Burrito Bowl – schnell und gesund

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich zurück und das mit einem direkt langweiligen Burrito Bowl Rezept, das aber umso schneller fertig ist und super gut schmeckt. Ich liebe ja so einfache Gerichte, hier wandern lauter gesunde Sachen in eine Schüssel, die sonst in einen Burrito gewickelt werden würden – und ganz ehrlich: Wie man diese Wraps halbwegs sexy isst, das weiss nun wirklich kein Mensch. Das ist bei dieser Bowl deutlich einfacher und noch dazu sehen die einzelnen Zutaten so hübsch aus!

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Bei mir gab es dieses Mal:

  • 1 Avocado in Würfel geschnitten
  • 1 grosse Tasse Reis – sogar vom Vortag
  • 1/2 kleine Dose Mais
  • Eine Handvoll Cherrytomaten
  • Fettarmer Kräuterquark
  • Etwas geriebener Käse
  • Viel Chilisalz und frischen Pfeffer

Eigentlich müsst ihr nur alles hübsch anrichten und es euch dann so richtig schmecken lassen! Es eignet sich auch super für Resteverwertung. Auch passen Kidneybohnen so richtig gut dazu oder eben für die nicht Vegetarier Hühnchen oder Thunfisch.

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So, mein fester Plan ist es auch, euch wieder öfter auf dem Laufenden zu halten. Die Fotografie hat mich in letzter Zeit voll und ganz gepackt. Also freut euch auf neue tolle Ideen und Rezepte.

Viele liebe Grüße,

Hannah

Orientalisches Linsen Curry oder eine exotische Genussreise

Hallo ihr Lieben,

heute entführe ich euch mit einem Linsen Curry auf eine kulinarische Genussreise in exotische Länder. Geht also mit mir mit auf Entdeckertour und glaubt mir – spätestens wenn der Duft von Knoblauch, Curry, Kümmel und Kokos durch eure Küche zieht – seid ihr geschmacklich auf Reisen mit diesem super einfachen und schnellen orientalischem Linsen Curry mit einem Spritzer frische Zitrone und Kokosmilch.

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Mich erinnert ein Curry immer wieder an meinen ersten Besuch in Indien. Wir sind in Delhi gelandet und was soll ich sagen – man ist erst einmal vollkommen überwältigt. Diese Gerüche, Bilder, Farben, ja auch diese Armut und trotzdem Lebensfreude – man kann es schlecht beschreiben. Ich weiß noch, dass mir als erstes all die herumstreunenden Hunde am Flughafen aufgefallen sind, bevor ich von der feuchten Luft erschlagen meinen Blick nicht von all den Menschen auf den Straßen abwenden konnte. Hat man seine anfängliche Scheu erst einmal überwunden und lässt sich auf Indien ein, dann ist es ein ganz ganz tolles Land! Ich wurde nirgends so herzlich empfangen und ja, ich habe dort auch das leckerste Curry auf dieser Welt gegessen!

Damit kann dieses einfache Linsencurry zwar nicht ganz mithalten, aber es ist dafür ruck zuck auf dem Tisch und nebenbei noch super gesund. Linsen sind eine tolle Alternative für Vegetarier und Veganer, da sie sehr viel Protein enthalten. Wem das Linsen Curry allein nicht ausreicht, der kann natürlich noch Reis dazu kochen oder ein Fladenbrot dazu essen.

Ihr braucht dafür auch nicht viel – das meiste hat man sicherlich im Haus. Das Rezept ist für zwei hungrige Curry-Liebhaber.

Das wandert in den Kochtopf:

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Und so geht es:

  1. Ihr braucht einen großen Topf oder eine Pfanne. Ein Wok geht sicherlich auch wunderbar. Darin schmelzt ihr als erstes das Kokosöl.
  2. Dazu gebt ihr dann die Gewürze zusammen mit dem klein gehackten Knoblauch und der fein geschnittenen Chili. Dann kommt auch die Zwiebel dazu. Oh Gott wie das duftet!
  3. Wenn die Zwiebeln glasig sind, gebt ihr das Tomatenmark und die Linsen dazu.
  4. Nach 2-3 Minuten löscht ihr die Linsen dann mit der Kokosmilch ab und reduziert die Hitze. Die Linsen müssen jetzt etwa 10 Minuten kochen, vielleicht müsst ihr noch ein klein wenig Wasser dazu geben, je nach gewünschter Konsistenz am Ende.
  5. Zum Schluss kommt der Zitronensaft dazu und evtl. noch ein wenig Salz und Pfeffer.

