Focaccia mit grünem Spargel und selbst gemachtem Bärlauch Pesto

Hej Hej ihr Lieben,

macht einmal die Augen zu (ok – nachdem ihr das gelesen habt) und stellt euch ein wunderschönes rotes Schwedenhaus in Småland vor. Mit weißen Fensterläden, einer Veranda, einem großen Garten, frischen und duftenden Kräutern, blühenden Obstbäumen, einer Katze, die sich in der Sonne räkelt und einer riesigen gedeckten Tafel und vielen guten Freunden.

Na – versteht ihr, was ich meine? Genau daran erinnert mich dieses Focaccia mit grünem Spargel und selbst gemachtem Bärlauch Pesto, das gleich zwei Frühlings-Genüsse vereint. Frischer Spargel bettet sich auf einen Dinkel-Hefeteig und einer feinen Schicht Brie. Das Tüpfelchen auf dem i ist aber das selbst gemachte grüne Pesto aus frischem Bärlauch, Schnittlauch und Basilikum, das nach dem Backen noch in hübschen Pünktchen auf dem mediterranen Fladenbrot Platz nimmt und so für eine erfrischende Optik sorgt.

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Bei den Kräutern könnt ihr natürlich nach Lust und Laune variieren – wer danach nicht nach Knoblauch riechen möchte wie ein alter Elch – womit wir wieder im schönen Schweden wären – der kann den Bärlauch je nach Saison einfach durch Petersilie oder für eine exotische Variante durch Koriander ersetzen. Am besten schmeckt das Brot, wenn man es mit guten Freunden teilt und dazu eine kühle Weißweinschorle genießt. Wer kein Gluten verträgt, der kann das Mehl je zur Hälfte durch Buchweizenmehl und Mais- oder Reismehl ersetzen, das funktioniert ganz wunderbar mit dem Ei, welches den Teig zusammen hält.

Ihr braucht für das fabelhafte Brot die folgenden Zutaten:

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Und so geht es:

  1. Gute Dinge brauchen bekanntlich Zeit. Setzt also den Hefeteig rechtzeitig an – das geht auch wunderbar über Nacht im Kühlschrank. Dafür zerbröselt ihr in einem kleinen Glas ½ Würfel frische Hefe (zur Not geht auch 1 Packung Trockenhefe) und mischt die Hefe mit 1 EL Honig und 2EL Olivenöl. Das lasst ihr kurz so stehen.
  2. In einer großen Schüssel mischt ihr das Mehl mit dem Salz. Dann füllt ihr das Glas mit der Hefe mit warmem Wasser auf und verrührt die Mischung kurz mit einer Gabel. Das Hefe-Wasser gebt ihr dann zum Mehl und verknetet die Zutaten, hier kommt jetzt auch das Ei hinzu.
  3. Den Hefeteig lasst ihr an einem warmen Ort 2-3 Stunden gehen oder ihr stellt ihn über Nacht in den Kühlschrank.
  4. Nachdem ihr es euch in der Zwischenzeit hoffentlich ebenso gemütlich in der Sonne gemacht habt wie der Hefeteig, heizt ihr den Ofen auf 200 Grad Umluft vor.
  5. Für das Pesto mixt ihr dann die Pinienkerne mit den Kräutern und dem restlichen Olivenöl. Wer mag kann das Pesto mit Salz und Pfeffer würzen – ich finde aber den puren Kräutergeschmack famos.
  6. Nun wascht ihr den Spargel und schneidet die Enden ab.
  7. Jetzt darf der Teig nochmal vorsichtig durchgeknetet werden, bevor er auf einem Backblech mit Backpapier ausgerollt wird. Den Brie schneidet ihr jetzt in feine Streifen und verteilt ihr auf dem Boden.
  8. Darauf dürfen jetzt noch die Spargelstangen Platz nehmen. Ein bisschen frischer Pfeffer und Meersalz kommen noch darüber und dann geht das Brot für etwa 20 Minuten auf oberer Schiene in den Ofen.
  9. Nach dem Backen verteilt ihr in Pünktchen das Pesto auf dem Focaccia.

