Burrito Bowl – schnell und gesund

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich zurück und das mit einem direkt langweiligen Burrito Bowl Rezept, das aber umso schneller fertig ist und super gut schmeckt. Ich liebe ja so einfache Gerichte, hier wandern lauter gesunde Sachen in eine Schüssel, die sonst in einen Burrito gewickelt werden würden – und ganz ehrlich: Wie man diese Wraps halbwegs sexy isst, das weiss nun wirklich kein Mensch. Das ist bei dieser Bowl deutlich einfacher und noch dazu sehen die einzelnen Zutaten so hübsch aus!

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Bei mir gab es dieses Mal:

  • 1 Avocado in Würfel geschnitten
  • 1 grosse Tasse Reis – sogar vom Vortag
  • 1/2 kleine Dose Mais
  • Eine Handvoll Cherrytomaten
  • Fettarmer Kräuterquark
  • Etwas geriebener Käse
  • Viel Chilisalz und frischen Pfeffer

Eigentlich müsst ihr nur alles hübsch anrichten und es euch dann so richtig schmecken lassen! Es eignet sich auch super für Resteverwertung. Auch passen Kidneybohnen so richtig gut dazu oder eben für die nicht Vegetarier Hühnchen oder Thunfisch.

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So, mein fester Plan ist es auch, euch wieder öfter auf dem Laufenden zu halten. Die Fotografie hat mich in letzter Zeit voll und ganz gepackt. Also freut euch auf neue tolle Ideen und Rezepte.

Viele liebe Grüße,

Hannah

Dinkel Lachs Flammkuchen

Hallo ihr Lieben,

es ist schon wieder Sonntag und das Wochenende war schneller vorbei als man schauen konnte. Dabei genieße ich es total an einem Samstag oder Sonntag einfach mal ganz in Ruhe in der Mittagssonne auf dem Balkon zu sitzen und – richtig – nichts zu machen. Außer vielleicht diesen unverschämt leckeren Dinkel Lachs Flammkuchen zu vernaschen. Nachdem ja genug Zeit bleiben muss, um an meiner Bräune und auch der – Sonne sei Dank – guten Laune zu arbeiten, muss dieser Flammkuchen ohne Weizen schnell fertig sein. Und ich verspreche euch, bei diesem einfachen Teig muss man wirklich nie wieder auf fertigen Teig aus dem Kühlregal zurück greifen. Nachdem ich ja keinen Speck esse, ist ein Flammkuchen mit Lachs eine super Alternative. Richtig gut ist übrigens für strenge Vegetarier auch die Feta und Tomaten Variante – on top ein Klecks Pesto und schon wird ein einfacher Flammkuchen zur Delikatesse. Und nachdem ich schon merke, wie euch das Wasser im Mund zusammen läuft, kommt hier jetzt schnell das Rezept.

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Ihr braucht für 2 Personen:

  • 250g Dinkelmehl
  • 8-10 EL Wasser
  • eine Prise Salz
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1 Packung Räucherlachs – bitte aus nachhaltigem Fang
  • 1 Becher Schmand oder Frischkäse
  • 1 Zwiebel in Scheiben
  • etwas frischen Pfeffer

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 230 Grad vor. Wichtig ist, dass der Ofen richtig heiß ist, wenn ihr den Flammkuchen hinein gebt. Nur so wird das gute Stück auch schön knusprig.
  2. Dann knetet ihr aus dem Mehl, dem Wasser, dem Salz und Olivenöl den Teig. Evtl. müsst ihr noch mehr Wasser dazu geben. Ihr solltet aus dem Teig gut eine Kugel formen können und den Teig auf einem Backpapier dünn ausrollen.
  3. Auf dem Boden verteilt ihr dann den Frischkäse und pfeffert den Belag.
  4. Jetzt gebt ihr den Lachs auf den Flammkuchen und verteilt nur noch die Zwiebeln.
  5. Nach 15-20 Minuten ist der Flammkuchen fertig. Unbedingt auf einem Rost backen, dann wird er schön knusprig.

