Weihnachts-Cantuccini oder auch die Sache mit der Zeit

Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch einen wunderschönen ersten Advent mit diesen Weihnachts-Cantucchini. Zwar etwas spät, aber dennoch hoffe ich ihr hattet einen entspannten Tag und könnt den Sonntag noch schön ausklingen lassen. Diese Cantuccini tragen bei mir heute zumindest einen Teil zur weihnachtlichen Teerunde abends auf dem Sofa bei.

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Doch was mich eigentlich zu diesem Blog-Post bewegt ist etwas anderes. Ist es nicht merkwürdig? Kaum ist das Halloween Spektakel überstanden und die Zeitumstellung ist vorbei, spricht jeder schon von der Weihnachtszeit. Einmal ganz davon zu schweigen, dass man schon in der letzten Woche der Sommerferien Lebkuchen (ja ok, da sind sie immerhin noch frisch!) in sämtlichen Supermärkten findet und sich über die Horden an Schokonikoläusen in den Regalen wundert.

Weihnachtszeit – was bedeutet das eigentlich für mich?

Spannend finde ich, dass gerade jetzt alle großen Marken einen TV-Spot bringen, der sich emotional mit dem Thema Zeit befasst. Zeit schenken, Zeit nehmen, Zeit auch mal für sich selbst haben. „Stade Zeit“ – wie es hier bei uns in Bayern heisst. Nun gut, auch hier stecken tolle Kreativ-Agenturen dahiner, die Marke und Umsatz ankurbeln wollen. Doch es ist doch tatsächlich so, dass sich die Menschen insbesondere zum Jahresende hin mehr mit diesem Thema befassen.

Auch ich versuche gerade, mir öfter mal Zeit zu nehmen: Zeit für die schönen Dinge im Leben, Zeit für meine Liebsten und ja, auch Zeit für mich selbst. Jeder muss dabei wissen, was einem gut tut und was einem wichtig ist. Soll die an sich ja eh schon oft hektische Adventszeit (was, nur noch 3 Wochen? Ich habe noch gar keine Geschenke!) nicht in Stress ausarten. Daher habe ich den Vorsatz, meine Zeit wieder sinnvoller zu nutzen. Ein Spaziergang mit meinem behinderten Bruder, Plätzchenbacken, ein besonders schöner Christkindlmarkt, meine liebste Yoga-Stunde. Das klingt banal, doch man sollte sich dieses Thema mal wieder mehr zu Herzen nehmen – meine ganz persönliche Meinung.

So und nachdem das jetzt wirklich das „Wort zum Sonntag“ war, finde ich wir sollten zum Wesentlichen zurückkommen. Nämlich ganz wunderbaren Weihnachts-Cantuccini, die ohne Unmengen an Fett und Zucker auskommen und euch so auf ganz leichte und italienische Art und Weise die Adventszeit versüßen.

Ihr braucht für etwa 30-40 Stück:

  • 160g Dinkelmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1-2TL Spekulatiusgewürz oder Zimt, Vanille, Kardamom und eine Prise Pfeffer
  • 70g brauner Zucker
  • 1EL Butter oder Margarine
  • 1 Ei
  • 1EL Amaretto oder ähnlicher Likör – Espresso schmeckt sicher auch super
  • 150g gehackte Mandeln oder wahlweise auch ganze Nüsse

Und so einfach geht es:

  1. Zuerst alle trockenen Zutaten vermischen, dann Butter oder Margarine, das Ei und den Amaretto hinzugeben und zügig zu einem Teig verkneten.
  2. Die Nüsse darunter kneten und die Teigkugel in Folie gewickelt mindestens 30 Minuten kalt stellen. Je nach Temperatur auf dem Balkon oder im Kühlschrank.
  3. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  4. Den Teig in 5 Teile teilen und daraus Rollen mit je etwa 3cm Durchmesser formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und etwa 15-20 Minuten backen. Etwa 10 Minuten auskühlen lassen.
  5. Dann die Rollen vorsichtig in etwa 1cm dicke Scheiben schneiden und noochmals 10 Minuten knusprig backen.

Die Cantuccini sind hervorragend, um sie in Kaffee zu tunken! Ich liebe die süßen italienischen Kekse, die mal etwas anderes sind als die typischen Plätzchen.

In diesem Sinne freut euch auf ein weiteres weihnachtliches Rezept nächstes Wochenende und genießt die Zeit bis dahin!

