Von Rhabarber Pie & Fitness Studios – oder auch eine neu entdeckte Liebe

Hej Hej ihr Lieben,

heute geht es um einen Rhabarber-Pie – Rhabarer ist etwas, was ich früher absolut nicht gemocht habe. Es ist schon komisch, dass es Dinge gibt, die einem als Kind gar nicht zusagen und irgendwann lernt man sie dann doch lieben.

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Ähnlich war es mit mir und Fitness Studios – früher hätten mich in eine „Muckibude“ keine zehn Pferde rein gebracht. Dabei ist es total amüsant –es gibt die Pumper, die Geräusche von sich geben – da bekommt man Angst, dann gibt es die Mädels, die nur im Sport-BH trainieren nach dem Motto Sehen und Gesehen werden und natürlich noch diejenigen, die eigentlich gar nicht trainieren, sondern nur so tun als ob.

Warum ich euch das erzähle? Seit Anfang des Jahres bin ich selber Mitglied eines Fitness Clubs. Und zu welcher Gruppe ich gehöre? Ich gehöre zu denen, die dreimal die Woche ins Pilates gehen in bequemen Yogi-Klamotten und einmal pro Woche trainiere ich auch an Geräten – seitdem geht es mir besser denn je. Wichtig war nur für mich, dass ich mich so richtig wohl fühle und habe zum Glück einen Club gefunden in dem das der Fall ist. Ich kann euch hier nur raten macht Probetrainings, testet verschiedene Studios und lasst euch beraten. Im Zweifelsfall muss man sich dann auch bewusst sein, dass professionelle Kurse, ein guter Service und Kompetenz ihren Preis haben. Deshalb sind die ganz billigen Studios dann auch von Anfang an für mich ausgeschieden. Ein wesentlicher Aspekt war für mich auch, dass das Studio Body Balance anbietet. Die Mischung aus Yoga, Pilates, Tai Chi und Kraftübungen bringt mich einfach unglaublich ins Gleichgewicht.

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So – aber zurück zum Wesentlichen. Denn eigentlich wollte ich ja von meiner neu entdeckten Liebe zum Rhabarber erzählen. Das saure – übrigens – Gemüse macht sich hervorragend in einem Streusel Kuchen. Rhabarber sollte immer geschält werden, die Stangen halten übrigens ähnlich wie Spargel länger, wenn man sie in ein feuchtes Küchentuch wickelt.  Ich konnte mich nicht zwischen einem Käsekuchen und einem Rührteig entscheiden – also ist es einfach ein Zwischending in Form eines Quark-Öl Teigs geworden. Dazu gab es dann noch leckere Zimtstreusel aus Mandeln und Haferflocken und ich muss gestehen, dass ich beim nächsten Mal mit Sicherheit die doppelte Menge an Streuseln machen werde. Da werde ich einfach schwach. Wie immer backe ich mit Dinkelmehl und ohne Zucker. Stattdessen habe ich Agavensirup genommen, genauso gut ginge aber auch Ahornsirup – und den muss ich unbedingt wieder auf meine Einkaufsliste setzen.

Apropos Einkaufsliste – diese Dinge braucht ihr für den Rhabarber Pie:

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Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 180 Grad vor und fettet eine Pie Form mit neutralem Pflanzenöl. Am besten verteilt ihr dann auch direkt 1-2 EL Mehl in der Form, dann bleibt danach mit Sicherheit kein Teig kleben. Und ja – hier bin ich jetzt auch schlauer – genau das habe ich nämlich vergessen.
  2. Jetzt mischt ihr alle Zutaten für den Quark Öl Teig. Dafür verrührt ihr einfach das Mehl mit dem Backpulver und Salz, den Quark mit dem Vanillepulver, die Hälfte des Öls, das Ei und die Hälfte des Agaven- oder Ahornsirups. Wer es süßer mag, kann hier auch etwas mehr verwenden. Der Teig darf jetzt 10 Minuten ruhen.
  3. Die Zeit nutzt ihr und schält den Rhabarber mit einem Gemüse Schäler und entfernt die Enden jeweils. Den Rhabarber könnt ihr dann in feine Würfel schneiden.
  4. Nun könnt ihr den Teig in der Kuchenform verteilen. Darauf darf sich dann sanft der Rhabarber betten, bevor ihr aus den übrigen Zutaten die Streusel knetet.
  5. Zum Schluss verteilt ihr noch die Streusel auf dem Kuchen und dann darf der Rhabarber Pie für 30 Minuten in den Ofen. Wie immer verrät am Ende eine Stäbchenprobe, ob der Kuchen noch ein paar Minütchen auf der Sonnenbank vertragen kann.
  6. Besonders gut passt dazu übrigens leicht aufgeschlagene Vanille Creme bestehend aus Creme Fraiche und gemahlener Vanille.