Und jetzt schnell zurückversetzen in euren Tagtraum – vielleicht ist euch ja auch die Provence, die Toskana oder oder oder lieber als Schweden – egal, denn nun ist Genießen angesagt!

Sehr edel ist das Ganze übrigens auch mit weißem Spargel, statt Pesto könntet ihr wunderbar eine Erdbeer-Tomaten Salsa dazu reichen.

Ich wünsche euch einen erholsamen Tag und schicke liebe Grüße,

Hannah

Tortano – herzhaft gefülltes Brot perfekt für den Weihnachtsbrunch

Hej Hej ihr Lieben,

bei lauter Plätzchen, Lebkuchen und süßen Sachen bekommt man irgendwann das dringende Bedürfnis nach etwas Herzhaftem. Kennt ihr das, man knetet Plätzchenteig, sticht Sterne aus, schmilzt Schoki und nascht und nascht und…braucht auf einmal ein deftiges Käsebrot mit sauren Gurken. So geht es zumindest mir meistens. Daher habe ich auch sofort zum Weihnachtsbrunch dieses herzhaft gefüllte Brot im Kopf gehabt. Das sieht nicht nur super aus, sondern schmeckt auch richtig lecker. Dabei hat man auch noch tausende Variationsmöglichkeiten.

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Das Grundrezept hierzu stammt aus Leila Lindholm’s Buch „Noch ein Stück“. Allerdings kann man wie gesagt bei der Füllung der Brote wirklich nach Lust und Laune variieren. Ich habe für dieses Brot Feta, gegrilltes Gemüse, eingelegte Tomaten und Oliven verwendet, aber man kann wirklich alles nehmen. Ich liebe auch die Variante mit Ziegenkäse, Honig und Walnüssen, aber auch klassische Füllungen für nicht Veggies mit Schinken, Tomaten, Feta etc. sind super lecker. Wer es exotisch mag, der kann auch eine Curry-Ananas Variante backen, mit Roter Bete Farbe ins Spiel bringen oder durch eine Lachs-Füllung für Hochgenuss sorgen. Ihr seht schon – das ist so ein richtiges Hannah Rezept – denn man kann einfach alles kombinieren.

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Habt keine Angst vor dem Hefeteig, mein Tipp ist eine gut verschließbare Schüssel, die sich an einem warmen Ort – sprich im Winter auf einer kuschlig warmen Heizung – besonders wohlfühlt. Ansonsten wird das schon von ganz alleine.

Hier kommt das Rezept.

Man braucht:

  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 2 TL Meersalz
  • 400g Dinkel- oder Roggenmehl, Hälfte Vollkorn
  • 1 Glas Oliven
  • 1 Packung Feta
  • 1 kleines Glas eingelegte Tomaten
  • 1 Glas gegrillte Paprika

Und so geht es:

  1. Die Hefe mit warmen Wasser, Olivenöl, Salz und Honig in einer großen Schüsel wirklich nur ganz kurz anrühren, dann 5 Minuten stehen lassen.
  2. Anschließend zunächst nach und nach das Mehl dazu geben. Es sollte ein elastischer Teig entstehen. Es kann sein, dass man evtl. etwas mehr Mehl oder Wasser braucht. Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben und sich zu einer Kugel formen lassen, aber trotzdem nicht allzu trocken sein.
  3. Den Teig mit ein bisschen extra Olivenöl bestreichen und auch ein wenig in die Schüssel unter die Teigkugel geben. So klebt danach nichts an. Die Schüssel dann mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 40 Minuten auf die doppelte Größe aufgehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung klein schnippeln.
  5. Den Teig sehr vorsichtig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck ausrollen. Ich mache das immer direkt auf einem Backpapier. Wirklich nicht zu sehr drücken und ziehen, damit der Teig seine Lockerheit nicht verliert.
  6. Das Brot kann nun beliebig gefüllt und geformt werden. Diese Beschreibung ist für ein Tortano, es entsteht also ein gefüllter Brotkranz. Dazu das Rechteck an den langen Seiten mit etwas Wasser bestreichen und die Füllung auf dem Teig verteilen. Dann von der langen Seite her aufrollen und vorsichtig zu einem Kranz formen. Die Naht muss auf jeden Fall unten liegen.
  7. Den Ring mit ein wenig Mehl bestäuben, auf ein Backblech legen und nochmal etwa 30 Minuten zugedeckt gehen lassen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250°C vorheizen. Das Brot in die Mitte des Ofens schieben und die Temperatur sofort auf 200°C reduzieren. Etwa 35 Minuten backen. Macht sich auch super als Gastgeschenk. Und welche Variationen habt ihr so im Angebot?