Das war’s auch schon. Ihr seht, das geht wunderbar einfach und schnell und schmeckt nicht nur Vegetariern und Veganern so richtig gut. Selbstverständlich könnte man auch noch verschiedenes Gemüse mit hineinschnippeln, hier könnt ihr euch wie immer austoben.

Bei mir geht es nächste Woche zwar nicht nach Indien, aber dafür an den Gardasee.

Ganz viel Spaß und viele Grüße,

Hannah

Dinkel Lachs Flammkuchen

Hallo ihr Lieben,

es ist schon wieder Sonntag und das Wochenende war schneller vorbei als man schauen konnte. Dabei genieße ich es total an einem Samstag oder Sonntag einfach mal ganz in Ruhe in der Mittagssonne auf dem Balkon zu sitzen und – richtig – nichts zu machen. Außer vielleicht diesen unverschämt leckeren Dinkel Lachs Flammkuchen zu vernaschen. Nachdem ja genug Zeit bleiben muss, um an meiner Bräune und auch der – Sonne sei Dank – guten Laune zu arbeiten, muss dieser Flammkuchen ohne Weizen schnell fertig sein. Und ich verspreche euch, bei diesem einfachen Teig muss man wirklich nie wieder auf fertigen Teig aus dem Kühlregal zurück greifen. Nachdem ich ja keinen Speck esse, ist ein Flammkuchen mit Lachs eine super Alternative. Richtig gut ist übrigens für strenge Vegetarier auch die Feta und Tomaten Variante – on top ein Klecks Pesto und schon wird ein einfacher Flammkuchen zur Delikatesse. Und nachdem ich schon merke, wie euch das Wasser im Mund zusammen läuft, kommt hier jetzt schnell das Rezept.

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Ihr braucht für 2 Personen:

  • 250g Dinkelmehl
  • 8-10 EL Wasser
  • eine Prise Salz
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1 Packung Räucherlachs – bitte aus nachhaltigem Fang
  • 1 Becher Schmand oder Frischkäse
  • 1 Zwiebel in Scheiben
  • etwas frischen Pfeffer

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 230 Grad vor. Wichtig ist, dass der Ofen richtig heiß ist, wenn ihr den Flammkuchen hinein gebt. Nur so wird das gute Stück auch schön knusprig.
  2. Dann knetet ihr aus dem Mehl, dem Wasser, dem Salz und Olivenöl den Teig. Evtl. müsst ihr noch mehr Wasser dazu geben. Ihr solltet aus dem Teig gut eine Kugel formen können und den Teig auf einem Backpapier dünn ausrollen.
  3. Auf dem Boden verteilt ihr dann den Frischkäse und pfeffert den Belag.
  4. Jetzt gebt ihr den Lachs auf den Flammkuchen und verteilt nur noch die Zwiebeln.
  5. Nach 15-20 Minuten ist der Flammkuchen fertig. Unbedingt auf einem Rost backen, dann wird er schön knusprig.

So – bei mir gibt es jetzt Inga Lindström – ja ich gebe es gerne zu – das ist für mich ein Schwedenurlaub vor dem TV.

Also in diesem Sinne, habt eine erfolgreiche Woche.

Alles Liebe,

Hannah

 

Pasta e basta – Dinkelnudeln mit einer Rucola, Walnuss – Ziegenkäsesoße und Kirschtomaten

Hej Hej,

darf ich präsentieren: was koche ich heute mit Hannah. Dieses Mal: Pasta. Denn Pasta schmeckt immer! Natürlich gibt es bei mir Dinkelnudeln, aber hier könnt ihr euch austoben. Das Gericht war mal wieder eine Spontankreation – ich lasse euch mal kurz an meinen Gedanken teilhaben.