Dann lasst es euch mal schmecken und denkt immer daran, manche Sachen, die man früher nicht mochte, sollte man einfach ab und zu ausprobieren und ihnen eine zweite Chance geben. So steht es übrigens bei mir auch um Sushi – aber das ist eine andere Geschichte.

Habt ein tolles Wochenende.

Herzlichst,

Hannah

 

 

Dinkel Lachs Flammkuchen

Hallo ihr Lieben,

es ist schon wieder Sonntag und das Wochenende war schneller vorbei als man schauen konnte. Dabei genieße ich es total an einem Samstag oder Sonntag einfach mal ganz in Ruhe in der Mittagssonne auf dem Balkon zu sitzen und – richtig – nichts zu machen. Außer vielleicht diesen unverschämt leckeren Dinkel Lachs Flammkuchen zu vernaschen. Nachdem ja genug Zeit bleiben muss, um an meiner Bräune und auch der – Sonne sei Dank – guten Laune zu arbeiten, muss dieser Flammkuchen ohne Weizen schnell fertig sein. Und ich verspreche euch, bei diesem einfachen Teig muss man wirklich nie wieder auf fertigen Teig aus dem Kühlregal zurück greifen. Nachdem ich ja keinen Speck esse, ist ein Flammkuchen mit Lachs eine super Alternative. Richtig gut ist übrigens für strenge Vegetarier auch die Feta und Tomaten Variante – on top ein Klecks Pesto und schon wird ein einfacher Flammkuchen zur Delikatesse. Und nachdem ich schon merke, wie euch das Wasser im Mund zusammen läuft, kommt hier jetzt schnell das Rezept.

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Ihr braucht für 2 Personen:

  • 250g Dinkelmehl
  • 8-10 EL Wasser
  • eine Prise Salz
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1 Packung Räucherlachs – bitte aus nachhaltigem Fang
  • 1 Becher Schmand oder Frischkäse
  • 1 Zwiebel in Scheiben
  • etwas frischen Pfeffer

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 230 Grad vor. Wichtig ist, dass der Ofen richtig heiß ist, wenn ihr den Flammkuchen hinein gebt. Nur so wird das gute Stück auch schön knusprig.
  2. Dann knetet ihr aus dem Mehl, dem Wasser, dem Salz und Olivenöl den Teig. Evtl. müsst ihr noch mehr Wasser dazu geben. Ihr solltet aus dem Teig gut eine Kugel formen können und den Teig auf einem Backpapier dünn ausrollen.
  3. Auf dem Boden verteilt ihr dann den Frischkäse und pfeffert den Belag.
  4. Jetzt gebt ihr den Lachs auf den Flammkuchen und verteilt nur noch die Zwiebeln.
  5. Nach 15-20 Minuten ist der Flammkuchen fertig. Unbedingt auf einem Rost backen, dann wird er schön knusprig.

So – bei mir gibt es jetzt Inga Lindström – ja ich gebe es gerne zu – das ist für mich ein Schwedenurlaub vor dem TV.

Also in diesem Sinne, habt eine erfolgreiche Woche.

