Key Lime Pie – glutenfrei, low carb und ohne Zucker

Hej Hej,

nachdem der unschlagbar gute und sogar glutenfreie Kokos-Mango Kuchen so gut bei euch ankam, habe ich hier noch einen Key Lime Pie, der der bisherigen Tarte durchaus Konkurrenz machen kann.

Kurzgeschichte dazu: Ich habe 5 super gute Limetten geschenkt bekommen, die dringend in einen Kuchen wandern wollten. Ich sage euch – dieser Kuchen schmeckt nach Sommer pur. Nach Gartenparties, nach Grillen auf dem Balkon, nach Sonnenduft in der Nase, nach einem Hugo mit Freundinnen – nach allem, was Spaß macht eben.

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Das Grundrezept findet ihr hier. Der Boden ist dieses Mal nur auf Basis von Mandeln, zur Kokos-Füllung habe ich dieses Mal neben den Limetten noch griechischen Joghurt gegeben. Die perfekte Tarte für den Sommer sage ich euch!

Ihr braucht:

  • 200g Mandeln
  • 4EL Kokosöl
  • 3EL Agavensirup oder Ahornsirup
  • 1Prise Salz

Für die Füllung:

  • 2 Dosen Kokosmilch, die über Nacht im Kühlschrank waren
  • 150g griechischer Joghurt
  • Saft von 5 Limetten – eine könnt ihr auch als Deko aufheben
  • 3EL Ahornsirup

Und so geht es:

  1. Als erstes wie immer den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Dann knetet ihr alle Zutaten für den Teig zu einem Mürbeteig-ähnlichen Teig.
  3. In eine Springform gebt ihr Backpapier oder fettet sie gut mit Kokosöl aus.
  4. Dann verteilt ihr den Teig in der Form und drückt ihn vorsichtig gut an – auch am Rand zieht ihr den Teig ein wenig hoch.
  5. 18 Minuten backen und dann auskühlen lassen.
  6. Für die Füllung schlagt ihr die Kokosmilch mit den anderen Zutaten wie Sahne auf.
  7. Jetzt nur noch die Füllung auf dem Boden verteilen und hübsch dekorieren.

Sichert euch dann schnell ein Stück – ich sagen euch, der war schneller weg, als ich schauen konnte!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß damit.

Viele Grüße,

Hannah

Mango-Kokos-Torte – vegan, glutenfrei & megalecker

Hej Hej,

ich bin süchtig – süchtig nach dieser wahnsinnig leckeren Mango-Kokos-Torte. Die ist noch dazu vegan, glutenfrei und genau genommen sogar low carb. Aber vielleicht sollte ich von vorne anfangen – das Rezept zu dieser wundervollen Torte habe ich bei der lieben Sandra auf dem Blog „Hase im Glück“ gefunden, danke Sandra – du bereicherst mein Kuchen-Repertoire um einiges.

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Der Kuchen geht noch dazu super schnell und ist total leicht – dabei macht er so viel her und kommt komplett ohne Weizen und Zucker aus. Ein Traum also. Vor allem im Frühling lassen sich aus dem Grundrezept wunderschöne Blumen backen – die machen sich auch bei jedem Brunch wundervoll. In meinem Kopf schwirren schon ganz wunderbare Kombinationen aus Erdbeeren, Himbeeren und Ananas herum! Der Trick bei der Kokoscreme ist übrigens, dass Kokosmilch einfach über Nacht in den Kühlschrank kommt und dann so fest wie Sahne wird! Der perfekte gesunde Ersatz also.

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Die Torte ist flott gebacken, wichtig ist eben nur, die Kokosmilch lang genug im Kühlschrank stehen zu haben. Die anderen Zutaten hat man meistens sogar im Haus – also alles rucki zucki fertig! Probiert es unbedingt aus.

