Tortano – herzhaft gefülltes Brot perfekt für den Weihnachtsbrunch

Hej Hej ihr Lieben,

bei lauter Plätzchen, Lebkuchen und süßen Sachen bekommt man irgendwann das dringende Bedürfnis nach etwas Herzhaftem. Kennt ihr das, man knetet Plätzchenteig, sticht Sterne aus, schmilzt Schoki und nascht und nascht und…braucht auf einmal ein deftiges Käsebrot mit sauren Gurken. So geht es zumindest mir meistens. Daher habe ich auch sofort zum Weihnachtsbrunch dieses herzhaft gefüllte Brot im Kopf gehabt. Das sieht nicht nur super aus, sondern schmeckt auch richtig lecker. Dabei hat man auch noch tausende Variationsmöglichkeiten.

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Das Grundrezept hierzu stammt aus Leila Lindholm’s Buch „Noch ein Stück“. Allerdings kann man wie gesagt bei der Füllung der Brote wirklich nach Lust und Laune variieren. Ich habe für dieses Brot Feta, gegrilltes Gemüse, eingelegte Tomaten und Oliven verwendet, aber man kann wirklich alles nehmen. Ich liebe auch die Variante mit Ziegenkäse, Honig und Walnüssen, aber auch klassische Füllungen für nicht Veggies mit Schinken, Tomaten, Feta etc. sind super lecker. Wer es exotisch mag, der kann auch eine Curry-Ananas Variante backen, mit Roter Bete Farbe ins Spiel bringen oder durch eine Lachs-Füllung für Hochgenuss sorgen. Ihr seht schon – das ist so ein richtiges Hannah Rezept – denn man kann einfach alles kombinieren.

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Habt keine Angst vor dem Hefeteig, mein Tipp ist eine gut verschließbare Schüssel, die sich an einem warmen Ort – sprich im Winter auf einer kuschlig warmen Heizung – besonders wohlfühlt. Ansonsten wird das schon von ganz alleine.

Hier kommt das Rezept.

Man braucht:

  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 2 TL Meersalz
  • 400g Dinkel- oder Roggenmehl, Hälfte Vollkorn
  • 1 Glas Oliven
  • 1 Packung Feta
  • 1 kleines Glas eingelegte Tomaten
  • 1 Glas gegrillte Paprika

Und so geht es:

  1. Die Hefe mit warmen Wasser, Olivenöl, Salz und Honig in einer großen Schüsel wirklich nur ganz kurz anrühren, dann 5 Minuten stehen lassen.
  2. Anschließend zunächst nach und nach das Mehl dazu geben. Es sollte ein elastischer Teig entstehen. Es kann sein, dass man evtl. etwas mehr Mehl oder Wasser braucht. Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben und sich zu einer Kugel formen lassen, aber trotzdem nicht allzu trocken sein.
  3. Den Teig mit ein bisschen extra Olivenöl bestreichen und auch ein wenig in die Schüssel unter die Teigkugel geben. So klebt danach nichts an. Die Schüssel dann mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 40 Minuten auf die doppelte Größe aufgehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung klein schnippeln.
  5. Den Teig sehr vorsichtig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck ausrollen. Ich mache das immer direkt auf einem Backpapier. Wirklich nicht zu sehr drücken und ziehen, damit der Teig seine Lockerheit nicht verliert.
  6. Das Brot kann nun beliebig gefüllt und geformt werden. Diese Beschreibung ist für ein Tortano, es entsteht also ein gefüllter Brotkranz. Dazu das Rechteck an den langen Seiten mit etwas Wasser bestreichen und die Füllung auf dem Teig verteilen. Dann von der langen Seite her aufrollen und vorsichtig zu einem Kranz formen. Die Naht muss auf jeden Fall unten liegen.
  7. Den Ring mit ein wenig Mehl bestäuben, auf ein Backblech legen und nochmal etwa 30 Minuten zugedeckt gehen lassen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250°C vorheizen. Das Brot in die Mitte des Ofens schieben und die Temperatur sofort auf 200°C reduzieren. Etwa 35 Minuten backen. Macht sich auch super als Gastgeschenk. Und welche Variationen habt ihr so im Angebot?

