Focaccia mit grünem Spargel und selbst gemachtem Bärlauch Pesto

Hej Hej ihr Lieben,

macht einmal die Augen zu (ok – nachdem ihr das gelesen habt) und stellt euch ein wunderschönes rotes Schwedenhaus in Småland vor. Mit weißen Fensterläden, einer Veranda, einem großen Garten, frischen und duftenden Kräutern, blühenden Obstbäumen, einer Katze, die sich in der Sonne räkelt und einer riesigen gedeckten Tafel und vielen guten Freunden.

Na – versteht ihr, was ich meine? Genau daran erinnert mich dieses Focaccia mit grünem Spargel und selbst gemachtem Bärlauch Pesto, das gleich zwei Frühlings-Genüsse vereint. Frischer Spargel bettet sich auf einen Dinkel-Hefeteig und einer feinen Schicht Brie. Das Tüpfelchen auf dem i ist aber das selbst gemachte grüne Pesto aus frischem Bärlauch, Schnittlauch und Basilikum, das nach dem Backen noch in hübschen Pünktchen auf dem mediterranen Fladenbrot Platz nimmt und so für eine erfrischende Optik sorgt.

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Bei den Kräutern könnt ihr natürlich nach Lust und Laune variieren – wer danach nicht nach Knoblauch riechen möchte wie ein alter Elch – womit wir wieder im schönen Schweden wären – der kann den Bärlauch je nach Saison einfach durch Petersilie oder für eine exotische Variante durch Koriander ersetzen. Am besten schmeckt das Brot, wenn man es mit guten Freunden teilt und dazu eine kühle Weißweinschorle genießt. Wer kein Gluten verträgt, der kann das Mehl je zur Hälfte durch Buchweizenmehl und Mais- oder Reismehl ersetzen, das funktioniert ganz wunderbar mit dem Ei, welches den Teig zusammen hält.

Ihr braucht für das fabelhafte Brot die folgenden Zutaten:

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Und so geht es:

  1. Gute Dinge brauchen bekanntlich Zeit. Setzt also den Hefeteig rechtzeitig an – das geht auch wunderbar über Nacht im Kühlschrank. Dafür zerbröselt ihr in einem kleinen Glas ½ Würfel frische Hefe (zur Not geht auch 1 Packung Trockenhefe) und mischt die Hefe mit 1 EL Honig und 2EL Olivenöl. Das lasst ihr kurz so stehen.
  2. In einer großen Schüssel mischt ihr das Mehl mit dem Salz. Dann füllt ihr das Glas mit der Hefe mit warmem Wasser auf und verrührt die Mischung kurz mit einer Gabel. Das Hefe-Wasser gebt ihr dann zum Mehl und verknetet die Zutaten, hier kommt jetzt auch das Ei hinzu.
  3. Den Hefeteig lasst ihr an einem warmen Ort 2-3 Stunden gehen oder ihr stellt ihn über Nacht in den Kühlschrank.
  4. Nachdem ihr es euch in der Zwischenzeit hoffentlich ebenso gemütlich in der Sonne gemacht habt wie der Hefeteig, heizt ihr den Ofen auf 200 Grad Umluft vor.
  5. Für das Pesto mixt ihr dann die Pinienkerne mit den Kräutern und dem restlichen Olivenöl. Wer mag kann das Pesto mit Salz und Pfeffer würzen – ich finde aber den puren Kräutergeschmack famos.
  6. Nun wascht ihr den Spargel und schneidet die Enden ab.
  7. Jetzt darf der Teig nochmal vorsichtig durchgeknetet werden, bevor er auf einem Backblech mit Backpapier ausgerollt wird. Den Brie schneidet ihr jetzt in feine Streifen und verteilt ihr auf dem Boden.
  8. Darauf dürfen jetzt noch die Spargelstangen Platz nehmen. Ein bisschen frischer Pfeffer und Meersalz kommen noch darüber und dann geht das Brot für etwa 20 Minuten auf oberer Schiene in den Ofen.
  9. Nach dem Backen verteilt ihr in Pünktchen das Pesto auf dem Focaccia.

Und jetzt schnell zurückversetzen in euren Tagtraum – vielleicht ist euch ja auch die Provence, die Toskana oder oder oder lieber als Schweden – egal, denn nun ist Genießen angesagt!

