Burrito Bowl – schnell und gesund

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich zurück und das mit einem direkt langweiligen Burrito Bowl Rezept, das aber umso schneller fertig ist und super gut schmeckt. Ich liebe ja so einfache Gerichte, hier wandern lauter gesunde Sachen in eine Schüssel, die sonst in einen Burrito gewickelt werden würden – und ganz ehrlich: Wie man diese Wraps halbwegs sexy isst, das weiss nun wirklich kein Mensch. Das ist bei dieser Bowl deutlich einfacher und noch dazu sehen die einzelnen Zutaten so hübsch aus!

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Bei mir gab es dieses Mal:

  • 1 Avocado in Würfel geschnitten
  • 1 grosse Tasse Reis – sogar vom Vortag
  • 1/2 kleine Dose Mais
  • Eine Handvoll Cherrytomaten
  • Fettarmer Kräuterquark
  • Etwas geriebener Käse
  • Viel Chilisalz und frischen Pfeffer

Eigentlich müsst ihr nur alles hübsch anrichten und es euch dann so richtig schmecken lassen! Es eignet sich auch super für Resteverwertung. Auch passen Kidneybohnen so richtig gut dazu oder eben für die nicht Vegetarier Hühnchen oder Thunfisch.

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So, mein fester Plan ist es auch, euch wieder öfter auf dem Laufenden zu halten. Die Fotografie hat mich in letzter Zeit voll und ganz gepackt. Also freut euch auf neue tolle Ideen und Rezepte.

Viele liebe Grüße,

Hannah

Tomaten und Bohnen aus dem Ofen als perfekte Grillbeilage

Hallo ihr Lieben,

endlich tut sich hier mal wieder etwas – und zwar habe ich für euch passend zur Jahreszeit (mal ehrlich: Sommer, wo hast du dich versteckt?) ein frisches und leichtes Gericht aus dem Ofen. Nicht-Vegetarier geben für ein rauchiges Aroma noch Speck in Würfeln mit dazu und kommen dann auch voll auf ihre Kosten.

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Um was es geht? Um Cocktailtomaten, die gerade jetzt endlich mal aus der Region kommen und nach etwas schmecken und um gesunde weiße Bohnen, die ich im Biomarkt aus dem Glas kaufe.

Ich bin ja ein riesen Fan von Gerichten, die einfach im Ofen von ganz alleine fertig werden. In der Zwischenzeit kann man schon mal die Küche sauber machen, abspülen oder einfach faul in der Sonne liegen.

Das braucht ihr als Beilage oder für 2:

  • 2 Gläser weiße Bohnen
  • 750g Cocktailtomaten
  • 2EL Olivenöl
  • 100ml Gemüsebrühe
  • Frische Kräuter nach Wahl, besonders gut schmeckt Oregano
  • 8 Knoblauchzehen (ja tatsächlich!)

Und so geht es:

  1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen bzw. den Grill anheizen.
  2. In einer Auflaufform die Tomaten und die ganzen Knoblauchzehen sowie Oregano verteilen und 20 Minuten backen.
  3. Dann kommen die Bohnen und die Brühe dazu und man schmort das Gemüse nochmal 10 Minuten. Am Ende nochmal kräftig würzen.
  4. Dazu nach Wunsch etwas Brot reichen oder mit Parmesan bestreuen.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende.

Viele Grüße

Hannah

Orientalisches Linsen Curry oder eine exotische Genussreise

Hallo ihr Lieben,

heute entführe ich euch mit einem Linsen Curry auf eine kulinarische Genussreise in exotische Länder. Geht also mit mir mit auf Entdeckertour und glaubt mir – spätestens wenn der Duft von Knoblauch, Curry, Kümmel und Kokos durch eure Küche zieht – seid ihr geschmacklich auf Reisen mit diesem super einfachen und schnellen orientalischem Linsen Curry mit einem Spritzer frische Zitrone und Kokosmilch.

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Mich erinnert ein Curry immer wieder an meinen ersten Besuch in Indien. Wir sind in Delhi gelandet und was soll ich sagen – man ist erst einmal vollkommen überwältigt. Diese Gerüche, Bilder, Farben, ja auch diese Armut und trotzdem Lebensfreude – man kann es schlecht beschreiben. Ich weiß noch, dass mir als erstes all die herumstreunenden Hunde am Flughafen aufgefallen sind, bevor ich von der feuchten Luft erschlagen meinen Blick nicht von all den Menschen auf den Straßen abwenden konnte. Hat man seine anfängliche Scheu erst einmal überwunden und lässt sich auf Indien ein, dann ist es ein ganz ganz tolles Land! Ich wurde nirgends so herzlich empfangen und ja, ich habe dort auch das leckerste Curry auf dieser Welt gegessen!

