Weihnachtsbäckerei – Frischkäse Nuss Plätzchen

Hallo ihr Lieben,

es ist Plätzchenzeit – pünktlich zum zweiten Advent gibt es deshalb noch ein Plätzchen Rezept von mir. Die Weihnachtsbäckerei ist eröffnet und heute präsentiere ich euch Frischkäse Nuss Plätzchen, die sogar ganz ohne Zucker auskommen und beinahe figurfreundlich sind. Wobei beim Plätzchenbacken verbrennt man ja auch Kalorien, insofern alles halb so wild!

Ich bin beim Backen eher ein ungeduldiger Mensch, alles mit vielen Schritten, viel Klimbim oder Ausstechen versuche ich zu vermeiden. Ich bewundere Freundinnen, die sich mit Hingabe dem Backen von süßen kleinen Sünden hingeben und diese in feinster Kleinarbeit verpacken – ich selbst habe nie die Geduld. Dafür gehen diese leichten Plätzchen wirklich schnell!

Kennt ihr das, gerade lauern überall Versuchungen, da muss man schon ein bisschen standhaft bleiben oder einfach gesunde Plätzchen selbst mitbringen. Außerdem muss man sich ja einfach ab und zu etwas gönnen!

Daher jetzt schnell zum Rezept.

Ihr braucht für etwa 35 Stück:

  • 80g Margarine oder Butter
  • 60g Frischkäse
  • 140g Dinkelmehl
  • Entweder 2EL Ahornsirup oder ein paar Tropfen Stevia
  • 1 Prise frische Vanille
  • 80g gemahlene Mandeln oder andere Nüsse nach Wahl
  • Nach Lust und Laune Kuvertüre oder Puderzucker zum Verzieren

Und so einfach geht es:

  1. Margarine oder Butter, Frischkäse, Nüsse, Vanille, Süße und Mehl rasch zu einer Teigkugel verkneten. Am besten geht das einfach mit den Händen. Seid bei Stevia in der Dosierung wirklich sehr sehr vorsichtig. Kleinste Mengen haben eine hohe Süßkraft und bei einer Dosis zu viel bekommt man einen unangenehmen Nebengeschmack. Also wohl oder übel zwischendurch den Teig naschen – welch ein Pech!
  2. In Folie gewickelt mindestens eine Stunde kalt stellen.
  3. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  4. Den Teig zu einer etwa 4cm dicken Rolle formen und in etwa 35 Plätzchen aufschneiden. Einfach Stück für Stück runterschneiden.
  5. Auf einem Backblech etwa 15-18 Minuten backen.
  6. Danach entweder mit Schokolade oder Puderzucker verzieren und in hübsche Keksdosen verpacken.

Liebste und weihnachtliche Grüße,

Hannah

Weihnachts-Cantuccini oder auch die Sache mit der Zeit

Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch einen wunderschönen ersten Advent mit diesen Weihnachts-Cantucchini. Zwar etwas spät, aber dennoch hoffe ich ihr hattet einen entspannten Tag und könnt den Sonntag noch schön ausklingen lassen. Diese Cantuccini tragen bei mir heute zumindest einen Teil zur weihnachtlichen Teerunde abends auf dem Sofa bei.

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Doch was mich eigentlich zu diesem Blog-Post bewegt ist etwas anderes. Ist es nicht merkwürdig? Kaum ist das Halloween Spektakel überstanden und die Zeitumstellung ist vorbei, spricht jeder schon von der Weihnachtszeit. Einmal ganz davon zu schweigen, dass man schon in der letzten Woche der Sommerferien Lebkuchen (ja ok, da sind sie immerhin noch frisch!) in sämtlichen Supermärkten findet und sich über die Horden an Schokonikoläusen in den Regalen wundert.

Weihnachtszeit – was bedeutet das eigentlich für mich?

Spannend finde ich, dass gerade jetzt alle großen Marken einen TV-Spot bringen, der sich emotional mit dem Thema Zeit befasst. Zeit schenken, Zeit nehmen, Zeit auch mal für sich selbst haben. „Stade Zeit“ – wie es hier bei uns in Bayern heisst. Nun gut, auch hier stecken tolle Kreativ-Agenturen dahiner, die Marke und Umsatz ankurbeln wollen. Doch es ist doch tatsächlich so, dass sich die Menschen insbesondere zum Jahresende hin mehr mit diesem Thema befassen.

Auch ich versuche gerade, mir öfter mal Zeit zu nehmen: Zeit für die schönen Dinge im Leben, Zeit für meine Liebsten und ja, auch Zeit für mich selbst. Jeder muss dabei wissen, was einem gut tut und was einem wichtig ist. Soll die an sich ja eh schon oft hektische Adventszeit (was, nur noch 3 Wochen? Ich habe noch gar keine Geschenke!) nicht in Stress ausarten. Daher habe ich den Vorsatz, meine Zeit wieder sinnvoller zu nutzen. Ein Spaziergang mit meinem behinderten Bruder, Plätzchenbacken, ein besonders schöner Christkindlmarkt, meine liebste Yoga-Stunde. Das klingt banal, doch man sollte sich dieses Thema mal wieder mehr zu Herzen nehmen – meine ganz persönliche Meinung.

