Glutenfreies Rosmarin Focaccia a la Deliciously Ella

Hallo zusammen,

ich habe Urlaub und endlich wieder mehr Zeit zu blogggen. Einen Blog, einen Vollzeitjob und Freunde sowie Privatleben unter einen Hut zu bringen, das ist manchmal gar nicht so einfach kann ich euch sagen. Umso mehr freue ich mich, dass ich nun Zeit habe endlich einige Rezepte für euch zu „verbloggen“.

Nun regnet es draußen gerade in Strömen und ich sitze hier mit einem Tee, einem dicken Strickpulli sowie Kerzen und habe ein leckeres Brotrezept für euch. Gerade jetzt, wo die Suppenzeit losgeht macht sich dieses glutenfreie Rosmarin Focaccia so richtig gut, man kann natürlich auch statt Rosmarin Kümmel, Knoblauch oder Kürbiskerne nehmen und so nach Lust und Laune ein gesundes Brot zaubern, das ohne Hefe schnell fertig ist. Verfeinert wird dieses Brot durch Oliven und getrocknete Tomaten, aber wie immer kann man hier bunt variieren. Dieses Rezept stammt mal wieder aus Deliciously Ella. Gerade für solche Basics krame ich das Buch immer wieder hervor und stöbere darin.

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Gestern gab es übrigens eine super leckere Kürbis-Kokossuppe bei uns, das Rezept bekommt ihr auch ganz bald, dann kann man dieses saftige Brot nämlich in die wohlig heiße Suppe tauchen und sichs so richtig gemütlich machen zu Hause. Am besten schmeckt das – finde ich – wenn man erst schön warm eingepackt draußen war und dann noch mit roten Bäckchen und laufender Nase in’s Warme kommt und sich dann in einen Kuschelpulli einmümmelt und genießt. Aber zurück zum Brot.

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Da das Brot glutenfrei ist, braucht man natürlich spezielles Mehl, Ella bäckt viel mit Buchweizenmehl, aber den nussigen Geschmack muss man schon mögen. Wer kein Problem mit Gluten hat, der kann auch einfach Dinkelmehl nehmen. Beim Mehl oder allgemein bei Brot sollte man nie sparen. Das sind einfach Grundnahrungsmittel, aus denen der Körper viel Energie schöpfen kann und man merkt hier einen so gewaltigen Unterschied!

Das braucht ihr für das Brot:

  • 150ml Olivenöl oder anderes neutrales Speiseöl
  • 3TL Chiasamen oder Leinsamen
  • 3TL Apfelessig
  • 500g Buchweizenmehl oder Dinkelmehl
  • 1 gute Handoll getrocknete gehackte Tomaten
  • 1 gute Handvoll gehackte Oliven
  • 1 Bund frischen Rosmarin
  • Salz und Pfeffer

Und so geht es:

  1. Den Ofen erst mal auf 180 Grad vorheizen.
  2. 450ml lauwarmes Wasser, das Öl, die Chiasamen, den Essig sowie das Mehl mit reichlich Salz und Pfeffer verrühren.
  3. Dann die Tomaten und Oliven unterrühren und den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Mit dem Rosmarin bestreuen und dann nochmal mit etwas Öl bestreichen.
  4. Etwa 30 Minuten backen.

Vegane Apfel-Walnuss-Kanelbullar – schwedische Zimtschnecken

Hej hej zusammen,

ich glaube mittlerweile wissen meine treuen Leser, dass ich ein riesiger Schwedenfan bin. Es gibt für mich einfach wenige Länder, die mit der Schönheit und Freundlichkeit dieses Landes in Skandinavien mithalten können. Bald erfülle ich mir endlich einen großen Traum – ich werde endlich Schwedisch lernen! Der Winter bietet sich geradezu dafür an und ich sehe mich schon mit einem warmen Strickpulli über meinem Schwedisch Buch sitzen und Kanelbullar essen. Das sind diese leckeren schwedischen Zimtschnecken. Für die esse ich dann sogar mal etwas braunen Rohrzucker.

Doch ich habe für euch nicht irgendwelche, sondern vegane Apfel-Walnuss-Kanelbullar, natürlich so wie es sich gehört mit einer Prise Kardamom. Hmm…noch perfekter wäre es, wenn auch noch Inga Lindström läuft. Ja, ich oute mich gerne als verkappte Sonntags-Schnulzen-Schauerin, aber nur, wenn es auch in Schweden spielt und die Hauptrollen Lasse, Lena oder Erik heißen.