Ich wünsche euch allen schon mal ein wunderschönes Wochenende und hoffe, dass sich der vorweihnachtliche Stress ein wenig in Grenzen hält. Immer dran denken, wobei es eigentlich an Weihnachten geht – und Stress oder Geschenke im Überfluss sind sicherlich nicht der wahre Grund für die Feiertage.

In diesem Sinne herzliche Grüße,

Hannah

 

 

Glutenfreies Rosmarin Focaccia a la Deliciously Ella

Hallo zusammen,

ich habe Urlaub und endlich wieder mehr Zeit zu blogggen. Einen Blog, einen Vollzeitjob und Freunde sowie Privatleben unter einen Hut zu bringen, das ist manchmal gar nicht so einfach kann ich euch sagen. Umso mehr freue ich mich, dass ich nun Zeit habe endlich einige Rezepte für euch zu „verbloggen“.

Nun regnet es draußen gerade in Strömen und ich sitze hier mit einem Tee, einem dicken Strickpulli sowie Kerzen und habe ein leckeres Brotrezept für euch. Gerade jetzt, wo die Suppenzeit losgeht macht sich dieses glutenfreie Rosmarin Focaccia so richtig gut, man kann natürlich auch statt Rosmarin Kümmel, Knoblauch oder Kürbiskerne nehmen und so nach Lust und Laune ein gesundes Brot zaubern, das ohne Hefe schnell fertig ist. Verfeinert wird dieses Brot durch Oliven und getrocknete Tomaten, aber wie immer kann man hier bunt variieren. Dieses Rezept stammt mal wieder aus Deliciously Ella. Gerade für solche Basics krame ich das Buch immer wieder hervor und stöbere darin.

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Gestern gab es übrigens eine super leckere Kürbis-Kokossuppe bei uns, das Rezept bekommt ihr auch ganz bald, dann kann man dieses saftige Brot nämlich in die wohlig heiße Suppe tauchen und sichs so richtig gemütlich machen zu Hause. Am besten schmeckt das – finde ich – wenn man erst schön warm eingepackt draußen war und dann noch mit roten Bäckchen und laufender Nase in’s Warme kommt und sich dann in einen Kuschelpulli einmümmelt und genießt. Aber zurück zum Brot.

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Da das Brot glutenfrei ist, braucht man natürlich spezielles Mehl, Ella bäckt viel mit Buchweizenmehl, aber den nussigen Geschmack muss man schon mögen. Wer kein Problem mit Gluten hat, der kann auch einfach Dinkelmehl nehmen. Beim Mehl oder allgemein bei Brot sollte man nie sparen. Das sind einfach Grundnahrungsmittel, aus denen der Körper viel Energie schöpfen kann und man merkt hier einen so gewaltigen Unterschied!

Das braucht ihr für das Brot:

  • 150ml Olivenöl oder anderes neutrales Speiseöl
  • 3TL Chiasamen oder Leinsamen
  • 3TL Apfelessig
  • 500g Buchweizenmehl oder Dinkelmehl
  • 1 gute Handoll getrocknete gehackte Tomaten
  • 1 gute Handvoll gehackte Oliven
  • 1 Bund frischen Rosmarin
  • Salz und Pfeffer

Und so geht es:

  1. Den Ofen erst mal auf 180 Grad vorheizen.
  2. 450ml lauwarmes Wasser, das Öl, die Chiasamen, den Essig sowie das Mehl mit reichlich Salz und Pfeffer verrühren.
  3. Dann die Tomaten und Oliven unterrühren und den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Mit dem Rosmarin bestreuen und dann nochmal mit etwas Öl bestreichen.
  4. Etwa 30 Minuten backen.