Ich wünsche euch allen schon mal ein wunderschönes Wochenende und hoffe, dass sich der vorweihnachtliche Stress ein wenig in Grenzen hält. Immer dran denken, wobei es eigentlich an Weihnachten geht – und Stress oder Geschenke im Überfluss sind sicherlich nicht der wahre Grund für die Feiertage.

In diesem Sinne herzliche Grüße,

Hannah

 

 

Gesunde glutenfreie & vegane Pizza

Hallo zusammen,

manchmal braucht man einfach eine ordentliche Pizza – nur leider ist die mit reichlich Käse und Weizenmehl alles andere als gesund. Diese Pizza kann durch Buchweizen- und Maismehl wirklich ohne schlechtes Gewissen vernascht werden, ich verzichte auf Käse und belege die Pizza stattdessen mit frischen Tomaten, Basilikum und Artischocken. Natürlich könnte man trotzdem am Ende Feta darüber geben oder auch einen Pecorino. Übrigens kann man auch mit Kürbisspalten auf der Pizza eine leckere Herbstvariante zaubern.

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Das braucht ihr für ein Blech:

  • 250g Buchweizenmehl
  • 250g Maismehl
  • 1 Packung Trockenhefe
  • Salz
  • 1TL Honig
  • 2EL Olivenöl
  • 450ml warmes Wasser
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 Glas Artischocken oder getrocknete Tomaten
  • Basilikum

Und so geht es:

  1. Die Hefe mit Salz und Honig im Wasser auflösen und erst mal 5 Minuten zur Seite stellen.
  2. Danach das Öl und das Mehl nach und nach unterrühren.
  3. Den Teig gut mit den Händen durchkneten und evtl. ein bisschen Mehl oder Wasser dazugeben, bis der Teig nicht mehr an den Fingern klebt. Dann mit einem lauwarmen nassen Handtuch abdecken und eine gute Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  5. Den Pizzateig auf einem Backpapier ausrollen und zuerst die Tomaten darauf verteilen und gut würzen. Danach die restlichen Zutaten auf der Pizza verteilen und ab damit in den Ofen für 15-20 Minuten.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken – Pizza macht doch einfach immer irgendwie gute Laune.

Viele liebe Grüße,

Hannah

 

Vegane Apfel-Walnuss-Kanelbullar – schwedische Zimtschnecken

Hej hej zusammen,

ich glaube mittlerweile wissen meine treuen Leser, dass ich ein riesiger Schwedenfan bin. Es gibt für mich einfach wenige Länder, die mit der Schönheit und Freundlichkeit dieses Landes in Skandinavien mithalten können. Bald erfülle ich mir endlich einen großen Traum – ich werde endlich Schwedisch lernen! Der Winter bietet sich geradezu dafür an und ich sehe mich schon mit einem warmen Strickpulli über meinem Schwedisch Buch sitzen und Kanelbullar essen. Das sind diese leckeren schwedischen Zimtschnecken. Für die esse ich dann sogar mal etwas braunen Rohrzucker.

Doch ich habe für euch nicht irgendwelche, sondern vegane Apfel-Walnuss-Kanelbullar, natürlich so wie es sich gehört mit einer Prise Kardamom. Hmm…noch perfekter wäre es, wenn auch noch Inga Lindström läuft. Ja, ich oute mich gerne als verkappte Sonntags-Schnulzen-Schauerin, aber nur, wenn es auch in Schweden spielt und die Hauptrollen Lasse, Lena oder Erik heißen.

zimtschnecken vegan

So, genug geredet bzw. geschrieben, denn es geht ja nun um das Rezept zu diesen leckeren Teilchen.