So – bei mir gibt es jetzt Inga Lindström – ja ich gebe es gerne zu – das ist für mich ein Schwedenurlaub vor dem TV.

Also in diesem Sinne, habt eine erfolgreiche Woche.

Alles Liebe,

Hannah

 

Ernährungsmythen und eine vegetarische low Carb Lasagne mit Zucchini

Hallo ihr Lieben,

der Frühling naht und damit auch die Zeit, in der man sich natürlich von seiner Schokoladenseite präsentieren will. Dabei muss ich ganz ehrlich sagen – von Low Carb als reiner Ernährungsform halte ich rein gar nichts!

Gesunde Kohlenhydrate in Form von Vollkornbrot oder Vollkornnudeln, Vollkornreis etc. mit vielen Ballaststoffen sind sogar richtig wichtig. Das gibt dem Körper die Energie, die er braucht! Gerade für Sportler ist das extrem wichtig. Wer sich rein „Low Carb“ ernährt, läuft nämlich sogar Gefahr, dass der Körper sämtliches Fett aus der zugeführten Nahrung holt – und diese ja gerade bei einer kohlenhydratarmen Kost aus Eiern, Käse, Fleisch usw. besteht – und dann schön einspeichert. Denn der Körper ist ja schließlich auf Sparflamme – der Mensch spielt dem Körper vor, man sei in einer Notsituation und die Nahrungsmittelknappheit sei ausgebrochen.

So – dann fragt sich nun vermutlich der ein oder andere, warum ich hier ein Low Carb Lasagnen Rezept vorstelle. Nun – eine ab und zu kohlenhydratreduzierte Ernährung ist kein bisschen schlecht oder verkehrt. Denn was entscheidend ist, ist ein gesunder Wechsel und damit eine Balance.

Natürlich spricht rein gar nichts dagegen, öfter mal die Nudeln oder den Reis wegzulassen und sich an gesundem Gemüse satt zu essen. Ich kann übrigens gleich mit noch einer Ernährungsmythe aufräumen – dass man abends keine Kohlenhydrate essen soll, stimmt so nämlich nicht. Dem Körper ist es ziemlich egal, wann er was erhält – im Grunde zählt nämlich nährstofftechnisch betrachtet sogar nur am Ende eine Wochenbilanz. Dennoch sollte man dem Körper noch die nötige Zeit zur Verdauung geben – also ein riesen Teller Pasta und danach direkt ins Bett ist keine gute Idee – aber ansonsten spricht rein gar nichts dagegen auch mal abends Nudeln zu essen. Am Ende zählt wie so oft die gesunde Bilanz und das „Geheimnis“ bleibt am Ende des Tages auch immer das Gleiche: Man muss mehr Energie verbrauchen, als zu sich zu nehmen, um abzunehmen bzw. die Anzahl an zugeführten Kalorien verbrennen, um sein Gewicht zu halten.

So nach diesem etwas längeren Exkurs kommt hier nun endlich das Rezept für gesunde Lasagne, bei der die Nudeln einfach mal durch Zucchini ersetzt werden. Die fettige Sahnesoße muss für Hüttenkäse weichen und schon ist das Ganze deutlich leichter und gesünder. Auf leckeren Mozzarella oben auf möchte ich aber trotzdem nicht verzichten – der gehört eben einfach dazu! Und wer großen Hunger hat, der ergänzt ganz einfach Vollkorn Lasagne Blätter!

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Das braucht man für 2:

  • 4 Zucchini in breite Scheiben geschnitten
  • 2 Dosen Tomaten in Stücken
  • Salz, Pfeffer und Kräuter
  • 1-2 Mozzarella Kugeln
  • 1 Becher Hüttenkäse

Und so geht es:

  1. Den Ofen erst mal auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  2. Die Zucchini waschen und in etwa 3-4mm dicke Scheiben schneiden – der Länge nach.
  3. Einen Topf mit Wasser zum kochen bringen und darin die Zucchini Scheiben 4-5 Minuten vorgaren.
  4. Die Tomaten mit ordentlich Salz, Pfeffer und Kräutern würzen.
  5. In einer Auflaufform mit dem Schichten anfangen: Erst die Tomaten, dann Zucchini, dann Hüttenkäse usw.
  6. Am Ende mit einer Schicht Hüttenkäse aufhören, auf die noch der Mozzarella in Scheiben kommt.
  7. Etwa 20 Minuten backen und dann genießen!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß damit.