Alles Liebe,

Hannah

 

Mango-Kokos-Torte – vegan, glutenfrei & megalecker

Hej Hej,

ich bin süchtig – süchtig nach dieser wahnsinnig leckeren Mango-Kokos-Torte. Die ist noch dazu vegan, glutenfrei und genau genommen sogar low carb. Aber vielleicht sollte ich von vorne anfangen – das Rezept zu dieser wundervollen Torte habe ich bei der lieben Sandra auf dem Blog „Hase im Glück“ gefunden, danke Sandra – du bereicherst mein Kuchen-Repertoire um einiges.

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Der Kuchen geht noch dazu super schnell und ist total leicht – dabei macht er so viel her und kommt komplett ohne Weizen und Zucker aus. Ein Traum also. Vor allem im Frühling lassen sich aus dem Grundrezept wunderschöne Blumen backen – die machen sich auch bei jedem Brunch wundervoll. In meinem Kopf schwirren schon ganz wunderbare Kombinationen aus Erdbeeren, Himbeeren und Ananas herum! Der Trick bei der Kokoscreme ist übrigens, dass Kokosmilch einfach über Nacht in den Kühlschrank kommt und dann so fest wie Sahne wird! Der perfekte gesunde Ersatz also.

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Die Torte ist flott gebacken, wichtig ist eben nur, die Kokosmilch lang genug im Kühlschrank stehen zu haben. Die anderen Zutaten hat man meistens sogar im Haus – also alles rucki zucki fertig! Probiert es unbedingt aus.

Ihr braucht für den Kuchen:

Für den Teig

  • 200g gemahlene Mandeln
  • 50g Kokosflocken
  • 1 Prise Salz
  • 3EL Kokosöl oder ein anderes neutrales Pflanzenöl
  • 3-4EL Ahornsirup

Für die Füllung

  • 2 Dosen Kokosmilch
  • 2EL Ahornsirup
  • 2 reife Mangos

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 180 Grad vor.
  2. Dann mischt ihr für den Boden die Mandeln, Kokosflocken, das Salz und das Öl sowie den Ahornsirup. Am besten knetet ihr den Teig einfach mit den Händen wie einen Mürbeteig.
  3. Dann drückt ihr den Teig mit den Händen in die Backform, diese fettet ihr entweder mit etwas Öl ein oder legt sie mit Backpapier aus. Wichtig ist, dass ihr auch den Rand hochzieht.
  4. Nun backt ihr den Boden 12-15 Minuten, der Teig darf nicht zu dunkel werden.
  5. Jetzt darf der Boden erst einmal verschnaufen und komplett auskühlen.
  6. Als nächstes schlagt ihr die feste Kokosmilch mit den 2EL Ahornsirup auf. Die Masse streicht ihr dann auf den Kuchenboden.
  7. Jetzt kommt der wohl schönste Schritt. Ihr schält die Mangos und schneidet jeweils ganz feine Scheiben. Diese verteilt ihr dann von außen nach innen auf dem Kuchen, so dass dann eine schöne Rose entsteht.

So – und jetzt heißt es genießen, es ist ein Traum sage ich euch.

Ich wünsche euch wunderschöne Ostertage.

Viele liebe Grüße,

Hannah

Muffins mit Erdbeerfüllung ohne Weizen und Zucker

Guten Morgen ihr Lieben,

Ostern naht und diese kleinen Cupcakes sind beim Osterbrunch definitiv ein Muss. Dabei kommen sie komplett ohne Weizen und Zucker aus. Außerdem beginnt bald die Erbeersaison und ich liebe die kleinen roten Früchte ja sowieso so sehr. Für die Füllung habe ich die Muffins ein wenig ausgehöhlt, damit auch wirklich viele Erdbeerchen in die süßen Teile passen und dann ganz einfach wieder den Deckel aufgesetzt. Im Teig sind Dinkelmehl und gemahlene Mandeln, die Füllung besteht aus fettarmen Frischkäse, gemahlener Vanille und Erdbeeren. Gesüßt habe ich dieses Mal nur mit Agavensüße – in Pulverform – allerdings geht natürlich auch Ahorn- oder Agavensirup. Fett kommt übrigens nur in Form von Naturjoghurt in den Teig, ihr seht schon – hier braucht man wirklich kein schlechtes Gewissen haben und kann ruhig zweimal zugreifen, oder dreimal oder viermal oder…