„Hmm…Hunger – war schließlich gerade laufen…was ist denn noch so da? Was geht schnell? Lass mal schauen. Nudeln – Nudeln gehen immer. Dinkelnudeln habe ich noch. Außerdem noch Kirschtomaten, im Kühlschrank noch Ziegenfrischkäse, aber irgendwas Frisches muss noch dazu – Rucola habe ich doch gestern erst gekauft. Hm, noch etwas Knackiges wäre fein – Walnüsse! Das ist es!“

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So oder zumindest so ähnlich sieht es in meinem Kopf aus, wenn ich Hunger habe und auf der Suche nach etwas Essbarem bin. Außerdem versuche ich immer „One Pot“ Gerichte zu kochen, wer per Hand abspülen muss, wird es mir danken.

Also das braucht ihr für 2:

  • 250g trockene Dinkelnudeln
  • Eine kleine Schale Kirschtomaten halbiert
  • Eine gute Handvoll Rucola
  • 100g Ziegenfrischkäse
  • Eine Handvoll gehackte Walnüsse
  • Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver

Und so geht es:

  1. Zuerst bringt ihr einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen.
  2. Dann die Pasta nach Anweisung al dente garen.
  3. Die Nudeln abgießen und im gleichen Topf kurz die Walnüsse rösten und aus dem Topf nehmen.
  4. Dann erst etwas Olivenöl im Topf erhitzen und darin die Kirschtomaten anbraten.
  5. Den Frischkäse dazu geben und schmelzen lassen. Evtl. noch ein wenig Wasser dazu geben und kräftig würzen.
  6. Am Ende nur noch die Nudeln zur Soße geben und darin schwenken. Dann die Walnüsse sowie den Rucola darüber verteilen und anrichten.

Übrigens – ich weiß, dass Ziegenkäse sehr polarisiert, wer also nicht so sehr auf Ziegenstall steht, der nimmt einfach normalen Frischkäse.

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Ich wünsche euch einen guten Appetit. Lasst es euch schmecken.

Viele liebe Grüße,

Hannah

 

 

 

Banana Pancakes & News

Guten Morgen ihr Lieben,

erst einmal wünsche ich euch allen ein wundervolles neues Jahr! Ein Jahr mit gutem Kaffee, lieben Menschen um euch herum, leckerem Essen und vor allem Gesundheit. Ich weiß, das kommt reichlich spät, aber nun kann ich euch endlich erklären, warum es in letzter Zeit hier sehr ruhig war.

Zum einen habe ich mir eine kleine Blog Auszeit gegönnt über die Feiertage und einfach mal die Zeit genossen – wobei ich dann doch wieder von Treffen zu Treffen geeilt bin, viele Freunde waren natürlich über die Feiertage zu Hause, die man dann mal wieder sehen möchte, viele Familien Events finden statt…ich denke, ihr kenn das. Letztes Wochenende war ich dann noch in Hamburg und ehe man sich umschaut ist schon wieder Mitte Januar.

Aber die Sache, die mich gerade am meisten in Anspruch nimmt neben meinem Vollzeitjob, ist meine Weiterbildung zur Ernährungsberaterin. Endlich mache ich meinen Wunsch wahr und ich sage euch – das ist nicht ohne! Gesunde Ernährung interessiert mich ja generell immer schon sehr und momentan schwirrt es in meinem Kopf nur so von Mineralstoffen, Proteinen, Folsäure und Co.

Außerdem habe ich noch einen großen Wunsch erfüllt bekommen – ich habe endlich ein eigenes Logo! So kann das nächste Jahr ja nur gut werden.

Aber genug geredet – schließlich möchte ich euch ja noch ein gesundes Banana Pancake Rezept präsentieren, das Low Carb und ohne Weizen und Zucker daher kommt. Den Teig habe ich ganz einfach in meinem neuen Standmixer gemacht (WMF – Pro Kult), der ein Weihnachtsgeschenk an mich selber war und wirklich JEDEN Tag im Einsatz ist.