Viele liebe Grüße,

Hannah

Tortano – herzhaft gefülltes Brot perfekt für den Weihnachtsbrunch

Hej Hej ihr Lieben,

bei lauter Plätzchen, Lebkuchen und süßen Sachen bekommt man irgendwann das dringende Bedürfnis nach etwas Herzhaftem. Kennt ihr das, man knetet Plätzchenteig, sticht Sterne aus, schmilzt Schoki und nascht und nascht und…braucht auf einmal ein deftiges Käsebrot mit sauren Gurken. So geht es zumindest mir meistens. Daher habe ich auch sofort zum Weihnachtsbrunch dieses herzhaft gefüllte Brot im Kopf gehabt. Das sieht nicht nur super aus, sondern schmeckt auch richtig lecker. Dabei hat man auch noch tausende Variationsmöglichkeiten.

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Das Grundrezept hierzu stammt aus Leila Lindholm’s Buch „Noch ein Stück“. Allerdings kann man wie gesagt bei der Füllung der Brote wirklich nach Lust und Laune variieren. Ich habe für dieses Brot Feta, gegrilltes Gemüse, eingelegte Tomaten und Oliven verwendet, aber man kann wirklich alles nehmen. Ich liebe auch die Variante mit Ziegenkäse, Honig und Walnüssen, aber auch klassische Füllungen für nicht Veggies mit Schinken, Tomaten, Feta etc. sind super lecker. Wer es exotisch mag, der kann auch eine Curry-Ananas Variante backen, mit Roter Bete Farbe ins Spiel bringen oder durch eine Lachs-Füllung für Hochgenuss sorgen. Ihr seht schon – das ist so ein richtiges Hannah Rezept – denn man kann einfach alles kombinieren.

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Habt keine Angst vor dem Hefeteig, mein Tipp ist eine gut verschließbare Schüssel, die sich an einem warmen Ort – sprich im Winter auf einer kuschlig warmen Heizung – besonders wohlfühlt. Ansonsten wird das schon von ganz alleine.

Hier kommt das Rezept.

Man braucht:

  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 2 TL Meersalz
  • 400g Dinkel- oder Roggenmehl, Hälfte Vollkorn
  • 1 Glas Oliven
  • 1 Packung Feta
  • 1 kleines Glas eingelegte Tomaten
  • 1 Glas gegrillte Paprika

Und so geht es:

  1. Die Hefe mit warmen Wasser, Olivenöl, Salz und Honig in einer großen Schüsel wirklich nur ganz kurz anrühren, dann 5 Minuten stehen lassen.
  2. Anschließend zunächst nach und nach das Mehl dazu geben. Es sollte ein elastischer Teig entstehen. Es kann sein, dass man evtl. etwas mehr Mehl oder Wasser braucht. Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben und sich zu einer Kugel formen lassen, aber trotzdem nicht allzu trocken sein.
  3. Den Teig mit ein bisschen extra Olivenöl bestreichen und auch ein wenig in die Schüssel unter die Teigkugel geben. So klebt danach nichts an. Die Schüssel dann mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 40 Minuten auf die doppelte Größe aufgehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung klein schnippeln.
  5. Den Teig sehr vorsichtig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck ausrollen. Ich mache das immer direkt auf einem Backpapier. Wirklich nicht zu sehr drücken und ziehen, damit der Teig seine Lockerheit nicht verliert.
  6. Das Brot kann nun beliebig gefüllt und geformt werden. Diese Beschreibung ist für ein Tortano, es entsteht also ein gefüllter Brotkranz. Dazu das Rechteck an den langen Seiten mit etwas Wasser bestreichen und die Füllung auf dem Teig verteilen. Dann von der langen Seite her aufrollen und vorsichtig zu einem Kranz formen. Die Naht muss auf jeden Fall unten liegen.
  7. Den Ring mit ein wenig Mehl bestäuben, auf ein Backblech legen und nochmal etwa 30 Minuten zugedeckt gehen lassen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250°C vorheizen. Das Brot in die Mitte des Ofens schieben und die Temperatur sofort auf 200°C reduzieren. Etwa 35 Minuten backen. Macht sich auch super als Gastgeschenk. Und welche Variationen habt ihr so im Angebot?