Herzlichst,

Hannah

Von Rhabarber Pie & Fitness Studios – oder auch eine neu entdeckte Liebe

Hej Hej ihr Lieben,

heute geht es um einen Rhabarber-Pie – Rhabarer ist etwas, was ich früher absolut nicht gemocht habe. Es ist schon komisch, dass es Dinge gibt, die einem als Kind gar nicht zusagen und irgendwann lernt man sie dann doch lieben.

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Ähnlich war es mit mir und Fitness Studios – früher hätten mich in eine „Muckibude“ keine zehn Pferde rein gebracht. Dabei ist es total amüsant –es gibt die Pumper, die Geräusche von sich geben – da bekommt man Angst, dann gibt es die Mädels, die nur im Sport-BH trainieren nach dem Motto Sehen und Gesehen werden und natürlich noch diejenigen, die eigentlich gar nicht trainieren, sondern nur so tun als ob.

Warum ich euch das erzähle? Seit Anfang des Jahres bin ich selber Mitglied eines Fitness Clubs. Und zu welcher Gruppe ich gehöre? Ich gehöre zu denen, die dreimal die Woche ins Pilates gehen in bequemen Yogi-Klamotten und einmal pro Woche trainiere ich auch an Geräten – seitdem geht es mir besser denn je. Wichtig war nur für mich, dass ich mich so richtig wohl fühle und habe zum Glück einen Club gefunden in dem das der Fall ist. Ich kann euch hier nur raten macht Probetrainings, testet verschiedene Studios und lasst euch beraten. Im Zweifelsfall muss man sich dann auch bewusst sein, dass professionelle Kurse, ein guter Service und Kompetenz ihren Preis haben. Deshalb sind die ganz billigen Studios dann auch von Anfang an für mich ausgeschieden. Ein wesentlicher Aspekt war für mich auch, dass das Studio Body Balance anbietet. Die Mischung aus Yoga, Pilates, Tai Chi und Kraftübungen bringt mich einfach unglaublich ins Gleichgewicht.

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So – aber zurück zum Wesentlichen. Denn eigentlich wollte ich ja von meiner neu entdeckten Liebe zum Rhabarber erzählen. Das saure – übrigens – Gemüse macht sich hervorragend in einem Streusel Kuchen. Rhabarber sollte immer geschält werden, die Stangen halten übrigens ähnlich wie Spargel länger, wenn man sie in ein feuchtes Küchentuch wickelt.  Ich konnte mich nicht zwischen einem Käsekuchen und einem Rührteig entscheiden – also ist es einfach ein Zwischending in Form eines Quark-Öl Teigs geworden. Dazu gab es dann noch leckere Zimtstreusel aus Mandeln und Haferflocken und ich muss gestehen, dass ich beim nächsten Mal mit Sicherheit die doppelte Menge an Streuseln machen werde. Da werde ich einfach schwach. Wie immer backe ich mit Dinkelmehl und ohne Zucker. Stattdessen habe ich Agavensirup genommen, genauso gut ginge aber auch Ahornsirup – und den muss ich unbedingt wieder auf meine Einkaufsliste setzen.

Apropos Einkaufsliste – diese Dinge braucht ihr für den Rhabarber Pie:

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Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 180 Grad vor und fettet eine Pie Form mit neutralem Pflanzenöl. Am besten verteilt ihr dann auch direkt 1-2 EL Mehl in der Form, dann bleibt danach mit Sicherheit kein Teig kleben. Und ja – hier bin ich jetzt auch schlauer – genau das habe ich nämlich vergessen.
  2. Jetzt mischt ihr alle Zutaten für den Quark Öl Teig. Dafür verrührt ihr einfach das Mehl mit dem Backpulver und Salz, den Quark mit dem Vanillepulver, die Hälfte des Öls, das Ei und die Hälfte des Agaven- oder Ahornsirups. Wer es süßer mag, kann hier auch etwas mehr verwenden. Der Teig darf jetzt 10 Minuten ruhen.
  3. Die Zeit nutzt ihr und schält den Rhabarber mit einem Gemüse Schäler und entfernt die Enden jeweils. Den Rhabarber könnt ihr dann in feine Würfel schneiden.
  4. Nun könnt ihr den Teig in der Kuchenform verteilen. Darauf darf sich dann sanft der Rhabarber betten, bevor ihr aus den übrigen Zutaten die Streusel knetet.
  5. Zum Schluss verteilt ihr noch die Streusel auf dem Kuchen und dann darf der Rhabarber Pie für 30 Minuten in den Ofen. Wie immer verrät am Ende eine Stäbchenprobe, ob der Kuchen noch ein paar Minütchen auf der Sonnenbank vertragen kann.
  6. Besonders gut passt dazu übrigens leicht aufgeschlagene Vanille Creme bestehend aus Creme Fraiche und gemahlener Vanille.