So und nachdem das jetzt wirklich das „Wort zum Sonntag“ war, finde ich wir sollten zum Wesentlichen zurückkommen. Nämlich ganz wunderbaren Weihnachts-Cantuccini, die ohne Unmengen an Fett und Zucker auskommen und euch so auf ganz leichte und italienische Art und Weise die Adventszeit versüßen.

Ihr braucht für etwa 30-40 Stück:

  • 160g Dinkelmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1-2TL Spekulatiusgewürz oder Zimt, Vanille, Kardamom und eine Prise Pfeffer
  • 70g brauner Zucker
  • 1EL Butter oder Margarine
  • 1 Ei
  • 1EL Amaretto oder ähnlicher Likör – Espresso schmeckt sicher auch super
  • 150g gehackte Mandeln oder wahlweise auch ganze Nüsse

Und so einfach geht es:

  1. Zuerst alle trockenen Zutaten vermischen, dann Butter oder Margarine, das Ei und den Amaretto hinzugeben und zügig zu einem Teig verkneten.
  2. Die Nüsse darunter kneten und die Teigkugel in Folie gewickelt mindestens 30 Minuten kalt stellen. Je nach Temperatur auf dem Balkon oder im Kühlschrank.
  3. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  4. Den Teig in 5 Teile teilen und daraus Rollen mit je etwa 3cm Durchmesser formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und etwa 15-20 Minuten backen. Etwa 10 Minuten auskühlen lassen.
  5. Dann die Rollen vorsichtig in etwa 1cm dicke Scheiben schneiden und noochmals 10 Minuten knusprig backen.

Die Cantuccini sind hervorragend, um sie in Kaffee zu tunken! Ich liebe die süßen italienischen Kekse, die mal etwas anderes sind als die typischen Plätzchen.

In diesem Sinne freut euch auf ein weiteres weihnachtliches Rezept nächstes Wochenende und genießt die Zeit bis dahin!

Herzlichst,

Hannah

Von Rhabarber Pie & Fitness Studios – oder auch eine neu entdeckte Liebe

Hej Hej ihr Lieben,

heute geht es um einen Rhabarber-Pie – Rhabarer ist etwas, was ich früher absolut nicht gemocht habe. Es ist schon komisch, dass es Dinge gibt, die einem als Kind gar nicht zusagen und irgendwann lernt man sie dann doch lieben.

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Ähnlich war es mit mir und Fitness Studios – früher hätten mich in eine „Muckibude“ keine zehn Pferde rein gebracht. Dabei ist es total amüsant –es gibt die Pumper, die Geräusche von sich geben – da bekommt man Angst, dann gibt es die Mädels, die nur im Sport-BH trainieren nach dem Motto Sehen und Gesehen werden und natürlich noch diejenigen, die eigentlich gar nicht trainieren, sondern nur so tun als ob.

Warum ich euch das erzähle? Seit Anfang des Jahres bin ich selber Mitglied eines Fitness Clubs. Und zu welcher Gruppe ich gehöre? Ich gehöre zu denen, die dreimal die Woche ins Pilates gehen in bequemen Yogi-Klamotten und einmal pro Woche trainiere ich auch an Geräten – seitdem geht es mir besser denn je. Wichtig war nur für mich, dass ich mich so richtig wohl fühle und habe zum Glück einen Club gefunden in dem das der Fall ist. Ich kann euch hier nur raten macht Probetrainings, testet verschiedene Studios und lasst euch beraten. Im Zweifelsfall muss man sich dann auch bewusst sein, dass professionelle Kurse, ein guter Service und Kompetenz ihren Preis haben. Deshalb sind die ganz billigen Studios dann auch von Anfang an für mich ausgeschieden. Ein wesentlicher Aspekt war für mich auch, dass das Studio Body Balance anbietet. Die Mischung aus Yoga, Pilates, Tai Chi und Kraftübungen bringt mich einfach unglaublich ins Gleichgewicht.

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So – aber zurück zum Wesentlichen. Denn eigentlich wollte ich ja von meiner neu entdeckten Liebe zum Rhabarber erzählen. Das saure – übrigens – Gemüse macht sich hervorragend in einem Streusel Kuchen. Rhabarber sollte immer geschält werden, die Stangen halten übrigens ähnlich wie Spargel länger, wenn man sie in ein feuchtes Küchentuch wickelt.  Ich konnte mich nicht zwischen einem Käsekuchen und einem Rührteig entscheiden – also ist es einfach ein Zwischending in Form eines Quark-Öl Teigs geworden. Dazu gab es dann noch leckere Zimtstreusel aus Mandeln und Haferflocken und ich muss gestehen, dass ich beim nächsten Mal mit Sicherheit die doppelte Menge an Streuseln machen werde. Da werde ich einfach schwach. Wie immer backe ich mit Dinkelmehl und ohne Zucker. Stattdessen habe ich Agavensirup genommen, genauso gut ginge aber auch Ahornsirup – und den muss ich unbedingt wieder auf meine Einkaufsliste setzen.