Ich wünsche euch allen schon mal ein wunderschönes Wochenende und hoffe, dass sich der vorweihnachtliche Stress ein wenig in Grenzen hält. Immer dran denken, wobei es eigentlich an Weihnachten geht – und Stress oder Geschenke im Überfluss sind sicherlich nicht der wahre Grund für die Feiertage.

In diesem Sinne herzliche Grüße,

Hannah

 

 

Glutenfreies Rosmarin Focaccia a la Deliciously Ella

Hallo zusammen,

ich habe Urlaub und endlich wieder mehr Zeit zu blogggen. Einen Blog, einen Vollzeitjob und Freunde sowie Privatleben unter einen Hut zu bringen, das ist manchmal gar nicht so einfach kann ich euch sagen. Umso mehr freue ich mich, dass ich nun Zeit habe endlich einige Rezepte für euch zu „verbloggen“.

Nun regnet es draußen gerade in Strömen und ich sitze hier mit einem Tee, einem dicken Strickpulli sowie Kerzen und habe ein leckeres Brotrezept für euch. Gerade jetzt, wo die Suppenzeit losgeht macht sich dieses glutenfreie Rosmarin Focaccia so richtig gut, man kann natürlich auch statt Rosmarin Kümmel, Knoblauch oder Kürbiskerne nehmen und so nach Lust und Laune ein gesundes Brot zaubern, das ohne Hefe schnell fertig ist. Verfeinert wird dieses Brot durch Oliven und getrocknete Tomaten, aber wie immer kann man hier bunt variieren. Dieses Rezept stammt mal wieder aus Deliciously Ella. Gerade für solche Basics krame ich das Buch immer wieder hervor und stöbere darin.

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Gestern gab es übrigens eine super leckere Kürbis-Kokossuppe bei uns, das Rezept bekommt ihr auch ganz bald, dann kann man dieses saftige Brot nämlich in die wohlig heiße Suppe tauchen und sichs so richtig gemütlich machen zu Hause. Am besten schmeckt das – finde ich – wenn man erst schön warm eingepackt draußen war und dann noch mit roten Bäckchen und laufender Nase in’s Warme kommt und sich dann in einen Kuschelpulli einmümmelt und genießt. Aber zurück zum Brot.

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Da das Brot glutenfrei ist, braucht man natürlich spezielles Mehl, Ella bäckt viel mit Buchweizenmehl, aber den nussigen Geschmack muss man schon mögen. Wer kein Problem mit Gluten hat, der kann auch einfach Dinkelmehl nehmen. Beim Mehl oder allgemein bei Brot sollte man nie sparen. Das sind einfach Grundnahrungsmittel, aus denen der Körper viel Energie schöpfen kann und man merkt hier einen so gewaltigen Unterschied!

Das braucht ihr für das Brot:

  • 150ml Olivenöl oder anderes neutrales Speiseöl
  • 3TL Chiasamen oder Leinsamen
  • 3TL Apfelessig
  • 500g Buchweizenmehl oder Dinkelmehl
  • 1 gute Handoll getrocknete gehackte Tomaten
  • 1 gute Handvoll gehackte Oliven
  • 1 Bund frischen Rosmarin
  • Salz und Pfeffer

Und so geht es:

  1. Den Ofen erst mal auf 180 Grad vorheizen.
  2. 450ml lauwarmes Wasser, das Öl, die Chiasamen, den Essig sowie das Mehl mit reichlich Salz und Pfeffer verrühren.
  3. Dann die Tomaten und Oliven unterrühren und den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Mit dem Rosmarin bestreuen und dann nochmal mit etwas Öl bestreichen.
  4. Etwa 30 Minuten backen.