Das braucht ihr:

Für die Füllung:

  • 2 Äpfel
  • 3TL Zimt
  • 2EL brauner Zucker
  • Eine Handvoll gehackte Walnüsse
  • 50g weiche Margarine
  • 3EL Apfelmus

Für den Teig:

  • 75g Margarine
  • 250ml lauwarme Pflanzenmilch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 2EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2TL Kardamom
  • 500g Dinkelmehl oder anderes Mehl
  • 75g brauner Zucker
  • 2EL Ahornsirup

Wer mag kann noch Frosting machen aus:

  • 4EL Ahornsirup
  • 20g Puderzucker

Und so geht es:

  1. Als erstes die Hefe in die lauwarme Milch einrühren, den Zucker und das Salz dazu geben. Ich verrühre das einfach immer mit einer Gabel. Kurz etwa 10 Minuten stehen lassen, damit die Hefe schon mal arbeiten kann.
  2. Danach kommen die restlichen Zutaten zum Hefeteig, einfach alles nach und nach untergeben und den Teig gut durchkneten.
  3. Den Teig mit einem lauwarmen nassen Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Äpfel klein schnippeln und mit den restlichen Zutaten verrühren.
  5. Den Teig nochmals vorsichtig durchkneten und auf einem Backpapier ausrollen, so dass es ein Viereck ergibt.
  6. Die Füllung darauf verteilen und dann von der langen Seite her aufrollen. In etwa 3cm dicke Scheiben schneiden und auf einem Backblech mit Backpapier richtige Schnecken formen. Das geht entweder in einer Auflaufform oder so nebeneinander.
  7. Nochmals mit dem Küchentuch abdecken und 30 Minuten gehen lassen.
  8. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  9. Etwa 20 Minuten backen und dann am Ende entweder noch mit Puderzucker bestäuben, pur genießen oder ein Frosting zaubern.

Die Kanelbullar könnt ihr übrigens auch gut mit Bananen statt Äpfeln machen und wahlweise die Nüsse weglassen.

So – ich wünsche euch noch smaklig maltid – das ist Schwedisch und heisst – wie sollte es auch anders sein – guten Appetit!

Liebste Grüße,

Hannah

 

Bärlauch Ciabatta mit Ziegenfrischkäse

Hej Hej,

wie letzte Woche schon angekündigt, kommt hier ein wundervolles Bärlauch Ciabatta, das durch ein wenig Ziegenfrischkäse im Teig ganz saftig und lecker wird. Früher hatte ich ja eine wahre Hefe-Phobie, mittlerweile ist die Hefe quasi mein bester Freund. Man muss nur ein zwei Sachen beachten und dann klappt das wunderbar. Inzwischen backe ich Baguette und Co. auch nicht mehr nach Rezept, sondern frei Schnauze. Gerade jetzt, wo so langsam die Grillsaison los geht ist dieses Brot ein echter Geheimtipp. Auch am Lagerfeuer macht sich das rustikale Baguette perfekt.

Die Ziege schmeckt man übrigens am Ende kaum raus, wer den Geschmack nicht mag, kann aber genauso normalen Frischkäse hernehmen.

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Für dieses Bärlauch Ciabatta braucht ihr:

  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Tasse warmes Wasser
  • 150g Ziegenfrischkäse
  • 1 gute Handvoll Bärlauch
  • ca. 500g Roggen- oder Dinkelmehl
  • Salz und Honig je 1 TL
  • Etwas Knoblauch- oder Olivenöl

Und so geht es:

  1. Zuerst löst man die Hefe im Wasser auf und gibt etwas Honig und Salz dazu. Das verrühre ich einfach ein bisschen mit einer Gabel und lasse es dann erstmal 5 Minuten stehen.
  2. Inzwischen hackt man den Bärlauch sehr fein.
  3. Dann gibt man nach und nach das Mehl zur Hefe und verrührt das mit einer Gabel. Außerdem gibt man dann den Frischkäse dazu sowie den Bärlauch.
  4. Danach knetet man den Teig richtig intensiv und gibt nach und nach so viel Mehl dazu, dass der Teig gerade eben nicht mehr so sehr an den Händen klebt und sich zu einer Kugel formen lässt. Ich befeuchte die Hände einfach immer wieder ein bisschen, dann klappt das wunderbar.
  5. Die Kugel streiche ich dann vorsichtig mit Knoblauchöl ein und lasse den Teig dann ca. 1-2 Stunden abgedeckt gehen.
  6. Dann heizt man den Ofen auf 180 Grad vor.
  7. Den Teig legt man dann vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und formt es mit den Händen zu einem Ciabatta, ohne es aber nochmal großartig durchzukneten, dann verliert es nämlich seine Lockerheit.
  8. Ich drehe das Brot dann immer nochmal ein zwei Mal in sich selber.
  9. Dann muss es etwa 20-30 Minuten backen. Bei Brot kann man immer den Klopftest machen – wenn es hohl klingt ist es fertig.

Lasst es euch schmecken!

Dinkel-Baguette mit griechischem Joghurt

Hej Hej,

meine liebe Kollegin und mittlerweile eher gute Freundin Greta von The Sweetest Crumble hat neulich ein wunderbares Brot Rezept gepostet. Eine Blogger Kollegin zu haben ist einfach toll! Schaut unbedingt mal auf ihrem Blog vorbei, Greta hat in Amsterdam und Kalifornien studiert und bloggt auf Englisch. Sie bäckt ganz zauberhafte Cupcakes, aber auch herzhafte Sachen wie dieses Brot. Ich habe das Baguette auf jeden Fall sofort nachgebacken. Der griechische Joghurt macht das Baguette unglaublich saftig und lecker. Das macht sich auch perfekt beim Osterbrunch – ihr könnt auch Rosinen in den Teig geben, dann ist es wie eine gesündere Variante zum Osterfladen.

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Das braucht ihr für 2 kleine Brote:

  • 750g Dinkelmehl – evtl. etwas mehr
  • 1 Würfel frische Hefe
  • Etwas Salz, Honig und Olivenöl
  • 250g griechischer Joghurt
  • 250ml warmes Wasser

Und so geht es:

  1. Die Hefe im Wasser mit etwas Honig und Salz auflösen und ca. 10 Minuten stehen lassen.
  2. Dann nach und nach das Mehl und den Joghurt unterrühren. Evtl. braucht ihr noch mehr Mehl, der Teig darf aber ruhig noch kleben, das Brot soll ja schön saftig werden.
  3. Nach ca. 10 Minuten kneten formt ihr einfach eine Kugel aus dem Teig. Diese reibt ihr vorsichtig mit Olivenöl ein.
  4. Dann abgedeckt ca. 2 Stunden gehen lassen, den Teig in zwei Teile teilen und je 2 Brot formen, die Brote ein paar Mal in sich zwirbeln.
  5. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und das Baguette bis der Ofen warm ist nochmal gehen lassen. Für eine tolle Kruste das Brot nochmal mit Wasser einstreichen.
  6. Ca. 25 Minuten backen und dann genießen. Heute Abend kommt Greta vorbei und dann gibt es Hähnchenauflauf und das Brot dazu!

Habt noch tolle Osterfeiertage!

 

Baguette Parisienne

Hallo,

ich habe mal wieder Baguette gebacken und zwar war es so richtig schön knusprig und lecker. Dies hier geht wirklich wundberbar schnell und man kann es perfekt über Nacht gehen lassen. Das ist so ein Brot, das man super für Besuch machen kann und auch tausendfach variieren, dabei ist es so leicht, dass es wirklich keine Ausreden gibt was das Thema Brotbacken an geht.

Man kann dabei so wunderbar kreativ werden, das ist hier echt nur ein Grundrezept. Wer es süß mag, der ersetzt die Hälfte des Wassers durch Milch oder Soja Milch und nimmt Rosinen oder Schoko Streusel in den Teig und hat dann wunderbares Schoko Baguette für Naschkatzen. Herzhaft gehen immer Zwiebeln, Kräuter, Rote Bete und Co.

