Insider Tipps Edinburgh – Pubs, Cafes & Co.

Hej Hej ihr Lieben oder wohl eher Cheers aus Edinburgh,

heute veröffentliche ich einen Beitrag, der mir schon ganz lange am Herzen liegt, denn heute komme ich endlich dazu, euch die besten Insider Tipps für Edinburgh zu geben – die meiner Meinung nach schönste Stadt der Welt! Ich warne euch vor, Edinburgh ist so unfassbar fotogen – es kommen viele viele Bilder! Korrekt ausgesprochen wird es übrigens richtig Schottisch „Edinbrrrrra“ – und ja, die Schotten rollen das R mindestens genauso schön wie die Bayern.

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Ich habe in Edinburgh für 1 Semester studiert und demnach eine ganze Zeitlang dort gelebt und auch danach war ich schon zweimal dort. Es geht eben nichts über diese wunderschöne Schottische Stadt am Meer, die so unfassbar viel zu bieten hat! Ich versuche hier wirklich nur meine Top Tipps für Edinburgh zu geben, denn gefühlt könnte ich ein ganzes Buch darüber füllen. Ich habe mich dort unfassbar wohl gefühlt und hoffe, euch hiermit ein bisschen Schottland-Feeling zu vermitteln.

Edinburgh Insider Tipps

Wann ist der beste Reisezeitpunkt?

Ich habe im Wintersemester dort studiert und kann nur sagen, dass das Wetter halb so schlimm ist! So richtig kalt mit Minusgraden wird es dank des Golfstroms nicht und auch der Regen hält sich in Grenzen. Es empfiehlt sich dennoch der Zwiebel-Look, egal zu welcher Jahreszeit. Im August kann man die Stadt der Festivals im Glanze des Military Tattoos erleben – mit Sicherheit ein Erlebnis, aber voll und teuer!

Auch im Winter lohnt sich Edinburgh, der Weihnachtsmarkt dort ist wirklich schön und alles ist zauberhaft beleuchtet. Zu Silvester gibt es ein riesiges Festival, aber besorgt euch rechtzeitig Tickets! Egal zu welcher Jahreszeit: Edinburgh hat immer ein ganz eigenes Flair und ja sogar kalter grauer Nebel kann die Stadt in diese ganz besondere Atmosphäre versetzen. Ich persönlich möchte unbedingt nächstes Mal im Frühling oder Sommer dorthin.

Unterkunft

Nachdem ich dort gewohnt habe, kann ich es mir nicht mehr vorstellen in einem Hotel zu schlafen, irgendwie käme ich mir dann so als „Gast“ vor. Daher habe ich bisher über Airbnb gebucht und hatte jedes Mal super viel Glück mit der Unterkunft. Mein liebstes und quasi „Heimatviertel“ der Stadt ist der kleine Teil „Bruntsfield“ an den Meadows. Im Viertel gibt es unzählige tolle Cafes und Läden, es ist sehr schön grün und ruhig und trotzdem ist man quer durch den Park sofort in der Altstadt. In Punkto Hotels habe ich zum Albyn Townhouse nur Gutes gehört und auch Martin’s Guesthouse sieht nicht schlecht aus. Generell empfiehlt es sich, rechtzeitig zu buchen.

Flug, Bus und Co.

Ab München kommt man am einfachsten und günstigsten mit Easyjet nach EDI! Vom Flughafen kommt man am besten mit dem Bus in die Stadt, der „Airlink“ fährt wirklich oft, mindestens alle 10 Minuten geht der Expressbus direkt vom Airport ins Stadtzentrum. Hier empfiehlt sich direkt ein Return Ticket für 7,50 Pfund. Man braucht eine knappe halbe Stunde ins Zentrum.

In Edinburgh selbst kann man sehr viel zu Fuß machen, ansonsten empfiehlt sich der Bus, das Busnetz ist wirklich top. Ein Tagesticket kostet 4 Pfund, eine einfache Fahrt, das Single Ticket, kostet 1,60. Wichtig: Schottische Busfahrer sind sehr eigen – man braucht das Geld für das Ticket IMMER passend und beim Aussteigen sollte man sich IMMER einmal kurz beim Busfahrer bedanken. Ansonsten zeigt man sich sofort als Touri – also lieber davor Geld abzählen, beim Busfahrer einwerfen, nett sein Ticket bestellen und beim Verlassen des Busses ein kurzes „Cheers“ und schon ist man für den Busverkehr gerüstet.