Leichte Gemüsesuppe

Hej Hej,

hier kommt eine leichte Gemüsesuppe, die ganz toll zur Resteverwertung geht und schnell fertig ist. Am besten macht ihr gleich die doppelte Menge, denn am nächsten Tag schmeckt die Suppe noch besser. Ich lege jetzt einfach direkt mit dem veganen Rezept los und wünsche viel Spaß beim Nachkochen.

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Ihr braucht dazu:

  • 5 Möhrchen
  • 5 Kartoffeln
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Zwiebel fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen
  • Frische Petersilie
  • Suppengrün
  • 2EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer und evtl. etwas Gemüsebrühe

Und so geht es:

  1. Als erstes muss man mal das ganze Gemüse klein schnippeln.
  2. Dann ein wenig Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und den Knoblauch sowie die Zwiebel darin anschwitzen.
  3. Dann nach und nach das andere Gemüse in den Topf geben und alles kurz anbraten.
  4. Mit einem Liter Wasser ablöschen und ca. 45 Minuten köcheln lassen.
  5. Am Ende mit frischen Kräutern, viel Salz und Pfeffer und evtl. noch ein wenig Brühe würzen und dann ab in den Suppenteller.

Pasta alla Norma

Hallo oder besser Ciao!

Denn heute geht es auf eine kulinarische Italienreise. Ich träume schon lange von einem Urlaub in der Toskana: Weinberge, Meer, Kaffee, Eis und Pasta!

Pasta alla Norma – das sind Nudeln mit einer leckeren cremigen Auberginen – Tomaten Soße. Den Namen hat das Gericht übrigens von der Oper Norma des in Catania geborenen Komponisten Vincenzo Bellini – und wenn ein Gericht schon nach italienischer Musik benannt ist, dann muss das doch einfach nur grandios schmecken. Beim Kochen fehlt dann nur noch Eros Ramazzotti sowie ein Gläschen Wein.

Das Rezept ist diese Mal von Jamie Oliver aus dem Buch Jamie’s Italy. Dazu gab es gesunde Buchweizennudeln. Wer mag, kann am Ende noch frischen Ricotta darüber krümeln – oder man nimmt Parmesan oder Pecorino, da kann man sich austoben.

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Aus dem Einkaufskorb:

  • 1 Aubergine
  • 1 Zwiebel
  • 1TL getrocknetes Oregano
  • 1 getrocknete Chilli
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Honig
  • 1 Handvoll frisches Basilikum
  • 250g Pasta
  • 1TL Weißweinessig
  • 1 Dose hochwertige Tomaten
  • Salz und Pfeffer

Und so geht es:

  1. Als erstes die Aubergine in feine Streifen schneiden und salzen. Dann zur Seite stellen. Die Zwiebel, die Chilli und den Knoblauch fein hacken.
  2. Schon mal einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Pasta nach Packungsanweisung kochen.
  3. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und darin die Zwiebeln mit dem Knoblauch und der Chilli anbraten, nach kurzer Zeit die Aubergine dazu geben. Den Honig dazu tun und karamellisieren lassen.
  4. Wenn die Aubergine schön braun und gar ist die Tomaten dazu geben, außerdem den Weißweinessig darunter rühren. Dann richtig schön aufkochen und mindestens 10 Minuten köcheln lassen.
  5. Mit Oregano, Salz und Pfeffer würzig abschmecken.
  6. Ich gebe die Nudeln dann immer direkt zur Soße und lasse das noch ein wenig ziehen. Mit dem frischen Basilikum bestreut servieren und nach Wunsch noch den Käse darüber krümeln.

Also viel Spaß auf eurer kulinarischen Italienreise! Lasst es euch schmecken!

