Focaccia mit grünem Spargel und selbst gemachtem Bärlauch Pesto

Hej Hej ihr Lieben,

macht einmal die Augen zu (ok – nachdem ihr das gelesen habt) und stellt euch ein wunderschönes rotes Schwedenhaus in Småland vor. Mit weißen Fensterläden, einer Veranda, einem großen Garten, frischen und duftenden Kräutern, blühenden Obstbäumen, einer Katze, die sich in der Sonne räkelt und einer riesigen gedeckten Tafel und vielen guten Freunden.

Na – versteht ihr, was ich meine? Genau daran erinnert mich dieses Focaccia mit grünem Spargel und selbst gemachtem Bärlauch Pesto, das gleich zwei Frühlings-Genüsse vereint. Frischer Spargel bettet sich auf einen Dinkel-Hefeteig und einer feinen Schicht Brie. Das Tüpfelchen auf dem i ist aber das selbst gemachte grüne Pesto aus frischem Bärlauch, Schnittlauch und Basilikum, das nach dem Backen noch in hübschen Pünktchen auf dem mediterranen Fladenbrot Platz nimmt und so für eine erfrischende Optik sorgt.

DSC_1494

Bei den Kräutern könnt ihr natürlich nach Lust und Laune variieren – wer danach nicht nach Knoblauch riechen möchte wie ein alter Elch – womit wir wieder im schönen Schweden wären – der kann den Bärlauch je nach Saison einfach durch Petersilie oder für eine exotische Variante durch Koriander ersetzen. Am besten schmeckt das Brot, wenn man es mit guten Freunden teilt und dazu eine kühle Weißweinschorle genießt. Wer kein Gluten verträgt, der kann das Mehl je zur Hälfte durch Buchweizenmehl und Mais- oder Reismehl ersetzen, das funktioniert ganz wunderbar mit dem Ei, welches den Teig zusammen hält.

Ihr braucht für das fabelhafte Brot die folgenden Zutaten:

PicMonkey Collage

Und so geht es:

  1. Gute Dinge brauchen bekanntlich Zeit. Setzt also den Hefeteig rechtzeitig an – das geht auch wunderbar über Nacht im Kühlschrank. Dafür zerbröselt ihr in einem kleinen Glas ½ Würfel frische Hefe (zur Not geht auch 1 Packung Trockenhefe) und mischt die Hefe mit 1 EL Honig und 2EL Olivenöl. Das lasst ihr kurz so stehen.
  2. In einer großen Schüssel mischt ihr das Mehl mit dem Salz. Dann füllt ihr das Glas mit der Hefe mit warmem Wasser auf und verrührt die Mischung kurz mit einer Gabel. Das Hefe-Wasser gebt ihr dann zum Mehl und verknetet die Zutaten, hier kommt jetzt auch das Ei hinzu.
  3. Den Hefeteig lasst ihr an einem warmen Ort 2-3 Stunden gehen oder ihr stellt ihn über Nacht in den Kühlschrank.
  4. Nachdem ihr es euch in der Zwischenzeit hoffentlich ebenso gemütlich in der Sonne gemacht habt wie der Hefeteig, heizt ihr den Ofen auf 200 Grad Umluft vor.
  5. Für das Pesto mixt ihr dann die Pinienkerne mit den Kräutern und dem restlichen Olivenöl. Wer mag kann das Pesto mit Salz und Pfeffer würzen – ich finde aber den puren Kräutergeschmack famos.
  6. Nun wascht ihr den Spargel und schneidet die Enden ab.
  7. Jetzt darf der Teig nochmal vorsichtig durchgeknetet werden, bevor er auf einem Backblech mit Backpapier ausgerollt wird. Den Brie schneidet ihr jetzt in feine Streifen und verteilt ihr auf dem Boden.
  8. Darauf dürfen jetzt noch die Spargelstangen Platz nehmen. Ein bisschen frischer Pfeffer und Meersalz kommen noch darüber und dann geht das Brot für etwa 20 Minuten auf oberer Schiene in den Ofen.
  9. Nach dem Backen verteilt ihr in Pünktchen das Pesto auf dem Focaccia.

Und jetzt schnell zurückversetzen in euren Tagtraum – vielleicht ist euch ja auch die Provence, die Toskana oder oder oder lieber als Schweden – egal, denn nun ist Genießen angesagt!

Sehr edel ist das Ganze übrigens auch mit weißem Spargel, statt Pesto könntet ihr wunderbar eine Erdbeer-Tomaten Salsa dazu reichen.