Damit kann dieses einfache Linsencurry zwar nicht ganz mithalten, aber es ist dafür ruck zuck auf dem Tisch und nebenbei noch super gesund. Linsen sind eine tolle Alternative für Vegetarier und Veganer, da sie sehr viel Protein enthalten. Wem das Linsen Curry allein nicht ausreicht, der kann natürlich noch Reis dazu kochen oder ein Fladenbrot dazu essen.

Ihr braucht dafür auch nicht viel – das meiste hat man sicherlich im Haus. Das Rezept ist für zwei hungrige Curry-Liebhaber.

Das wandert in den Kochtopf:

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Und so geht es:

  1. Ihr braucht einen großen Topf oder eine Pfanne. Ein Wok geht sicherlich auch wunderbar. Darin schmelzt ihr als erstes das Kokosöl.
  2. Dazu gebt ihr dann die Gewürze zusammen mit dem klein gehackten Knoblauch und der fein geschnittenen Chili. Dann kommt auch die Zwiebel dazu. Oh Gott wie das duftet!
  3. Wenn die Zwiebeln glasig sind, gebt ihr das Tomatenmark und die Linsen dazu.
  4. Nach 2-3 Minuten löscht ihr die Linsen dann mit der Kokosmilch ab und reduziert die Hitze. Die Linsen müssen jetzt etwa 10 Minuten kochen, vielleicht müsst ihr noch ein klein wenig Wasser dazu geben, je nach gewünschter Konsistenz am Ende.
  5. Zum Schluss kommt der Zitronensaft dazu und evtl. noch ein wenig Salz und Pfeffer.

Das war’s auch schon. Ihr seht, das geht wunderbar einfach und schnell und schmeckt nicht nur Vegetariern und Veganern so richtig gut. Selbstverständlich könnte man auch noch verschiedenes Gemüse mit hineinschnippeln, hier könnt ihr euch wie immer austoben.

Bei mir geht es nächste Woche zwar nicht nach Indien, aber dafür an den Gardasee.

Ganz viel Spaß und viele Grüße,

Hannah

Focaccia mit grünem Spargel und selbst gemachtem Bärlauch Pesto

Hej Hej ihr Lieben,

macht einmal die Augen zu (ok – nachdem ihr das gelesen habt) und stellt euch ein wunderschönes rotes Schwedenhaus in Småland vor. Mit weißen Fensterläden, einer Veranda, einem großen Garten, frischen und duftenden Kräutern, blühenden Obstbäumen, einer Katze, die sich in der Sonne räkelt und einer riesigen gedeckten Tafel und vielen guten Freunden.

Na – versteht ihr, was ich meine? Genau daran erinnert mich dieses Focaccia mit grünem Spargel und selbst gemachtem Bärlauch Pesto, das gleich zwei Frühlings-Genüsse vereint. Frischer Spargel bettet sich auf einen Dinkel-Hefeteig und einer feinen Schicht Brie. Das Tüpfelchen auf dem i ist aber das selbst gemachte grüne Pesto aus frischem Bärlauch, Schnittlauch und Basilikum, das nach dem Backen noch in hübschen Pünktchen auf dem mediterranen Fladenbrot Platz nimmt und so für eine erfrischende Optik sorgt.

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Bei den Kräutern könnt ihr natürlich nach Lust und Laune variieren – wer danach nicht nach Knoblauch riechen möchte wie ein alter Elch – womit wir wieder im schönen Schweden wären – der kann den Bärlauch je nach Saison einfach durch Petersilie oder für eine exotische Variante durch Koriander ersetzen. Am besten schmeckt das Brot, wenn man es mit guten Freunden teilt und dazu eine kühle Weißweinschorle genießt. Wer kein Gluten verträgt, der kann das Mehl je zur Hälfte durch Buchweizenmehl und Mais- oder Reismehl ersetzen, das funktioniert ganz wunderbar mit dem Ei, welches den Teig zusammen hält.