Sehr edel ist das Ganze übrigens auch mit weißem Spargel, statt Pesto könntet ihr wunderbar eine Erdbeer-Tomaten Salsa dazu reichen.

Ich wünsche euch einen erholsamen Tag und schicke liebe Grüße,

Hannah

Mango-Kokos-Torte – vegan, glutenfrei & megalecker

Hej Hej,

ich bin süchtig – süchtig nach dieser wahnsinnig leckeren Mango-Kokos-Torte. Die ist noch dazu vegan, glutenfrei und genau genommen sogar low carb. Aber vielleicht sollte ich von vorne anfangen – das Rezept zu dieser wundervollen Torte habe ich bei der lieben Sandra auf dem Blog „Hase im Glück“ gefunden, danke Sandra – du bereicherst mein Kuchen-Repertoire um einiges.

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Der Kuchen geht noch dazu super schnell und ist total leicht – dabei macht er so viel her und kommt komplett ohne Weizen und Zucker aus. Ein Traum also. Vor allem im Frühling lassen sich aus dem Grundrezept wunderschöne Blumen backen – die machen sich auch bei jedem Brunch wundervoll. In meinem Kopf schwirren schon ganz wunderbare Kombinationen aus Erdbeeren, Himbeeren und Ananas herum! Der Trick bei der Kokoscreme ist übrigens, dass Kokosmilch einfach über Nacht in den Kühlschrank kommt und dann so fest wie Sahne wird! Der perfekte gesunde Ersatz also.

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Die Torte ist flott gebacken, wichtig ist eben nur, die Kokosmilch lang genug im Kühlschrank stehen zu haben. Die anderen Zutaten hat man meistens sogar im Haus – also alles rucki zucki fertig! Probiert es unbedingt aus.

Ihr braucht für den Kuchen:

Für den Teig

  • 200g gemahlene Mandeln
  • 50g Kokosflocken
  • 1 Prise Salz
  • 3EL Kokosöl oder ein anderes neutrales Pflanzenöl
  • 3-4EL Ahornsirup

Für die Füllung

  • 2 Dosen Kokosmilch
  • 2EL Ahornsirup
  • 2 reife Mangos

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 180 Grad vor.
  2. Dann mischt ihr für den Boden die Mandeln, Kokosflocken, das Salz und das Öl sowie den Ahornsirup. Am besten knetet ihr den Teig einfach mit den Händen wie einen Mürbeteig.
  3. Dann drückt ihr den Teig mit den Händen in die Backform, diese fettet ihr entweder mit etwas Öl ein oder legt sie mit Backpapier aus. Wichtig ist, dass ihr auch den Rand hochzieht.
  4. Nun backt ihr den Boden 12-15 Minuten, der Teig darf nicht zu dunkel werden.
  5. Jetzt darf der Boden erst einmal verschnaufen und komplett auskühlen.
  6. Als nächstes schlagt ihr die feste Kokosmilch mit den 2EL Ahornsirup auf. Die Masse streicht ihr dann auf den Kuchenboden.
  7. Jetzt kommt der wohl schönste Schritt. Ihr schält die Mangos und schneidet jeweils ganz feine Scheiben. Diese verteilt ihr dann von außen nach innen auf dem Kuchen, so dass dann eine schöne Rose entsteht.

So – und jetzt heißt es genießen, es ist ein Traum sage ich euch.

Ich wünsche euch wunderschöne Ostertage.

Viele liebe Grüße,

Hannah

Muffins mit Erdbeerfüllung ohne Weizen und Zucker

Guten Morgen ihr Lieben,

Ostern naht und diese kleinen Cupcakes sind beim Osterbrunch definitiv ein Muss. Dabei kommen sie komplett ohne Weizen und Zucker aus. Außerdem beginnt bald die Erbeersaison und ich liebe die kleinen roten Früchte ja sowieso so sehr. Für die Füllung habe ich die Muffins ein wenig ausgehöhlt, damit auch wirklich viele Erdbeerchen in die süßen Teile passen und dann ganz einfach wieder den Deckel aufgesetzt. Im Teig sind Dinkelmehl und gemahlene Mandeln, die Füllung besteht aus fettarmen Frischkäse, gemahlener Vanille und Erdbeeren. Gesüßt habe ich dieses Mal nur mit Agavensüße – in Pulverform – allerdings geht natürlich auch Ahorn- oder Agavensirup. Fett kommt übrigens nur in Form von Naturjoghurt in den Teig, ihr seht schon – hier braucht man wirklich kein schlechtes Gewissen haben und kann ruhig zweimal zugreifen, oder dreimal oder viermal oder…