Dann lasst es euch mal schmecken und denkt immer daran, manche Sachen, die man früher nicht mochte, sollte man einfach ab und zu ausprobieren und ihnen eine zweite Chance geben. So steht es übrigens bei mir auch um Sushi – aber das ist eine andere Geschichte.

Habt ein tolles Wochenende.

Herzlichst,

Hannah

 

 

Focaccia mit grünem Spargel und selbst gemachtem Bärlauch Pesto

Hej Hej ihr Lieben,

macht einmal die Augen zu (ok – nachdem ihr das gelesen habt) und stellt euch ein wunderschönes rotes Schwedenhaus in Småland vor. Mit weißen Fensterläden, einer Veranda, einem großen Garten, frischen und duftenden Kräutern, blühenden Obstbäumen, einer Katze, die sich in der Sonne räkelt und einer riesigen gedeckten Tafel und vielen guten Freunden.

Na – versteht ihr, was ich meine? Genau daran erinnert mich dieses Focaccia mit grünem Spargel und selbst gemachtem Bärlauch Pesto, das gleich zwei Frühlings-Genüsse vereint. Frischer Spargel bettet sich auf einen Dinkel-Hefeteig und einer feinen Schicht Brie. Das Tüpfelchen auf dem i ist aber das selbst gemachte grüne Pesto aus frischem Bärlauch, Schnittlauch und Basilikum, das nach dem Backen noch in hübschen Pünktchen auf dem mediterranen Fladenbrot Platz nimmt und so für eine erfrischende Optik sorgt.

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Bei den Kräutern könnt ihr natürlich nach Lust und Laune variieren – wer danach nicht nach Knoblauch riechen möchte wie ein alter Elch – womit wir wieder im schönen Schweden wären – der kann den Bärlauch je nach Saison einfach durch Petersilie oder für eine exotische Variante durch Koriander ersetzen. Am besten schmeckt das Brot, wenn man es mit guten Freunden teilt und dazu eine kühle Weißweinschorle genießt. Wer kein Gluten verträgt, der kann das Mehl je zur Hälfte durch Buchweizenmehl und Mais- oder Reismehl ersetzen, das funktioniert ganz wunderbar mit dem Ei, welches den Teig zusammen hält.

Ihr braucht für das fabelhafte Brot die folgenden Zutaten:

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Und so geht es:

  1. Gute Dinge brauchen bekanntlich Zeit. Setzt also den Hefeteig rechtzeitig an – das geht auch wunderbar über Nacht im Kühlschrank. Dafür zerbröselt ihr in einem kleinen Glas ½ Würfel frische Hefe (zur Not geht auch 1 Packung Trockenhefe) und mischt die Hefe mit 1 EL Honig und 2EL Olivenöl. Das lasst ihr kurz so stehen.
  2. In einer großen Schüssel mischt ihr das Mehl mit dem Salz. Dann füllt ihr das Glas mit der Hefe mit warmem Wasser auf und verrührt die Mischung kurz mit einer Gabel. Das Hefe-Wasser gebt ihr dann zum Mehl und verknetet die Zutaten, hier kommt jetzt auch das Ei hinzu.
  3. Den Hefeteig lasst ihr an einem warmen Ort 2-3 Stunden gehen oder ihr stellt ihn über Nacht in den Kühlschrank.
  4. Nachdem ihr es euch in der Zwischenzeit hoffentlich ebenso gemütlich in der Sonne gemacht habt wie der Hefeteig, heizt ihr den Ofen auf 200 Grad Umluft vor.
  5. Für das Pesto mixt ihr dann die Pinienkerne mit den Kräutern und dem restlichen Olivenöl. Wer mag kann das Pesto mit Salz und Pfeffer würzen – ich finde aber den puren Kräutergeschmack famos.
  6. Nun wascht ihr den Spargel und schneidet die Enden ab.
  7. Jetzt darf der Teig nochmal vorsichtig durchgeknetet werden, bevor er auf einem Backblech mit Backpapier ausgerollt wird. Den Brie schneidet ihr jetzt in feine Streifen und verteilt ihr auf dem Boden.
  8. Darauf dürfen jetzt noch die Spargelstangen Platz nehmen. Ein bisschen frischer Pfeffer und Meersalz kommen noch darüber und dann geht das Brot für etwa 20 Minuten auf oberer Schiene in den Ofen.
  9. Nach dem Backen verteilt ihr in Pünktchen das Pesto auf dem Focaccia.