Bärlauch Ciabatta mit Ziegenfrischkäse

Hej Hej,

wie letzte Woche schon angekündigt, kommt hier ein wundervolles Bärlauch Ciabatta, das durch ein wenig Ziegenfrischkäse im Teig ganz saftig und lecker wird. Früher hatte ich ja eine wahre Hefe-Phobie, mittlerweile ist die Hefe quasi mein bester Freund. Man muss nur ein zwei Sachen beachten und dann klappt das wunderbar. Inzwischen backe ich Baguette und Co. auch nicht mehr nach Rezept, sondern frei Schnauze. Gerade jetzt, wo so langsam die Grillsaison los geht ist dieses Brot ein echter Geheimtipp. Auch am Lagerfeuer macht sich das rustikale Baguette perfekt.

Die Ziege schmeckt man übrigens am Ende kaum raus, wer den Geschmack nicht mag, kann aber genauso normalen Frischkäse hernehmen.

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Für dieses Bärlauch Ciabatta braucht ihr:

  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Tasse warmes Wasser
  • 150g Ziegenfrischkäse
  • 1 gute Handvoll Bärlauch
  • ca. 500g Roggen- oder Dinkelmehl
  • Salz und Honig je 1 TL
  • Etwas Knoblauch- oder Olivenöl

Und so geht es:

  1. Zuerst löst man die Hefe im Wasser auf und gibt etwas Honig und Salz dazu. Das verrühre ich einfach ein bisschen mit einer Gabel und lasse es dann erstmal 5 Minuten stehen.
  2. Inzwischen hackt man den Bärlauch sehr fein.
  3. Dann gibt man nach und nach das Mehl zur Hefe und verrührt das mit einer Gabel. Außerdem gibt man dann den Frischkäse dazu sowie den Bärlauch.
  4. Danach knetet man den Teig richtig intensiv und gibt nach und nach so viel Mehl dazu, dass der Teig gerade eben nicht mehr so sehr an den Händen klebt und sich zu einer Kugel formen lässt. Ich befeuchte die Hände einfach immer wieder ein bisschen, dann klappt das wunderbar.
  5. Die Kugel streiche ich dann vorsichtig mit Knoblauchöl ein und lasse den Teig dann ca. 1-2 Stunden abgedeckt gehen.
  6. Dann heizt man den Ofen auf 180 Grad vor.
  7. Den Teig legt man dann vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und formt es mit den Händen zu einem Ciabatta, ohne es aber nochmal großartig durchzukneten, dann verliert es nämlich seine Lockerheit.
  8. Ich drehe das Brot dann immer nochmal ein zwei Mal in sich selber.
  9. Dann muss es etwa 20-30 Minuten backen. Bei Brot kann man immer den Klopftest machen – wenn es hohl klingt ist es fertig.

Lasst es euch schmecken!

Dinkel-Baguette mit griechischem Joghurt

Hej Hej,

meine liebe Kollegin und mittlerweile eher gute Freundin Greta von The Sweetest Crumble hat neulich ein wunderbares Brot Rezept gepostet. Eine Blogger Kollegin zu haben ist einfach toll! Schaut unbedingt mal auf ihrem Blog vorbei, Greta hat in Amsterdam und Kalifornien studiert und bloggt auf Englisch. Sie bäckt ganz zauberhafte Cupcakes, aber auch herzhafte Sachen wie dieses Brot. Ich habe das Baguette auf jeden Fall sofort nachgebacken. Der griechische Joghurt macht das Baguette unglaublich saftig und lecker. Das macht sich auch perfekt beim Osterbrunch – ihr könnt auch Rosinen in den Teig geben, dann ist es wie eine gesündere Variante zum Osterfladen.