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Ihr braucht für 12 Muffins:

Für den Teig

  • 300g Dinkelmehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 4 Bio Eier
  • 200ml Milch
  • Saft von 1 Zitrone
  • 3EL Agavensüße
  • 1TL gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 150g Naturjoghurt
  • 3TL Backpulver

Für die Füllung

  • 1 kleine Schale Erdbeeren fein geschnitten
  • 1 Becher fettarmen Frischkäse
  • 1TL gemahlene Vanille
  • 1EL Agavensüße

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr mal den Ofen auf 180 Grad Umluft vor. Dann könnt ihr schon mal 12 Muffinförmchen in ein Muffinbackblech geben.
  2. Ihr schlagt dann die Eier mit dem Vanillepulver und der Agavensüße richtig schaumig – das dauert schon in etwa 5 Minuten, also Geduld haben.
  3. Dann gebt ihr alle trockenen Zutaten nach und nach dazu und rührt dann vorsichtig die Milch mit dem Zitronensaft und den Joghurt unter.
  4. Jetzt verteilt ihr den Teig in den Förmchen und die kleinen Cupcakes dürfen sich dann 20-25 Minuten im Ofen eine gesunde Bräune einholen. Stäbchentest machen – oder in meinem Fall einfach mal ein Messer im Muffin versenken, denn irgendwie haben die Zahnstocher immer Schwund – wenn nichts mehr kleben bleibt, dann raus aus dem Ofen mit den guten Stücken und erst einmal abkühlen lasen.
  5. Dann alle Zutaten für die Creme verrühren.
  6. Jetzt müssen die Muffins quasi enthauptet werden, dann habe ich mit einem Löffel jeweils ein kleines Loch in die Cupcakes gegraben, in dem dann schon mal 1-2EL der Füllung Platz haben. Am Ende setzt ihr einfach den Deckel wieder auf und ab mit den Teilchen in den Kühlschrank, bis hungrige Mäuler sich darüber hermachen.

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Ich wünsche euch ganz viel Spaß und schicke herzliche Grüße,

Hannah

Banana Pancakes & News

Guten Morgen ihr Lieben,

erst einmal wünsche ich euch allen ein wundervolles neues Jahr! Ein Jahr mit gutem Kaffee, lieben Menschen um euch herum, leckerem Essen und vor allem Gesundheit. Ich weiß, das kommt reichlich spät, aber nun kann ich euch endlich erklären, warum es in letzter Zeit hier sehr ruhig war.

Zum einen habe ich mir eine kleine Blog Auszeit gegönnt über die Feiertage und einfach mal die Zeit genossen – wobei ich dann doch wieder von Treffen zu Treffen geeilt bin, viele Freunde waren natürlich über die Feiertage zu Hause, die man dann mal wieder sehen möchte, viele Familien Events finden statt…ich denke, ihr kenn das. Letztes Wochenende war ich dann noch in Hamburg und ehe man sich umschaut ist schon wieder Mitte Januar.

Aber die Sache, die mich gerade am meisten in Anspruch nimmt neben meinem Vollzeitjob, ist meine Weiterbildung zur Ernährungsberaterin. Endlich mache ich meinen Wunsch wahr und ich sage euch – das ist nicht ohne! Gesunde Ernährung interessiert mich ja generell immer schon sehr und momentan schwirrt es in meinem Kopf nur so von Mineralstoffen, Proteinen, Folsäure und Co.

Außerdem habe ich noch einen großen Wunsch erfüllt bekommen – ich habe endlich ein eigenes Logo! So kann das nächste Jahr ja nur gut werden.

Aber genug geredet – schließlich möchte ich euch ja noch ein gesundes Banana Pancake Rezept präsentieren, das Low Carb und ohne Weizen und Zucker daher kommt. Den Teig habe ich ganz einfach in meinem neuen Standmixer gemacht (WMF – Pro Kult), der ein Weihnachtsgeschenk an mich selber war und wirklich JEDEN Tag im Einsatz ist.