Und jetzt schnell zurückversetzen in euren Tagtraum – vielleicht ist euch ja auch die Provence, die Toskana oder oder oder lieber als Schweden – egal, denn nun ist Genießen angesagt!

Sehr edel ist das Ganze übrigens auch mit weißem Spargel, statt Pesto könntet ihr wunderbar eine Erdbeer-Tomaten Salsa dazu reichen.

Ich wünsche euch einen erholsamen Tag und schicke liebe Grüße,

Hannah

Key Lime Pie – glutenfrei, low carb und ohne Zucker

Hej Hej,

nachdem der unschlagbar gute und sogar glutenfreie Kokos-Mango Kuchen so gut bei euch ankam, habe ich hier noch einen Key Lime Pie, der der bisherigen Tarte durchaus Konkurrenz machen kann.

Kurzgeschichte dazu: Ich habe 5 super gute Limetten geschenkt bekommen, die dringend in einen Kuchen wandern wollten. Ich sage euch – dieser Kuchen schmeckt nach Sommer pur. Nach Gartenparties, nach Grillen auf dem Balkon, nach Sonnenduft in der Nase, nach einem Hugo mit Freundinnen – nach allem, was Spaß macht eben.

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Das Grundrezept findet ihr hier. Der Boden ist dieses Mal nur auf Basis von Mandeln, zur Kokos-Füllung habe ich dieses Mal neben den Limetten noch griechischen Joghurt gegeben. Die perfekte Tarte für den Sommer sage ich euch!

Ihr braucht:

  • 200g Mandeln
  • 4EL Kokosöl
  • 3EL Agavensirup oder Ahornsirup
  • 1Prise Salz

Für die Füllung:

  • 2 Dosen Kokosmilch, die über Nacht im Kühlschrank waren
  • 150g griechischer Joghurt
  • Saft von 5 Limetten – eine könnt ihr auch als Deko aufheben
  • 3EL Ahornsirup

Und so geht es:

  1. Als erstes wie immer den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Dann knetet ihr alle Zutaten für den Teig zu einem Mürbeteig-ähnlichen Teig.
  3. In eine Springform gebt ihr Backpapier oder fettet sie gut mit Kokosöl aus.
  4. Dann verteilt ihr den Teig in der Form und drückt ihn vorsichtig gut an – auch am Rand zieht ihr den Teig ein wenig hoch.
  5. 18 Minuten backen und dann auskühlen lassen.
  6. Für die Füllung schlagt ihr die Kokosmilch mit den anderen Zutaten wie Sahne auf.
  7. Jetzt nur noch die Füllung auf dem Boden verteilen und hübsch dekorieren.

Sichert euch dann schnell ein Stück – ich sagen euch, der war schneller weg, als ich schauen konnte!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß damit.

Viele Grüße,

Hannah

Dinkel Lachs Flammkuchen

Hallo ihr Lieben,

es ist schon wieder Sonntag und das Wochenende war schneller vorbei als man schauen konnte. Dabei genieße ich es total an einem Samstag oder Sonntag einfach mal ganz in Ruhe in der Mittagssonne auf dem Balkon zu sitzen und – richtig – nichts zu machen. Außer vielleicht diesen unverschämt leckeren Dinkel Lachs Flammkuchen zu vernaschen. Nachdem ja genug Zeit bleiben muss, um an meiner Bräune und auch der – Sonne sei Dank – guten Laune zu arbeiten, muss dieser Flammkuchen ohne Weizen schnell fertig sein. Und ich verspreche euch, bei diesem einfachen Teig muss man wirklich nie wieder auf fertigen Teig aus dem Kühlregal zurück greifen. Nachdem ich ja keinen Speck esse, ist ein Flammkuchen mit Lachs eine super Alternative. Richtig gut ist übrigens für strenge Vegetarier auch die Feta und Tomaten Variante – on top ein Klecks Pesto und schon wird ein einfacher Flammkuchen zur Delikatesse. Und nachdem ich schon merke, wie euch das Wasser im Mund zusammen läuft, kommt hier jetzt schnell das Rezept.