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So, genug geredet bzw. geschrieben, denn es geht ja nun um das Rezept zu diesen leckeren Teilchen.

Das braucht ihr:

Für die Füllung:

  • 2 Äpfel
  • 3TL Zimt
  • 2EL brauner Zucker
  • Eine Handvoll gehackte Walnüsse
  • 50g weiche Margarine
  • 3EL Apfelmus

Für den Teig:

  • 75g Margarine
  • 250ml lauwarme Pflanzenmilch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 2EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2TL Kardamom
  • 500g Dinkelmehl oder anderes Mehl
  • 75g brauner Zucker
  • 2EL Ahornsirup

Wer mag kann noch Frosting machen aus:

  • 4EL Ahornsirup
  • 20g Puderzucker

Und so geht es:

  1. Als erstes die Hefe in die lauwarme Milch einrühren, den Zucker und das Salz dazu geben. Ich verrühre das einfach immer mit einer Gabel. Kurz etwa 10 Minuten stehen lassen, damit die Hefe schon mal arbeiten kann.
  2. Danach kommen die restlichen Zutaten zum Hefeteig, einfach alles nach und nach untergeben und den Teig gut durchkneten.
  3. Den Teig mit einem lauwarmen nassen Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Äpfel klein schnippeln und mit den restlichen Zutaten verrühren.
  5. Den Teig nochmals vorsichtig durchkneten und auf einem Backpapier ausrollen, so dass es ein Viereck ergibt.
  6. Die Füllung darauf verteilen und dann von der langen Seite her aufrollen. In etwa 3cm dicke Scheiben schneiden und auf einem Backblech mit Backpapier richtige Schnecken formen. Das geht entweder in einer Auflaufform oder so nebeneinander.
  7. Nochmals mit dem Küchentuch abdecken und 30 Minuten gehen lassen.
  8. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  9. Etwa 20 Minuten backen und dann am Ende entweder noch mit Puderzucker bestäuben, pur genießen oder ein Frosting zaubern.

Die Kanelbullar könnt ihr übrigens auch gut mit Bananen statt Äpfeln machen und wahlweise die Nüsse weglassen.

So – ich wünsche euch noch smaklig maltid – das ist Schwedisch und heisst – wie sollte es auch anders sein – guten Appetit!

Liebste Grüße,

Hannah

 

Gastpost von der lieben Greta – Sommerliche Blaubeer-Tarte

Während die liebe Hannah in der wunderschönen Toskana mal so richtig die Seele baumeln lässt, nochmal ordentlich Sonne tankt und sich hemmungslos Pizza, Pasta & Gelato hingeben kann, darf ich euch hier die Zwischenzeit mit einer sommerlich leichten Tarte versüßen – hoffentlich noch nicht die letzte für dieses Jahr. Danke dafür, Hannah!

Hach ja, was soll ich sagen? Blaubeeren sind einfach mit Abstand meine liebsten Beeren und der Gedanke, dass die frischen Beeren bald schon den tiefgekühlten weichen müssen, verstimmt mich etwas. Ich finde, wir sollten dem Sommer jetzt nochmal so richtig frönen, uns draußen ein lauschiges Plätzchen suchen und einfach nur genießen.

Und da ist diese Blaubeer-Tarte sicher nicht der schlechteste Begleiter.

Ich selbst blogge auf www.thesweetestcrumble.de allerlei süße Sachen, die ohne viel Schnickschnack auskommen und für die man weder einen ganzen Tag Zeit einplanen, noch zuvor eine Konditorausbildung absolviert haben muss.

Hier kommt aber nun das Rezept:

Damit sich der Teig gut verarbeiten lässt, sollten alle Zutaten direkt aus dem Kühlschrank kommen.

Das braucht ihr für eine runde Tarteform (26cm Durchmesser):

Für den Boden:

  • 225g Mehl
  • 1 ½ TL Zitronenschale, gerieben
  • 65g Zucker (ich nehme meist Rohrzucker)
  • 1 Prise Salz
  • 120g Butter
  • 2 kleine Eigelb
  • 1 EL Sahne oder Wasser
  • Kichererbsen zum Blindbacken
  • Butter zum Einfetten der Form

Für den Belag:

  • 150g Mascarpone
  • 150g Magerquark
  • ¾ Stange einer Vanilleschote
  • ½ Päckchen Vanillezucker
  • 1 ½ TL Zitronenschale, gerieben
  • 1 Ei
  • 4 EL Zucker
  • ca. 300g Blaubeeren