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Ihr braucht für 2 hungrige Frühstücksliebhaber:

  • 2 Bananen
  • 1 Prise Zimt und gemahlene Vanille
  • 100g Mandeln gemahlen
  • 4 Eier
  • 1TL Backpulver

Das püriert ihr einfach alles im Mixer und backt in einer beschichteten Pfanne ohne Fett kleine Pfannkuchen. Dazu passt dann Mandelmus perfekt!

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag und schon mal eine super erfolgreiche nächste Woche.

Liebe Grüße,

Hannah

 

Tortano – herzhaft gefülltes Brot perfekt für den Weihnachtsbrunch

Hej Hej ihr Lieben,

bei lauter Plätzchen, Lebkuchen und süßen Sachen bekommt man irgendwann das dringende Bedürfnis nach etwas Herzhaftem. Kennt ihr das, man knetet Plätzchenteig, sticht Sterne aus, schmilzt Schoki und nascht und nascht und…braucht auf einmal ein deftiges Käsebrot mit sauren Gurken. So geht es zumindest mir meistens. Daher habe ich auch sofort zum Weihnachtsbrunch dieses herzhaft gefüllte Brot im Kopf gehabt. Das sieht nicht nur super aus, sondern schmeckt auch richtig lecker. Dabei hat man auch noch tausende Variationsmöglichkeiten.

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Das Grundrezept hierzu stammt aus Leila Lindholm’s Buch „Noch ein Stück“. Allerdings kann man wie gesagt bei der Füllung der Brote wirklich nach Lust und Laune variieren. Ich habe für dieses Brot Feta, gegrilltes Gemüse, eingelegte Tomaten und Oliven verwendet, aber man kann wirklich alles nehmen. Ich liebe auch die Variante mit Ziegenkäse, Honig und Walnüssen, aber auch klassische Füllungen für nicht Veggies mit Schinken, Tomaten, Feta etc. sind super lecker. Wer es exotisch mag, der kann auch eine Curry-Ananas Variante backen, mit Roter Bete Farbe ins Spiel bringen oder durch eine Lachs-Füllung für Hochgenuss sorgen. Ihr seht schon – das ist so ein richtiges Hannah Rezept – denn man kann einfach alles kombinieren.

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Habt keine Angst vor dem Hefeteig, mein Tipp ist eine gut verschließbare Schüssel, die sich an einem warmen Ort – sprich im Winter auf einer kuschlig warmen Heizung – besonders wohlfühlt. Ansonsten wird das schon von ganz alleine.

Hier kommt das Rezept.

Man braucht:

  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 2 TL Meersalz
  • 400g Dinkel- oder Roggenmehl, Hälfte Vollkorn
  • 1 Glas Oliven
  • 1 Packung Feta
  • 1 kleines Glas eingelegte Tomaten
  • 1 Glas gegrillte Paprika

Und so geht es:

  1. Die Hefe mit warmen Wasser, Olivenöl, Salz und Honig in einer großen Schüsel wirklich nur ganz kurz anrühren, dann 5 Minuten stehen lassen.
  2. Anschließend zunächst nach und nach das Mehl dazu geben. Es sollte ein elastischer Teig entstehen. Es kann sein, dass man evtl. etwas mehr Mehl oder Wasser braucht. Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben und sich zu einer Kugel formen lassen, aber trotzdem nicht allzu trocken sein.
  3. Den Teig mit ein bisschen extra Olivenöl bestreichen und auch ein wenig in die Schüssel unter die Teigkugel geben. So klebt danach nichts an. Die Schüssel dann mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 40 Minuten auf die doppelte Größe aufgehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung klein schnippeln.
  5. Den Teig sehr vorsichtig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck ausrollen. Ich mache das immer direkt auf einem Backpapier. Wirklich nicht zu sehr drücken und ziehen, damit der Teig seine Lockerheit nicht verliert.
  6. Das Brot kann nun beliebig gefüllt und geformt werden. Diese Beschreibung ist für ein Tortano, es entsteht also ein gefüllter Brotkranz. Dazu das Rechteck an den langen Seiten mit etwas Wasser bestreichen und die Füllung auf dem Teig verteilen. Dann von der langen Seite her aufrollen und vorsichtig zu einem Kranz formen. Die Naht muss auf jeden Fall unten liegen.
  7. Den Ring mit ein wenig Mehl bestäuben, auf ein Backblech legen und nochmal etwa 30 Minuten zugedeckt gehen lassen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250°C vorheizen. Das Brot in die Mitte des Ofens schieben und die Temperatur sofort auf 200°C reduzieren. Etwa 35 Minuten backen. Macht sich auch super als Gastgeschenk. Und welche Variationen habt ihr so im Angebot?

