Mango-Kokos-Torte – vegan, glutenfrei & megalecker

Hej Hej,

ich bin süchtig – süchtig nach dieser wahnsinnig leckeren Mango-Kokos-Torte. Die ist noch dazu vegan, glutenfrei und genau genommen sogar low carb. Aber vielleicht sollte ich von vorne anfangen – das Rezept zu dieser wundervollen Torte habe ich bei der lieben Sandra auf dem Blog „Hase im Glück“ gefunden, danke Sandra – du bereicherst mein Kuchen-Repertoire um einiges.

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Der Kuchen geht noch dazu super schnell und ist total leicht – dabei macht er so viel her und kommt komplett ohne Weizen und Zucker aus. Ein Traum also. Vor allem im Frühling lassen sich aus dem Grundrezept wunderschöne Blumen backen – die machen sich auch bei jedem Brunch wundervoll. In meinem Kopf schwirren schon ganz wunderbare Kombinationen aus Erdbeeren, Himbeeren und Ananas herum! Der Trick bei der Kokoscreme ist übrigens, dass Kokosmilch einfach über Nacht in den Kühlschrank kommt und dann so fest wie Sahne wird! Der perfekte gesunde Ersatz also.

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Die Torte ist flott gebacken, wichtig ist eben nur, die Kokosmilch lang genug im Kühlschrank stehen zu haben. Die anderen Zutaten hat man meistens sogar im Haus – also alles rucki zucki fertig! Probiert es unbedingt aus.

Ihr braucht für den Kuchen:

Für den Teig

  • 200g gemahlene Mandeln
  • 50g Kokosflocken
  • 1 Prise Salz
  • 3EL Kokosöl oder ein anderes neutrales Pflanzenöl
  • 3-4EL Ahornsirup

Für die Füllung

  • 2 Dosen Kokosmilch
  • 2EL Ahornsirup
  • 2 reife Mangos

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 180 Grad vor.
  2. Dann mischt ihr für den Boden die Mandeln, Kokosflocken, das Salz und das Öl sowie den Ahornsirup. Am besten knetet ihr den Teig einfach mit den Händen wie einen Mürbeteig.
  3. Dann drückt ihr den Teig mit den Händen in die Backform, diese fettet ihr entweder mit etwas Öl ein oder legt sie mit Backpapier aus. Wichtig ist, dass ihr auch den Rand hochzieht.
  4. Nun backt ihr den Boden 12-15 Minuten, der Teig darf nicht zu dunkel werden.
  5. Jetzt darf der Boden erst einmal verschnaufen und komplett auskühlen.
  6. Als nächstes schlagt ihr die feste Kokosmilch mit den 2EL Ahornsirup auf. Die Masse streicht ihr dann auf den Kuchenboden.
  7. Jetzt kommt der wohl schönste Schritt. Ihr schält die Mangos und schneidet jeweils ganz feine Scheiben. Diese verteilt ihr dann von außen nach innen auf dem Kuchen, so dass dann eine schöne Rose entsteht.

So – und jetzt heißt es genießen, es ist ein Traum sage ich euch.

Ich wünsche euch wunderschöne Ostertage.

Viele liebe Grüße,

Hannah

Vegane Apfel-Walnuss-Kanelbullar – schwedische Zimtschnecken

Hej hej zusammen,

ich glaube mittlerweile wissen meine treuen Leser, dass ich ein riesiger Schwedenfan bin. Es gibt für mich einfach wenige Länder, die mit der Schönheit und Freundlichkeit dieses Landes in Skandinavien mithalten können. Bald erfülle ich mir endlich einen großen Traum – ich werde endlich Schwedisch lernen! Der Winter bietet sich geradezu dafür an und ich sehe mich schon mit einem warmen Strickpulli über meinem Schwedisch Buch sitzen und Kanelbullar essen. Das sind diese leckeren schwedischen Zimtschnecken. Für die esse ich dann sogar mal etwas braunen Rohrzucker.