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Und das braucht ihr:

  • 500g Mehl
  • 300ml kaltes Wasser
  • 1EL Salz
  • 1EL Honig
  • 1EL Olivenöl
  • 1/2 Würfel Hefe

Und so geht es:

  1. Alle Zutaten ganz schnell zu einem Teig verkneten. Dann ein bisschen Olivenöl auf den Boden der Schüssel geben und die Teigkugel darauf legen.
  2. Dann über Nacht einfach im Kühlschrank gehen lassen, wenn es schneller gehen muss reichen zur Not auch mal 3 oder 4 Stunden.
  3. Danach nicht mehr richtig durchkneten, sondern nur vorsichtig zu einem Baguette formen und dreimal zwirbeln. Dafür einfach um sich selbst drehen.
  4. Bei 200 Grad im Ofen 20 Minuten backen.

Dinkelbrot selbst gemacht

Hej Hej,

ich finde, dass selbst gebackenes Brot einfach am besten schmeckt, am allerliebsten habe ich es, wenn man das Brot noch leicht warm genießt und der Duft von frisch gebackenem Brot noch in der Küche hängt. Ich habe zwar einen Bäcker, bei dem ich gerne Brot kaufe, weil ich genau weiß, was drin ist – aber wenn ich Zeit habe, dann backe ich Vollkornbrot gerne selber. Dinkelmehl mische ich dabei generell immer mit Roggenmehl, da das Brot sonst schnell zu kompakt wird.

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In Leila Lindholm’s „Noch ein Stück“ findet Ihr viele gute Brotrezepte und auch dieses Dinkelbrot ist mal wieder aus meinem „Kochbuch-Klassiker“.

Man braucht für 2 Brote:

  • 20g frische Hefe
  • 2 EL Honig
  • 700ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Salz
  • 300g Sauerteig aus dem Bio Laden oder auch z.B. bei DM
  • 250g Dinkelmehl
  • ca. 600g Roggenmehl

Und so geht es:

  1. Die Hefe in eine Schüssel bröckeln und das Wasser, Honig und Salz dazu geben. Vorsichtig mit einer Gabel verrühren und auflösen.
  2. Dann Sauerteig dazu geben und unterrühren.
  3. Das Mehl nach und nach dazu geben und unterrühren, ich mache das immer einfach mit einer Gabel.
  4. Den Teig dann entweder mit einer Küchenmaschine oder den Händen ca. 10 Minuten kneten.
  5. Der Teig solte noch etwas klebrig sein, dann bestäubt man den Teig mit etwas Mehl und lässt ihn ca. 2 Stunden abgedeckt an einem warmen Ort gehen. Ich stelle den Teig immer auf die Heizung.
  6. Danach den Teig nochmal vorsichtig durchkneten und zu zwei Laiben formen. Auf ein bemehltes Holzbrett legen und nochmal 1 Stunde abgedeckt gehen lassen. Das Brot wird danach gestürzt, deshalb kann man in regelmäßigen Abständen jeweils eine Vierteldrehung um die eigene Achse drehen, dann bekommt man dadurch ein schönes Muster im Brot.
  7. Den Ofen auf 20 Grad vorheizen.
  8. Die Brote auf ein mit Backpapier belegtes Backblech Blech stürzen und in der Mitte des Ofens einschieben. Damit die Kruste toll wird ein wenig Wasser auf den Boden des Ofens spritzen und die Ofentür schnell schließen.
  9. Die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und etwa 40 Minuten backen.

Griechisches Landbrot

Hallo ihr Lieben,

zur Zeit backe ich gerne selber Brot. Das liegt vor allem daran, dass ich mal ein paar Tage am Stück zu Hause bin und mich so mal wieder in der Küche austoben kann.

Dieses griechische Landbrot ist ein Rezept von Leila Lindholm (ja, mal wieder 🙂 – ich muss endlich mal das Kochbuch „Noch ein Stück“ von ihr vorstellen). Es passt wunderbar zu Salaten, Suppen, aber auch gut zum Frühstück. Natürlich kann man sich als Liebhaber von gewürzten Broten mit Gewürzen oder Kräutern austoben – Kümmel, Fenchel, aber auch Knoblauch oder getrocknete Zwiebeln passen sicher hervorragend dazu!