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Ihr braucht für 12 Muffins:

Für den Teig

  • 300g Dinkelmehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 4 Bio Eier
  • 200ml Milch
  • Saft von 1 Zitrone
  • 3EL Agavensüße
  • 1TL gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 150g Naturjoghurt
  • 3TL Backpulver

Für die Füllung

  • 1 kleine Schale Erdbeeren fein geschnitten
  • 1 Becher fettarmen Frischkäse
  • 1TL gemahlene Vanille
  • 1EL Agavensüße

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr mal den Ofen auf 180 Grad Umluft vor. Dann könnt ihr schon mal 12 Muffinförmchen in ein Muffinbackblech geben.
  2. Ihr schlagt dann die Eier mit dem Vanillepulver und der Agavensüße richtig schaumig – das dauert schon in etwa 5 Minuten, also Geduld haben.
  3. Dann gebt ihr alle trockenen Zutaten nach und nach dazu und rührt dann vorsichtig die Milch mit dem Zitronensaft und den Joghurt unter.
  4. Jetzt verteilt ihr den Teig in den Förmchen und die kleinen Cupcakes dürfen sich dann 20-25 Minuten im Ofen eine gesunde Bräune einholen. Stäbchentest machen – oder in meinem Fall einfach mal ein Messer im Muffin versenken, denn irgendwie haben die Zahnstocher immer Schwund – wenn nichts mehr kleben bleibt, dann raus aus dem Ofen mit den guten Stücken und erst einmal abkühlen lasen.
  5. Dann alle Zutaten für die Creme verrühren.
  6. Jetzt müssen die Muffins quasi enthauptet werden, dann habe ich mit einem Löffel jeweils ein kleines Loch in die Cupcakes gegraben, in dem dann schon mal 1-2EL der Füllung Platz haben. Am Ende setzt ihr einfach den Deckel wieder auf und ab mit den Teilchen in den Kühlschrank, bis hungrige Mäuler sich darüber hermachen.

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Ich wünsche euch ganz viel Spaß und schicke herzliche Grüße,

Hannah

Hannah Banana’s veganes Bananenbrot

Hej hej zusammen,

von meiner lieben Freundin Greta werde ich auch liebevoll Hannah Banana genannt, Grund genug ihr dieses Rezept zu widmen.

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Dieses Rezept hat einen ganz einfachen Hintergrund: Ich musste dringend drei Bananen verarbeiten, die schon schön langsam eher ins Bräunliche übergegangen sind und schnell in einen Kuchenteig wandern wollten. Außerdem sollte dieses Bananenbrot als Proviant für unsere Fahrt in die Toskana dienen. Wisst ihr – bei langen Autofahrten braucht man zwei Dinge, nein eigentlich drei, nämlich Kaffee, genug zu Essen und gute  „on the road“ Musik. Für Musik hat die liebe Franzi auf unserer Fahrt gesorgt, dieses Bananenbrot habe ich beigesteuert. Kaffee gab es an der ersten richtig italienischen Raststätte hinter dem Brenner.

Es war eigentlich improvisiert und dafür unglaublich saftig und lecker! Wer keine Kokosmilch mag, der verpasst zwar so einiges, kann sie aber in diesem Rezept einfach durch andere Milch ersetzen.

Das braucht ihr:

  • 3 reife Bananen
  • 2TL Apfelessig
  • 1 Dose Kokosmilch oder alternativ andere Kuh- oder Pflanzenmilch
  • 1/2 Tasse neutrales Pflanzenöl
  • 1 Packung Backpulver
  • 1EL Zimt
  • 1TL gemahlene Vanilleschote
  • 1 Tasse Dinkel- oder Buchweizenmehl
  • 1 Tasse Haferflocken
  • 5EL Ahornsirup
  • 1 Kastenform mit Backpapier ausgelegt

Und so geht es:

  1. Den Ofen auf 160 Grad vorheizen
  2. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Essig verrühren.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, dann zuerst das Öl sowie die Kokosmilch unterrühren und nach und nach die restlichen Zutaten dazu geben. Evtl. braucht ihr ein wenig mehr Haferflocken, der Teig darf nicht zu flüssig werden.
  4. Nach Wunsch könnt ihr auch noch ein paar Beeren, Nüsse oder Schokolade unter den Teig heben.
  5. Den Teig in die Backform füllen.
  6. Dann etwa eine Stunde backen, am Ende Stäbchenprobe machen und noch warm davon naschen.
  7. Das vegane Bananenbrot macht sich auch genial zum Frühstück, man kann es auch wunderbar in Scheiben toasten! Es hält sich in Backpapier eingepackt einige Tage und bleibt dabei wunderbar saftig.