Ihr braucht für das fabelhafte Brot die folgenden Zutaten:

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Und so geht es:

  1. Gute Dinge brauchen bekanntlich Zeit. Setzt also den Hefeteig rechtzeitig an – das geht auch wunderbar über Nacht im Kühlschrank. Dafür zerbröselt ihr in einem kleinen Glas ½ Würfel frische Hefe (zur Not geht auch 1 Packung Trockenhefe) und mischt die Hefe mit 1 EL Honig und 2EL Olivenöl. Das lasst ihr kurz so stehen.
  2. In einer großen Schüssel mischt ihr das Mehl mit dem Salz. Dann füllt ihr das Glas mit der Hefe mit warmem Wasser auf und verrührt die Mischung kurz mit einer Gabel. Das Hefe-Wasser gebt ihr dann zum Mehl und verknetet die Zutaten, hier kommt jetzt auch das Ei hinzu.
  3. Den Hefeteig lasst ihr an einem warmen Ort 2-3 Stunden gehen oder ihr stellt ihn über Nacht in den Kühlschrank.
  4. Nachdem ihr es euch in der Zwischenzeit hoffentlich ebenso gemütlich in der Sonne gemacht habt wie der Hefeteig, heizt ihr den Ofen auf 200 Grad Umluft vor.
  5. Für das Pesto mixt ihr dann die Pinienkerne mit den Kräutern und dem restlichen Olivenöl. Wer mag kann das Pesto mit Salz und Pfeffer würzen – ich finde aber den puren Kräutergeschmack famos.
  6. Nun wascht ihr den Spargel und schneidet die Enden ab.
  7. Jetzt darf der Teig nochmal vorsichtig durchgeknetet werden, bevor er auf einem Backblech mit Backpapier ausgerollt wird. Den Brie schneidet ihr jetzt in feine Streifen und verteilt ihr auf dem Boden.
  8. Darauf dürfen jetzt noch die Spargelstangen Platz nehmen. Ein bisschen frischer Pfeffer und Meersalz kommen noch darüber und dann geht das Brot für etwa 20 Minuten auf oberer Schiene in den Ofen.
  9. Nach dem Backen verteilt ihr in Pünktchen das Pesto auf dem Focaccia.

Und jetzt schnell zurückversetzen in euren Tagtraum – vielleicht ist euch ja auch die Provence, die Toskana oder oder oder lieber als Schweden – egal, denn nun ist Genießen angesagt!

Sehr edel ist das Ganze übrigens auch mit weißem Spargel, statt Pesto könntet ihr wunderbar eine Erdbeer-Tomaten Salsa dazu reichen.

Ich wünsche euch einen erholsamen Tag und schicke liebe Grüße,

Hannah

Dinkel Lachs Flammkuchen

Hallo ihr Lieben,

es ist schon wieder Sonntag und das Wochenende war schneller vorbei als man schauen konnte. Dabei genieße ich es total an einem Samstag oder Sonntag einfach mal ganz in Ruhe in der Mittagssonne auf dem Balkon zu sitzen und – richtig – nichts zu machen. Außer vielleicht diesen unverschämt leckeren Dinkel Lachs Flammkuchen zu vernaschen. Nachdem ja genug Zeit bleiben muss, um an meiner Bräune und auch der – Sonne sei Dank – guten Laune zu arbeiten, muss dieser Flammkuchen ohne Weizen schnell fertig sein. Und ich verspreche euch, bei diesem einfachen Teig muss man wirklich nie wieder auf fertigen Teig aus dem Kühlregal zurück greifen. Nachdem ich ja keinen Speck esse, ist ein Flammkuchen mit Lachs eine super Alternative. Richtig gut ist übrigens für strenge Vegetarier auch die Feta und Tomaten Variante – on top ein Klecks Pesto und schon wird ein einfacher Flammkuchen zur Delikatesse. Und nachdem ich schon merke, wie euch das Wasser im Mund zusammen läuft, kommt hier jetzt schnell das Rezept.