Bärlauch Ciabatta mit Ziegenfrischkäse

Hej Hej,

wie letzte Woche schon angekündigt, kommt hier ein wundervolles Bärlauch Ciabatta, das durch ein wenig Ziegenfrischkäse im Teig ganz saftig und lecker wird. Früher hatte ich ja eine wahre Hefe-Phobie, mittlerweile ist die Hefe quasi mein bester Freund. Man muss nur ein zwei Sachen beachten und dann klappt das wunderbar. Inzwischen backe ich Baguette und Co. auch nicht mehr nach Rezept, sondern frei Schnauze. Gerade jetzt, wo so langsam die Grillsaison los geht ist dieses Brot ein echter Geheimtipp. Auch am Lagerfeuer macht sich das rustikale Baguette perfekt.

Die Ziege schmeckt man übrigens am Ende kaum raus, wer den Geschmack nicht mag, kann aber genauso normalen Frischkäse hernehmen.

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Für dieses Bärlauch Ciabatta braucht ihr:

  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Tasse warmes Wasser
  • 150g Ziegenfrischkäse
  • 1 gute Handvoll Bärlauch
  • ca. 500g Roggen- oder Dinkelmehl
  • Salz und Honig je 1 TL
  • Etwas Knoblauch- oder Olivenöl

Und so geht es:

  1. Zuerst löst man die Hefe im Wasser auf und gibt etwas Honig und Salz dazu. Das verrühre ich einfach ein bisschen mit einer Gabel und lasse es dann erstmal 5 Minuten stehen.
  2. Inzwischen hackt man den Bärlauch sehr fein.
  3. Dann gibt man nach und nach das Mehl zur Hefe und verrührt das mit einer Gabel. Außerdem gibt man dann den Frischkäse dazu sowie den Bärlauch.
  4. Danach knetet man den Teig richtig intensiv und gibt nach und nach so viel Mehl dazu, dass der Teig gerade eben nicht mehr so sehr an den Händen klebt und sich zu einer Kugel formen lässt. Ich befeuchte die Hände einfach immer wieder ein bisschen, dann klappt das wunderbar.
  5. Die Kugel streiche ich dann vorsichtig mit Knoblauchöl ein und lasse den Teig dann ca. 1-2 Stunden abgedeckt gehen.
  6. Dann heizt man den Ofen auf 180 Grad vor.
  7. Den Teig legt man dann vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und formt es mit den Händen zu einem Ciabatta, ohne es aber nochmal großartig durchzukneten, dann verliert es nämlich seine Lockerheit.
  8. Ich drehe das Brot dann immer nochmal ein zwei Mal in sich selber.
  9. Dann muss es etwa 20-30 Minuten backen. Bei Brot kann man immer den Klopftest machen – wenn es hohl klingt ist es fertig.

Lasst es euch schmecken!

Baguette Parisienne

Hallo,

ich habe mal wieder Baguette gebacken und zwar war es so richtig schön knusprig und lecker. Dies hier geht wirklich wundberbar schnell und man kann es perfekt über Nacht gehen lassen. Das ist so ein Brot, das man super für Besuch machen kann und auch tausendfach variieren, dabei ist es so leicht, dass es wirklich keine Ausreden gibt was das Thema Brotbacken an geht.

Man kann dabei so wunderbar kreativ werden, das ist hier echt nur ein Grundrezept. Wer es süß mag, der ersetzt die Hälfte des Wassers durch Milch oder Soja Milch und nimmt Rosinen oder Schoko Streusel in den Teig und hat dann wunderbares Schoko Baguette für Naschkatzen. Herzhaft gehen immer Zwiebeln, Kräuter, Rote Bete und Co.

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Und das braucht ihr:

  • 500g Mehl
  • 300ml kaltes Wasser
  • 1EL Salz
  • 1EL Honig
  • 1EL Olivenöl
  • 1/2 Würfel Hefe

Und so geht es:

  1. Alle Zutaten ganz schnell zu einem Teig verkneten. Dann ein bisschen Olivenöl auf den Boden der Schüssel geben und die Teigkugel darauf legen.
  2. Dann über Nacht einfach im Kühlschrank gehen lassen, wenn es schneller gehen muss reichen zur Not auch mal 3 oder 4 Stunden.
  3. Danach nicht mehr richtig durchkneten, sondern nur vorsichtig zu einem Baguette formen und dreimal zwirbeln. Dafür einfach um sich selbst drehen.
  4. Bei 200 Grad im Ofen 20 Minuten backen.