Doch ich habe für euch nicht irgendwelche, sondern vegane Apfel-Walnuss-Kanelbullar, natürlich so wie es sich gehört mit einer Prise Kardamom. Hmm…noch perfekter wäre es, wenn auch noch Inga Lindström läuft. Ja, ich oute mich gerne als verkappte Sonntags-Schnulzen-Schauerin, aber nur, wenn es auch in Schweden spielt und die Hauptrollen Lasse, Lena oder Erik heißen.

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So, genug geredet bzw. geschrieben, denn es geht ja nun um das Rezept zu diesen leckeren Teilchen.

Das braucht ihr:

Für die Füllung:

  • 2 Äpfel
  • 3TL Zimt
  • 2EL brauner Zucker
  • Eine Handvoll gehackte Walnüsse
  • 50g weiche Margarine
  • 3EL Apfelmus

Für den Teig:

  • 75g Margarine
  • 250ml lauwarme Pflanzenmilch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 2EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2TL Kardamom
  • 500g Dinkelmehl oder anderes Mehl
  • 75g brauner Zucker
  • 2EL Ahornsirup

Wer mag kann noch Frosting machen aus:

  • 4EL Ahornsirup
  • 20g Puderzucker

Und so geht es:

  1. Als erstes die Hefe in die lauwarme Milch einrühren, den Zucker und das Salz dazu geben. Ich verrühre das einfach immer mit einer Gabel. Kurz etwa 10 Minuten stehen lassen, damit die Hefe schon mal arbeiten kann.
  2. Danach kommen die restlichen Zutaten zum Hefeteig, einfach alles nach und nach untergeben und den Teig gut durchkneten.
  3. Den Teig mit einem lauwarmen nassen Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Äpfel klein schnippeln und mit den restlichen Zutaten verrühren.
  5. Den Teig nochmals vorsichtig durchkneten und auf einem Backpapier ausrollen, so dass es ein Viereck ergibt.
  6. Die Füllung darauf verteilen und dann von der langen Seite her aufrollen. In etwa 3cm dicke Scheiben schneiden und auf einem Backblech mit Backpapier richtige Schnecken formen. Das geht entweder in einer Auflaufform oder so nebeneinander.
  7. Nochmals mit dem Küchentuch abdecken und 30 Minuten gehen lassen.
  8. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  9. Etwa 20 Minuten backen und dann am Ende entweder noch mit Puderzucker bestäuben, pur genießen oder ein Frosting zaubern.

Die Kanelbullar könnt ihr übrigens auch gut mit Bananen statt Äpfeln machen und wahlweise die Nüsse weglassen.

So – ich wünsche euch noch smaklig maltid – das ist Schwedisch und heisst – wie sollte es auch anders sein – guten Appetit!

Liebste Grüße,

Hannah

 

Gastpost von der lieben Greta – Sommerliche Blaubeer-Tarte

Während die liebe Hannah in der wunderschönen Toskana mal so richtig die Seele baumeln lässt, nochmal ordentlich Sonne tankt und sich hemmungslos Pizza, Pasta & Gelato hingeben kann, darf ich euch hier die Zwischenzeit mit einer sommerlich leichten Tarte versüßen – hoffentlich noch nicht die letzte für dieses Jahr. Danke dafür, Hannah!

Hach ja, was soll ich sagen? Blaubeeren sind einfach mit Abstand meine liebsten Beeren und der Gedanke, dass die frischen Beeren bald schon den tiefgekühlten weichen müssen, verstimmt mich etwas. Ich finde, wir sollten dem Sommer jetzt nochmal so richtig frönen, uns draußen ein lauschiges Plätzchen suchen und einfach nur genießen.

Und da ist diese Blaubeer-Tarte sicher nicht der schlechteste Begleiter.

Ich selbst blogge auf www.thesweetestcrumble.de allerlei süße Sachen, die ohne viel Schnickschnack auskommen und für die man weder einen ganzen Tag Zeit einplanen, noch zuvor eine Konditorausbildung absolviert haben muss.

Hier kommt aber nun das Rezept:

Damit sich der Teig gut verarbeiten lässt, sollten alle Zutaten direkt aus dem Kühlschrank kommen.