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Ihr braucht für 2 Personen:

  • 250g Dinkelmehl
  • 8-10 EL Wasser
  • eine Prise Salz
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1 Packung Räucherlachs – bitte aus nachhaltigem Fang
  • 1 Becher Schmand oder Frischkäse
  • 1 Zwiebel in Scheiben
  • etwas frischen Pfeffer

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 230 Grad vor. Wichtig ist, dass der Ofen richtig heiß ist, wenn ihr den Flammkuchen hinein gebt. Nur so wird das gute Stück auch schön knusprig.
  2. Dann knetet ihr aus dem Mehl, dem Wasser, dem Salz und Olivenöl den Teig. Evtl. müsst ihr noch mehr Wasser dazu geben. Ihr solltet aus dem Teig gut eine Kugel formen können und den Teig auf einem Backpapier dünn ausrollen.
  3. Auf dem Boden verteilt ihr dann den Frischkäse und pfeffert den Belag.
  4. Jetzt gebt ihr den Lachs auf den Flammkuchen und verteilt nur noch die Zwiebeln.
  5. Nach 15-20 Minuten ist der Flammkuchen fertig. Unbedingt auf einem Rost backen, dann wird er schön knusprig.

So – bei mir gibt es jetzt Inga Lindström – ja ich gebe es gerne zu – das ist für mich ein Schwedenurlaub vor dem TV.

Also in diesem Sinne, habt eine erfolgreiche Woche.

Alles Liebe,

Hannah

 

Mango-Kokos-Torte – vegan, glutenfrei & megalecker

Hej Hej,

ich bin süchtig – süchtig nach dieser wahnsinnig leckeren Mango-Kokos-Torte. Die ist noch dazu vegan, glutenfrei und genau genommen sogar low carb. Aber vielleicht sollte ich von vorne anfangen – das Rezept zu dieser wundervollen Torte habe ich bei der lieben Sandra auf dem Blog „Hase im Glück“ gefunden, danke Sandra – du bereicherst mein Kuchen-Repertoire um einiges.

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Der Kuchen geht noch dazu super schnell und ist total leicht – dabei macht er so viel her und kommt komplett ohne Weizen und Zucker aus. Ein Traum also. Vor allem im Frühling lassen sich aus dem Grundrezept wunderschöne Blumen backen – die machen sich auch bei jedem Brunch wundervoll. In meinem Kopf schwirren schon ganz wunderbare Kombinationen aus Erdbeeren, Himbeeren und Ananas herum! Der Trick bei der Kokoscreme ist übrigens, dass Kokosmilch einfach über Nacht in den Kühlschrank kommt und dann so fest wie Sahne wird! Der perfekte gesunde Ersatz also.

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Die Torte ist flott gebacken, wichtig ist eben nur, die Kokosmilch lang genug im Kühlschrank stehen zu haben. Die anderen Zutaten hat man meistens sogar im Haus – also alles rucki zucki fertig! Probiert es unbedingt aus.

Ihr braucht für den Kuchen:

Für den Teig

  • 200g gemahlene Mandeln
  • 50g Kokosflocken
  • 1 Prise Salz
  • 3EL Kokosöl oder ein anderes neutrales Pflanzenöl
  • 3-4EL Ahornsirup

Für die Füllung

  • 2 Dosen Kokosmilch
  • 2EL Ahornsirup
  • 2 reife Mangos

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 180 Grad vor.
  2. Dann mischt ihr für den Boden die Mandeln, Kokosflocken, das Salz und das Öl sowie den Ahornsirup. Am besten knetet ihr den Teig einfach mit den Händen wie einen Mürbeteig.
  3. Dann drückt ihr den Teig mit den Händen in die Backform, diese fettet ihr entweder mit etwas Öl ein oder legt sie mit Backpapier aus. Wichtig ist, dass ihr auch den Rand hochzieht.
  4. Nun backt ihr den Boden 12-15 Minuten, der Teig darf nicht zu dunkel werden.
  5. Jetzt darf der Boden erst einmal verschnaufen und komplett auskühlen.
  6. Als nächstes schlagt ihr die feste Kokosmilch mit den 2EL Ahornsirup auf. Die Masse streicht ihr dann auf den Kuchenboden.
  7. Jetzt kommt der wohl schönste Schritt. Ihr schält die Mangos und schneidet jeweils ganz feine Scheiben. Diese verteilt ihr dann von außen nach innen auf dem Kuchen, so dass dann eine schöne Rose entsteht.