Köttbullar mit Champignon-Rahmsauce

Hej Hej,

ich lieeeeeeebe Schweden, so sehr, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Schon in meiner Kindheit durfte ich fast jeden Sommer mit meiner Familie im Haus meiner Tante verbringen, es war eine wunderbare Zeit im Land von Astrid Lindgren und Elchen. Als ich dann so zwölf Jahre alt war, war das auf einmal uninteressant. Aber nach dem Abi kam dann der Wunsch auf, wieder in Smaland Urlaub zu machen und so verbrachte ich wunderschöne, entspannende sowie kulinarisch reizvolle Wochen im gemütlichen Holzhaus in Djursdala und war eigentlich jedes Jahr seitdem dort.

Wenn ich an Schweden denke, dann denke ich an rote Häuschen, Wälder ohne Ende, Ruhe, Entspannung, unglaublich nette Menschen, die mittlerweile liebe Freunde geworden sind und auch an leckeres Essen. Denn die schwedische Küche hat tatsächlich sehr viel zu bieten. Es gibt eine unglaubliche Vielfalt an Milchprodukten, beim Fleisch wird deutlich mehr auf gute Tierhaltung geachtet und man denke nur an all die leckeren Beeren und Pilze, die man frisch aus dem Wald direkt vernaschen kann.

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Ja, auch die klassischen und durch ein bekanntes schwedisches Möbelhaus zu Ruhm gelangten Köttbullar – auf Deutsch Fleischbällchen – dürfen nicht fehlen. Die Schweden essen Kötbullar traditionell mit Elchfleisch – ich nehme dafür immer Rinderhack, denn Elchfleisch esse ich höchstens von dem Jäger meines Vertrauens in Schweden.

Am besten schmecken die Kötbullar zu frischen Pfifferlingen und selbst gemachter Preiselbeer Marmelade. Ab und zu gibt es die bei uns und dann darf man gerne vom Sommer in Schweden träumen und ich kann mir damit die Wartezeit bis Juli verkürzen. Denn dann geht es endlich wieder in das schöne Schwedenland.

Das braucht man für 4 Personen:

  • 500g Rinderhack – bei mir Bio
  • 1 Zwiebel
  • 500g Pilze, am besten Pfifferlinge
  • 200g Sahne oder Kochsahne
  • 200ml Milch
  • 1 Ei
  • 3 EL Paniermehl
  • etwas Muskat
  • Salz und Pfeffer
  • etwas Mehl
  • Preiselbeerkompott
  • wer mag frische Petersilie
  • 1kg Kartoffeln

Und so geht es:

  1. Die Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden und bei mittlerer Hitze in etwas Butter oder Öl anbraten.
  2. Nebenbei die Pilze putzen, den Stiel kürzen und die in Scheiben schneiden.
  3. Die Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und erst mal abkühlen lassen.
  4. Danach die Champignons in der Pfanne anbraten.
  5. Das Hackfleisch mit der gebratenen Zwiebel, dem Ei, dem Paniermehl und der gehackten Petersilie vermischen, mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat würzen und gut durchkneten.
  6. Die Hände etwas befeuchten und dann kleine Kötbullar von 2 bis 3 cm Durchmesser formen.
  7. Kartoffeln aufsetzen.
  8. Die Kötbullar in etwas Butter bei mittlerer Hitze von allen Seiten braun braten, dann aus der Pfanne nehmen. Darauf achten, dass die auch wirklich durch sind.
  9. Den Bratensatz in der Pfanne mit einem EL Mehl bestäuben. Mit der Milch und der Sahne ablöschen, leicht köcheln lassen und den Bratsatz vom Pfannenboden lösen. Am besten gelingt das, wenn man fleissig mit einem Schneebesen rührt.
  10. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Champignons und Kötbullar wieder dazugeben und alles zusammen noch etwas ziehen lassen. Dazu einfach einen Deckel auf die Pfanne tun.
  11. Dazu passen dann Kartoffeln und ordentlich Preiselbeeren.