Naja fast, denn noch eine Eigenart – man muss dem Busfahrer winken, damit er anhält. Also einmal lässig die Hand rausstrecken und dann wird man auch mitgenommen. Übrigens auch sehr wichtig – auch wenn die Schotten gerne behaupten, sie hätten ja nichts mit den restlichen Briten gemeinsam – die britische Ordnungsliebe teilen sie. Man stellt sich wirklich überall schön brav hintereinander an. So auch an der Bushaltestelle!

Edinburgh Insider Tipps

Restaurants, Pubs und Cafes

Edinburgh ist mit gleich mehreren Top Unis eine absolute Studentenstadt und das merkt man an jeder Ecke. Es gibt unfassbar viele tolle kleine Cafes, ein paar Besondere muss ich euch aber vorstellen. Das Cafe Class am Tollcross ist super und für Edinburgh preiswert. Egal ob Frühstück, Lunch oder Kuchen – dort gibt es immer eine feine Karte! Schokoladenfans müssen unbedingt eine heiße Schokolade im Chocolate Tree in Bruntsfield schlürfen und sich mit etwas Glück den begehrten Platz im Fenster ergattern.

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Wer Schweden mag, der kommt in einem der Peter’s Yard Cafes voll auf seine Kosten. Außerdem empfehlen kann ich das Project Coffee in Bruntsfield – guter Kaffee zu fairen Preisen, aber wie gesagt es gibt so viele tolle Cafes, dass man an einem Wochenende gar nicht alles schafft!

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Essen ist in Schottland nicht unbedingt günstig – oft gibt es aber mittags oder auch an Werktagen gute Angebote. So bietet das Montpeliers in Bruntsfield Montag-Donnerstag 2 Gänge für 10 Pfund oder das Revolution Montags 50% auf einige Speisen und bis Donnerstags Cocktail Happy Hour. Allerdings gilt hier: rechtzeitig reservieren!

Peters Yard Edinburgh

Und nun zum Klassiker – den Pubs. In Edinburgh geht man nicht in irgendwelche Clubs, die wahren Feste werden in Pubs gefeiert und das am Wochenende zu Live Bands und mit einem bunt gemischten Publikum. Wer es gemütlicher mag, der ist in der Golf Tavern gut aufgehoben, auch hier spielt Freitags eine Band und das Essen ist top. Ein Muss ist das Schottische Dessert Cranachan, ein Traum aus Himbeere, Whiskey und Haferflocken (die Creme Double ignorieren wir mal gekonnt)! Man trinkt Bier oder Cider und das am besten Draught vom Zapfhahn. Mehr los ist in den bei Studenten beliebten Pubs Finnegans (unbedingt Baby Guiness probieren!) und Malones. Im Grunde gibt es aber insbesondere rund um den Grassmarket zig Pubs.

Sightseeing

Edinburgh hat unfassbar viel zu bieten. Die historische Stadt, die auf altem Vulkangestein direkt am Meer erbaut wurde, hat viele Attraktionen. Wenn man genug Zeit hat, sollte man meiner Meinung nach als erstes einmal vom berühmten Castle, das über der Altstadt liegt, über die Royal Mile bis hinunter zum Holyrood Palace laufen. Sollte die Queen nicht gerade in ihrer Residenz in Schottland zu Gast sein, dann kann man den Palast auch besichtigen – meiner Meinung nur etwas für einen längeren Aufenthalt oder große Royal Fans.

Dann bietet sich eine Wanderung auf den Arthur’s Seat geradezu an, man läuft etwa 45 Minuten nach oben, aber es lohnt sich, der Blick über die Stadt, das Meer bis hin zu den Highlands und der berühmten Brücke über den Firth of Forth entschädigt definitiv. So kann man sich gut einen Überblick über die eigentlich überschaubare Stadt machen.

EdinburghInsider Tipps Edinburgh

Neben dem höchsten Berg, sollte man auch unbedingt den Calton Hill erklimmen. Der kleine Hügel mitten in der Stadt an der Princess Street ist wohl das Wahrzeichen der Stadt schlechthin und das dortige Monument das Postkartenmotiv überhaupt. Besonders zum Sonnenuntergang ist es dort toll.