So – und jetzt heißt es genießen, es ist ein Traum sage ich euch.

Ich wünsche euch wunderschöne Ostertage.

Viele liebe Grüße,

Hannah

Muffins mit Erdbeerfüllung ohne Weizen und Zucker

Guten Morgen ihr Lieben,

Ostern naht und diese kleinen Cupcakes sind beim Osterbrunch definitiv ein Muss. Dabei kommen sie komplett ohne Weizen und Zucker aus. Außerdem beginnt bald die Erbeersaison und ich liebe die kleinen roten Früchte ja sowieso so sehr. Für die Füllung habe ich die Muffins ein wenig ausgehöhlt, damit auch wirklich viele Erdbeerchen in die süßen Teile passen und dann ganz einfach wieder den Deckel aufgesetzt. Im Teig sind Dinkelmehl und gemahlene Mandeln, die Füllung besteht aus fettarmen Frischkäse, gemahlener Vanille und Erdbeeren. Gesüßt habe ich dieses Mal nur mit Agavensüße – in Pulverform – allerdings geht natürlich auch Ahorn- oder Agavensirup. Fett kommt übrigens nur in Form von Naturjoghurt in den Teig, ihr seht schon – hier braucht man wirklich kein schlechtes Gewissen haben und kann ruhig zweimal zugreifen, oder dreimal oder viermal oder…

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Ihr braucht für 12 Muffins:

Für den Teig

  • 300g Dinkelmehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 4 Bio Eier
  • 200ml Milch
  • Saft von 1 Zitrone
  • 3EL Agavensüße
  • 1TL gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 150g Naturjoghurt
  • 3TL Backpulver

Für die Füllung

  • 1 kleine Schale Erdbeeren fein geschnitten
  • 1 Becher fettarmen Frischkäse
  • 1TL gemahlene Vanille
  • 1EL Agavensüße

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr mal den Ofen auf 180 Grad Umluft vor. Dann könnt ihr schon mal 12 Muffinförmchen in ein Muffinbackblech geben.
  2. Ihr schlagt dann die Eier mit dem Vanillepulver und der Agavensüße richtig schaumig – das dauert schon in etwa 5 Minuten, also Geduld haben.
  3. Dann gebt ihr alle trockenen Zutaten nach und nach dazu und rührt dann vorsichtig die Milch mit dem Zitronensaft und den Joghurt unter.
  4. Jetzt verteilt ihr den Teig in den Förmchen und die kleinen Cupcakes dürfen sich dann 20-25 Minuten im Ofen eine gesunde Bräune einholen. Stäbchentest machen – oder in meinem Fall einfach mal ein Messer im Muffin versenken, denn irgendwie haben die Zahnstocher immer Schwund – wenn nichts mehr kleben bleibt, dann raus aus dem Ofen mit den guten Stücken und erst einmal abkühlen lasen.
  5. Dann alle Zutaten für die Creme verrühren.
  6. Jetzt müssen die Muffins quasi enthauptet werden, dann habe ich mit einem Löffel jeweils ein kleines Loch in die Cupcakes gegraben, in dem dann schon mal 1-2EL der Füllung Platz haben. Am Ende setzt ihr einfach den Deckel wieder auf und ab mit den Teilchen in den Kühlschrank, bis hungrige Mäuler sich darüber hermachen.

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Ich wünsche euch ganz viel Spaß und schicke herzliche Grüße,

Hannah

Tortano – herzhaft gefülltes Brot perfekt für den Weihnachtsbrunch

Hej Hej ihr Lieben,

bei lauter Plätzchen, Lebkuchen und süßen Sachen bekommt man irgendwann das dringende Bedürfnis nach etwas Herzhaftem. Kennt ihr das, man knetet Plätzchenteig, sticht Sterne aus, schmilzt Schoki und nascht und nascht und…braucht auf einmal ein deftiges Käsebrot mit sauren Gurken. So geht es zumindest mir meistens. Daher habe ich auch sofort zum Weihnachtsbrunch dieses herzhaft gefüllte Brot im Kopf gehabt. Das sieht nicht nur super aus, sondern schmeckt auch richtig lecker. Dabei hat man auch noch tausende Variationsmöglichkeiten.