Ich wünsche euch allen schon mal ein wunderschönes Wochenende und hoffe, dass sich der vorweihnachtliche Stress ein wenig in Grenzen hält. Immer dran denken, wobei es eigentlich an Weihnachten geht – und Stress oder Geschenke im Überfluss sind sicherlich nicht der wahre Grund für die Feiertage.

In diesem Sinne herzliche Grüße,

Hannah

 

 

Vegane Apfel-Walnuss-Kanelbullar – schwedische Zimtschnecken

Hej hej zusammen,

ich glaube mittlerweile wissen meine treuen Leser, dass ich ein riesiger Schwedenfan bin. Es gibt für mich einfach wenige Länder, die mit der Schönheit und Freundlichkeit dieses Landes in Skandinavien mithalten können. Bald erfülle ich mir endlich einen großen Traum – ich werde endlich Schwedisch lernen! Der Winter bietet sich geradezu dafür an und ich sehe mich schon mit einem warmen Strickpulli über meinem Schwedisch Buch sitzen und Kanelbullar essen. Das sind diese leckeren schwedischen Zimtschnecken. Für die esse ich dann sogar mal etwas braunen Rohrzucker.

Doch ich habe für euch nicht irgendwelche, sondern vegane Apfel-Walnuss-Kanelbullar, natürlich so wie es sich gehört mit einer Prise Kardamom. Hmm…noch perfekter wäre es, wenn auch noch Inga Lindström läuft. Ja, ich oute mich gerne als verkappte Sonntags-Schnulzen-Schauerin, aber nur, wenn es auch in Schweden spielt und die Hauptrollen Lasse, Lena oder Erik heißen.

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So, genug geredet bzw. geschrieben, denn es geht ja nun um das Rezept zu diesen leckeren Teilchen.

Das braucht ihr:

Für die Füllung:

  • 2 Äpfel
  • 3TL Zimt
  • 2EL brauner Zucker
  • Eine Handvoll gehackte Walnüsse
  • 50g weiche Margarine
  • 3EL Apfelmus

Für den Teig:

  • 75g Margarine
  • 250ml lauwarme Pflanzenmilch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 2EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2TL Kardamom
  • 500g Dinkelmehl oder anderes Mehl
  • 75g brauner Zucker
  • 2EL Ahornsirup

Wer mag kann noch Frosting machen aus:

  • 4EL Ahornsirup
  • 20g Puderzucker

Und so geht es:

  1. Als erstes die Hefe in die lauwarme Milch einrühren, den Zucker und das Salz dazu geben. Ich verrühre das einfach immer mit einer Gabel. Kurz etwa 10 Minuten stehen lassen, damit die Hefe schon mal arbeiten kann.
  2. Danach kommen die restlichen Zutaten zum Hefeteig, einfach alles nach und nach untergeben und den Teig gut durchkneten.
  3. Den Teig mit einem lauwarmen nassen Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Äpfel klein schnippeln und mit den restlichen Zutaten verrühren.
  5. Den Teig nochmals vorsichtig durchkneten und auf einem Backpapier ausrollen, so dass es ein Viereck ergibt.
  6. Die Füllung darauf verteilen und dann von der langen Seite her aufrollen. In etwa 3cm dicke Scheiben schneiden und auf einem Backblech mit Backpapier richtige Schnecken formen. Das geht entweder in einer Auflaufform oder so nebeneinander.
  7. Nochmals mit dem Küchentuch abdecken und 30 Minuten gehen lassen.
  8. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  9. Etwa 20 Minuten backen und dann am Ende entweder noch mit Puderzucker bestäuben, pur genießen oder ein Frosting zaubern.

Die Kanelbullar könnt ihr übrigens auch gut mit Bananen statt Äpfeln machen und wahlweise die Nüsse weglassen.

So – ich wünsche euch noch smaklig maltid – das ist Schwedisch und heisst – wie sollte es auch anders sein – guten Appetit!

Liebste Grüße,

Hannah

 

Hannah Banana’s veganes Bananenbrot

Hej hej zusammen,

von meiner lieben Freundin Greta werde ich auch liebevoll Hannah Banana genannt, Grund genug ihr dieses Rezept zu widmen.