 

Calton Hill Edinburgh

Einen Besuch wert ist zudem die Victoria Street, die bunten Läden zieren viele Postkarten und sind wirklich schön! Am besten geht man vom Grassmarket einmal die Straße hinauf Richtung Castle.

Insider Tipps Edinburgh

Informiert euch mal rechtzeitig, welche Musicals oder Konzerte gerade in der Stadt sind, besonders für Musicals bekommt man oft in den hinteren Reihen günstige Tickets und auch von dort sieht man super!

Edinburgh hat absoluten Grusel- und Fantasyfaktor. Mich wundert es kein bisschen, dass dort die Harry Potter Bücher ihren Ursprung haben. Harry Potter Fans sollten sich das The Elephant House nicht entgehen lassen, in dem Cafe wurde angeblich ein Großteil des ersten Buches verfasst. Auf dem Friedhof hinter der bekannten Bobby Statue – dem Greyfriars Kirkyard – sind auf den Grabsteinen den Harry-Potter Fans wohl sehr bekannte Namen zu finden: Thomas Riddel, Mc Gonagall, Moodie und Co. haben dort ihren Ursprung und dienten als Inspiration. Ebenso wie übrigens die George Heriot Schule nebenan, die mal eben Pate stand für das berühmte Hogwarts. Eine Straße weiter liegt auch die Poterrow…Da wundert mich gar nichts mehr in Sachen Harry Potter! Gruselfans können übrigens in Edinburgh eine von vielen Ghost Tours besuchen.

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Strand

Wer mehrere Tage in der Stadt hat, sollte sich unbedingt Zeit nehmen, einmal ans Meer hinaus zu fahren. Besonders empfehlen kann ich das Naturschutzgebiet zwischen Gullane und North Berwick, der Stadtstrand in Portobello lohnt sich meiner Meinung nach nicht. In Gullane gibt es das Deutsche Cafe Falko mit exzellentem Brot und Kuchen. Den Busfahrplan findet ihr hier.

Auch wunderschön ist der Botanische Garten, der sich fabelhaft mit einem Spaziergang am River Leith verbinden lässt. Der Spaziergang führt einen auch am Dean Village vorbei, das einen sofort auf das Schottische Hinterland versetzt, aber mittlerweile zur Stadt hinzugewachsen ist.

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Und wenn es wirklich nur regnet?

Auch wenn es meistens nur ein Schauer ist, es gibt in Edinburgh zahlreiche tolle Museen, die großteils sogar kostenlos sind. Das National Museum of Scotland zum Beispiel, das übrigens auch eine tolle Dachterrasse mit Cafe hat oder eine der vielen Art Galleries. In der National Gallery of Scotland ist auch ein schönes Restaurant zu finden! Das empfiehlt sich auch zur Tea-Time!

Das berühmte Castle ist leider relativ teuer und lohnt sich meiner Meinung nach nur, wenn man zum einen Zeit hat und zum anderen wirklich interessiert ist an der (Militär)-Geschichte Schottlands. Wenn man dort ist, dann sollte man sich um 1 Uhr Mittags nicht die traditionelle one o‘ clock gun entgehen lassen. Montags bis Samstags wird Punkt 13 Uhr ein Kanonenschuss abgefeuert. Der Ursprung dieser Tradition liegt in der Zeit der Seefahrer, als die Segelschiffe eine exakte Zeitvorgabe brauchten.

Edinburgh Castle

Shoppen

Also ich als Frau kann nur sagen: Shoppen in Edinburgh lohnt sich! Gut, ich liebe den nordischen Stil und genau den findet man dort auch. Insbesondere die vielen kleinen Läden in Bruntsfield rund um das Chocolate Tree (ja, ich nehme ein Schokoladen-Cafe als Zentrum meiner Orientierung) sind süß und eignen sich wunderbar für Geschenke, man sollte dort unbedingt mal in einen der kleinen Kartenläden schauen. Ansonsten kann ich ein wenig abseits vom Trubel der Princess Street die George Street empfehlen – Läden wie Antropologies, Jack Wills und Fatface lohnen sich einfach immer.

Letztendlich kann ich nur sagen, dass mich Edinburgh immer wieder aufs Neue fasziniert. Als Reiseführer kann ich den kleinen National Geographig Explorer empfehlen, handllich und übersichtlich und mit vielen guten Tipps!