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Ihr braucht für 2 hungrige Frühstücksliebhaber:

  • 2 Bananen
  • 1 Prise Zimt und gemahlene Vanille
  • 100g Mandeln gemahlen
  • 4 Eier
  • 1TL Backpulver

Das püriert ihr einfach alles im Mixer und backt in einer beschichteten Pfanne ohne Fett kleine Pfannkuchen. Dazu passt dann Mandelmus perfekt!

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag und schon mal eine super erfolgreiche nächste Woche.

Liebe Grüße,

Hannah

 

Gebratener Manouri mit Honig & karamellisierten Nüssen auf Rucola

Hej Hej ihr Lieben,

letzten Samstag war ich mal wieder richtig ausgiebig im Bioladen hier einkaufen und tja, ich bin jedes Mal hin und weg von der Käsetheke dort. So eine Auswahl hat man wirklich selten. Viele wissen ja glaube ich, dass ich bevorzugt zu Ziegen- oder Schafskäse greife, einfach weil ich es besser vertrage. Dieser Manouri, ein sehr cremiger und weicher Käse, ist mein absoluter Geheimtipp. Er ist sehr viel neutraler und weicher im Geschmack als z.B. Feta und passt sowohl zu süßen als auch herzhaften Gerichten und verzaubert so auch Nicht-Liebhaber von Schafs- oder Ziegenkäse.

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Nachdem es auch noch frischen Rucola aus Eigenanbau gab, war klar, dass ich mal wieder dieses leckere Salätchen machen wollte.

In mein Einkaufskörbchen sind gewandert:

  • Rucola
  • 2 Scheiben Manouri
  • Nüsse
  • Evtl. Bio-Speck
  • Honig

Ich habe dafür ein frisches Bund Rucola mit einem leichten Senf-Balsamico Dressing angemacht. Dafür habe ich 2-3TL Senf, 3EL Olivenöl, 2-3EL Balsamico, Salz, Pfeffer und etwas Honig verrührt. Danach habe ich noch eine Handvoll Nüsse mit etwas Honig karamellisiert. Dafür lässt man 4EL Honig in einer Pfanne zerlaufen und löscht das mit etwas Wasser ab. Dann gibt man die Nüsse dazu, ich habe einfach eine Mischung genommen. Wer es exquisit mag, der nimmt Pinienkerne oder Pistazien.

Den Manouri brät man anschließend nur ganz kurz am besten in einer Steakpfanne von beiden Seiten an und gibt am Ende noch Honig darüber. Nicht Veggies können den Manouri übrigens hervorragend in Bio-Speck verpacken, in diesem Mäntelchen macht sich der Käse vorzüglich!

Probiert es unbedingt mal aus – auch als Vorspeise geht das natürlich sehr gut.

Viel Freude wünsche ich euch und ein schönes Wochenende, das ich übrigens – tadaaaaa – in Edinburgh verbringe. Es fühlt sich fast an wie Heimkommen, denn dort habe ich ja ein Semester studiert und ich freue mich so unfassbar auf die meiner Meinung nach schönste Stadt dieser Welt.

Fühlt euch gedrückt,

Hannah

Gesunde glutenfreie & vegane Pizza

Hallo zusammen,

manchmal braucht man einfach eine ordentliche Pizza – nur leider ist die mit reichlich Käse und Weizenmehl alles andere als gesund. Diese Pizza kann durch Buchweizen- und Maismehl wirklich ohne schlechtes Gewissen vernascht werden, ich verzichte auf Käse und belege die Pizza stattdessen mit frischen Tomaten, Basilikum und Artischocken. Natürlich könnte man trotzdem am Ende Feta darüber geben oder auch einen Pecorino. Übrigens kann man auch mit Kürbisspalten auf der Pizza eine leckere Herbstvariante zaubern.