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Dieses Rezept hat einen ganz einfachen Hintergrund: Ich musste dringend drei Bananen verarbeiten, die schon schön langsam eher ins Bräunliche übergegangen sind und schnell in einen Kuchenteig wandern wollten. Außerdem sollte dieses Bananenbrot als Proviant für unsere Fahrt in die Toskana dienen. Wisst ihr – bei langen Autofahrten braucht man zwei Dinge, nein eigentlich drei, nämlich Kaffee, genug zu Essen und gute  „on the road“ Musik. Für Musik hat die liebe Franzi auf unserer Fahrt gesorgt, dieses Bananenbrot habe ich beigesteuert. Kaffee gab es an der ersten richtig italienischen Raststätte hinter dem Brenner.

Es war eigentlich improvisiert und dafür unglaublich saftig und lecker! Wer keine Kokosmilch mag, der verpasst zwar so einiges, kann sie aber in diesem Rezept einfach durch andere Milch ersetzen.

Das braucht ihr:

  • 3 reife Bananen
  • 2TL Apfelessig
  • 1 Dose Kokosmilch oder alternativ andere Kuh- oder Pflanzenmilch
  • 1/2 Tasse neutrales Pflanzenöl
  • 1 Packung Backpulver
  • 1EL Zimt
  • 1TL gemahlene Vanilleschote
  • 1 Tasse Dinkel- oder Buchweizenmehl
  • 1 Tasse Haferflocken
  • 5EL Ahornsirup
  • 1 Kastenform mit Backpapier ausgelegt

Und so geht es:

  1. Den Ofen auf 160 Grad vorheizen
  2. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Essig verrühren.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, dann zuerst das Öl sowie die Kokosmilch unterrühren und nach und nach die restlichen Zutaten dazu geben. Evtl. braucht ihr ein wenig mehr Haferflocken, der Teig darf nicht zu flüssig werden.
  4. Nach Wunsch könnt ihr auch noch ein paar Beeren, Nüsse oder Schokolade unter den Teig heben.
  5. Den Teig in die Backform füllen.
  6. Dann etwa eine Stunde backen, am Ende Stäbchenprobe machen und noch warm davon naschen.
  7. Das vegane Bananenbrot macht sich auch genial zum Frühstück, man kann es auch wunderbar in Scheiben toasten! Es hält sich in Backpapier eingepackt einige Tage und bleibt dabei wunderbar saftig.

So ihr Lieben – nun wünsche ich euch noch eine tolle Woche und wir hören uns dann am Wochenende wieder.

Liebste Grüße,

Hannah

 

 

 

Glutenfreie Bananen-Schoko Muffins

Hallo zusammen,

momentan liest man ja überall etwas zum Trend Clean Eating. Ich sage immer, es muss einfach eine gesunde Mischung sein und gut ist. Dieses Rezept passt aber absolut in das Beuteschema dieses Trends. Noch dazu sind diese Muffins glutenfrei – denn glutenfrei Backen ist gar nicht schwer.

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Dabei waren diese Muffins sogar mehr oder weniger eine Resteverwertung, aber dafür waren sie wirklich grandios. Ich habe dieses Mal Vollkorn-Reismehl verwendet und war positiv angetan. In Wasserburg ist ein super großer Bioladen, der ein tolles Sortiment an gesunden Mehlsorten und Nudeln bietet. Hört euch einfach mal in eurer Umgebung um, ihr findet sicher auch einen gut sortierten Bioladen, denn da bekommt ihr die beste Auswahl an Mehlsorten und glutenfreien Lebensmitteln.

Dieses Mal habe ich außerdem noch Haferflocken verwendet, ich gebe euch die Zutaten einfach mal in Tassen an, denn Tassenkuchen sind doch einfach immer perfekt und easy. Diese Muffins sind dann außerdem in 20 Minuten gebacken und damit Ruck Zuck fertig. Auf Zucker habe ich komplett verzichtet und nur etwas Ahornsirup hergenommen. Die Banane macht das auch sehr schön süß. Außerdem habe ich mit veganer Schokocreme gearbeitet und daraus einen Schokokern gezaubert. Wenn man sich an eine gesunde Ernährung heran tastet, dann kann ich euch nur raten einfach immer wieder zu experimentieren. Es lohnt sich!