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Also nichts wie rein in den Schottenrock (tragen sie nun eigentlich etwas darunter oder nicht?), Regenjacke (die man sowieso nicht braucht) eingepackt, Wanderschuhe an und los geht es. Wenn ihr noch Fragen habt, ich etwas vergessen haben sollte oder ihr auch noch tolle Edinburgh Insider Tipps habt, ran an die Tasten und her damit!

Cheers und liebste Grüße,

Hannah

Amsterdam sweet Amsterdam

Hej Hej ihr Lieben,

letztes Wochenende war es endlich endlich soweit – ich habe meine liebe Freundin Greta in Amsterdam besucht und es war einfach nur toll. Wir haben hauptsächlich die Zeit zusammen genossen, weshalb ich euch auch gar nicht so viele Tipps geben kann. Das könnte natürlich auch daran liegen, dass wir einfach nur von Café in Café gefallen sind – aber genau das dürfte euch Kaffee-Verrückten und Essens-Liebhaber da draußen ja eh am meisten interessieren.

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Meine absolute Empfehlung sind die 9 Straatjes – 9 kleine Straßen nebeneinander, die super schöne kleine Läden, Cafés und Restaurants beherbergen. Ein geniales Viertel, in dem man absolut immer etwas Schönes finden und die Zeit genießen kann. Amsterdam ist an sich ja eh schon grundentspannt, aber in diesem Szene-Viertel kann man es sich wirklich so richtig gut gehen lassen. Dort ist mein Geheimtipp das Pluk – ein zuckersüßes Café, das gesunde und frische Dinge auf die Teller der Genießer zaubert. Hier kann es schon sein, dass man ein wenig Geduld braucht, um einen Tisch auf der Galerie zu ergattern – aber das lohnt sich definitiv.

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Auch ein Tipp ist das „The Happy Pig“ – und nein dort gibt es nicht wie zunächst vermutet Burger oder Steak, sondern leckere Bio-Pfannkuchen in sämtlichen Variationen. Ich sage nur: Bringt großen Hunger mit. Die charmante Inhaberin trällert laut zu gute Laune Musik mit und man hat einfach sofort das Gefühl, dass Kalorien einfach mal Sendepause haben und man es sich so richtig gut gehen lassen sollte. Auch wenn ich mir danach geschworen habe nie wieder Pancakes zu essen – das war es wert!

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Auf jeden Fall sollte man in Amsterdam ein wenig weg vom Touristentrubel in die schönen kleinen Grachten, dort hat man fast das Gefühl, die Zeit sei ein bisschen stehen geblieben. Man kann übrigens in Amsterdam auch Kanus mieten und damit auf den kleinen Flüsschen paddeln, nachdem es aber bei uns hauptsächlich kalt und grau war, haben wir da eine heiße Schokolade vorgezogen.

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Ich hatte ja die perfekte Unterkunft auf einem quasi Hausboot, solltet ihr aber eine Schlafmöglichkeit brauchen, dann schaut euch unbedingt mal nach solchen schwimmenden Hotels auf Airbnb und Co. um. Das Gefühl auf dem Wasser aufzuwachen ist wirklich toll. In diesem Sinne nochmal tausend Dank an dich – meine liebe Greta. Wer es noch nicht weiß, Greta bloggt auf www.thesweetestcrumble.de über zuckersüße Leckereien, die das Leben ein bisschen schöner machen.

Ich wünsche euch einen tollen erholsamen Sonntag.

Herzlichst,

Hannah

 

Toskana Traum – meine Toskana Geheimtipps

Hej hej ihr Lieben,

es wird endlich Zeit, euch ausführlich von meinem Toskana Traum-Urlaub zu berichten und auch jede Menge tolle Insidertipps zu geben – wer weiß, vielleicht verbringt der ein oder andere von euch noch ebenso entspannte Tage unter der Herbstsonne der Toskana wie ich im Sommer. Es war ein wunderbarer Freundinnen-Urlaub, der rundum perfekt war. Aber ich fange von vorne an – meine liebe Freundin Franzi und ich haben relativ spontan beschlossen im August eine Woche nach Italien zu fahren. Ich träume schon lange davon, nochmal die Toskana zu erkunden, denn das letzte Mal war ich als Kind dort.