Ihr braucht für den Kuchen:

Für den Teig

  • 200g gemahlene Mandeln
  • 50g Kokosflocken
  • 1 Prise Salz
  • 3EL Kokosöl oder ein anderes neutrales Pflanzenöl
  • 3-4EL Ahornsirup

Für die Füllung

  • 2 Dosen Kokosmilch
  • 2EL Ahornsirup
  • 2 reife Mangos

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 180 Grad vor.
  2. Dann mischt ihr für den Boden die Mandeln, Kokosflocken, das Salz und das Öl sowie den Ahornsirup. Am besten knetet ihr den Teig einfach mit den Händen wie einen Mürbeteig.
  3. Dann drückt ihr den Teig mit den Händen in die Backform, diese fettet ihr entweder mit etwas Öl ein oder legt sie mit Backpapier aus. Wichtig ist, dass ihr auch den Rand hochzieht.
  4. Nun backt ihr den Boden 12-15 Minuten, der Teig darf nicht zu dunkel werden.
  5. Jetzt darf der Boden erst einmal verschnaufen und komplett auskühlen.
  6. Als nächstes schlagt ihr die feste Kokosmilch mit den 2EL Ahornsirup auf. Die Masse streicht ihr dann auf den Kuchenboden.
  7. Jetzt kommt der wohl schönste Schritt. Ihr schält die Mangos und schneidet jeweils ganz feine Scheiben. Diese verteilt ihr dann von außen nach innen auf dem Kuchen, so dass dann eine schöne Rose entsteht.

So – und jetzt heißt es genießen, es ist ein Traum sage ich euch.

Ich wünsche euch wunderschöne Ostertage.

Viele liebe Grüße,

Hannah

Banana Pancakes & News

Guten Morgen ihr Lieben,

erst einmal wünsche ich euch allen ein wundervolles neues Jahr! Ein Jahr mit gutem Kaffee, lieben Menschen um euch herum, leckerem Essen und vor allem Gesundheit. Ich weiß, das kommt reichlich spät, aber nun kann ich euch endlich erklären, warum es in letzter Zeit hier sehr ruhig war.

Zum einen habe ich mir eine kleine Blog Auszeit gegönnt über die Feiertage und einfach mal die Zeit genossen – wobei ich dann doch wieder von Treffen zu Treffen geeilt bin, viele Freunde waren natürlich über die Feiertage zu Hause, die man dann mal wieder sehen möchte, viele Familien Events finden statt…ich denke, ihr kenn das. Letztes Wochenende war ich dann noch in Hamburg und ehe man sich umschaut ist schon wieder Mitte Januar.

Aber die Sache, die mich gerade am meisten in Anspruch nimmt neben meinem Vollzeitjob, ist meine Weiterbildung zur Ernährungsberaterin. Endlich mache ich meinen Wunsch wahr und ich sage euch – das ist nicht ohne! Gesunde Ernährung interessiert mich ja generell immer schon sehr und momentan schwirrt es in meinem Kopf nur so von Mineralstoffen, Proteinen, Folsäure und Co.

Außerdem habe ich noch einen großen Wunsch erfüllt bekommen – ich habe endlich ein eigenes Logo! So kann das nächste Jahr ja nur gut werden.

Aber genug geredet – schließlich möchte ich euch ja noch ein gesundes Banana Pancake Rezept präsentieren, das Low Carb und ohne Weizen und Zucker daher kommt. Den Teig habe ich ganz einfach in meinem neuen Standmixer gemacht (WMF – Pro Kult), der ein Weihnachtsgeschenk an mich selber war und wirklich JEDEN Tag im Einsatz ist.

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Ihr braucht für 2 hungrige Frühstücksliebhaber:

  • 2 Bananen
  • 1 Prise Zimt und gemahlene Vanille
  • 100g Mandeln gemahlen
  • 4 Eier
  • 1TL Backpulver

Das püriert ihr einfach alles im Mixer und backt in einer beschichteten Pfanne ohne Fett kleine Pfannkuchen. Dazu passt dann Mandelmus perfekt!

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag und schon mal eine super erfolgreiche nächste Woche.