So ihr Lieben – nun wünsche ich euch noch eine tolle Woche und wir hören uns dann am Wochenende wieder.

Liebste Grüße,

Hannah

 

 

 

Schokobomben – vegane Brownies mit Himbeeren

Hej hej ihr Lieben,

viele denken ja, dass man beim veganen Backen eingeschränkt sei und dass vegane Kuchen immer automatisch gesund schmecken müssen.

Diese Brownies habe ich an meinem Geburtstag im Büro dabei gehabt – und keiner wollte so recht glauben, dass diese Brownies vegan sind und noch dazu ruck zuck fertig. Und ich kann nur sagen, stellt euch auf so richtige Schokobomben ein, die einen einfach nur umhauen! Vegane Brownies mit Himbeeren – das ist wirklich nach meinem Geschmack!

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Das braucht ihr für 1 Blech:

  • 1 sehr reife Avocado
  • 100ml Olivenöl oder anderes Pflanzenöl
  • 250g Vollkornmehl Dinkel oder Roggen
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Packung Vanille gemahlen
  • 1TL Salz
  • 120g Backkakao-Pulver
  • 4TL Balsamico Essig
  • 6EL Ahornsirup
  • 400ml Wasser
  • 200g Zartbitterschokolade fein gehackt
  • 100g Himbeeren oder auch Blaubeeren, Kirschen, Mandarinen…was ihr wollt!

Und so geht es:

  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Himbeeren vorsichtig waschen und abtropfen lassen.
  3. Die Avocado halbieren und mit einer Gabel zerdrücken. Das geht natürlich auch mit einem Mixer.
  4. Dann das Öl dazu geben und mit der Avocado gut verrühren.
  5. Danach alle weiteren Zutaten bis auf Schoki und Obst unterrühren. Beim Wasser einfach ein bisschen auf die Konsistenz achten, es kann sein, dass man weniger braucht.
  6. Die Schokolade am Ende fein gehackt unterrühren.
  7. Den Teig auf das Backblech geben und gut verstreichen. Das Obst darauf legen.
  8. Etwa 15 bis 20 Minuten backen und dann in kleine Brownies schneiden. Ich hätte mich da ja rein legen können!

Berichtet doch gerne mal, mit welchem Obst ihr den Kuchen macht? Viel Spaß beim Nachbacken!

Glutenfreie Bananen-Schoko Muffins

Hallo zusammen,

momentan liest man ja überall etwas zum Trend Clean Eating. Ich sage immer, es muss einfach eine gesunde Mischung sein und gut ist. Dieses Rezept passt aber absolut in das Beuteschema dieses Trends. Noch dazu sind diese Muffins glutenfrei – denn glutenfrei Backen ist gar nicht schwer.

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Dabei waren diese Muffins sogar mehr oder weniger eine Resteverwertung, aber dafür waren sie wirklich grandios. Ich habe dieses Mal Vollkorn-Reismehl verwendet und war positiv angetan. In Wasserburg ist ein super großer Bioladen, der ein tolles Sortiment an gesunden Mehlsorten und Nudeln bietet. Hört euch einfach mal in eurer Umgebung um, ihr findet sicher auch einen gut sortierten Bioladen, denn da bekommt ihr die beste Auswahl an Mehlsorten und glutenfreien Lebensmitteln.

