Schwedischer Kartoffelauflauf

Hej zusammen,

die Schweden kochen ja an sich sehr deftig und reichhaltig. Sahne hier, Mandeltorte da und irgendwie hat man trotzdem das Gefühl, dass man das keinem Schweden ansieht. Vielleicht liegt es ja daran, dass die Schweden sehr viel Sport machen und draussen sind. Ich jedenfalls verbinde Schweden immer mit einem ganzen Tag im Wald und am See, mit Angeln, Lagerfeuer und Ostseeküste. Und nach so einem Tag darf es dann ruhig etwas deftiger sein.

Dieser Kartoffelauflauf vereint all das: eine leckere Sauce mit Creme Fraiche, Speck und weil das noch nicht genug ist folgt noch ein Topping aus Toastbrot-Würfeln. Ja, das haut so richtig rein, aber ab und zu darf das schon mal sein. Vegetarier lassen einfach den Speck weg und kommen dann auch voll auf ihre Kosten.

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Das Schöne ist, dass man kaum Zeit mit lästigem Vorbereiten und Kartoffel schälen verbringt, denn die jungen Kartoffeln kann man mit Schale essen und sie werden komplett im Ofen gegart.

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Und so geht es (für 4 Personen):

  • 200 g Creme Fraiche mit
  • 200 g saurer Sahne und
  • 400 ml Brühe verrühren. Das dann in eine Auflaufform geben.
  • 1 kg neue kleine Kartoffeln abbürsten und waschen. Jeweils im Abstand von ca. 1/2 cm ein-, aber nicht durch schneiden. Kartoffeln mit den Einschnitten nach oben in die Auflaufform setzen. Sie sollten etwa zur Hälfte in der Soße liegen.
  • Pfeffern und im heissen Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) 50 – 60 Minuten backen bis sie gar sind.
  • 5 Scheiben Toastbrot würfeln und mit
  • 75 g Speck in Würfeln und
  • etwas Olivenöl in einer Schüssel mischen.
  • Nach Wunsch mit frischem Rosmarin verfeinern.
  • Die Brotmischung gibt man dann auf die Kartoffeln und backt das Ganze nochmal ca. 10 Minuten weiter, bis die Würfel braun und knusprig sind.
  • Dazu passt noch ein Salat und dann heisst es: Smaklig måltid!

 

Ofengemüse mit Couscous und Hummus

Hello everyone,

nach einer Woche in den USA habe ich das dringende Bedürfnis nach leichten Gemüsegerichten, eben wie dieses Ofengemüse mit Couscous und Hummus. Das ist leicht nachgekocht und zaubert sofort sommerliches orientalisches Flair in jede Küche. Nächste Woche bin ich übrigens in Brasilien und danach in Dubai, mal sehen mit welchen Eindrücken und Inspirationen ich dann wieder nach Hause komme.

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Für dieses Gericht braucht ihr für 2-3 Personen:

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Tasse Couscous
  • Gemüse: z.B. Paprika, Aubergine, Zucchini
  • 4 Zehen Knoblauch
  • Petersilie (frisch oder getrocknet) oder andere Kräuter wie Koriander
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Currypulver, Kümmel, Paprikapulver, Gemüsebrühe
  • Etwas Zitronensaft
  • Wer mag: Naturjoghurt

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Und so geht es:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Das Gemüse klein schneiden und mit 1-2 EL Olivenöl, 2 Zehen Knoblauch, frischen Kräuter und Salz und Pfeffer mischen. In eine Auflaufform geben und etwa 45 Minuten im Ofen garen.

Für das Kichererbsenmus die Dose Kichererbsen abtropfen lassen und mit den restlichen 2 Zehen Knoblauch, etwas Zitronensaft, ca. 1 EL Kümmel, etwas Currypulver, Paprikapulver und viel Salz und Pfeffer pürieren. Evtl. etwas Wasser hinzufügen, bis eine Kichererbsencreme entsteht.

2 Tassen Wasser mit 2 TL Salz und 1-2 TL Gemüsebrühe aufkochen. Vom Herd nehmen und 1 Tasse Couscous einrühren. Das dann abdecken und ca. 10 Minuten quellen lassen. Mit den Kräutern verfeinern und einer Gabel auflockern.

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Alles schön anrichten und nach Wunsch noch mit Naturjoghurt oder griechischem Joghurt servieren. Und wenn Reste übrig sind, dann schmeckt das Ganze wunderbar als Salat am nächsten Tag.

Liebe Grüße,

Hannah