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Ich habe diesmal übrigens getrockneten Sauerteig verwendet. Den bekommt man in gut sortierten Supermärkten oder im Bioladen. Ich glaube sogar DM hat Sauerteig, da gibt es ja auch immer eine ganz gute Auswahl an Lebensmitteln.

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Aus dem Einkaufskorb:

  • 30g frische Hefe
  • 800 ml warmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 1 EL Salz
  • 1,2 kg Dinkelmehl
  • 1 Packung Trockensauerteig

Und hier kommt das Rezept für 2 Brote:

  1. 30 g frische Hefe in eine Schüssel bröseln. Mit 800 ml warmen Wasser, 2 EL Olivenöl sowie 1 EL Honig und 1 EL Salz  verrühren, bis sich die Hefe auflöst. Das Ganze lasse ich immer 5 Minuten ruhen.
  2. Nach und nach 1,2 kg Mehl (nach Wunsch Vollkorn) und 1 Packung Trockensauerteig unterkneten. Das geht am besten mit den Händen oder den Knethaken einer Kückenmaschine. Etwa 10 Minuten kneten.
  3. Den Teig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 1-2 Stunden gehen lassen.
  4. Den Teig nochmal vorsichtig durchkneten, dann halbieren und 2 Brote formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, dreimal schräg einritzen und nochmals abdecken. Die Brote sollen nochmal 1 Stunde aufgehen. Dann mit etwas Mehl bestäuben.
  5. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Das Blech in die Ofenmitte schieben, etwas Wasser auf den Ofenboden spritzen – dann wird die Kruste richtig schön. Schnell den Ofen zu machen und die Temperatur auf 220 Grad reduzieren. Etwa 40 – 50 Minuten backen.

Manhattan Sourdough – Brot selber backen

Hallo ihr Lieben,

ja, auch ich habe lange einen Bogen um Backen mit Sauerteig oder Hefe gemacht. Für dieses Brot braucht man gleich Beides. Aber ich kann euch beruhigen. Brot selber backen ist gar nicht schwer! Und es dauert auch gar nicht so lange, plant man das Gehen ein bisschen ein, z.B. über Nacht oder verwendet schon fertigen Sauerteig, dann ist der Aufwand wirklich nicht groß – dafür wird man mit einem super leckeren Brot belohnt, das noch warm und herrlich duftend frisch aus dem Ofen einfach eine Wucht ist.

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Hier ist ein Manhattan Sourdough Brot nach dem Rezept von Leila Lindholm zu finden in „Noch ein Stück“.

Man braucht:

  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 700 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Salz
  • 1 EL Honig
  • 300 g Sauerteig – denn bekommt man fertig beim Bäcker oder im Biomarkt
  • 900 g Mehl (ich habe Roggen oder Dinkel verwendet)

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Und so geht es:

  1. Hefe in eine Schüssel bröseln, das Wasser, Salz und Honig hinzugeben und alles unter Rühren auflösen. Den Sauerteig auch darunter rühren. Nach Wunsch kann man natürlich auch mit Kümmel, Koriander, Anis, Fenchel oder anderen Gewürzen das Brot beliebig würzen.
  2. Nach und nach das Mehl hinzufügen. Das geht am besten mit den Knethaken eines Handrührgeräts oder einer Küchenmaschine. Den Teig etwa 15 Minuten kneten, bis er schön weich und elastisch ist. Der Teig darf noch etwas feucht sein, schließlich soll das Brot ja auch schön saftig sein.
  3. Die Teigkugel mit Mehl bestäuben und mit einem Tuch abgedeckt etwa 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Den Teig vorsichtig zu einem runden Laib formen und gut bemehlt in eine Kastenform geben.
  5. Nochmal etwa 30 Minuten bis 1 Stunde gehen lassen.
  6. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Das Brot in die Ofenmitte stellen und etwa 100 ml Wasser auf den Ofenboden spritzen und die Ofentür schnell schließen. Das gibt eine richtig leckere Kruste. Die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und etwa 50 Minuten backen.

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