Und so geht es:

  1. Für den Mürbteig Mehl, geriebene Zitronenschale, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und vermischen.
  2. Butter in kleine Teile schneiden und dazugeben. Dann alles kurz mit der Küchenmaschine krümelig rühren.
  3. Eigelbe sowie Sahne unterrühren und anschließend – und nun kommt das meiner Meinung nach Beste – mit den Händen einen homogenen Teig kneten und eine Kugel formen.
  4. Diese dann in Frischhaltefolie gepackt ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. In der Zwischenzeit die Form fetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
  6. Nun den Teig nochmal kurz mit den Händen durchkneten und dann auswellen, vorsichtig in die Form geben, anpassen und mit der Gabel einige Male einstechen, so dass keine Luftblasen entstehen. Trick 17: Wenn man die Teig-Kugel auf ein Stück Backpapier gibt und darüber Frischhaltefolie legt, lässt sie sich problemlos ausrollen und es bleibt nichts am Wellholz kleben.
  7. Jetzt etwas Backpapier auf den Boden legen, Kichererbsen darauf verteilen und ca. 10 Minuten bei 160° Umluft blindbacken.
  8. Während der Boden auskühlt, wird die Masse flott zusammengerührt. Dafür Mascarpone, Magerquark, Vanille sowie Vanillezucker und Zitronenschale cremig rühren.
  9. Das Ei mit dem Rührgerät schaumig schlagen und den Zucker hinzugeben.
  10. Ei-Zucker-Mischung zur Masse hinzutun und so lange verrühren bis alle Zutaten gut vermischt sind.
  11. Zu guter Letzt die Mischung in die Form geben, glattstreichen und Blaubeeren gleichmäßig verteilen und etwas andrücken.
  12. Nochmals 20-25 min. bei 160°C weiterbacken et voilà, da ist das gute Stück!

 

Glutenfreie Bananen-Schoko Muffins

Hallo zusammen,

momentan liest man ja überall etwas zum Trend Clean Eating. Ich sage immer, es muss einfach eine gesunde Mischung sein und gut ist. Dieses Rezept passt aber absolut in das Beuteschema dieses Trends. Noch dazu sind diese Muffins glutenfrei – denn glutenfrei Backen ist gar nicht schwer.

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Dabei waren diese Muffins sogar mehr oder weniger eine Resteverwertung, aber dafür waren sie wirklich grandios. Ich habe dieses Mal Vollkorn-Reismehl verwendet und war positiv angetan. In Wasserburg ist ein super großer Bioladen, der ein tolles Sortiment an gesunden Mehlsorten und Nudeln bietet. Hört euch einfach mal in eurer Umgebung um, ihr findet sicher auch einen gut sortierten Bioladen, denn da bekommt ihr die beste Auswahl an Mehlsorten und glutenfreien Lebensmitteln.

Dieses Mal habe ich außerdem noch Haferflocken verwendet, ich gebe euch die Zutaten einfach mal in Tassen an, denn Tassenkuchen sind doch einfach immer perfekt und easy. Diese Muffins sind dann außerdem in 20 Minuten gebacken und damit Ruck Zuck fertig. Auf Zucker habe ich komplett verzichtet und nur etwas Ahornsirup hergenommen. Die Banane macht das auch sehr schön süß. Außerdem habe ich mit veganer Schokocreme gearbeitet und daraus einen Schokokern gezaubert. Wenn man sich an eine gesunde Ernährung heran tastet, dann kann ich euch nur raten einfach immer wieder zu experimentieren. Es lohnt sich!

Aus dem Einkaufskorb:

  • 1,5 kleine Tassen Vollkorn-Reismehl
  • 1/2 Tasse Haferflocken
  • 2TL Backpulver
  • Vegane Zartbittercreme oder eben normale Nuss-Nougat Creme
  • 1 Prise Salz
  • 1 Banane
  • 1/2 Tasse echtes dunkles Kakao Pulver
  • 1/2 Tasse Ahornsirup
  • 2T Zimt und Vanille
  • 2 Bio-Eier, die Veganer durch eine weitere Banane ersetzen können

Und so geht es:

  1. Den Ofen auf 190 Grad vorheizen. Ca. 9 Muffinförmchen in ein Blech setzen.
  2. Die Banane schon mal mit einer Gabel fein zerdrücken.
  3. Im Grunde muss man dann einfach nur nach und nach die anderen Zutaten verrühren, dann mit einem EL in die Muffinförmchen verteilen. Je 1 TL Schokocreme in die Mitte der Muffins setzen.
  4. 20 Minuten backen und Stäbchenprobe machen.