Dieses Mal habe ich außerdem noch Haferflocken verwendet, ich gebe euch die Zutaten einfach mal in Tassen an, denn Tassenkuchen sind doch einfach immer perfekt und easy. Diese Muffins sind dann außerdem in 20 Minuten gebacken und damit Ruck Zuck fertig. Auf Zucker habe ich komplett verzichtet und nur etwas Ahornsirup hergenommen. Die Banane macht das auch sehr schön süß. Außerdem habe ich mit veganer Schokocreme gearbeitet und daraus einen Schokokern gezaubert. Wenn man sich an eine gesunde Ernährung heran tastet, dann kann ich euch nur raten einfach immer wieder zu experimentieren. Es lohnt sich!

Aus dem Einkaufskorb:

  • 1,5 kleine Tassen Vollkorn-Reismehl
  • 1/2 Tasse Haferflocken
  • 2TL Backpulver
  • Vegane Zartbittercreme oder eben normale Nuss-Nougat Creme
  • 1 Prise Salz
  • 1 Banane
  • 1/2 Tasse echtes dunkles Kakao Pulver
  • 1/2 Tasse Ahornsirup
  • 2T Zimt und Vanille
  • 2 Bio-Eier, die Veganer durch eine weitere Banane ersetzen können

Und so geht es:

  1. Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. Ca. 9 Muffinförmchen in ein Blech setzen.
  2. Die Banane schon mal mit einer Gabel fein zerdrücken.
  3. Im Grunde muss man dann einfach nur nach und nach die anderen Zutaten verrühren, dann mit einem EL in die Muffinförmchen verteilen. Je 1 TL Schokocreme in die Mitte der Muffins setzen.
  4. 20 Minuten backen und Stäbchenprobe machen.

Habt ganz viel Freude beim Vernaschen – ganz ohne schlechtes Gewissen!

Wunderbarer Kirsch-Himbeer Guglhupf

Hej Hej,

ich liebe saftige Kuchen, die so richtig schön intensiv nach Beeren schmecken. Und eben so ein Kuchen ist dieser Guglhupf, der durch Joghurt (natürlich geht auch Sojajoghurt) oder wahlweise auch Schmand im Teig so lecker schmeckt und ganz klar beweist, dass Guglhupf durchaus richtig sexy sein kann. Außerdem kommen bei einem Guglhupf irgendwie immer Kindheitserinnerungen hoch finde ich. Das Tüpfelchen auf dem i ist hier noch ein Topping aus fettarmen Joghurt und Frischkäse, das leicht daher kommt und dabei himmlisch schmeckt. Ich glaube die nächste Version backe ich mal mit Blaubeeren. Wer den Kuchen vegan genießen möchte, kann den Joghurt jeweils durch Sojajoghurt ersetzen und jeweils 1 Ei durch 1 EL Apfelmus – sollte aber dann etwas mehr Backpulver verwenden. Der Kuchen hält sich übrigens locker mehrere Tage und schmeckt dann immer noch total frisch. Aber der ist so lecker, dass er eh nicht lange überlebt…

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Bei dem Obst könnt ihr wie immer variieren, das Grundrezept stammt aus dem Kochbuch Zucker, Zimt und Liebe.

Das braucht ihr für eine Guglhupf-Form:

  • 200g Mehl Dinkel oder Roggen
  • 2TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2TL gemahlene Vanille
  • 150g Margarine
  • 100ml Ahornsirup
  • 4 Eier
  • 250g griechischer Joghurt oder Schmand
  • 300g Beeren und/oder Kirschen TK oder frisch
  • 100g Kirschjoghurt oder Naturjoghurt
  • 50g Frischkäse

Und so geht der Beeren Traum:

  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Dann Margarine, Salz, Ahornsirup, Vanille und Eier nach und nach schaumig rühren.
  3. Danach das Mehl und das Backpulver unterrühren.
  4. Dann vorsichtig den Joghurt und das Obst unterheben.
  5. In eine gefettete Form geben und glatt streichen.
  6. Im Ofen auf mittlerer Schiene eine Stunde backen. Dann den Ofen ausschalten und den Kuchen bei offener Ofentüre langsam auskühlen lassen, sonst fällt er gerne mal zusammen.
  7. Für das Topping Joghurt mit Frischkäse verstreichen und auf dem kalten Kuchen verteilen.