Aus dem Einkaufskorb:

  • 1,5 kleine Tassen Vollkorn-Reismehl
  • 1/2 Tasse Haferflocken
  • 2TL Backpulver
  • Vegane Zartbittercreme oder eben normale Nuss-Nougat Creme
  • 1 Prise Salz
  • 1 Banane
  • 1/2 Tasse echtes dunkles Kakao Pulver
  • 1/2 Tasse Ahornsirup
  • 2T Zimt und Vanille
  • 2 Bio-Eier, die Veganer durch eine weitere Banane ersetzen können

Und so geht es:

  1. Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. Ca. 9 Muffinförmchen in ein Blech setzen.
  2. Die Banane schon mal mit einer Gabel fein zerdrücken.
  3. Im Grunde muss man dann einfach nur nach und nach die anderen Zutaten verrühren, dann mit einem EL in die Muffinförmchen verteilen. Je 1 TL Schokocreme in die Mitte der Muffins setzen.
  4. 20 Minuten backen und Stäbchenprobe machen.

Habt ganz viel Freude beim Vernaschen – ganz ohne schlechtes Gewissen!

Bärlauch Ciabatta mit Ziegenfrischkäse

Hej Hej,

wie letzte Woche schon angekündigt, kommt hier ein wundervolles Bärlauch Ciabatta, das durch ein wenig Ziegenfrischkäse im Teig ganz saftig und lecker wird. Früher hatte ich ja eine wahre Hefe-Phobie, mittlerweile ist die Hefe quasi mein bester Freund. Man muss nur ein zwei Sachen beachten und dann klappt das wunderbar. Inzwischen backe ich Baguette und Co. auch nicht mehr nach Rezept, sondern frei Schnauze. Gerade jetzt, wo so langsam die Grillsaison los geht ist dieses Brot ein echter Geheimtipp. Auch am Lagerfeuer macht sich das rustikale Baguette perfekt.

Die Ziege schmeckt man übrigens am Ende kaum raus, wer den Geschmack nicht mag, kann aber genauso normalen Frischkäse hernehmen.

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Für dieses Bärlauch Ciabatta braucht ihr:

  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Tasse warmes Wasser
  • 150g Ziegenfrischkäse
  • 1 gute Handvoll Bärlauch
  • ca. 500g Roggen- oder Dinkelmehl
  • Salz und Honig je 1 TL
  • Etwas Knoblauch- oder Olivenöl

Und so geht es:

  1. Zuerst löst man die Hefe im Wasser auf und gibt etwas Honig und Salz dazu. Das verrühre ich einfach ein bisschen mit einer Gabel und lasse es dann erstmal 5 Minuten stehen.
  2. Inzwischen hackt man den Bärlauch sehr fein.
  3. Dann gibt man nach und nach das Mehl zur Hefe und verrührt das mit einer Gabel. Außerdem gibt man dann den Frischkäse dazu sowie den Bärlauch.
  4. Danach knetet man den Teig richtig intensiv und gibt nach und nach so viel Mehl dazu, dass der Teig gerade eben nicht mehr so sehr an den Händen klebt und sich zu einer Kugel formen lässt. Ich befeuchte die Hände einfach immer wieder ein bisschen, dann klappt das wunderbar.
  5. Die Kugel streiche ich dann vorsichtig mit Knoblauchöl ein und lasse den Teig dann ca. 1-2 Stunden abgedeckt gehen.
  6. Dann heizt man den Ofen auf 180 Grad vor.
  7. Den Teig legt man dann vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und formt es mit den Händen zu einem Ciabatta, ohne es aber nochmal großartig durchzukneten, dann verliert es nämlich seine Lockerheit.
  8. Ich drehe das Brot dann immer nochmal ein zwei Mal in sich selber.
  9. Dann muss es etwa 20-30 Minuten backen. Bei Brot kann man immer den Klopftest machen – wenn es hohl klingt ist es fertig.

Lasst es euch schmecken!

Schneller Bananen-Shake

Hej Hej,

In letzter Zeit gehe ich wieder öfter laufen und danach ist so ein Proteinshake einfach perfekt. Dazu püriere ich einfach eine reife Banane mit 200ml Mandelmilch und gebe noch viel Zimt, Vanille und außerdem Chiasamen dazu. Fertig ist ein mega schneller und gesunder Shake, der auch als Frühstück super ist. Natürlich könnt ihr beim Obst nach Lust und Laune austauschen. Viel Freude!

Liebste Grüße!

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