Habt ganz viel Freude beim Vernaschen – ganz ohne schlechtes Gewissen!

Selbstgebackenes Hafer-Proteinbrot

Hej Hej ihr Lieben,

schön, dass ihr wieder bei mir vorbeischaut. Heute habe ich ein schnelles Hafer-Brot für euch, das durch Magerquark und 3 Eier eine richtige Proteinbombe ist. Das ist quasi ein gesundes selbst gebackenes Abend-/Eiweißbrot. Hafer ist super gesund, da das Getreide reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren ist.

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Das braucht ihr dafür:

  • 500g feine Haferflocken
  • 3 Bio-Eier
  • 3TL Salz
  • 500g Magerquark
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Nach Wunsch Brotgewürz

Und so backt ihr das Ruck-Zuck-Brot:

  1. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Die Haferflocken mit Eiern, Salz, Quark und dem Backpulver verrühren. Wer mag gibt noch Brotgewürz dazu. Der Teig wird noch fluffiger, wenn ihr etwas Sprudelwasser in den Teig gebt.
  3. Aus dem Teig ein Brot formen, besonders gut geht das mit leicht feuchten Händen.
  4. Das Brot etwas einschneiden, etwa 1cm tief.
  5. Ca. 60 Minuten backen bis das Brot schön braun ist.

Am besten hält sich das Eiweißbrot in Papier eingewickelt und im Kühlschrank gelagert.

Liebste Grüße!

Bärlauch Ciabatta mit Ziegenfrischkäse

Hej Hej,

wie letzte Woche schon angekündigt, kommt hier ein wundervolles Bärlauch Ciabatta, das durch ein wenig Ziegenfrischkäse im Teig ganz saftig und lecker wird. Früher hatte ich ja eine wahre Hefe-Phobie, mittlerweile ist die Hefe quasi mein bester Freund. Man muss nur ein zwei Sachen beachten und dann klappt das wunderbar. Inzwischen backe ich Baguette und Co. auch nicht mehr nach Rezept, sondern frei Schnauze. Gerade jetzt, wo so langsam die Grillsaison los geht ist dieses Brot ein echter Geheimtipp. Auch am Lagerfeuer macht sich das rustikale Baguette perfekt.

Die Ziege schmeckt man übrigens am Ende kaum raus, wer den Geschmack nicht mag, kann aber genauso normalen Frischkäse hernehmen.

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Für dieses Bärlauch Ciabatta braucht ihr:

  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Tasse warmes Wasser
  • 150g Ziegenfrischkäse
  • 1 gute Handvoll Bärlauch
  • ca. 500g Roggen- oder Dinkelmehl
  • Salz und Honig je 1 TL
  • Etwas Knoblauch- oder Olivenöl

Und so geht es:

  1. Zuerst löst man die Hefe im Wasser auf und gibt etwas Honig und Salz dazu. Das verrühre ich einfach ein bisschen mit einer Gabel und lasse es dann erstmal 5 Minuten stehen.
  2. Inzwischen hackt man den Bärlauch sehr fein.
  3. Dann gibt man nach und nach das Mehl zur Hefe und verrührt das mit einer Gabel. Außerdem gibt man dann den Frischkäse dazu sowie den Bärlauch.
  4. Danach knetet man den Teig richtig intensiv und gibt nach und nach so viel Mehl dazu, dass der Teig gerade eben nicht mehr so sehr an den Händen klebt und sich zu einer Kugel formen lässt. Ich befeuchte die Hände einfach immer wieder ein bisschen, dann klappt das wunderbar.
  5. Die Kugel streiche ich dann vorsichtig mit Knoblauchöl ein und lasse den Teig dann ca. 1-2 Stunden abgedeckt gehen.
  6. Dann heizt man den Ofen auf 180 Grad vor.
  7. Den Teig legt man dann vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und formt es mit den Händen zu einem Ciabatta, ohne es aber nochmal großartig durchzukneten, dann verliert es nämlich seine Lockerheit.
  8. Ich drehe das Brot dann immer nochmal ein zwei Mal in sich selber.
  9. Dann muss es etwa 20-30 Minuten backen. Bei Brot kann man immer den Klopftest machen – wenn es hohl klingt ist es fertig.