Ich wünsche euch einen erholsamen Tag und schicke liebe Grüße,

Hannah

Mango-Kokos-Torte – vegan, glutenfrei & megalecker

Hej Hej,

ich bin süchtig – süchtig nach dieser wahnsinnig leckeren Mango-Kokos-Torte. Die ist noch dazu vegan, glutenfrei und genau genommen sogar low carb. Aber vielleicht sollte ich von vorne anfangen – das Rezept zu dieser wundervollen Torte habe ich bei der lieben Sandra auf dem Blog „Hase im Glück“ gefunden, danke Sandra – du bereicherst mein Kuchen-Repertoire um einiges.

DSC_1338

Der Kuchen geht noch dazu super schnell und ist total leicht – dabei macht er so viel her und kommt komplett ohne Weizen und Zucker aus. Ein Traum also. Vor allem im Frühling lassen sich aus dem Grundrezept wunderschöne Blumen backen – die machen sich auch bei jedem Brunch wundervoll. In meinem Kopf schwirren schon ganz wunderbare Kombinationen aus Erdbeeren, Himbeeren und Ananas herum! Der Trick bei der Kokoscreme ist übrigens, dass Kokosmilch einfach über Nacht in den Kühlschrank kommt und dann so fest wie Sahne wird! Der perfekte gesunde Ersatz also.

DSC_1350

Die Torte ist flott gebacken, wichtig ist eben nur, die Kokosmilch lang genug im Kühlschrank stehen zu haben. Die anderen Zutaten hat man meistens sogar im Haus – also alles rucki zucki fertig! Probiert es unbedingt aus.

Ihr braucht für den Kuchen:

Für den Teig

  • 200g gemahlene Mandeln
  • 50g Kokosflocken
  • 1 Prise Salz
  • 3EL Kokosöl oder ein anderes neutrales Pflanzenöl
  • 3-4EL Ahornsirup

Für die Füllung

  • 2 Dosen Kokosmilch
  • 2EL Ahornsirup
  • 2 reife Mangos

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 180 Grad vor.
  2. Dann mischt ihr für den Boden die Mandeln, Kokosflocken, das Salz und das Öl sowie den Ahornsirup. Am besten knetet ihr den Teig einfach mit den Händen wie einen Mürbeteig.
  3. Dann drückt ihr den Teig mit den Händen in die Backform, diese fettet ihr entweder mit etwas Öl ein oder legt sie mit Backpapier aus. Wichtig ist, dass ihr auch den Rand hochzieht.
  4. Nun backt ihr den Boden 12-15 Minuten, der Teig darf nicht zu dunkel werden.
  5. Jetzt darf der Boden erst einmal verschnaufen und komplett auskühlen.
  6. Als nächstes schlagt ihr die feste Kokosmilch mit den 2EL Ahornsirup auf. Die Masse streicht ihr dann auf den Kuchenboden.
  7. Jetzt kommt der wohl schönste Schritt. Ihr schält die Mangos und schneidet jeweils ganz feine Scheiben. Diese verteilt ihr dann von außen nach innen auf dem Kuchen, so dass dann eine schöne Rose entsteht.

So – und jetzt heißt es genießen, es ist ein Traum sage ich euch.

Ich wünsche euch wunderschöne Ostertage.

Viele liebe Grüße,

Hannah

Super schnelles Bärlauch Pesto

Hej Hej da draußen,

Bärlauch ist nicht nur mega gesund, sondern auch sehr lecker und vielseitig einsetzbar.

So langsam neigt sich die Bärlauch Zeit ja allerdings dem Ende zu, aber neulich habe ich noch perfekten Bio-Bärlauch bekommen und daraus direkt dieses Pesto gemacht. Ich sags euch, die ganze Wohnung hat so intensiv nach Bärlauch gerochen – Wahnsinn!

Dazu habe ich dann abends noch ein bisschen Pasta gemacht, aber natürlich schmeckt das Pesto auch einfach aufs Brot oder zu Tomate Mozzarella hervorragend.

DSC_2464

Aus dem Einkaufskorb – oder Wald – wenn ihr euch sicher seid beim Bärlauch:

  • 150g frischer Bärlauch, das ist eine gute Handvoll Blätter
  • 100g Parmesan oder für veganer geröstete Pinienkerne oder Cashewnüsse
  • Ca. 100ml Olivenöl, ich habe ein ganz tolles Wildwuchs Olivenöl aus Portugal
  • Salz und Pfeffer

Und so geht es:

  1. Den Bärlauch waschen, trocken tupfen und fein hacken.
  2. Dann mit einem Pürierstab oder Mixer mit den anderen Zutaten fein pürieren und abschmecken und das wars auch schon.
  3. Wer mag kann noch zusätzlich oder statt dem Käse geröstete Nüsse dazu geben.
  4. Und das ist auch ein ganz zauberhaftes Geschenk aus der Küche!

Ich wünsche euch noch ein ganz ganz tolles entspanntes langes Wochenende!