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Das braucht ihr für 2 kleine Brote:

  • 750g Dinkelmehl – evtl. etwas mehr
  • 1 Würfel frische Hefe
  • Etwas Salz, Honig und Olivenöl
  • 250g griechischer Joghurt
  • 250ml warmes Wasser

Und so geht es:

  1. Die Hefe im Wasser mit etwas Honig und Salz auflösen und ca. 10 Minuten stehen lassen.
  2. Dann nach und nach das Mehl und den Joghurt unterrühren. Evtl. braucht ihr noch mehr Mehl, der Teig darf aber ruhig noch kleben, das Brot soll ja schön saftig werden.
  3. Nach ca. 10 Minuten kneten formt ihr einfach eine Kugel aus dem Teig. Diese reibt ihr vorsichtig mit Olivenöl ein.
  4. Dann abgedeckt ca. 2 Stunden gehen lassen, den Teig in zwei Teile teilen und je 2 Brot formen, die Brote ein paar Mal in sich zwirbeln.
  5. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und das Baguette bis der Ofen warm ist nochmal gehen lassen. Für eine tolle Kruste das Brot nochmal mit Wasser einstreichen.
  6. Ca. 25 Minuten backen und dann genießen. Heute Abend kommt Greta vorbei und dann gibt es Hähnchenauflauf und das Brot dazu!

Habt noch tolle Osterfeiertage!

 

Baguette Parisienne

Hallo,

ich habe mal wieder Baguette gebacken und zwar war es so richtig schön knusprig und lecker. Dies hier geht wirklich wundberbar schnell und man kann es perfekt über Nacht gehen lassen. Das ist so ein Brot, das man super für Besuch machen kann und auch tausendfach variieren, dabei ist es so leicht, dass es wirklich keine Ausreden gibt was das Thema Brotbacken an geht.

Man kann dabei so wunderbar kreativ werden, das ist hier echt nur ein Grundrezept. Wer es süß mag, der ersetzt die Hälfte des Wassers durch Milch oder Soja Milch und nimmt Rosinen oder Schoko Streusel in den Teig und hat dann wunderbares Schoko Baguette für Naschkatzen. Herzhaft gehen immer Zwiebeln, Kräuter, Rote Bete und Co.

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Und das braucht ihr:

  • 500g Mehl
  • 300ml kaltes Wasser
  • 1EL Salz
  • 1EL Honig
  • 1EL Olivenöl
  • 1/2 Würfel Hefe

Und so geht es:

  1. Alle Zutaten ganz schnell zu einem Teig verkneten. Dann ein bisschen Olivenöl auf den Boden der Schüssel geben und die Teigkugel darauf legen.
  2. Dann über Nacht einfach im Kühlschrank gehen lassen, wenn es schneller gehen muss reichen zur Not auch mal 3 oder 4 Stunden.
  3. Danach nicht mehr richtig durchkneten, sondern nur vorsichtig zu einem Baguette formen und dreimal zwirbeln. Dafür einfach um sich selbst drehen.
  4. Bei 200 Grad im Ofen 20 Minuten backen.

Herzhaftes Pull-Apart Bread mit karamellisierten Zwiebeln & Cheddar

Hej Hej,

oh Gott – ich sage Euch ich habe noch nie etwas erlebt, was sooo unverschämt gut duftet beim Backen. Ihr hattet wirklich Glück, dass ich noch Fotos von diesem herzhaften Leckerbissen gemacht habe, denn am liebsten hätte ich es sofort vernascht, als es noch warm aus dem Ofen kam. Das ist mal wieder ein Rezept aus der Lecker-Zeitschrift und ich kann es euch wirklich nur ans Herz legen. Das ist so ein richtiges Soulfood Brot. Der Name kommt übrigens daher, dass man sich einfach Stück für Stück runterzupfen kann.

Das Tolle ist, dass es kein Hefeteig ist und das Brot daher super schnell fertig ist. Es macht auf jeden Fall für Parties und Besuch was her und ist genial. Die karamellisierten Zwiebeln sind so schon ein Genuss und das dann in Kombi mit Cheddar – einfach lecker.