Das braucht ihr für eine runde Tarteform (26cm Durchmesser):

Für den Boden:

  • 225g Mehl
  • 1 ½ TL Zitronenschale, gerieben
  • 65g Zucker (ich nehme meist Rohrzucker)
  • 1 Prise Salz
  • 120g Butter
  • 2 kleine Eigelb
  • 1 EL Sahne oder Wasser
  • Kichererbsen zum Blindbacken
  • Butter zum Einfetten der Form

Für den Belag:

  • 150g Mascarpone
  • 150g Magerquark
  • ¾ Stange einer Vanilleschote
  • ½ Päckchen Vanillezucker
  • 1 ½ TL Zitronenschale, gerieben
  • 1 Ei
  • 4 EL Zucker
  • ca. 300g Blaubeeren

Und so geht es:

  1. Für den Mürbteig Mehl, geriebene Zitronenschale, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und vermischen.
  2. Butter in kleine Teile schneiden und dazugeben. Dann alles kurz mit der Küchenmaschine krümelig rühren.
  3. Eigelbe sowie Sahne unterrühren und anschließend – und nun kommt das meiner Meinung nach Beste – mit den Händen einen homogenen Teig kneten und eine Kugel formen.
  4. Diese dann in Frischhaltefolie gepackt ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. In der Zwischenzeit die Form fetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
  6. Nun den Teig nochmal kurz mit den Händen durchkneten und dann auswellen, vorsichtig in die Form geben, anpassen und mit der Gabel einige Male einstechen, so dass keine Luftblasen entstehen. Trick 17: Wenn man die Teig-Kugel auf ein Stück Backpapier gibt und darüber Frischhaltefolie legt, lässt sie sich problemlos ausrollen und es bleibt nichts am Wellholz kleben.
  7. Jetzt etwas Backpapier auf den Boden legen, Kichererbsen darauf verteilen und ca. 10 Minuten bei 160° Umluft blindbacken.
  8. Während der Boden auskühlt, wird die Masse flott zusammengerührt. Dafür Mascarpone, Magerquark, Vanille sowie Vanillezucker und Zitronenschale cremig rühren.
  9. Das Ei mit dem Rührgerät schaumig schlagen und den Zucker hinzugeben.
  10. Ei-Zucker-Mischung zur Masse hinzutun und so lange verrühren bis alle Zutaten gut vermischt sind.
  11. Zu guter Letzt die Mischung in die Form geben, glattstreichen und Blaubeeren gleichmäßig verteilen und etwas andrücken.
  12. Nochmals 20-25 min. bei 160°C weiterbacken et voilà, da ist das gute Stück!

 

Schokobomben – vegane Brownies mit Himbeeren

Hej hej ihr Lieben,

viele denken ja, dass man beim veganen Backen eingeschränkt sei und dass vegane Kuchen immer automatisch gesund schmecken müssen.

Diese Brownies habe ich an meinem Geburtstag im Büro dabei gehabt – und keiner wollte so recht glauben, dass diese Brownies vegan sind und noch dazu ruck zuck fertig. Und ich kann nur sagen, stellt euch auf so richtige Schokobomben ein, die einen einfach nur umhauen! Vegane Brownies mit Himbeeren – das ist wirklich nach meinem Geschmack!

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Das braucht ihr für 1 Blech:

  • 1 sehr reife Avocado
  • 100ml Olivenöl oder anderes Pflanzenöl
  • 250g Vollkornmehl Dinkel oder Roggen
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Packung Vanille gemahlen
  • 1TL Salz
  • 120g Backkakao-Pulver
  • 4TL Balsamico Essig
  • 6EL Ahornsirup
  • 400ml Wasser
  • 200g Zartbitterschokolade fein gehackt
  • 100g Himbeeren oder auch Blaubeeren, Kirschen, Mandarinen…was ihr wollt!

