Exotische Kürbissuppe mit Kokosmilch & Chili

Hallo zusammen,

mittlerweile ist er so richtig da – die Rede ist vom Herbst. Während es in den letzten Wochen noch immer spätsommerlich warm war und ich eine Bergtour nach der nächsten unternommen habe, ist es jetzt so richtig grau und kalt.

kürbis

Spätestens jetzt wird es Zeit für den absoluten Kürbis-Klassiker, die Kürbis-Suppe, allerdings ein wenig exotisch aufgepeppt durch Kokosmilch und Chili. Zusätzlich habe ich Gemüsewürfelchen in die Suppe gegeben, damit man auch etwas mit ein wenig Biss hat.

Die Kürbisse habe ich in einem Hofladen gekauft, es war ein kleiner Hokkaido und ein Sweet Dumpling. Ich finde Hokkaido eignet sich am besten für die Suppe, Butternut ist schnell mal zu süßlich. Außerdem habe ich eben noch zusätzlich das Ofengemüse gemacht bestehend aus Zucchini und dem Sweet Dumpling Kürbis, das dann als Einlage beim Servieren die Suppe verfeinert. Ein klein bisschen Kürbiskernöl rundet das Herbstgericht perfekt ab.

Das braucht ihr also für 4 Personen:

  • 1 kleiner Hokkaido Kürbis
  • 1 kleiner Sweet Dumpling Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chilischote fein gehackt
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1l Wasser
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Curry
  • Olivenöl
  • Kürbiskernöl zum Servieren
  • 2 Zucchini

Und so geht es:

  1. Als erstes entfernt man jeweils den Strunk vom Kürbis. Dann den Kürbis halbieren und entkernen. Den Kürbis einfach jeweils mit Schale würfeln.
  2. Den Ofen für das Gemüse auf 180 Grad vorheizen. Ihr braucht eine kleine Auflaufform, in die das Gemüse hineinkommt.
  3. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und darin Chilis sowie Zwiebel anbraten. Den Knoblauch dazu geben. Den Hokkaido Kürbis kurz scharf mit anbraten.
  4. In der Zwischenzeit die Zucchini wie auch den Sweet Dumpling in sehr feine Würfel schneiden.
  5. Zucchini und den Sweet Dumpling für die Einlage mit reichlich Salz und Pfeffer sowie Curry würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Etwas Wasser dazu geben, so dass knapp der Boden der Auflaufform bedeckt ist. Dann ab in den Ofen damit.
  6. Den Kürbis im Topf für die Suppe mit dem Wasser ablöschen und etwa 30 Minuten köcheln lassen. Dann die Suppe pürieren und mit der Kokosmilch verrühren. Ordentlich mit Salz, Pfeffer, Curry und Muskat würzen.
  7. Nun sollte auch das Gemüse gar sein, einfach die Suppe in Tellern oder Weckgläsern anrichten und jeweils mit Gemüsewürfeln und Kürbiskernöl servieren. Dazu passt ein frisches Bauernbrot, das ruhig kräftig gewürzt sein darf.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachkochen.

Viele liebe Grüße,

Hannah

Vegane Apfel-Walnuss-Kanelbullar – schwedische Zimtschnecken

Hej hej zusammen,

ich glaube mittlerweile wissen meine treuen Leser, dass ich ein riesiger Schwedenfan bin. Es gibt für mich einfach wenige Länder, die mit der Schönheit und Freundlichkeit dieses Landes in Skandinavien mithalten können. Bald erfülle ich mir endlich einen großen Traum – ich werde endlich Schwedisch lernen! Der Winter bietet sich geradezu dafür an und ich sehe mich schon mit einem warmen Strickpulli über meinem Schwedisch Buch sitzen und Kanelbullar essen. Das sind diese leckeren schwedischen Zimtschnecken. Für die esse ich dann sogar mal etwas braunen Rohrzucker.

Doch ich habe für euch nicht irgendwelche, sondern vegane Apfel-Walnuss-Kanelbullar, natürlich so wie es sich gehört mit einer Prise Kardamom. Hmm…noch perfekter wäre es, wenn auch noch Inga Lindström läuft. Ja, ich oute mich gerne als verkappte Sonntags-Schnulzen-Schauerin, aber nur, wenn es auch in Schweden spielt und die Hauptrollen Lasse, Lena oder Erik heißen.

zimtschnecken vegan

So, genug geredet bzw. geschrieben, denn es geht ja nun um das Rezept zu diesen leckeren Teilchen.

Das braucht ihr:

Für die Füllung:

  • 2 Äpfel
  • 3TL Zimt
  • 2EL brauner Zucker
  • Eine Handvoll gehackte Walnüsse
  • 50g weiche Margarine
  • 3EL Apfelmus

Für den Teig:

  • 75g Margarine
  • 250ml lauwarme Pflanzenmilch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 2EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2TL Kardamom
  • 500g Dinkelmehl oder anderes Mehl
  • 75g brauner Zucker
  • 2EL Ahornsirup

Wer mag kann noch Frosting machen aus:

  • 4EL Ahornsirup
  • 20g Puderzucker

Und so geht es:

  1. Als erstes die Hefe in die lauwarme Milch einrühren, den Zucker und das Salz dazu geben. Ich verrühre das einfach immer mit einer Gabel. Kurz etwa 10 Minuten stehen lassen, damit die Hefe schon mal arbeiten kann.
  2. Danach kommen die restlichen Zutaten zum Hefeteig, einfach alles nach und nach untergeben und den Teig gut durchkneten.
  3. Den Teig mit einem lauwarmen nassen Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Äpfel klein schnippeln und mit den restlichen Zutaten verrühren.
  5. Den Teig nochmals vorsichtig durchkneten und auf einem Backpapier ausrollen, so dass es ein Viereck ergibt.
  6. Die Füllung darauf verteilen und dann von der langen Seite her aufrollen. In etwa 3cm dicke Scheiben schneiden und auf einem Backblech mit Backpapier richtige Schnecken formen. Das geht entweder in einer Auflaufform oder so nebeneinander.
  7. Nochmals mit dem Küchentuch abdecken und 30 Minuten gehen lassen.
  8. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  9. Etwa 20 Minuten backen und dann am Ende entweder noch mit Puderzucker bestäuben, pur genießen oder ein Frosting zaubern.