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Da es sehr kurzfristig war, haben wir einfach über Airbnb gebucht und absolut Glück gehabt mit unserer Unterkunft. Wir haben uns für eine kleine Wohnung auf einem alten Landgut entschieden in der Nähe von San Dalmazio – das ist etwa 20 Minuten von der berühmten Stadt Volterra entfernt, also ziemlich im Landesinneren und etwas abseits vom Meer gelegen. Allerdings hat die traumhafte Ruhe sowie die zauberhafte Terrasse, auf der wir sowohl den Sonnenaufgang sowie Untergang zwischen den Hügeln Italiens genossen haben, uns absolut in unserer Wahl bestätigt. Unser Häuschen konnte wirklich jedes Toskana Klischee bedienen – und das meine ich wirklich überaus positiv! Blaue Fensterläden, alte Steinmauern, knarrende Holzbalken sowie ein wunderschöner Blick haben uns sofort verzaubert.

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Mit unserem Mietwagen sind wir am Montag losgedüst und mit Eros Ramazotti und viel Kaffee sehr entspannt am Nachmittag angekommen. Mit unserer lieben Gastgeberin Laura haben wir uns zunächst am Marktplatz in San Dalmazio getroffen, da sie meinte, dass das alte Landgut eher versteckt und somit schwer zu finden sei – also sind wir ihr noch etwa 5 Minuten hinterhergefahren und haben über kleine Feldwege unser Domizil erreicht. Und: Laura hatte Recht, wir hätten es definitiv nicht alleine gefunden. Doch lange sind wir nicht geblieben – wir konnten es nicht abwarten am Strand  zu stehen und auf das Meer zu blicken. Also direkt wieder los nach San Vincenzo, im Meer Abtauchen und den Sonnenuntergang genießen. San Vincenzo ist ein schöner Küstenort, der auch tolle Restaurants direkt am Meer zu bieten hat. Wer Ruhe abseits vom Touristen-Trubel sucht, ist dort allerdings verkehrt.

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Am zweiten Tag haben wir erst einmal super entspannt gefrühstückt und ein wenig unsere Woche geplant. Danach sind wir mit unserem kleinen Flitzer wieder ab in Richtung Meer – dieses Mal sind wir noch ein Stück nördlich von San Vincenzo an den Strand gefahren, nämlich nach Baratti. Die Bucht ist wirklich schön und dabei ist uns zufällig aufgefallen, dass oberhalb des Strandes eine zauberhafte Burg zu sehen ist. Also sind wir danach spontan einfach der kleinen Straße die Serpentinen nach oben gefolgt und haben uns in Populonia wiedergefunden. Und was soll ich sagen: Ich habe noch nie ein so tolles mittelalterliches Bergdorf gesehen und noch dazu dieser einmalige Blick. Wir waren beide absolut angetan. Das Bemerkenswerte: Es war ein reiner Zufall, wir haben in keinem Reiseführer davon gelesen, noch nie davon gehört. Ein absoluter Geheimtipp sage ich euch. Dort oben ist ein wunderschönes Gartenrestaurant, das uns total verzaubert hat. Wir sind erst einmal auf den alten Festungsturm hoch und haben den Ausblick genossen und sofort beschlossen, dass wir dort nochmals hinfahren und von dort den Sonnenuntergang genießen.

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Am Mittwoch war es dann etwas bewölkter, weshalb wir beschlossen haben nach Volterra zu fahren. Leider waren wir beide ziemlich enttäuscht – OK, es war August, aber nach dem wunderschönen Populonia, wo übrigens kaum Touristen waren, war es uns im wohl berühmtesten Ort der Toskana viel zu voll und touristisch. Also sind wir nach einer Stunde einfach weiter gefahren. Ziel war ein kleines Dörfchen, das wir bei unserer Hinfahrt gesehen hatten. Val d’Elsa ist nur 20 Minuten und Volterra weg und ehrlich gesagt noch viel schöner! Es lohnt sich definitiv dorthin zu fahren. Wir haben uns erst einmal mit frischem Obst aus einem typisch italienischen Lädchen versorgt und uns damit auf die alten Festungsmauern gesetzt und den Traumblick genossen. Das ist wirklich Toskana pur!