Lasst es euch schmecken!

Dinkel-Baguette mit griechischem Joghurt

Hej Hej,

meine liebe Kollegin und mittlerweile eher gute Freundin Greta von The Sweetest Crumble hat neulich ein wunderbares Brot Rezept gepostet. Eine Blogger Kollegin zu haben ist einfach toll! Schaut unbedingt mal auf ihrem Blog vorbei, Greta hat in Amsterdam und Kalifornien studiert und bloggt auf Englisch. Sie bäckt ganz zauberhafte Cupcakes, aber auch herzhafte Sachen wie dieses Brot. Ich habe das Baguette auf jeden Fall sofort nachgebacken. Der griechische Joghurt macht das Baguette unglaublich saftig und lecker. Das macht sich auch perfekt beim Osterbrunch – ihr könnt auch Rosinen in den Teig geben, dann ist es wie eine gesündere Variante zum Osterfladen.

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Das braucht ihr für 2 kleine Brote:

  • 750g Dinkelmehl – evtl. etwas mehr
  • 1 Würfel frische Hefe
  • Etwas Salz, Honig und Olivenöl
  • 250g griechischer Joghurt
  • 250ml warmes Wasser

Und so geht es:

  1. Die Hefe im Wasser mit etwas Honig und Salz auflösen und ca. 10 Minuten stehen lassen.
  2. Dann nach und nach das Mehl und den Joghurt unterrühren. Evtl. braucht ihr noch mehr Mehl, der Teig darf aber ruhig noch kleben, das Brot soll ja schön saftig werden.
  3. Nach ca. 10 Minuten kneten formt ihr einfach eine Kugel aus dem Teig. Diese reibt ihr vorsichtig mit Olivenöl ein.
  4. Dann abgedeckt ca. 2 Stunden gehen lassen, den Teig in zwei Teile teilen und je 2 Brot formen, die Brote ein paar Mal in sich zwirbeln.
  5. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und das Baguette bis der Ofen warm ist nochmal gehen lassen. Für eine tolle Kruste das Brot nochmal mit Wasser einstreichen.
  6. Ca. 25 Minuten backen und dann genießen. Heute Abend kommt Greta vorbei und dann gibt es Hähnchenauflauf und das Brot dazu!

Habt noch tolle Osterfeiertage!

 

Baguette Parisienne

Hallo,

ich habe mal wieder Baguette gebacken und zwar war es so richtig schön knusprig und lecker. Dies hier geht wirklich wundberbar schnell und man kann es perfekt über Nacht gehen lassen. Das ist so ein Brot, das man super für Besuch machen kann und auch tausendfach variieren, dabei ist es so leicht, dass es wirklich keine Ausreden gibt was das Thema Brotbacken an geht.

Man kann dabei so wunderbar kreativ werden, das ist hier echt nur ein Grundrezept. Wer es süß mag, der ersetzt die Hälfte des Wassers durch Milch oder Soja Milch und nimmt Rosinen oder Schoko Streusel in den Teig und hat dann wunderbares Schoko Baguette für Naschkatzen. Herzhaft gehen immer Zwiebeln, Kräuter, Rote Bete und Co.

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Und das braucht ihr:

  • 500g Mehl
  • 300ml kaltes Wasser
  • 1EL Salz
  • 1EL Honig
  • 1EL Olivenöl
  • 1/2 Würfel Hefe

Und so geht es:

  1. Alle Zutaten ganz schnell zu einem Teig verkneten. Dann ein bisschen Olivenöl auf den Boden der Schüssel geben und die Teigkugel darauf legen.
  2. Dann über Nacht einfach im Kühlschrank gehen lassen, wenn es schneller gehen muss reichen zur Not auch mal 3 oder 4 Stunden.
  3. Danach nicht mehr richtig durchkneten, sondern nur vorsichtig zu einem Baguette formen und dreimal zwirbeln. Dafür einfach um sich selbst drehen.
  4. Bei 200 Grad im Ofen 20 Minuten backen.

Herzhaftes Pull-Apart Bread mit karamellisierten Zwiebeln & Cheddar

Hej Hej,

oh Gott – ich sage Euch ich habe noch nie etwas erlebt, was sooo unverschämt gut duftet beim Backen. Ihr hattet wirklich Glück, dass ich noch Fotos von diesem herzhaften Leckerbissen gemacht habe, denn am liebsten hätte ich es sofort vernascht, als es noch warm aus dem Ofen kam. Das ist mal wieder ein Rezept aus der Lecker-Zeitschrift und ich kann es euch wirklich nur ans Herz legen. Das ist so ein richtiges Soulfood Brot. Der Name kommt übrigens daher, dass man sich einfach Stück für Stück runterzupfen kann.