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Das braucht ihr für ein Blech:

  • 250g Buchweizenmehl
  • 250g Maismehl
  • 1 Packung Trockenhefe
  • Salz
  • 1TL Honig
  • 2EL Olivenöl
  • 450ml warmes Wasser
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 Glas Artischocken oder getrocknete Tomaten
  • Basilikum

Und so geht es:

  1. Die Hefe mit Salz und Honig im Wasser auflösen und erst mal 5 Minuten zur Seite stellen.
  2. Danach das Öl und das Mehl nach und nach unterrühren.
  3. Den Teig gut mit den Händen durchkneten und evtl. ein bisschen Mehl oder Wasser dazugeben, bis der Teig nicht mehr an den Fingern klebt. Dann mit einem lauwarmen nassen Handtuch abdecken und eine gute Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  5. Den Pizzateig auf einem Backpapier ausrollen und zuerst die Tomaten darauf verteilen und gut würzen. Danach die restlichen Zutaten auf der Pizza verteilen und ab damit in den Ofen für 15-20 Minuten.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken – Pizza macht doch einfach immer irgendwie gute Laune.

Viele liebe Grüße,

Hannah

 

Schneller Spinat-Bananen Smoothie & Tipps für ein gutes Immunsystem

Hallo ihr Lieben,

die Erkältungssaison ist ja leider total im Gange, daher sind nun noch mehr Vitaminchen und Tipps für ein gutes Immunsystem angesagt.

An sich sind dabei grüne Smoothies nicht so ganz mein Ding, der Trick ist aber, dass man das Grünzeug nicht schmecken darf. Daher nehme ich immer nur eine kleine Handvoll Babyspinat und dazu kommt dann eine Banane oder ein paar Himbeeren und Kirschen. Ihr könnt übrigens wirklich ohne schlechtes Gewissen auf ungezuckerte Konserven oder TK-Gemüse zurückgreifen. Im Herbst und im Winter sind das tatsächlich tolle Alternativen – ich versuche z.B. auf Tomaten zu verzichten bzw. dann eben Dosentomaten zu wählen, da diese quasi den Sommer in einer Dose einfangen und frisch verarbeitet wurden.

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Aber zurück zum Smoothie: Denn zum Obst kommt dann ein wenig Wasser und Mandelmilch, alternativ könnte man natürlich auch Quark oder Buttermilch nehmen. Zucker ist durch die süße Banane gar nicht nötig.

Ansonsten kann ich euch nur raten regelmäßig raus an die frische Luft zu gehen, ab und zu einen Sauna Besuch einzulegen und ganz viel Tee zu trinken. Damit stärkt ihr euer Immunsystem und die bösen Grippeviren haben keine Chance. Hat es euch dann doch mal erwischt, schwöre ich auf Meerrettich als natürliches Antibiotikum. Auch Spitzwegerich ist super bei angegriffenen Atemwegen.

So – dann genießt trotzdem mal den Herbst und macht es euch schön kuschelig mit Kerzen und Decken.

Viele liebe Grüße,

Hannah

Kürbis Pasta mit Feta

Hej hej zusammen,

die Kürbiszeit ist in vollem Gange und diese Kürbis Pasta ist wirklich total schnell fertig. Wer sich nicht vegan ernährt, der kann am Ende noch Feta darüber krümeln – bei mir natürlich wie immer nur der originale Feta aus Schafs- und Ziegenmilch in Bioqualität.

Ich hatte wieder einen Hokkaido Kürbis, der mit Zwiebeln, Feta und zwecks der Sämigkeit noch zwei Kartoffeln in die Pfanne gehüpft ist. Am Ende wird einfach nur alles püriert und gut ist. Also ist es auch etwas für Überraschungsgäste und Kochmuffel. Dazu gab es Dinkelnudeln, denn wie ihr wisst versuche ich ja Weizen zu vermeiden.