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Der nächste Tag hat mit einem Marktbesuch in Pomerance begonnen, wo wir uns mit frischem Obst eingedeckt haben, bevor wir dann an den Strand nach Vada gefahren sind. Dort ist das Meer besonders Türkis und der Strand weiß, ein kleines Restaurant mit Dachterrasse direkt am Strand war dann einfach zu einladend, also wieder einmal „uno espresso per favore“ – das nenne ich mal Kaffee mit Ausblick! Am nächsten Tag sind wir direkt nochmal dorthin und haben ein wenig an unserer Bräune gearbeitet. Auf dem Rückweg zu unserem Häuschen haben wir ein tolles Restaurant entdeckt: Und zwar im Resort La Pieve Vecchia. Wenn ihr nahe am Meer und trotzdem auf einem tollen Landgut Urlaub machen wollt, dann schaut es euch unbedingt mal an! Wir haben super lecker gegessen und der Service war top!

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Zum Abschluss unserer Reise sind wir noch an den Strand in La California gefahren – auch ein wunderbarer Strand, an dem es etwas ruhiger war als in Vada, es gab aber eine mindestens genauso tolle Strandbar, an der wir Virgin Colada und Pasta genossen haben. Freitag sind wir nochmal in Richtung Baratti gefahren und dort an die Steilküste, die wir wieder zufällig entdeckt hatten. Am Abend sind wir dann endlich nochmal nach Populonia hoch, haben unter Pinien gegessen und bei italienischer Life Musik in Erinnerungen geschwelgt – und dabei schon die Pläne für die nächste Reise zusammen geschmiedet.

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Mein persönlicher Toskana Tipp nach dieser Woche ist: Am besten mietet man sich zwei verschiedene Unterkünfte, einmal etwas im Landesinneren um Städte wie Siena, Florenz oder Volterra zu erkunden und außerdem noch etwas in Strandnähe. Ich denke aber, wenn man in der Nachsaison dort ist, findet man definitiv auch spontan etwas Schönes, es gibt so viele Agriresorts – eine Mischung aus Landgut, Hotel und Bauernhof.

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Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei meiner lieben Franzi für diesen tollen erholsamen Urlaub bedanken – es war wirklich einmalig und es ist toll eine Freundin an seiner Seite zu haben, die eigentlich schon wie eine kleine Schwester für einen geworden ist!

So und nun bleibt mir nur noch euch allen einen tollen Sonntag zu wünschen! Bei dem Wetter hier kann man sich vielleicht nochmal in den warmen Süden träumen!

Herzlichst,

Hannah

 

Die Fraueninsel – Chiemsee

Hallo,

heute kommt von mir mal etwas ganz Anderes und zwar ein Ausflugtipp. Die Fraueninsel im Chiemsee ist nämlich immer wieder einen Besuch wert. Letztes Wochenende haben wir einen wunderbaren Familienausflug dorthin gemacht und ich habe mich wirklich in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt. Denn wir haben das traditionell immer am Zeugnistag gemacht. Allein schon die Bootsfahrt ist ein kleines Erlebnis und das Schöne ist, dass man den Ausflug auch super mit meinem behinderten Brude machen kann, da Alles gut mit dem Rollstuhl begehbar ist. Wir fahren immer von Gstadt aus und hier habe ich einen Cafe Tipp für Euch.

Das Cafe Inselblick ist schnuckelig und klein und man fühlt sich irgendwie sofort wohl. Man kann dort super frühstücken, bevor man auf die Fraueninsel übersetzt. Die Fraueninsel selber ist irgendwie immer ein bisschen Kurzurlaub. Die Berge im Hintergrund zaubern ein wundervolles Panorama. Ganz besonders empfehlen kann ich euch übrigens auch den Christkindlmarkt auf der kleinen Klosterinsel. Diese hat man im Übrigen sehr schnell umrundet, Autos sind tabu und irgendwie wird man sofort neidisch auf die wenigen Anwohner dort, die diese Aussicht täglich genießen können.

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Auf der Insel selber ist das Restaurant im Hotel zur Linde toll. Dort hat meine große Schwester Hochzeit gefeiert – die Insel hat also tatsächlich etwas Besonderes für uns. Deshalb konnte ich euch das auch nicht vorenthalten und hier kommen nun einige Winterimpressionen.

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Leider hat der Akku von meiner Kamera schlapp gemacht, sonst wären noch mehr Aufnahmen entstanden…aber gut, ich war sicherlich nicht das letzte Mal dort.