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Ihr braucht für 2 Personen:

  • 250g Dinkelmehl
  • 8-10 EL Wasser
  • eine Prise Salz
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1 Packung Räucherlachs – bitte aus nachhaltigem Fang
  • 1 Becher Schmand oder Frischkäse
  • 1 Zwiebel in Scheiben
  • etwas frischen Pfeffer

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 230 Grad vor. Wichtig ist, dass der Ofen richtig heiß ist, wenn ihr den Flammkuchen hinein gebt. Nur so wird das gute Stück auch schön knusprig.
  2. Dann knetet ihr aus dem Mehl, dem Wasser, dem Salz und Olivenöl den Teig. Evtl. müsst ihr noch mehr Wasser dazu geben. Ihr solltet aus dem Teig gut eine Kugel formen können und den Teig auf einem Backpapier dünn ausrollen.
  3. Auf dem Boden verteilt ihr dann den Frischkäse und pfeffert den Belag.
  4. Jetzt gebt ihr den Lachs auf den Flammkuchen und verteilt nur noch die Zwiebeln.
  5. Nach 15-20 Minuten ist der Flammkuchen fertig. Unbedingt auf einem Rost backen, dann wird er schön knusprig.

So – bei mir gibt es jetzt Inga Lindström – ja ich gebe es gerne zu – das ist für mich ein Schwedenurlaub vor dem TV.

Also in diesem Sinne, habt eine erfolgreiche Woche.

Alles Liebe,

Hannah

 

Pasta e basta – Dinkelnudeln mit einer Rucola, Walnuss – Ziegenkäsesoße und Kirschtomaten

Hej Hej,

darf ich präsentieren: was koche ich heute mit Hannah. Dieses Mal: Pasta. Denn Pasta schmeckt immer! Natürlich gibt es bei mir Dinkelnudeln, aber hier könnt ihr euch austoben. Das Gericht war mal wieder eine Spontankreation – ich lasse euch mal kurz an meinen Gedanken teilhaben.

„Hmm…Hunger – war schließlich gerade laufen…was ist denn noch so da? Was geht schnell? Lass mal schauen. Nudeln – Nudeln gehen immer. Dinkelnudeln habe ich noch. Außerdem noch Kirschtomaten, im Kühlschrank noch Ziegenfrischkäse, aber irgendwas Frisches muss noch dazu – Rucola habe ich doch gestern erst gekauft. Hm, noch etwas Knackiges wäre fein – Walnüsse! Das ist es!“

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So oder zumindest so ähnlich sieht es in meinem Kopf aus, wenn ich Hunger habe und auf der Suche nach etwas Essbarem bin. Außerdem versuche ich immer „One Pot“ Gerichte zu kochen, wer per Hand abspülen muss, wird es mir danken.

Also das braucht ihr für 2:

  • 250g trockene Dinkelnudeln
  • Eine kleine Schale Kirschtomaten halbiert
  • Eine gute Handvoll Rucola
  • 100g Ziegenfrischkäse
  • Eine Handvoll gehackte Walnüsse
  • Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver

Und so geht es:

  1. Zuerst bringt ihr einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen.
  2. Dann die Pasta nach Anweisung al dente garen.
  3. Die Nudeln abgießen und im gleichen Topf kurz die Walnüsse rösten und aus dem Topf nehmen.
  4. Dann erst etwas Olivenöl im Topf erhitzen und darin die Kirschtomaten anbraten.
  5. Den Frischkäse dazu geben und schmelzen lassen. Evtl. noch ein wenig Wasser dazu geben und kräftig würzen.
  6. Am Ende nur noch die Nudeln zur Soße geben und darin schwenken. Dann die Walnüsse sowie den Rucola darüber verteilen und anrichten.

Übrigens – ich weiß, dass Ziegenkäse sehr polarisiert, wer also nicht so sehr auf Ziegenstall steht, der nimmt einfach normalen Frischkäse.

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Ich wünsche euch einen guten Appetit. Lasst es euch schmecken.

Viele liebe Grüße,

Hannah

 

 

 

Vegane Vollkorn Pasta mit Linsen Bolognese

Hej Hej,

nachdem ich im letzten Post schon mal angesprochen habe, wie wichtig gesunde Kohlenhydrate in Form von Vollkorn Produkten sind, kommt hier ein leckeres und schnelles Pasta Rezept. Vollkorn-Varianten sind übrigens viel besser als „leere“ Kohlenhydrate wie einfaches Weizen, denn wie der Name schon sagt, ist dabei noch das ganze Korn verarbeitet und eben in der Schale sitzen die gesunden Nährstoffe. Auch enthalten Vollkornprodukte viel mehr Ballaststoffe und machen somit länger satt. Also öfter zur Vollkornvariante greifen!