Und so geht es:

  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Himbeeren vorsichtig waschen und abtropfen lassen.
  3. Die Avocado halbieren und mit einer Gabel zerdrücken. Das geht natürlich auch mit einem Mixer.
  4. Dann das Öl dazu geben und mit der Avocado gut verrühren.
  5. Danach alle weiteren Zutaten bis auf Schoki und Obst unterrühren. Beim Wasser einfach ein bisschen auf die Konsistenz achten, es kann sein, dass man weniger braucht.
  6. Die Schokolade am Ende fein gehackt unterrühren.
  7. Den Teig auf das Backblech geben und gut verstreichen. Das Obst darauf legen.
  8. Etwa 15 bis 20 Minuten backen und dann in kleine Brownies schneiden. Ich hätte mich da ja rein legen können!

Berichtet doch gerne mal, mit welchem Obst ihr den Kuchen macht? Viel Spaß beim Nachbacken!

Glutenfreie Bananen-Schoko Muffins

Hallo zusammen,

momentan liest man ja überall etwas zum Trend Clean Eating. Ich sage immer, es muss einfach eine gesunde Mischung sein und gut ist. Dieses Rezept passt aber absolut in das Beuteschema dieses Trends. Noch dazu sind diese Muffins glutenfrei – denn glutenfrei Backen ist gar nicht schwer.

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Dabei waren diese Muffins sogar mehr oder weniger eine Resteverwertung, aber dafür waren sie wirklich grandios. Ich habe dieses Mal Vollkorn-Reismehl verwendet und war positiv angetan. In Wasserburg ist ein super großer Bioladen, der ein tolles Sortiment an gesunden Mehlsorten und Nudeln bietet. Hört euch einfach mal in eurer Umgebung um, ihr findet sicher auch einen gut sortierten Bioladen, denn da bekommt ihr die beste Auswahl an Mehlsorten und glutenfreien Lebensmitteln.

Dieses Mal habe ich außerdem noch Haferflocken verwendet, ich gebe euch die Zutaten einfach mal in Tassen an, denn Tassenkuchen sind doch einfach immer perfekt und easy. Diese Muffins sind dann außerdem in 20 Minuten gebacken und damit Ruck Zuck fertig. Auf Zucker habe ich komplett verzichtet und nur etwas Ahornsirup hergenommen. Die Banane macht das auch sehr schön süß. Außerdem habe ich mit veganer Schokocreme gearbeitet und daraus einen Schokokern gezaubert. Wenn man sich an eine gesunde Ernährung heran tastet, dann kann ich euch nur raten einfach immer wieder zu experimentieren. Es lohnt sich!

Aus dem Einkaufskorb:

  • 1,5 kleine Tassen Vollkorn-Reismehl
  • 1/2 Tasse Haferflocken
  • 2TL Backpulver
  • Vegane Zartbittercreme oder eben normale Nuss-Nougat Creme
  • 1 Prise Salz
  • 1 Banane
  • 1/2 Tasse echtes dunkles Kakao Pulver
  • 1/2 Tasse Ahornsirup
  • 2T Zimt und Vanille
  • 2 Bio-Eier, die Veganer durch eine weitere Banane ersetzen können

Und so geht es:

  1. Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. Ca. 9 Muffinförmchen in ein Blech setzen.
  2. Die Banane schon mal mit einer Gabel fein zerdrücken.
  3. Im Grunde muss man dann einfach nur nach und nach die anderen Zutaten verrühren, dann mit einem EL in die Muffinförmchen verteilen. Je 1 TL Schokocreme in die Mitte der Muffins setzen.
  4. 20 Minuten backen und Stäbchenprobe machen.

Habt ganz viel Freude beim Vernaschen – ganz ohne schlechtes Gewissen!

Wunderbarer Kirsch-Himbeer Guglhupf

Hej Hej,

ich liebe saftige Kuchen, die so richtig schön intensiv nach Beeren schmecken. Und eben so ein Kuchen ist dieser Guglhupf, der durch Joghurt (natürlich geht auch Sojajoghurt) oder wahlweise auch Schmand im Teig so lecker schmeckt und ganz klar beweist, dass Guglhupf durchaus richtig sexy sein kann. Außerdem kommen bei einem Guglhupf irgendwie immer Kindheitserinnerungen hoch finde ich. Das Tüpfelchen auf dem i ist hier noch ein Topping aus fettarmen Joghurt und Frischkäse, das leicht daher kommt und dabei himmlisch schmeckt. Ich glaube die nächste Version backe ich mal mit Blaubeeren. Wer den Kuchen vegan genießen möchte, kann den Joghurt jeweils durch Sojajoghurt ersetzen und jeweils 1 Ei durch 1 EL Apfelmus – sollte aber dann etwas mehr Backpulver verwenden. Der Kuchen hält sich übrigens locker mehrere Tage und schmeckt dann immer noch total frisch. Aber der ist so lecker, dass er eh nicht lange überlebt…