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Das Grundrezept hierzu stammt aus Leila Lindholm’s Buch „Noch ein Stück“. Allerdings kann man wie gesagt bei der Füllung der Brote wirklich nach Lust und Laune variieren. Ich habe für dieses Brot Feta, gegrilltes Gemüse, eingelegte Tomaten und Oliven verwendet, aber man kann wirklich alles nehmen. Ich liebe auch die Variante mit Ziegenkäse, Honig und Walnüssen, aber auch klassische Füllungen für nicht Veggies mit Schinken, Tomaten, Feta etc. sind super lecker. Wer es exotisch mag, der kann auch eine Curry-Ananas Variante backen, mit Roter Bete Farbe ins Spiel bringen oder durch eine Lachs-Füllung für Hochgenuss sorgen. Ihr seht schon – das ist so ein richtiges Hannah Rezept – denn man kann einfach alles kombinieren.

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Habt keine Angst vor dem Hefeteig, mein Tipp ist eine gut verschließbare Schüssel, die sich an einem warmen Ort – sprich im Winter auf einer kuschlig warmen Heizung – besonders wohlfühlt. Ansonsten wird das schon von ganz alleine.

Hier kommt das Rezept.

Man braucht:

  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 2 TL Meersalz
  • 400g Dinkel- oder Roggenmehl, Hälfte Vollkorn
  • 1 Glas Oliven
  • 1 Packung Feta
  • 1 kleines Glas eingelegte Tomaten
  • 1 Glas gegrillte Paprika

Und so geht es:

  1. Die Hefe mit warmen Wasser, Olivenöl, Salz und Honig in einer großen Schüsel wirklich nur ganz kurz anrühren, dann 5 Minuten stehen lassen.
  2. Anschließend zunächst nach und nach das Mehl dazu geben. Es sollte ein elastischer Teig entstehen. Es kann sein, dass man evtl. etwas mehr Mehl oder Wasser braucht. Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben und sich zu einer Kugel formen lassen, aber trotzdem nicht allzu trocken sein.
  3. Den Teig mit ein bisschen extra Olivenöl bestreichen und auch ein wenig in die Schüssel unter die Teigkugel geben. So klebt danach nichts an. Die Schüssel dann mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 40 Minuten auf die doppelte Größe aufgehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung klein schnippeln.
  5. Den Teig sehr vorsichtig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck ausrollen. Ich mache das immer direkt auf einem Backpapier. Wirklich nicht zu sehr drücken und ziehen, damit der Teig seine Lockerheit nicht verliert.
  6. Das Brot kann nun beliebig gefüllt und geformt werden. Diese Beschreibung ist für ein Tortano, es entsteht also ein gefüllter Brotkranz. Dazu das Rechteck an den langen Seiten mit etwas Wasser bestreichen und die Füllung auf dem Teig verteilen. Dann von der langen Seite her aufrollen und vorsichtig zu einem Kranz formen. Die Naht muss auf jeden Fall unten liegen.
  7. Den Ring mit ein wenig Mehl bestäuben, auf ein Backblech legen und nochmal etwa 30 Minuten zugedeckt gehen lassen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250°C vorheizen. Das Brot in die Mitte des Ofens schieben und die Temperatur sofort auf 200°C reduzieren. Etwa 35 Minuten backen. Macht sich auch super als Gastgeschenk. Und welche Variationen habt ihr so im Angebot?

Ich wünsche euch allen schon mal ein wunderschönes Wochenende und hoffe, dass sich der vorweihnachtliche Stress ein wenig in Grenzen hält. Immer dran denken, wobei es eigentlich an Weihnachten geht – und Stress oder Geschenke im Überfluss sind sicherlich nicht der wahre Grund für die Feiertage.

In diesem Sinne herzliche Grüße,

Hannah

 

 

Gesunde glutenfreie & vegane Pizza

Hallo zusammen,

manchmal braucht man einfach eine ordentliche Pizza – nur leider ist die mit reichlich Käse und Weizenmehl alles andere als gesund. Diese Pizza kann durch Buchweizen- und Maismehl wirklich ohne schlechtes Gewissen vernascht werden, ich verzichte auf Käse und belege die Pizza stattdessen mit frischen Tomaten, Basilikum und Artischocken. Natürlich könnte man trotzdem am Ende Feta darüber geben oder auch einen Pecorino. Übrigens kann man auch mit Kürbisspalten auf der Pizza eine leckere Herbstvariante zaubern.