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Köttbullar mit Champignon-Rahmsauce

Hej Hej,

ich lieeeeeeebe Schweden, so sehr, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Schon in meiner Kindheit durfte ich fast jeden Sommer mit meiner Familie im Haus meiner Tante verbringen, es war eine wunderbare Zeit im Land von Astrid Lindgren und Elchen. Als ich dann so zwölf Jahre alt war, war das auf einmal uninteressant. Aber nach dem Abi kam dann der Wunsch auf, wieder in Smaland Urlaub zu machen und so verbrachte ich wunderschöne, entspannende sowie kulinarisch reizvolle Wochen im gemütlichen Holzhaus in Djursdala und war eigentlich jedes Jahr seitdem dort.

Wenn ich an Schweden denke, dann denke ich an rote Häuschen, Wälder ohne Ende, Ruhe, Entspannung, unglaublich nette Menschen, die mittlerweile liebe Freunde geworden sind und auch an leckeres Essen. Denn die schwedische Küche hat tatsächlich sehr viel zu bieten. Es gibt eine unglaubliche Vielfalt an Milchprodukten, beim Fleisch wird deutlich mehr auf gute Tierhaltung geachtet und man denke nur an all die leckeren Beeren und Pilze, die man frisch aus dem Wald direkt vernaschen kann.

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Ja, auch die klassischen und durch ein bekanntes schwedisches Möbelhaus zu Ruhm gelangten Köttbullar – auf Deutsch Fleischbällchen – dürfen nicht fehlen. Die Schweden essen Kötbullar traditionell mit Elchfleisch – ich nehme dafür immer Rinderhack, denn Elchfleisch esse ich höchstens von dem Jäger meines Vertrauens in Schweden.

Am besten schmecken die Kötbullar zu frischen Pfifferlingen und selbst gemachter Preiselbeer Marmelade. Ab und zu gibt es die bei uns und dann darf man gerne vom Sommer in Schweden träumen und ich kann mir damit die Wartezeit bis Juli verkürzen. Denn dann geht es endlich wieder in das schöne Schwedenland.

Das braucht man für 4 Personen:

  • 500g Rinderhack – bei mir Bio
  • 1 Zwiebel
  • 500g Pilze, am besten Pfifferlinge
  • 200g Sahne oder Kochsahne
  • 200ml Milch
  • 1 Ei
  • 3 EL Paniermehl
  • etwas Muskat
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Mehl
  • Preiselbeerkompott
  • wer mag frische Petersilie
  • 1kg Kartoffeln

Und so geht es:

  1. Die Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden und bei mittlerer Hitze in etwas Butter oder Öl anbraten.
  2. Nebenbei die Pilze putzen, den Stiel kürzen und die in Scheiben schneiden.
  3. Die Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und erst mal abkühlen lassen.
  4. Danach die Champignons in der Pfanne anbraten.
  5. Das Hackfleisch mit der gebratenen Zwiebel, dem Ei, dem Paniermehl und der gehackten Petersilie vermischen, mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat würzen und gut durchkneten.
  6. Die Hände etwas befeuchten und dann kleine Kötbullar von 2 bis 3 cm Durchmesser formen.
  7. Kartoffeln aufsetzen.
  8. Die Kötbullar in etwas Butter bei mittlerer Hitze von allen Seiten braun braten, dann aus der Pfanne nehmen. Darauf achten, dass die auch wirklich durch sind.
  9. Den Bratensatz in der Pfanne mit einem EL Mehl bestäuben. Mit der Milch und der Sahne ablöschen, leicht köcheln lassen und den Bratsatz vom Pfannenboden lösen. Am besten gelingt das, wenn man fleissig mit einem Schneebesen rührt.
  10. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Champignons und Kötbullar wieder dazugeben und alles zusammen noch etwas ziehen lassen. Dazu einfach einen Deckel auf die Pfanne tun.
  11. Dazu passen dann Kartoffeln und ordentlich Preiselbeeren.

Crystal Cove bei Newport

Hej,

ich hatte euch ja versprochen noch mehr über Kalifornien zu schreiben und deshalb kommt hier auch ein Tipp in der Nähe von L.A. Denn dort gibt es ein Cafe, das The Beachcombers heisst. Es ist ein bisschen, wie eine Hippie Kommune und einfach nur charmant und wunderschön. Man sollte unbedingt einen Platz draussen direkt am Meer ergattern. Das Tolle ist, dass das die Erhaltung der Bucht durch ein Künstlerprojekt gesichert wird und lauter Maler am Strand sitzen und an wunderbaren Gemälden arbeiten. So hat die kleine Bucht ein ganz eigenes Flair.