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Bei dem Obst könnt ihr wie immer variieren, das Grundrezept stammt aus dem Kochbuch Zucker, Zimt und Liebe.

Das braucht ihr für eine Guglhupf-Form:

  • 200g Mehl Dinkel oder Roggen
  • 2TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2TL gemahlene Vanille
  • 150g Margarine
  • 100ml Ahornsirup
  • 4 Eier
  • 250g griechischer Joghurt oder Schmand
  • 300g Beeren und/oder Kirschen TK oder frisch
  • 100g Kirschjoghurt oder Naturjoghurt
  • 50g Frischkäse

Und so geht der Beeren Traum:

  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Dann Margarine, Salz, Ahornsirup, Vanille und Eier nach und nach schaumig rühren.
  3. Danach das Mehl und das Backpulver unterrühren.
  4. Dann vorsichtig den Joghurt und das Obst unterheben.
  5. In eine gefettete Form geben und glatt streichen.
  6. Im Ofen auf mittlerer Schiene eine Stunde backen. Dann den Ofen ausschalten und den Kuchen bei offener Ofentüre langsam auskühlen lassen, sonst fällt er gerne mal zusammen.
  7. Für das Topping Joghurt mit Frischkäse verstreichen und auf dem kalten Kuchen verteilen.

Lasst es euch schmecken. Ich wünsche euch Allen noch einen ganz tollen Tag!

Amerikanischer Apple Pie – am besten noch warm und mit Vanilleeis

Hej,

Apple Pie ist so ein totaler amerikanischer Klassiker, der am besten noch warm aus dem Ofen schmeckt, dazu dann eine Kugel Vanilleeis und die kulinarische Welt ist perfekt. Besondere Naschkatzen reiben ein wenig Marzipan unter die Apfelmenge. Übrigens kann man den Kuchen auch schnell vegan umwandeln. Wie das? Lest ihr unten…

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Das braucht man für 1 Apple Pie:

  • 300g Mehl Dinkel oder Roggen
  • 1 EL Honig
  • 1 Prise Salz
  • 6EL kaltes Wasser
  • 175g Margarine
  • 6 Äpfel
  • 5 EL Ahornsirup oder Agavensirup
  • etwas Zitronensaft
  • 100g gemahlene Mandeln
  • etwas Apfelsaft oder Cidre
  • 2EL Zimt
  • 2EL Vanillezucker

Und so geht es:

  1. Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zubereiten. Mürbeteig darf man wirklich nicht lange kneten, die Zutaten sollen sich nur ganz grob vermengen und werden kalt verwendet. Dann eine Teigkugel formen und in Folie etwa 1 Stunde kalt stellen.
  2. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Äpfel mit einer Küchenmaschine grob raspeln oder in feine Stücke schneiden. Mit den restlichen Zutaten vermengen.
  3. Den Teig in 2/3 und 1/3 teilen, den größeren Teil mit einem Nudelholz ausrollen auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche oder einem mit Backpapier belegten Backblech. Ich nehme letztere Variante und stülpe den Teig dann quasi direkt in ene gefettete Pie Backform und ziehe dann das Backpapier ab. Der Rand sollte gut überstehen.
  4. Dann den Kuchen füllen. Die zweite Teigkugel dünn ausrollen und ebenso verfahren. Die Decke dann einfach gut mit dem Bodenteig verbinden. Mit einer Gabel öfter einstechen, damit die heiße Luft entweichen kann.
  5. Nach Wunsch noch mit etwas Milch oder Ei einpinseln. Etwa 40 Minuten backen.

Vegan wird der Kuchen ganz einfach durch eine vegane Margarine.