Wunderbarer Kirsch-Himbeer Guglhupf

Hej Hej,

ich liebe saftige Kuchen, die so richtig schön intensiv nach Beeren schmecken. Und eben so ein Kuchen ist dieser Guglhupf, der durch Joghurt (natürlich geht auch Sojajoghurt) oder wahlweise auch Schmand im Teig so lecker schmeckt und ganz klar beweist, dass Guglhupf durchaus richtig sexy sein kann. Außerdem kommen bei einem Guglhupf irgendwie immer Kindheitserinnerungen hoch finde ich. Das Tüpfelchen auf dem i ist hier noch ein Topping aus fettarmen Joghurt und Frischkäse, das leicht daher kommt und dabei himmlisch schmeckt. Ich glaube die nächste Version backe ich mal mit Blaubeeren. Wer den Kuchen vegan genießen möchte, kann den Joghurt jeweils durch Sojajoghurt ersetzen und jeweils 1 Ei durch 1 EL Apfelmus – sollte aber dann etwas mehr Backpulver verwenden. Der Kuchen hält sich übrigens locker mehrere Tage und schmeckt dann immer noch total frisch. Aber der ist so lecker, dass er eh nicht lange überlebt…

DSC_2034 DSC_2054_1

Bei dem Obst könnt ihr wie immer variieren, das Grundrezept stammt aus dem Kochbuch Zucker, Zimt und Liebe.

Das braucht ihr für eine Guglhupf-Form:

  • 200g Mehl Dinkel oder Roggen
  • 2TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2TL gemahlene Vanille
  • 150g Margarine
  • 100ml Ahornsirup
  • 4 Eier
  • 250g griechischer Joghurt oder Schmand
  • 300g Beeren und/oder Kirschen TK oder frisch
  • 100g Kirschjoghurt oder Naturjoghurt
  • 50g Frischkäse

Und so geht der Beeren Traum:

  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Dann Margarine, Salz, Ahornsirup, Vanille und Eier nach und nach schaumig rühren.
  3. Danach das Mehl und das Backpulver unterrühren.
  4. Dann vorsichtig den Joghurt und das Obst unterheben.
  5. In eine gefettete Form geben und glatt streichen.
  6. Im Ofen auf mittlerer Schiene eine Stunde backen. Dann den Ofen ausschalten und den Kuchen bei offener Ofentüre langsam auskühlen lassen, sonst fällt er gerne mal zusammen.
  7. Für das Topping Joghurt mit Frischkäse verstreichen und auf dem kalten Kuchen verteilen.

Lasst es euch schmecken. Ich wünsche euch Allen noch einen ganz tollen Tag!

Amerikanischer Apple Pie – am besten noch warm und mit Vanilleeis

Hej,

Apple Pie ist so ein totaler amerikanischer Klassiker, der am besten noch warm aus dem Ofen schmeckt, dazu dann eine Kugel Vanilleeis und die kulinarische Welt ist perfekt. Besondere Naschkatzen reiben ein wenig Marzipan unter die Apfelmenge. Übrigens kann man den Kuchen auch schnell vegan umwandeln. Wie das? Lest ihr unten…

DSC_1531

Das braucht man für 1 Apple Pie:

  • 300g Mehl Dinkel oder Roggen
  • 1 EL Honig
  • 1 Prise Salz
  • 6EL kaltes Wasser
  • 175g Margarine
  • 6 Äpfel
  • 5 EL Ahornsirup oder Agavensirup
  • etwas Zitronensaft
  • 100g gemahlene Mandeln
  • etwas Apfelsaft oder Cidre
  • 2EL Zimt
  • 2EL Vanillezucker

Und so geht es:

  1. Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zubereiten. Mürbeteig darf man wirklich nicht lange kneten, die Zutaten sollen sich nur ganz grob vermengen und werden kalt verwendet. Dann eine Teigkugel formen und in Folie etwa 1 Stunde kalt stellen.
  2. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Äpfel mit einer Küchenmaschine grob raspeln oder in feine Stücke schneiden. Mit den restlichen Zutaten vermengen.
  3. Den Teig in 2/3 und 1/3 teilen, den größeren Teil mit einem Nudelholz ausrollen auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche oder einem mit Backpapier belegten Backblech. Ich nehme letztere Variante und stülpe den Teig dann quasi direkt in ene gefettete Pie Backform und ziehe dann das Backpapier ab. Der Rand sollte gut überstehen.
  4. Dann den Kuchen füllen. Die zweite Teigkugel dünn ausrollen und ebenso verfahren. Die Decke dann einfach gut mit dem Bodenteig verbinden. Mit einer Gabel öfter einstechen, damit die heiße Luft entweichen kann.
  5. Nach Wunsch noch mit etwas Milch oder Ei einpinseln. Etwa 40 Minuten backen.

Vegan wird der Kuchen ganz einfach durch eine vegane Margarine.