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Das braucht ihr für 2 Personen:

  • 1 kleiner Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer, Chili
  • 250g Dinkelpasta
  • 1 Packung Feta

Und so geht es:

  1. Als erstes halbiert ihr den Kürbis und entfernt die Kerne.
  2. Dann schneidet man den Kürbis in grobe Stücke. Auch die Kartoffeln in Würfel schneiden. Ich schäle den Kürbis nicht.
  3. Nebenbei könnt ihr jetzt schon mal das Nudelwasser aufsetzen.
  4. In einer großen Pfanne brät man nun die Zwiebel und den Knoblauch an. Danach gibt man den Kürbis und die Kartoffeln dazu. Kurz scharf anbraten und dann mit einem großen Glas Wasser ablöschen.
  5. Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.
  6. Die Kürbissoße in der Zwischenzeit pürieren und richtig gut würzen.
  7. Die Pasta abgießen und unter die Soße geben. Am Ende noch den Feta drüber krümeln und fertig ist das Herbst-Soulfood-Gericht.

Ich hoffe, ihr liebt die Kürbissaison genauso sehr wie ich. Denn hier auf meinem Fensterbrett liegt noch einer der guten Stücke und wartet darauf von seiner Funktion als Dekoelement in den Topf oder Ofen zu wandern.

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen super schönen entspannten Tag.

Viele liebe Grüße,

Hannah

 

Exotische Kürbissuppe mit Kokosmilch & Chili

Hallo zusammen,

mittlerweile ist er so richtig da – die Rede ist vom Herbst. Während es in den letzten Wochen noch immer spätsommerlich warm war und ich eine Bergtour nach der nächsten unternommen habe, ist es jetzt so richtig grau und kalt.

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Spätestens jetzt wird es Zeit für den absoluten Kürbis-Klassiker, die Kürbis-Suppe, allerdings ein wenig exotisch aufgepeppt durch Kokosmilch und Chili. Zusätzlich habe ich Gemüsewürfelchen in die Suppe gegeben, damit man auch etwas mit ein wenig Biss hat.

Die Kürbisse habe ich in einem Hofladen gekauft, es war ein kleiner Hokkaido und ein Sweet Dumpling. Ich finde Hokkaido eignet sich am besten für die Suppe, Butternut ist schnell mal zu süßlich. Außerdem habe ich eben noch zusätzlich das Ofengemüse gemacht bestehend aus Zucchini und dem Sweet Dumpling Kürbis, das dann als Einlage beim Servieren die Suppe verfeinert. Ein klein bisschen Kürbiskernöl rundet das Herbstgericht perfekt ab.

Das braucht ihr also für 4 Personen:

  • 1 kleiner Hokkaido Kürbis
  • 1 kleiner Sweet Dumpling Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chilischote fein gehackt
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1l Wasser
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Curry
  • Olivenöl
  • Kürbiskernöl zum Servieren
  • 2 Zucchini

Und so geht es:

  1. Als erstes entfernt man jeweils den Strunk vom Kürbis. Dann den Kürbis halbieren und entkernen. Den Kürbis einfach jeweils mit Schale würfeln.
  2. Den Ofen für das Gemüse auf 180 Grad vorheizen. Ihr braucht eine kleine Auflaufform, in die das Gemüse hineinkommt.
  3. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und darin Chilis sowie Zwiebel anbraten. Den Knoblauch dazu geben. Den Hokkaido Kürbis kurz scharf mit anbraten.
  4. In der Zwischenzeit die Zucchini wie auch den Sweet Dumpling in sehr feine Würfel schneiden.
  5. Zucchini und den Sweet Dumpling für die Einlage mit reichlich Salz und Pfeffer sowie Curry würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Etwas Wasser dazu geben, so dass knapp der Boden der Auflaufform bedeckt ist. Dann ab in den Ofen damit.
  6. Den Kürbis im Topf für die Suppe mit dem Wasser ablöschen und etwa 30 Minuten köcheln lassen. Dann die Suppe pürieren und mit der Kokosmilch verrühren. Ordentlich mit Salz, Pfeffer, Curry und Muskat würzen.
  7. Nun sollte auch das Gemüse gar sein, einfach die Suppe in Tellern oder Weckgläsern anrichten und jeweils mit Gemüsewürfeln und Kürbiskernöl servieren. Dazu passt ein frisches Bauernbrot, das ruhig kräftig gewürzt sein darf.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachkochen.

Viele liebe Grüße,

Hannah