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Das braucht man:

  • 3 Zwiebeln, halbiert und in Scheiben geschnitten
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Balsamico
  • 200g alter Cheddar oder Pecorino
  • 450g Mehl Dinkel
  • 160g Vollkornmehl Roggen
  • 1 Packung Backpulver
  • Salz
  • 100g kalte Margarine oder Butter
  • 1 Ei
  • 300g Buttermilch

Und so geht es:

  1. Die Zwiebeln in dem Öl in einer Pfanne anbraten und dann mit dem Honig karamellisieren lassen. Mit dem Essig ablöschen und dann zur Seite stellen.
  2. Den Käse reiben und den Ofen schon mal auf 200 Grad vorheizen.
  3. Das Mehl, Backpulver, Salz, Butter in Stückchen, Ei, 1/3 vom Käse und die Buttermilch bis auf 4 EL zu einem Teig verkneten.
  4. Den Teig auf einem mit Backpapier belegten Backblech zu einem Rechteck ausrollen. Dann die Zwiebeln darauf verteilen und den restlichen Käse drüber streuen.
  5. Von der langen Seite eng aufrollen. Die Naht muss unten liegen.
  6. 7 Mal ein-, aber nicht durchschneiden, also quasi schon Scheiben anschneiden. Diese dann im Zickzack verschieben.
  7. Mit der restlichen Buttermilch bestreichen und ca. 40 Minuten backen. Dazu schmecken super Dips wie Paprikafrischkäse oder Tomatenfrischkäse.

Dinkelbrot selbst gemacht

Hej Hej,

ich finde, dass selbst gebackenes Brot einfach am besten schmeckt, am allerliebsten habe ich es, wenn man das Brot noch leicht warm genießt und der Duft von frisch gebackenem Brot noch in der Küche hängt. Ich habe zwar einen Bäcker, bei dem ich gerne Brot kaufe, weil ich genau weiß, was drin ist – aber wenn ich Zeit habe, dann backe ich Vollkornbrot gerne selber. Dinkelmehl mische ich dabei generell immer mit Roggenmehl, da das Brot sonst schnell zu kompakt wird.

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In Leila Lindholm’s „Noch ein Stück“ findet Ihr viele gute Brotrezepte und auch dieses Dinkelbrot ist mal wieder aus meinem „Kochbuch-Klassiker“.

Man braucht für 2 Brote:

  • 20g frische Hefe
  • 2 EL Honig
  • 700ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Salz
  • 300g Sauerteig aus dem Bio Laden oder auch z.B. bei DM
  • 250g Dinkelmehl
  • ca. 600g Roggenmehl

Und so geht es:

  1. Die Hefe in eine Schüssel bröckeln und das Wasser, Honig und Salz dazu geben. Vorsichtig mit einer Gabel verrühren und auflösen.
  2. Dann Sauerteig dazu geben und unterrühren.
  3. Das Mehl nach und nach dazu geben und unterrühren, ich mache das immer einfach mit einer Gabel.
  4. Den Teig dann entweder mit einer Küchenmaschine oder den Händen ca. 10 Minuten kneten.
  5. Der Teig solte noch etwas klebrig sein, dann bestäubt man den Teig mit etwas Mehl und lässt ihn ca. 2 Stunden abgedeckt an einem warmen Ort gehen. Ich stelle den Teig immer auf die Heizung.
  6. Danach den Teig nochmal vorsichtig durchkneten und zu zwei Laiben formen. Auf ein bemehltes Holzbrett legen und nochmal 1 Stunde abgedeckt gehen lassen. Das Brot wird danach gestürzt, deshalb kann man in regelmäßigen Abständen jeweils eine Vierteldrehung um die eigene Achse drehen, dann bekommt man dadurch ein schönes Muster im Brot.
  7. Den Ofen auf 20 Grad vorheizen.
  8. Die Brote auf ein mit Backpapier belegtes Backblech Blech stürzen und in der Mitte des Ofens einschieben. Damit die Kruste toll wird ein wenig Wasser auf den Boden des Ofens spritzen und die Ofentür schnell schließen.
  9. Die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und etwa 40 Minuten backen.