Apropos Einkaufsliste – diese Dinge braucht ihr für den Rhabarber Pie:

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Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 180 Grad vor und fettet eine Pie Form mit neutralem Pflanzenöl. Am besten verteilt ihr dann auch direkt 1-2 EL Mehl in der Form, dann bleibt danach mit Sicherheit kein Teig kleben. Und ja – hier bin ich jetzt auch schlauer – genau das habe ich nämlich vergessen.
  2. Jetzt mischt ihr alle Zutaten für den Quark Öl Teig. Dafür verrührt ihr einfach das Mehl mit dem Backpulver und Salz, den Quark mit dem Vanillepulver, die Hälfte des Öls, das Ei und die Hälfte des Agaven- oder Ahornsirups. Wer es süßer mag, kann hier auch etwas mehr verwenden. Der Teig darf jetzt 10 Minuten ruhen.
  3. Die Zeit nutzt ihr und schält den Rhabarber mit einem Gemüse Schäler und entfernt die Enden jeweils. Den Rhabarber könnt ihr dann in feine Würfel schneiden.
  4. Nun könnt ihr den Teig in der Kuchenform verteilen. Darauf darf sich dann sanft der Rhabarber betten, bevor ihr aus den übrigen Zutaten die Streusel knetet.
  5. Zum Schluss verteilt ihr noch die Streusel auf dem Kuchen und dann darf der Rhabarber Pie für 30 Minuten in den Ofen. Wie immer verrät am Ende eine Stäbchenprobe, ob der Kuchen noch ein paar Minütchen auf der Sonnenbank vertragen kann.
  6. Besonders gut passt dazu übrigens leicht aufgeschlagene Vanille Creme bestehend aus Creme Fraiche und gemahlener Vanille.

Dann lasst es euch mal schmecken und denkt immer daran, manche Sachen, die man früher nicht mochte, sollte man einfach ab und zu ausprobieren und ihnen eine zweite Chance geben. So steht es übrigens bei mir auch um Sushi – aber das ist eine andere Geschichte.

Habt ein tolles Wochenende.

Herzlichst,

Hannah

 

 

Gesunde Chia-Schoko-Muffins mit Himbeeren oder Kirschen

Hallo ihr Lieben,

jetzt ist schon Mitte Februar und ich habe es tatsächlich bisher ohne Probleme durchgehalten und seit Beginn des Jahres auf Zucker und Weizen verzichtet. Ganz ehrlich, es ist mir nicht mal schwer gefallen! Zucker vermisst man schon nach kürzester Zeit nicht mehr und zu Weizen gibt es sowieso zig tolle Alternativen.

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Nun ja, ab und zu packt einen aber doch der Süßhunger – und eben dafür sind diese gesunden Muffins mit Chiasamen und Himbeeren genau richtig. Die Idee dazu kam mir bei den veganen Schokotörtchen vom Blog „Nummer 15“. Die Süße kommt von Ahornsirup und die Chiasamen sind eine tolle Eiweißquelle. Ich habe fettarme Bio-Kuhmilch verwendet, aber Mandelmilch geht ganz genauso und schon sind die kleinen Törtchen sogar vegan. Ein bisschen Himbeeren oder Kirschen als Topping oben drauf und man hat schokoladig gute und dabei gesunde Naschereien. Und dass Schokolade glücklich macht, ist ja nun kein Geheimnis. Also ran an die Schüsseln.

Das braucht ihr für 12 kleine Muffins:

  • 100g gemahlene Mandeln
  • 100g Haferflocken
  • 4EL Backkakao
  • 5EL Ahornsirup
  • 200ml fettarme Milch oder pflanzliche Milch nach Wahl
  • 2EL Chiasamen
  • 2TL Zimt
  • 1TL gemahlene Vanille
  • 1 Packung TK-Himbeeren oder Kirschen

Und so einfach geht es:

  1. Als erstes heizt du denn Ofen mal auf 180 Grad Umluft vor.
  2. Dann weicht man die Chiasamen in ein wenig Milch ein und stellt den Chia Pudding erst einmal zur Seite.
  3. Nun ist der perfekt Zeitpunkt, um dem Muffinblech mit süßen bunten Förmchen schon einmal etwas Farbe zu verleihen.
  4. Dann rührt man die restlichen Zutaten zusammen. Am Ende gibt man die jetzt schön aufgegangenen Chiasamen dazu.
  5. Den Teig in die Förmchen füllen, mit je etwa 2TL Himbeeren garnieren und dann etwa 25-30 Minuten backen.
  6. Alternativ kann man die Törtchen jetzt noch mit einer Quarkcreme aus Magerquark mit etwas Milch verrührt und gemahlener Vanille verfeinert verzieren und dann erst die Himbeeren darauf geben. Wenn man das mit Kirschen macht, hat man eine super gesunde Alternative zu Schwarzwälder Kirsch Muffins.

Viel Spaß damit und ein schönes Wochenende!

Herzlichst,

Hannah