Das Rezept ist übrigens sogar vegan und liefert mit der Linsen Bolognese trotzdem viele gesunde Proteine. Linsen haben irgendwie ein ziemlich angestaubtes Image – dabei sind sie so vielseitig und extrem gesund. Zeit also, weg von Omas Linseneintopf zu gehen und diese kleinen Kraftpakete wieder auszupacken!

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Für diese Bolognese habe ich rote Linsen verwendet, aber hier könnt ihr eigentlich alle Sorten hernehmen.

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Das braucht ihr für 2 Pasta Liebhaber:

  • 200g Vollkornnudeln aus Dinkel
  • 1 Tasse rote Linsen
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Zwiebel
  • Etwas Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Möhren
  • 1 kleine Chilischote
  • 1 Dose Tomaten

Und so schnell geht es:

  1. Die Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser garen, am besten noch mit Biss.
  2. In der Zwischenzeit die Möhren klein schneiden, die Zwiebel würfeln und den Knoblauch mit einer Presse zerdrücken. Die Chili fein hacken und danach Hände waschen!
  3. Im Olivenöl in einer Pfanne die Linsen mit der Zwiebel und dem Knoblauch anbraten. Die Chili dazu geben.
  4. Dann die Möhrchen dazu tun und mit anbraten.
  5. Die Tomaten und 1 kleine Tasse Wasser dazu gießen und erst mal ordentlich aufkochen lassen.
  6. Mit reichlich Salz und Pfeffer sowie nach Wunsch frischen Kräutern würzen und servieren. Das ist übrigens auch ein tolles Essen zum Mitnehmen am nächsten Tag. Also gleich mal die doppelte Menge machen und ab damit in die Lunchbox.

Viel Spaß damit und liebe Grüße,

Hannah

 

Ernährungsmythen und eine vegetarische low Carb Lasagne mit Zucchini

Hallo ihr Lieben,

der Frühling naht und damit auch die Zeit, in der man sich natürlich von seiner Schokoladenseite präsentieren will. Dabei muss ich ganz ehrlich sagen – von Low Carb als reiner Ernährungsform halte ich rein gar nichts!

Gesunde Kohlenhydrate in Form von Vollkornbrot oder Vollkornnudeln, Vollkornreis etc. mit vielen Ballaststoffen sind sogar richtig wichtig. Das gibt dem Körper die Energie, die er braucht! Gerade für Sportler ist das extrem wichtig. Wer sich rein „Low Carb“ ernährt, läuft nämlich sogar Gefahr, dass der Körper sämtliches Fett aus der zugeführten Nahrung holt – und diese ja gerade bei einer kohlenhydratarmen Kost aus Eiern, Käse, Fleisch usw. besteht – und dann schön einspeichert. Denn der Körper ist ja schließlich auf Sparflamme – der Mensch spielt dem Körper vor, man sei in einer Notsituation und die Nahrungsmittelknappheit sei ausgebrochen.

So – dann fragt sich nun vermutlich der ein oder andere, warum ich hier ein Low Carb Lasagnen Rezept vorstelle. Nun – eine ab und zu kohlenhydratreduzierte Ernährung ist kein bisschen schlecht oder verkehrt. Denn was entscheidend ist, ist ein gesunder Wechsel und damit eine Balance.

Natürlich spricht rein gar nichts dagegen, öfter mal die Nudeln oder den Reis wegzulassen und sich an gesundem Gemüse satt zu essen. Ich kann übrigens gleich mit noch einer Ernährungsmythe aufräumen – dass man abends keine Kohlenhydrate essen soll, stimmt so nämlich nicht. Dem Körper ist es ziemlich egal, wann er was erhält – im Grunde zählt nämlich nährstofftechnisch betrachtet sogar nur am Ende eine Wochenbilanz. Dennoch sollte man dem Körper noch die nötige Zeit zur Verdauung geben – also ein riesen Teller Pasta und danach direkt ins Bett ist keine gute Idee – aber ansonsten spricht rein gar nichts dagegen auch mal abends Nudeln zu essen. Am Ende zählt wie so oft die gesunde Bilanz und das „Geheimnis“ bleibt am Ende des Tages auch immer das Gleiche: Man muss mehr Energie verbrauchen, als zu sich zu nehmen, um abzunehmen bzw. die Anzahl an zugeführten Kalorien verbrennen, um sein Gewicht zu halten.