Buttermilch Brot – ganz einfach & schnell

Hallo,

mir hat der Nikolaus ein neues Koch- und Backbuch in den Stiefel gelegt – und ich habe mir es schon ewig gewünscht. Es ist „das grosse Bauernhof Kochbuch“ von Sarah Mayor und ich liebe es einfach. Ein herrlich bodenständiges, britisches und fabelhaft aufgemachtes Buch, das von Basics über Backen und Kochen einfach Alles vereint, was das Herz begehrt. Dabei ist es wunderbar normal und schon beim ersten Mal durchblättern habe ich so viele Rezepte gesehen, die ich ausprobieren will. Von Scones über Huhn bis hin zu einfachen Brotrezepten ist Alles dabei.

Und nachdem ich nun Urlaub habe, muss meine Küche so einiges aushalten…gestern habe ich ein Buttermilch Brot gebacken. Und das ganz ohne Hefe – der Original Titel im Buch lautet Sodabread. Eben deshalb, weil man statt Hefe Natron bzw. Backpulver verwendet. Das Brot ist in weniger als 10 Minuten vorbereitet und muss auch nur 25 Minuten backen. Ich habe ein neutrales Brot gebacken, aber man kann auch süß oder herzhaft variieren. Sei es mit leckeren Gewürzen, getrockneten Zwiebeln oder Tomaten und mit würzigen Kräutern. Auch Oliven oder Trockenobst passen perfekt. Wer es mal exotischer mag, kann auch rote Bete und Feta dazu geben und erhält ein fantastisch aussehendes lila Brot.

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Aus dem Einkaufskorb:

  • 500g Mehl (Vollkorn oder normales Mehl, ich habe zur Hälfte Dinkelvollkornmehl und zur Hälfte Dinkel normal verwendet)
  • Salz
  • 1 EL Backpulver oder Natron
  • 500ml Buttermilch
  • 1EL Honig
  • Gewürze nach Wunsch

Und so einfach geht es – es werden 2 kleine Brote:

  1. Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
  2. 500g Mehl mit 1TL Salz und 1 EL Backpulver oder Natron mischen. Nach und nach in eine Mulde in der Mitte der Schüssel 500ml Buttermilch einrühren. Ich habe noch 1 EL Honig dazu gegeben. Das Brot nur ganz kurz kneten, sonst verliert es seine Lockerheit.
  3. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmal vorsichtig durchkneten, mit feuchten Händen geht das besser, dann klebt der Teig nicht so – der darf nämlich auf keinen Fall zu trocken werden.
  4. Den Teig halbieren und 2 kleine runde Brote formen. Ich mache das immer direkt auf einem mit Backpapier belegten Backblech, so spart man sich das Putzen der Arbeitsfläche und die Brote können direkt so in den Ofen wandern. Die Brote noch je ca. 3cm tief kreuzweise einritzen und dann auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben.
  5. 15 Minuten bei 200 Grad backen, dann auf 180 Grad Umluft runter schalten und weitere 10 Minuten backen.

Griechisches Landbrot

Hallo ihr Lieben,

zur Zeit backe ich gerne selber Brot. Das liegt vor allem daran, dass ich mal ein paar Tage am Stück zu Hause bin und mich so mal wieder in der Küche austoben kann.

Dieses griechische Landbrot ist ein Rezept von Leila Lindholm (ja, mal wieder 🙂 – ich muss endlich mal das Kochbuch „Noch ein Stück“ von ihr vorstellen). Es passt wunderbar zu Salaten, Suppen, aber auch gut zum Frühstück. Natürlich kann man sich als Liebhaber von gewürzten Broten mit Gewürzen oder Kräutern austoben – Kümmel, Fenchel, aber auch Knoblauch oder getrocknete Zwiebeln passen sicher hervorragend dazu!