Das Tolle ist, dass es kein Hefeteig ist und das Brot daher super schnell fertig ist. Es macht auf jeden Fall für Parties und Besuch was her und ist genial. Die karamellisierten Zwiebeln sind so schon ein Genuss und das dann in Kombi mit Cheddar – einfach lecker.

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Das braucht man:

  • 3 Zwiebeln, halbiert und in Scheiben geschnitten
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Balsamico
  • 200g alter Cheddar oder Pecorino
  • 450g Mehl Dinkel
  • 160g Vollkornmehl Roggen
  • 1 Packung Backpulver
  • Salz
  • 100g kalte Margarine oder Butter
  • 1 Ei
  • 300g Buttermilch

Und so geht es:

  1. Die Zwiebeln in dem Öl in einer Pfanne anbraten und dann mit dem Honig karamellisieren lassen. Mit dem Essig ablöschen und dann zur Seite stellen.
  2. Den Käse reiben und den Ofen schon mal auf 200 Grad vorheizen.
  3. Das Mehl, Backpulver, Salz, Butter in Stückchen, Ei, 1/3 vom Käse und die Buttermilch bis auf 4 EL zu einem Teig verkneten.
  4. Den Teig auf einem mit Backpapier belegten Backblech zu einem Rechteck ausrollen. Dann die Zwiebeln darauf verteilen und den restlichen Käse drüber streuen.
  5. Von der langen Seite eng aufrollen. Die Naht muss unten liegen.
  6. 7 Mal ein-, aber nicht durchschneiden, also quasi schon Scheiben anschneiden. Diese dann im Zickzack verschieben.
  7. Mit der restlichen Buttermilch bestreichen und ca. 40 Minuten backen. Dazu schmecken super Dips wie Paprikafrischkäse oder Tomatenfrischkäse.

Blueberry Pie – auf Wunsch auch vegan ein Genuss

Hallo,

dieses Rezept habe ich aus der aktuellen Lecker Ausgabe und es hat mich sofort gereizt, diese beerige Versuchung nachzubacken. Denn dieser Kuchen kommt typisch Amerikanisch daher und man würde ihn in einem Diner in den USA auch nicht anders serviert bekommen.

Diese Pie ist wirklich spitze – wer es besonders lecker mag und eine Naschkatze ist, kann dazu noch eine Kugel Vanilleeis servieren und schwebt dann im siebten Kuchen-Himmel. Damit auch meine veganen Gäste auf ihre Kosten kommen, habe ich einfach vegane Margarine statt Butter verwendet und schwups ist der Kuchen für Alle ein Genuss.

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Aus dem Einkaufskorb:

  • 600g TK Blaubeeren
  • Saft von 1 Zitrone
  • 50g Ahornsirup
  • 375g Mehl
  • 250g Margarine
  • 2TL gemahlene Vanille
  • Salz
  • 100g Haferflocken
  • 50g Pecan- oder Walnüsse gehackt

Und so geht es:

  1. Die Beeren auftauen lassen und dann mit dem Zitronensaft und dem Sirup in einem großen Topf aufkochen und etwa 3 Minuten sprudelnd kochen. Ich habe eine kleine Tasse zur Seite getan und am nächsten Morgen als Marmelade vernascht. Den Topf dann zur Seite ziehen und abkühlen lassen.
  2. Für den Teig die Butter oder Margarine schmelzen. Bei Margarine sollte man immer nochmal auf die Zutatenliste sehen, wenn sie wirklich vegan sein soll. Oft sind irgendwelche Molkenpulver zugemischt.
  3. Eine Springform oder Tarteform fetten und mit Mehl bestäuben.
  4. Aus den restlichen Zutaten (bis auf Nüsse) Streusel formen. 2/3 der Streusel in der Kuchenform zu einem Boden formen und auch bis zum Rand hochziehen. Den Boden dann 30 Minuten kalt stellen. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen.
  5. Zu dem restlichen 1/3 kommen noch die Nüsse und man formt wieder Streusel.
  6. Die abgekühlten Beeren werden dann auf den Boden gegeben und die Streusel kommen darüber.
  7. 25 bis 30 Minuten backen.