So nach diesem etwas längeren Exkurs kommt hier nun endlich das Rezept für gesunde Lasagne, bei der die Nudeln einfach mal durch Zucchini ersetzt werden. Die fettige Sahnesoße muss für Hüttenkäse weichen und schon ist das Ganze deutlich leichter und gesünder. Auf leckeren Mozzarella oben auf möchte ich aber trotzdem nicht verzichten – der gehört eben einfach dazu! Und wer großen Hunger hat, der ergänzt ganz einfach Vollkorn Lasagne Blätter!

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Das braucht man für 2:

  • 4 Zucchini in breite Scheiben geschnitten
  • 2 Dosen Tomaten in Stücken
  • Salz, Pfeffer und Kräuter
  • 1-2 Mozzarella Kugeln
  • 1 Becher Hüttenkäse

Und so geht es:

  1. Den Ofen erst mal auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  2. Die Zucchini waschen und in etwa 3-4mm dicke Scheiben schneiden – der Länge nach.
  3. Einen Topf mit Wasser zum kochen bringen und darin die Zucchini Scheiben 4-5 Minuten vorgaren.
  4. Die Tomaten mit ordentlich Salz, Pfeffer und Kräutern würzen.
  5. In einer Auflaufform mit dem Schichten anfangen: Erst die Tomaten, dann Zucchini, dann Hüttenkäse usw.
  6. Am Ende mit einer Schicht Hüttenkäse aufhören, auf die noch der Mozzarella in Scheiben kommt.
  7. Etwa 20 Minuten backen und dann genießen!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß damit.

Viele liebe Grüße,

Hannah

Tortano – herzhaft gefülltes Brot perfekt für den Weihnachtsbrunch

Hej Hej ihr Lieben,

bei lauter Plätzchen, Lebkuchen und süßen Sachen bekommt man irgendwann das dringende Bedürfnis nach etwas Herzhaftem. Kennt ihr das, man knetet Plätzchenteig, sticht Sterne aus, schmilzt Schoki und nascht und nascht und…braucht auf einmal ein deftiges Käsebrot mit sauren Gurken. So geht es zumindest mir meistens. Daher habe ich auch sofort zum Weihnachtsbrunch dieses herzhaft gefüllte Brot im Kopf gehabt. Das sieht nicht nur super aus, sondern schmeckt auch richtig lecker. Dabei hat man auch noch tausende Variationsmöglichkeiten.

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Das Grundrezept hierzu stammt aus Leila Lindholm’s Buch „Noch ein Stück“. Allerdings kann man wie gesagt bei der Füllung der Brote wirklich nach Lust und Laune variieren. Ich habe für dieses Brot Feta, gegrilltes Gemüse, eingelegte Tomaten und Oliven verwendet, aber man kann wirklich alles nehmen. Ich liebe auch die Variante mit Ziegenkäse, Honig und Walnüssen, aber auch klassische Füllungen für nicht Veggies mit Schinken, Tomaten, Feta etc. sind super lecker. Wer es exotisch mag, der kann auch eine Curry-Ananas Variante backen, mit Roter Bete Farbe ins Spiel bringen oder durch eine Lachs-Füllung für Hochgenuss sorgen. Ihr seht schon – das ist so ein richtiges Hannah Rezept – denn man kann einfach alles kombinieren.

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Habt keine Angst vor dem Hefeteig, mein Tipp ist eine gut verschließbare Schüssel, die sich an einem warmen Ort – sprich im Winter auf einer kuschlig warmen Heizung – besonders wohlfühlt. Ansonsten wird das schon von ganz alleine.

Hier kommt das Rezept.

Man braucht:

  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 2 TL Meersalz
  • 400g Dinkel- oder Roggenmehl, Hälfte Vollkorn
  • 1 Glas Oliven
  • 1 Packung Feta
  • 1 kleines Glas eingelegte Tomaten
  • 1 Glas gegrillte Paprika

Und so geht es:

  1. Die Hefe mit warmen Wasser, Olivenöl, Salz und Honig in einer großen Schüsel wirklich nur ganz kurz anrühren, dann 5 Minuten stehen lassen.
  2. Anschließend zunächst nach und nach das Mehl dazu geben. Es sollte ein elastischer Teig entstehen. Es kann sein, dass man evtl. etwas mehr Mehl oder Wasser braucht. Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben und sich zu einer Kugel formen lassen, aber trotzdem nicht allzu trocken sein.
  3. Den Teig mit ein bisschen extra Olivenöl bestreichen und auch ein wenig in die Schüssel unter die Teigkugel geben. So klebt danach nichts an. Die Schüssel dann mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 40 Minuten auf die doppelte Größe aufgehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung klein schnippeln.
  5. Den Teig sehr vorsichtig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck ausrollen. Ich mache das immer direkt auf einem Backpapier. Wirklich nicht zu sehr drücken und ziehen, damit der Teig seine Lockerheit nicht verliert.
  6. Das Brot kann nun beliebig gefüllt und geformt werden. Diese Beschreibung ist für ein Tortano, es entsteht also ein gefüllter Brotkranz. Dazu das Rechteck an den langen Seiten mit etwas Wasser bestreichen und die Füllung auf dem Teig verteilen. Dann von der langen Seite her aufrollen und vorsichtig zu einem Kranz formen. Die Naht muss auf jeden Fall unten liegen.
  7. Den Ring mit ein wenig Mehl bestäuben, auf ein Backblech legen und nochmal etwa 30 Minuten zugedeckt gehen lassen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250°C vorheizen. Das Brot in die Mitte des Ofens schieben und die Temperatur sofort auf 200°C reduzieren. Etwa 35 Minuten backen. Macht sich auch super als Gastgeschenk. Und welche Variationen habt ihr so im Angebot?

Ich wünsche euch allen schon mal ein wunderschönes Wochenende und hoffe, dass sich der vorweihnachtliche Stress ein wenig in Grenzen hält. Immer dran denken, wobei es eigentlich an Weihnachten geht – und Stress oder Geschenke im Überfluss sind sicherlich nicht der wahre Grund für die Feiertage.

In diesem Sinne herzliche Grüße,

Hannah

 

 

Gebratener Manouri mit Honig & karamellisierten Nüssen auf Rucola

Hej Hej ihr Lieben,

letzten Samstag war ich mal wieder richtig ausgiebig im Bioladen hier einkaufen und tja, ich bin jedes Mal hin und weg von der Käsetheke dort. So eine Auswahl hat man wirklich selten. Viele wissen ja glaube ich, dass ich bevorzugt zu Ziegen- oder Schafskäse greife, einfach weil ich es besser vertrage. Dieser Manouri, ein sehr cremiger und weicher Käse, ist mein absoluter Geheimtipp. Er ist sehr viel neutraler und weicher im Geschmack als z.B. Feta und passt sowohl zu süßen als auch herzhaften Gerichten und verzaubert so auch Nicht-Liebhaber von Schafs- oder Ziegenkäse.

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Nachdem es auch noch frischen Rucola aus Eigenanbau gab, war klar, dass ich mal wieder dieses leckere Salätchen machen wollte.

In mein Einkaufskörbchen sind gewandert:

  • Rucola
  • 2 Scheiben Manouri
  • Nüsse
  • Evtl. Bio-Speck
  • Honig

Ich habe dafür ein frisches Bund Rucola mit einem leichten Senf-Balsamico Dressing angemacht. Dafür habe ich 2-3TL Senf, 3EL Olivenöl, 2-3EL Balsamico, Salz, Pfeffer und etwas Honig verrührt. Danach habe ich noch eine Handvoll Nüsse mit etwas Honig karamellisiert. Dafür lässt man 4EL Honig in einer Pfanne zerlaufen und löscht das mit etwas Wasser ab. Dann gibt man die Nüsse dazu, ich habe einfach eine Mischung genommen. Wer es exquisit mag, der nimmt Pinienkerne oder Pistazien.

Den Manouri brät man anschließend nur ganz kurz am besten in einer Steakpfanne von beiden Seiten an und gibt am Ende noch Honig darüber. Nicht Veggies können den Manouri übrigens hervorragend in Bio-Speck verpacken, in diesem Mäntelchen macht sich der Käse vorzüglich!

Probiert es unbedingt mal aus – auch als Vorspeise geht das natürlich sehr gut.

Viel Freude wünsche ich euch und ein schönes Wochenende, das ich übrigens – tadaaaaa – in Edinburgh verbringe. Es fühlt sich fast an wie Heimkommen, denn dort habe ich ja ein Semester studiert und ich freue mich so unfassbar auf die meiner Meinung nach schönste Stadt dieser Welt.

Fühlt euch gedrückt,

Hannah