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Das braucht ihr für ein Blech:

  • 250g Buchweizenmehl
  • 250g Maismehl
  • 1 Packung Trockenhefe
  • Salz
  • 1TL Honig
  • 2EL Olivenöl
  • 450ml warmes Wasser
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 Glas Artischocken oder getrocknete Tomaten
  • Basilikum

Und so geht es:

  1. Die Hefe mit Salz und Honig im Wasser auflösen und erst mal 5 Minuten zur Seite stellen.
  2. Danach das Öl und das Mehl nach und nach unterrühren.
  3. Den Teig gut mit den Händen durchkneten und evtl. ein bisschen Mehl oder Wasser dazugeben, bis der Teig nicht mehr an den Fingern klebt. Dann mit einem lauwarmen nassen Handtuch abdecken und eine gute Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  4. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  5. Den Pizzateig auf einem Backpapier ausrollen und zuerst die Tomaten darauf verteilen und gut würzen. Danach die restlichen Zutaten auf der Pizza verteilen und ab damit in den Ofen für 15-20 Minuten.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachbacken – Pizza macht doch einfach immer irgendwie gute Laune.

Viele liebe Grüße,

Hannah

 

Exotische Kürbissuppe mit Kokosmilch & Chili

Hallo zusammen,

mittlerweile ist er so richtig da – die Rede ist vom Herbst. Während es in den letzten Wochen noch immer spätsommerlich warm war und ich eine Bergtour nach der nächsten unternommen habe, ist es jetzt so richtig grau und kalt.

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Spätestens jetzt wird es Zeit für den absoluten Kürbis-Klassiker, die Kürbis-Suppe, allerdings ein wenig exotisch aufgepeppt durch Kokosmilch und Chili. Zusätzlich habe ich Gemüsewürfelchen in die Suppe gegeben, damit man auch etwas mit ein wenig Biss hat.

Die Kürbisse habe ich in einem Hofladen gekauft, es war ein kleiner Hokkaido und ein Sweet Dumpling. Ich finde Hokkaido eignet sich am besten für die Suppe, Butternut ist schnell mal zu süßlich. Außerdem habe ich eben noch zusätzlich das Ofengemüse gemacht bestehend aus Zucchini und dem Sweet Dumpling Kürbis, das dann als Einlage beim Servieren die Suppe verfeinert. Ein klein bisschen Kürbiskernöl rundet das Herbstgericht perfekt ab.

Das braucht ihr also für 4 Personen:

  • 1 kleiner Hokkaido Kürbis
  • 1 kleiner Sweet Dumpling Kürbis
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chilischote fein gehackt
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1l Wasser
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Curry
  • Olivenöl
  • Kürbiskernöl zum Servieren
  • 2 Zucchini

Und so geht es:

  1. Als erstes entfernt man jeweils den Strunk vom Kürbis. Dann den Kürbis halbieren und entkernen. Den Kürbis einfach jeweils mit Schale würfeln.
  2. Den Ofen für das Gemüse auf 180 Grad vorheizen. Ihr braucht eine kleine Auflaufform, in die das Gemüse hineinkommt.
  3. Das Öl in einem großen Topf erhitzen und darin Chilis sowie Zwiebel anbraten. Den Knoblauch dazu geben. Den Hokkaido Kürbis kurz scharf mit anbraten.
  4. In der Zwischenzeit die Zucchini wie auch den Sweet Dumpling in sehr feine Würfel schneiden.
  5. Zucchini und den Sweet Dumpling für die Einlage mit reichlich Salz und Pfeffer sowie Curry würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Etwas Wasser dazu geben, so dass knapp der Boden der Auflaufform bedeckt ist. Dann ab in den Ofen damit.
  6. Den Kürbis im Topf für die Suppe mit dem Wasser ablöschen und etwa 30 Minuten köcheln lassen. Dann die Suppe pürieren und mit der Kokosmilch verrühren. Ordentlich mit Salz, Pfeffer, Curry und Muskat würzen.
  7. Nun sollte auch das Gemüse gar sein, einfach die Suppe in Tellern oder Weckgläsern anrichten und jeweils mit Gemüsewürfeln und Kürbiskernöl servieren. Dazu passt ein frisches Bauernbrot, das ruhig kräftig gewürzt sein darf.

Ich wünsche euch viel Freude beim Nachkochen.

Viele liebe Grüße,

Hannah