Die Kanelbullar könnt ihr übrigens auch gut mit Bananen statt Äpfeln machen und wahlweise die Nüsse weglassen.

So – ich wünsche euch noch smaklig maltid – das ist Schwedisch und heisst – wie sollte es auch anders sein – guten Appetit!

Liebste Grüße,

Hannah

 

Kuscheliges Kürbis Herbst Gemüse unter Feta Decke

Hallo,

auch wenn es sich nicht gerade nach Herbstzeit anfühlt, schließlich hat es ja fast 27 Grad, der Herbst kommt bestimmt!

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Und die Kürbiszeit hat ja nun auch schon begonnen. Dieses Wochenende war ich mal wieder in New York und dort war schon alles schaurig schön und kunterbunt herbstlich dekoriert. Happy Halloween lässt grüßen! Ich halte zwar nicht viel von dem kommerziellen Klim Bim, doch die kurze Kürbiszeit muss man nutzen. Aber was macht man mit so viel Kürbis? Außer aushöhlen und in eine Spukgestalt verwandeln? Und deshalb habe auch ich schon wieder so manche Kürbisrezepte ausgepackt.

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Hier kommt was, was wie alle meine Rezepte ganz einfach ist und schnell geht.

Aus dem Einkaufskorb für 1-2 Personen:

  • 1 kleiner Kürbis
  • 1 Handvoll kleine Kirschtomaten
  • 5 Möhren
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Paprika
  • Kurkuma, Curry, Chilli, etwas Muskat, Paprikapulver, Salz und Pfeffer
  • Olivenöl

Und so geht es:

  1. Und zwar schnippelt man eigentlich einfach nur ganz viel Herbstgemüse (ich habe für 2 Personen genommen: 1 kleiner Kürbis, 1 handvoll kleine Kirschtomaten, 5 Möhren, 1 rote Zwiebel, 1 Paprika), packt das in eine Auflaufform, dann deckt man das einfach noch mit einer Feta Decke aus 2 Packungen gewürfeltem Feta zu und würzt kunterbunt nach Lust und Laune. Ich habe mit Kurkuma, Curry, Chilli, etwas Muskat, Paprikapulver und natürlich Salz und Pfeffer gewürzt.
  2. Dann gibt man etwas Olivenöl darüber. Ganz ganz großartig ist hier sicherlich Trüffelöl. Und wer von Kürbis gar nicht genug bekommen kann, der kann auch noch Kürbiskerne darüber streuen, fast so wie die schönen bunten Blätter, die gerade von den Bäumen fallen.
  3. Jetzt wandert das kuschelige Herbst Gemüse bei 180 Grad 45 Minuten in den Ofen.

Und sollte man dann doch auf Halloween Partys stehen, dann kann man das Gericht wunderbar für Gäste zubereiten. Wer vegan isst, der lässt den Feta weg und schon hat man was ganz ohne Tier.

Soulfood bei Schmuddelwetter – Gemüse Eintopf

Hallo zusammen,

nachdem es ja hier so richtig herbstlich ist, kommt hier ein deftiges Soul Food Rezept. Ein klassischer Gemüse Eintopf wie man ihn von Mama kennt, der für Fleisch Fans mit Wiener serviert wird, Vegetarier freuen sich über Bauernbrot Croutons. Die Rezeptgrundlage stammt mal wieder aus „Käts Studentenküche“.

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So ein Eintopf ist super easy und schnell vorbereitet. Das Rezept ist für 2 Personen.

Man braucht:

  • etwas Olivenöl
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 kg Kartoffeln
  • 3 Karotten
  • Salz, Pfeffer, Muskat, 1 Lorbeerblatt
  • frische Kräuter wie Petersilie usw.

So einfach geht es:

  1. Das Öl erhitzen und darin die Zwiebeln, Kartoffeln und Karotten in Würfeln anbraten.
  2. Das dann mit so viel Wasser auffüllen, bis das Gemüse knapp mit Wasser bedeckt ist. Das Lorbeerblatt dazu und dann etwa 30-40 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  3. Dann sehr kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwas Muskatpulver dazu geben. Kräuter fein hacken und darüber streuen.
  4. Veggies braten die Brotwürfel kurz und kräftig in Butter oder Öl an, sonst kann man die Wiener in Scheiben schneiden und in den Eintopf geben.

Und dann ab aufs Sofa oder vor den Kamin! Und wenn etwas übrig ist, dann schmeckt die Suppe am zweiten Tag sogar noch besser.

Und weil gerade Kürbiszeit ist, kann man auch einen Teil der Kartoffeln durch geschälten Kürbis ersetzen. Wer es exotischer mag, der nimmt einfach Süßkartoffeln und das harmoniert dann auch perfekt mit Kokosmilch und Curry – so Suppen sind eben einfach wunderbar wandelbar und bringen etwas Farbe in den manchmal grauen Herbst.

In diesem Sinne ein wundervolles Wochenende!