeeren – das ist wirklich nach meinem Geschmack!

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Das braucht ihr für 1 Blech:

  • 1 sehr reife Avocado
  • 100ml Olivenöl oder anderes Pflanzenöl
  • 250g Vollkornmehl Dinkel oder Roggen
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Packung Vanille gemahlen
  • 1TL Salz
  • 120g Backkakao-Pulver
  • 4TL Balsamico Essig
  • 6EL Ahornsirup
  • 400ml Wasser
  • 200g Zartbitterschokolade fein gehackt
  • 100g Himbeeren oder auch Blaubeeren, Kirschen, Mandarinen…was ihr wollt!

Und so geht es:

  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Himbeeren vorsichtig waschen und abtropfen lassen.
  3. Die Avocado halbieren und mit einer Gabel zerdrücken. Das geht natürlich auch mit einem Mixer.
  4. Dann das Öl dazu geben und mit der Avocado gut verrühren.
  5. Danach alle weiteren Zutaten bis auf Schoki und Obst unterrühren. Beim Wasser einfach ein bisschen auf die Konsistenz achten, es kann sein, dass man weniger braucht.
  6. Die Schokolade am Ende fein gehackt unterrühren.
  7. Den Teig auf das Backblech geben und gut verstreichen. Das Obst darauf legen.
  8. Etwa 15 bis 20 Minuten backen und dann in kleine Brownies schneiden. Ich hätte mich da ja rein legen können!

Berichtet doch gerne mal, mit welchem Obst ihr den Kuchen macht? Viel Spaß beim Nachbacken!

Glutenfreie Bananen-Schoko Muffins

Hallo zusammen,

momentan liest man ja überall etwas zum Trend Clean Eating. Ich sage immer, es muss einfach eine gesunde Mischung sein und gut ist. Dieses Rezept passt aber absolut in das Beuteschema dieses Trends. Noch dazu sind diese Muffins glutenfrei – denn glutenfrei Backen ist gar nicht schwer.

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Dabei waren diese Muffins sogar mehr oder weniger eine Resteverwertung, aber dafür waren sie wirklich grandios. Ich habe dieses Mal Vollkorn-Reismehl verwendet und war positiv angetan. In Wasserburg ist ein super großer Bioladen, der ein tolles Sortiment an gesunden Mehlsorten und Nudeln bietet. Hört euch einfach mal in eurer Umgebung um, ihr findet sicher auch einen gut sortierten Bioladen, denn da bekommt ihr die beste Auswahl an Mehlsorten und glutenfreien Lebensmitteln.

Dieses Mal habe ich außerdem noch Haferflocken verwendet, ich gebe euch die Zutaten einfach mal in Tassen an, denn Tassenkuchen sind doch einfach immer perfekt und easy. Diese Muffins sind dann außerdem in 20 Minuten gebacken und damit Ruck Zuck fertig. Auf Zucker habe ich komplett verzichtet und nur etwas Ahornsirup hergenommen. Die Banane macht das auch sehr schön süß. Außerdem habe ich mit veganer Schokocreme gearbeitet und daraus einen Schokokern gezaubert. Wenn man sich an eine gesunde Ernährung heran tastet, dann kann ich euch nur raten einfach immer wieder zu experimentieren. Es lohnt sich!

Aus dem Einkaufskorb:

  • 1,5 kleine Tassen Vollkorn-Reismehl
  • 1/2 Tasse Haferflocken
  • 2TL Backpulver
  • Vegane Zartbittercreme oder eben normale Nuss-Nougat Creme
  • 1 Prise Salz
  • 1 Banane
  • 1/2 Tasse echtes dunkles Kakao Pulver
  • 1/2 Tasse Ahornsirup
  • 2T Zimt und Vanille
  • 2 Bio-Eier, die Veganer durch eine weitere Banane ersetzen können

Und so geht es:

  1. Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. Ca. 9 Muffinförmchen in ein Blech setzen.
  2. Die Banane schon mal mit einer Gabel fein zerdrücken.
  3. Im Grunde muss man dann einfach nur nach und nach die anderen Zutaten verrühren, dann mit einem EL in die Muffinförmchen verteilen. Je 1 TL Schokocreme in die Mitte der Muffins setzen.
  4. 20 Minuten backen und Stäbchenprobe machen.

Habt ganz viel Freude beim Vernaschen – ganz ohne schlechtes Gewissen!

Schwedischer Kladdkaka – Schokokuchen

Hej Hej ihr lieben Leser,
heute habe ich für euch ein Kuchenrezept aus Schweden von einer schwedischen Freundin. Kladdkaka heißt übersetzt übrigens soviel wie „Schmutzkuchen“ und kommt daher, dass der Kuchen noch sehr saftig und nicht ganz durchgebacken ist, so dass man schmutzige Hände bekommen würde, wenn man ihn aus der Hand isst.
Am besten schmeckt dieser schokoladige Genuss in den Schären an einem schönen Sommertag – ok, es war dann doch schon eher Herbst…
Dieser Schokokuchen geht so schnell und ist unglaublich lecker – einfach ein richtiges Familienrezept. Umso mehr ehrt es mich, dass ich dieses Rezept hier für euch habe.
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Man braucht:

  • etwa 100g smält smör, also geschmolzene Butter oder Margarine
  • 3 Eier
  • etwa 100g Zuckerrübensirup oder Ahornsirup
  • 75g Mehl
  • 4EL Kakao
  • 1EL Vanille gemahlen
  • 1Msp. Salz
  • 1TL Backpulver

Und so geht es:

Zunächst den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Dann die Butter mit Eiern und Sirup schaumig rühren. Die restlichen Zutaten extra vermischen und dann zu der Ei-Mischung geben.

Das Ganze dann 15-18 Minuten backen. Nicht wundern, der Kuchen ist wie gesagt nicht komplett durchgebacken! Dazu passt super Vanillesahne – ich glaube man bekommt die schwedische Vanille Visp sogar bei IKEA – oder auch Beeren sind lecker dazu.

In Schweden werden alle Zutaten in dl angegeben – hier ist eine hilfreiche Liste! http://www.schweden-seite.de/rezepte_masze_und_gewichte.html