Liebe Grüße,

Hannah

 

Gebratener Manouri mit Honig & karamellisierten Nüssen auf Rucola

Hej Hej ihr Lieben,

letzten Samstag war ich mal wieder richtig ausgiebig im Bioladen hier einkaufen und tja, ich bin jedes Mal hin und weg von der Käsetheke dort. So eine Auswahl hat man wirklich selten. Viele wissen ja glaube ich, dass ich bevorzugt zu Ziegen- oder Schafskäse greife, einfach weil ich es besser vertrage. Dieser Manouri, ein sehr cremiger und weicher Käse, ist mein absoluter Geheimtipp. Er ist sehr viel neutraler und weicher im Geschmack als z.B. Feta und passt sowohl zu süßen als auch herzhaften Gerichten und verzaubert so auch Nicht-Liebhaber von Schafs- oder Ziegenkäse.

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Nachdem es auch noch frischen Rucola aus Eigenanbau gab, war klar, dass ich mal wieder dieses leckere Salätchen machen wollte.

In mein Einkaufskörbchen sind gewandert:

  • Rucola
  • 2 Scheiben Manouri
  • Nüsse
  • Evtl. Bio-Speck
  • Honig

Ich habe dafür ein frisches Bund Rucola mit einem leichten Senf-Balsamico Dressing angemacht. Dafür habe ich 2-3TL Senf, 3EL Olivenöl, 2-3EL Balsamico, Salz, Pfeffer und etwas Honig verrührt. Danach habe ich noch eine Handvoll Nüsse mit etwas Honig karamellisiert. Dafür lässt man 4EL Honig in einer Pfanne zerlaufen und löscht das mit etwas Wasser ab. Dann gibt man die Nüsse dazu, ich habe einfach eine Mischung genommen. Wer es exquisit mag, der nimmt Pinienkerne oder Pistazien.

Den Manouri brät man anschließend nur ganz kurz am besten in einer Steakpfanne von beiden Seiten an und gibt am Ende noch Honig darüber. Nicht Veggies können den Manouri übrigens hervorragend in Bio-Speck verpacken, in diesem Mäntelchen macht sich der Käse vorzüglich!

Probiert es unbedingt mal aus – auch als Vorspeise geht das natürlich sehr gut.

Viel Freude wünsche ich euch und ein schönes Wochenende, das ich übrigens – tadaaaaa – in Edinburgh verbringe. Es fühlt sich fast an wie Heimkommen, denn dort habe ich ja ein Semester studiert und ich freue mich so unfassbar auf die meiner Meinung nach schönste Stadt dieser Welt.

Fühlt euch gedrückt,

Hannah

Glutenfreies Rosmarin Focaccia a la Deliciously Ella

Hallo zusammen,

ich habe Urlaub und endlich wieder mehr Zeit zu blogggen. Einen Blog, einen Vollzeitjob und Freunde sowie Privatleben unter einen Hut zu bringen, das ist manchmal gar nicht so einfach kann ich euch sagen. Umso mehr freue ich mich, dass ich nun Zeit habe endlich einige Rezepte für euch zu „verbloggen“.

Nun regnet es draußen gerade in Strömen und ich sitze hier mit einem Tee, einem dicken Strickpulli sowie Kerzen und habe ein leckeres Brotrezept für euch. Gerade jetzt, wo die Suppenzeit losgeht macht sich dieses glutenfreie Rosmarin Focaccia so richtig gut, man kann natürlich auch statt Rosmarin Kümmel, Knoblauch oder Kürbiskerne nehmen und so nach Lust und Laune ein gesundes Brot zaubern, das ohne Hefe schnell fertig ist. Verfeinert wird dieses Brot durch Oliven und getrocknete Tomaten, aber wie immer kann man hier bunt variieren. Dieses Rezept stammt mal wieder aus Deliciously Ella. Gerade für solche Basics krame ich das Buch immer wieder hervor und stöbere darin.

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Gestern gab es übrigens eine super leckere Kürbis-Kokossuppe bei uns, das Rezept bekommt ihr auch ganz bald, dann kann man dieses saftige Brot nämlich in die wohlig heiße Suppe tauchen und sichs so richtig gemütlich machen zu Hause. Am besten schmeckt das – finde ich – wenn man erst schön warm eingepackt draußen war und dann noch mit roten Bäckchen und laufender Nase in’s Warme kommt und sich dann in einen Kuschelpulli einmümmelt und genießt. Aber zurück zum Brot.