Lasst es euch schmecken. Ich wünsche euch Allen noch einen ganz tollen Tag!

Amerikanischer Apple Pie – am besten noch warm und mit Vanilleeis

Hej,

Apple Pie ist so ein totaler amerikanischer Klassiker, der am besten noch warm aus dem Ofen schmeckt, dazu dann eine Kugel Vanilleeis und die kulinarische Welt ist perfekt. Besondere Naschkatzen reiben ein wenig Marzipan unter die Apfelmenge. Übrigens kann man den Kuchen auch schnell vegan umwandeln. Wie das? Lest ihr unten…

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Das braucht man für 1 Apple Pie:

  • 300g Mehl Dinkel oder Roggen
  • 1 EL Honig
  • 1 Prise Salz
  • 6EL kaltes Wasser
  • 175g Margarine
  • 6 Äpfel
  • 5 EL Ahornsirup oder Agavensirup
  • etwas Zitronensaft
  • 100g gemahlene Mandeln
  • etwas Apfelsaft oder Cidre
  • 2EL Zimt
  • 2EL Vanillezucker

Und so geht es:

  1. Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zubereiten. Mürbeteig darf man wirklich nicht lange kneten, die Zutaten sollen sich nur ganz grob vermengen und werden kalt verwendet. Dann eine Teigkugel formen und in Folie etwa 1 Stunde kalt stellen.
  2. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Äpfel mit einer Küchenmaschine grob raspeln oder in feine Stücke schneiden. Mit den restlichen Zutaten vermengen.
  3. Den Teig in 2/3 und 1/3 teilen, den größeren Teil mit einem Nudelholz ausrollen auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche oder einem mit Backpapier belegten Backblech. Ich nehme letztere Variante und stülpe den Teig dann quasi direkt in ene gefettete Pie Backform und ziehe dann das Backpapier ab. Der Rand sollte gut überstehen.
  4. Dann den Kuchen füllen. Die zweite Teigkugel dünn ausrollen und ebenso verfahren. Die Decke dann einfach gut mit dem Bodenteig verbinden. Mit einer Gabel öfter einstechen, damit die heiße Luft entweichen kann.
  5. Nach Wunsch noch mit etwas Milch oder Ei einpinseln. Etwa 40 Minuten backen.

Vegan wird der Kuchen ganz einfach durch eine vegane Margarine.

Baguette Parisienne

Hallo,

ich habe mal wieder Baguette gebacken und zwar war es so richtig schön knusprig und lecker. Dies hier geht wirklich wundberbar schnell und man kann es perfekt über Nacht gehen lassen. Das ist so ein Brot, das man super für Besuch machen kann und auch tausendfach variieren, dabei ist es so leicht, dass es wirklich keine Ausreden gibt was das Thema Brotbacken an geht.

Man kann dabei so wunderbar kreativ werden, das ist hier echt nur ein Grundrezept. Wer es süß mag, der ersetzt die Hälfte des Wassers durch Milch oder Soja Milch und nimmt Rosinen oder Schoko Streusel in den Teig und hat dann wunderbares Schoko Baguette für Naschkatzen. Herzhaft gehen immer Zwiebeln, Kräuter, Rote Bete und Co.

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Und das braucht ihr:

  • 500g Mehl
  • 300ml kaltes Wasser
  • 1EL Salz
  • 1EL Honig
  • 1EL Olivenöl
  • 1/2 Würfel Hefe

Und so geht es:

  1. Alle Zutaten ganz schnell zu einem Teig verkneten. Dann ein bisschen Olivenöl auf den Boden der Schüssel geben und die Teigkugel darauf legen.
  2. Dann über Nacht einfach im Kühlschrank gehen lassen, wenn es schneller gehen muss reichen zur Not auch mal 3 oder 4 Stunden.
  3. Danach nicht mehr richtig durchkneten, sondern nur vorsichtig zu einem Baguette formen und dreimal zwirbeln. Dafür einfach um sich selbst drehen.
  4. Bei 200 Grad im Ofen 20 Minuten backen.