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Paradise Cove – Los Angeles, Malibu

Hej Hej,

hier kommt ein Cafe Tipp in L.A. bzw. Malibu. Das Beach Cafe in der Paradise Cove. Ein absolut wunderbares Fleckchen Erde mit einem total netten Cafe direkt am Strand. Mein ganz besonderer Tipp sind die Lemon Poppy Seed Pancakes mit frischen Erdbeeren. Das waren die besten Pancakes, die ich jemals gegessen habe. Also einfach die Seele baumeln lassen, Surfer beobachten und kalifornische Lebenslust spüren. Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte…also schnell nach Kalifornien träumen!

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Gastbeitrag bei den Urlaubspiraten

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Hallo Ihr Lieben!

Ich durfte bei den Urlaubspiraten ein bisschen von meinem Leben als Stewardess im vergangenen Jahr erzählen. Die Urlaubspiraten kennt man ja und ich stöbere auch immer die vielen tollen Reiseideen und Schnäppchen durch. Deshalb ist das für mich wirklich eine total spannende und aufregende Sache, die ich Euch einfach nicht vorenthalten konnte:

„Ehemalige Stewardess, Weltenbummlerin und leidenschaftliche Köchin!
Wir haben Hannah ein paar Fragen über Mythen, Träume und Erlebnisse gestellt.
Freut euch auf einen Einblick in das Leben einer Stewardess, die in 6 Monaten um die halbe Welt reist und die ein oder andere Geschichte zu erzählen hat.“

Und wer noch mehr lesen und vor allem wissen will…der geht mit mir auf die Reise und dazu bitte einfach HIER entlang. Außerdem natürlich tausend Dank an die lieben Urlaubspiraten für diese super Möglichkeit und die unkomplizierte sowie tolle Zusammenarbeit.

California – rund um L.A.

Hej Hej,

letzte Woche hatte ich meinen letzten Flug als Flugbegleiterin…irgendwie komisch, ich habe das ja jetzt nur 6 Monate gemacht und trotzdem…irgendwie geht eine ganz tolle, wenn auch extrem anstrengende Zeit, jetzt zu Ende. Dabei ist es gar nicht so, dass ich mich nicht auf das, was jetzt kommt, freue. Im Gegenteil! Ich freue mich sogar total auf meinen neuen Job.

Naja, es war auf jeden Fall immer mein Wunsch mal wieder nach Kalifornien zu kommen. Ich war dort mal mit sieben, das war quasi so der erste richtig große Familienurlaub und super toll. Gut, ich habe nicht so viele Erinnerungen daran, ich wusste nur immer: dahin will ich irgendwann mal wieder! Und so habe ich von Dienstplan zu Dienstplan gehofft, mal einen LAX oder SFO drin stehen zu haben, aber da kam nichts und kam nichts…eigentlich albern, wenn man bedenkt, was ich alles in den sechs Monaten gesehen habe!

Nichtsdestotrotz, meine Freude war riesig, als ich erfahren habe, dass mein allerletzter Flug nun doch ein L.A. wird. Quasi der krönende Abschluss! Und ich hätte mir, auch dank einer ganz tollen Crew, keinen besseren letzten Flug vorstellen können.

Und hier kommen ein paar Eindrücke und Tipps. Das Wetter war ein Traum und wir waren viel am Strand. Den ersten Tag haben wir in der Paradise Cove in Malibu verbracht, den zweiten in der Crystal Cove bei Newport Beach. Ein Mietauto ist in L.A. quasi ein Muss. In beiden Buchten sind wunderbare Cafes und am liebsten hätte ich noch eine Woche dort dran gehängt…In Malibu habe ich die besten Pancakes ever gegessen…Poppy Seed Lemon Strawberry Pancakes – ich probiere mal daheim etwas und sobald es was wird, bekommt ihr natürlich das Rezept!

So, die Cafe Tipps folgen nach und nach, schaut einfach mal immer wieder unter der Weltenbummler-Seite.

Liebe Grüße!

Und jetzt macht euch selber einen Eindruck…

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