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Da das Brot glutenfrei ist, braucht man natürlich spezielles Mehl, Ella bäckt viel mit Buchweizenmehl, aber den nussigen Geschmack muss man schon mögen. Wer kein Problem mit Gluten hat, der kann auch einfach Dinkelmehl nehmen. Beim Mehl oder allgemein bei Brot sollte man nie sparen. Das sind einfach Grundnahrungsmittel, aus denen der Körper viel Energie schöpfen kann und man merkt hier einen so gewaltigen Unterschied!

Das braucht ihr für das Brot:

  • 150ml Olivenöl oder anderes neutrales Speiseöl
  • 3TL Chiasamen oder Leinsamen
  • 3TL Apfelessig
  • 500g Buchweizenmehl oder Dinkelmehl
  • 1 gute Handoll getrocknete gehackte Tomaten
  • 1 gute Handvoll gehackte Oliven
  • 1 Bund frischen Rosmarin
  • Salz und Pfeffer

Und so geht es:

  1. Den Ofen erst mal auf 180 Grad vorheizen.
  2. 450ml lauwarmes Wasser, das Öl, die Chiasamen, den Essig sowie das Mehl mit reichlich Salz und Pfeffer verrühren.
  3. Dann die Tomaten und Oliven unterrühren und den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Mit dem Rosmarin bestreuen und dann nochmal mit etwas Öl bestreichen.
  4. Etwa 30 Minuten backen.

Glutenfreie Bananen-Schoko Muffins

Hallo zusammen,

momentan liest man ja überall etwas zum Trend Clean Eating. Ich sage immer, es muss einfach eine gesunde Mischung sein und gut ist. Dieses Rezept passt aber absolut in das Beuteschema dieses Trends. Noch dazu sind diese Muffins glutenfrei – denn glutenfrei Backen ist gar nicht schwer.

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Dabei waren diese Muffins sogar mehr oder weniger eine Resteverwertung, aber dafür waren sie wirklich grandios. Ich habe dieses Mal Vollkorn-Reismehl verwendet und war positiv angetan. In Wasserburg ist ein super großer Bioladen, der ein tolles Sortiment an gesunden Mehlsorten und Nudeln bietet. Hört euch einfach mal in eurer Umgebung um, ihr findet sicher auch einen gut sortierten Bioladen, denn da bekommt ihr die beste Auswahl an Mehlsorten und glutenfreien Lebensmitteln.

Dieses Mal habe ich außerdem noch Haferflocken verwendet, ich gebe euch die Zutaten einfach mal in Tassen an, denn Tassenkuchen sind doch einfach immer perfekt und easy. Diese Muffins sind dann außerdem in 20 Minuten gebacken und damit Ruck Zuck fertig. Auf Zucker habe ich komplett verzichtet und nur etwas Ahornsirup hergenommen. Die Banane macht das auch sehr schön süß. Außerdem habe ich mit veganer Schokocreme gearbeitet und daraus einen Schokokern gezaubert. Wenn man sich an eine gesunde Ernährung heran tastet, dann kann ich euch nur raten einfach immer wieder zu experimentieren. Es lohnt sich!

Aus dem Einkaufskorb:

  • 1,5 kleine Tassen Vollkorn-Reismehl
  • 1/2 Tasse Haferflocken
  • 2TL Backpulver
  • Vegane Zartbittercreme oder eben normale Nuss-Nougat Creme
  • 1 Prise Salz
  • 1 Banane
  • 1/2 Tasse echtes dunkles Kakao Pulver
  • 1/2 Tasse Ahornsirup
  • 2T Zimt und Vanille
  • 2 Bio-Eier, die Veganer durch eine weitere Banane ersetzen können

Und so geht es:

  1. Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. Ca. 9 Muffinförmchen in ein Blech setzen.
  2. Die Banane schon mal mit einer Gabel fein zerdrücken.
  3. Im Grunde muss man dann einfach nur nach und nach die anderen Zutaten verrühren, dann mit einem EL in die Muffinförmchen verteilen. Je 1 TL Schokocreme in die Mitte der Muffins setzen.
  4. 20 Minuten backen und Stäbchenprobe machen.

Habt ganz viel Freude beim Vernaschen – ganz ohne schlechtes Gewissen!