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Ich habe diesmal übrigens getrockneten Sauerteig verwendet. Den bekommt man in gut sortierten Supermärkten oder im Bioladen. Ich glaube sogar DM hat Sauerteig, da gibt es ja auch immer eine ganz gute Auswahl an Lebensmitteln.

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Aus dem Einkaufskorb:

  • 30g frische Hefe
  • 800 ml warmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 1 EL Salz
  • 1,2 kg Dinkelmehl
  • 1 Packung Trockensauerteig

Und hier kommt das Rezept für 2 Brote:

  1. 30 g frische Hefe in eine Schüssel bröseln. Mit 800 ml warmen Wasser, 2 EL Olivenöl sowie 1 EL Honig und 1 EL Salz  verrühren, bis sich die Hefe auflöst. Das Ganze lasse ich immer 5 Minuten ruhen.
  2. Nach und nach 1,2 kg Mehl (nach Wunsch Vollkorn) und 1 Packung Trockensauerteig unterkneten. Das geht am besten mit den Händen oder den Knethaken einer Kückenmaschine. Etwa 10 Minuten kneten.
  3. Den Teig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 1-2 Stunden gehen lassen.
  4. Den Teig nochmal vorsichtig durchkneten, dann halbieren und 2 Brote formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, dreimal schräg einritzen und nochmals abdecken. Die Brote sollen nochmal 1 Stunde aufgehen. Dann mit etwas Mehl bestäuben.
  5. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Das Blech in die Ofenmitte schieben, etwas Wasser auf den Ofenboden spritzen – dann wird die Kruste richtig schön. Schnell den Ofen zu machen und die Temperatur auf 220 Grad reduzieren. Etwa 40 – 50 Minuten backen.

Manhattan Sourdough – Brot selber backen

Hallo ihr Lieben,

ja, auch ich habe lange einen Bogen um Backen mit Sauerteig oder Hefe gemacht. Für dieses Brot braucht man gleich Beides. Aber ich kann euch beruhigen. Brot selber backen ist gar nicht schwer! Und es dauert auch gar nicht so lange, plant man das Gehen ein bisschen ein, z.B. über Nacht oder verwendet schon fertigen Sauerteig, dann ist der Aufwand wirklich nicht groß – dafür wird man mit einem super leckeren Brot belohnt, das noch warm und herrlich duftend frisch aus dem Ofen einfach eine Wucht ist.

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Hier ist ein Manhattan Sourdough Brot nach dem Rezept von Leila Lindholm zu finden in „Noch ein Stück“.

Man braucht:

  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 700 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Salz
  • 1 EL Honig
  • 300 g Sauerteig – denn bekommt man fertig beim Bäcker oder im Biomarkt
  • 900 g Mehl (ich habe Roggen oder Dinkel verwendet)

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Und so geht es:

  1. Hefe in eine Schüssel bröseln, das Wasser, Salz und Honig hinzugeben und alles unter Rühren auflösen. Den Sauerteig auch darunter rühren. Nach Wunsch kann man natürlich auch mit Kümmel, Koriander, Anis, Fenchel oder anderen Gewürzen das Brot beliebig würzen.
  2. Nach und nach das Mehl hinzufügen. Das geht am besten mit den Knethaken eines Handrührgeräts oder einer Küchenmaschine. Den Teig etwa 15 Minuten kneten, bis er schön weich und elastisch ist. Der Teig darf noch etwas feucht sein, schließlich soll das Brot ja auch schön saftig sein.
  3. Die Teigkugel mit Mehl bestäuben und mit einem Tuch abgedeckt etwa 2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Den Teig vorsichtig zu einem runden Laib formen und gut bemehlt in eine Kastenform geben.
  5. Nochmal etwa 30 Minuten bis 1 Stunde gehen lassen.
  6. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Das Brot in die Ofenmitte stellen und etwa 100 ml Wasser auf den Ofenboden spritzen und die Ofentür schnell schließen. Das gibt eine richtig leckere Kruste. Die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und etwa 50 Minuten backen.

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