Kleine Auszeit in den Kitzbühel Alpen – Wellness & Wandern im Hotel Elisabeth

Von platten Reifen, gutem Essen und einer erstklassigen Saunalandschaft

 [Werbung: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Hotel Elisabeth entstanden*]

Hej Hej ihr Lieben,

ich hoffe ihr hattet tolle Weihnachtsfeiertage und einen guten Start in das neue Jahr. Ich wünsche euch nur das Beste für 2017. Heute darf ich euch in die Tiroler Berge entführen, genau genommen nach Kirchberg in das Hotel Elisabeth. Kirchberg ist ein schönes Dorf in der Nähe von Kitzbühel und hat wohl eine magische Wirkung auf unser Auto – denn beide Male nachdem wir dort waren, hatten wir einen Platten, doch das ist eine andere Geschichte und nun zurück zu den Bergen.

Jeder, der mich kennt weiß, dass wir die Berge lieben und so gut wie jedes Wochenende nutzen, um die Wanderstiefel zu schnüren. Im Herbst waren wir dabei schon mal für zwei Nächte in Kirchberg in den Kitzbühel Alpen und haben dort das Hotel Elisabeth entdeckt. Eigentlich ist es mir hauptsächlich wegen der schönen Lage am Dorfrand und dem schon von außen sichtbaren großen Wellnessbereich aufgefallen.

Uns war also klar: Wir kommen nochmal wieder und buchen dann aber im Hotel Elisabeth. Damals sind wir übrigens eine fantastische Wanderung gegangen im Naturschutzgebiet Spertental. Die große Spießnägel-Kammwanderung war ein absoluter Traum! Auf dem Rückweg kamen wir sogar an einer Käserei vorbei, die aber leider schon geschlossen hatte. Inzwischen weiß ich, dass die Käserei „Kasplatzl“ zum Hotel Elisabeth gehört, doch ich sollte von vorne anfangen.

Wir haben die Feiertage genutzt, um ein bisschen dem Alltag zu entfliehen und Zeit zu zweit zu genießen. Daher war es auf dem Blog auch etwas ruhiger. Auf dem Hinweg haben wir einen Abstecher ins Kaiserbachtal gemacht und waren dort etwas wandern – auch hierhin müssen wir unbedingt im Sommer nochmals zurückkehren und eine große Tour gehen. Aber die Bewegung hat nach den Weihnachtstagen gut getan und nachmittags sind wir dann nach Kirchberg ins Hotel aufgebrochen.

Das Hotel Elisabeth steht unter dem Motto „Viereinhalb Sterne und ein Herz fürs Land“ und vereint Exklusivität und Tiroler Charme und Gemütlichkeit. Wir durften eine Nacht dort verbringen und anlässlich unserer Verlobung war die Suite im Zirben Holz-Look natürlich ein besonderes Highlight. Schon bei der Ankunft fühlen wir uns sofort wohl. Jeder Gast wird persönlich zu seinem Zimmer gebracht, ein wirklich individueller Service, der sofort das Gefühl vermittelt Willkommen zu sein.

Wir haben noch genau die Nachmittags-Jause erwischt, die zur Genusspension gehört und sind dann anschließend in den riesigen Wellnessbereich gegangen. Auf drei großzügigen Stockwerken mit Blick auf die Berge verteilt, findet man eine Sauna-Welt, einen Spa-Bereich und ganz oben das Hallenbad mit Whirlpool sowie einen modernen Fitnessraum. Insbesondere der vielfältige und liebevoll gestaltete Sauna-Bereich hat es uns angetan. Was gibt es Besseres als nach einer Wanderung in der Sauna eine Runde zu schwitzen und anschließend die Seele im Pool baumeln zu lassen – oder auf den Wasserbetten im Ruheraum einzunicken.

Abends kamen wir dann in den Genuss eines 6-gängigen Menüs bei einer Auswahl von einem leichteren Vital- oder einem puren Genussmenü. Das Besondere daran: Viele der Lebensmittel, wie eben z.B. der Käse, werden selbst produziert. Das Rosmarineis zum Dessert war das Tüpfelchen auf dem i! Zugegeben: Ich bin nur noch ins Bett gekippt. Frische Luft und Sauna haben ihr Übriges dazu beigetragen. Ich finde gute und bequeme Betten unfassbar wichtig und habe im extra breiten Kingsize Bett super gut geschlummert. Der eigentliche Plan in der Früh noch ins Fitness-Studio zu gehen war dann auch schnell zunichte, denn den Wecker habe ich gekonnt überhört.

Dafür haben wir uns Zeit am Frühstücksbuffet gelassen. Es gibt nichts Besseres als ein tolles Frühstück und bei selbst gepresstem Saft, frisch zubereitetem Omelette nach Wunsch und einer großen Ecke mit Gluten freien und Laktose freien Produkten findet wirklich jeder etwas.

Leider war der Aufenthalt damit viel zu schnell vorbei. Zu gern wären wir noch geblieben, denn für eine Nacht war der Erholungsfaktor wirklich hoch und oft muss man ja gar nicht so weit in die Ferne schweifen. Ich kann euch nur empfehlen, auch nach den Arrangements zu schauen – sei es zum Skifahren, für den Freundinnen-Wellness Urlaub oder eben zum Wandern. Es kommt wirklich jeder auf seine Kosten und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt absolut!

Alles in allem kann ich nur sagen: Wir machen uns sicher im nächsten Jahr nochmals auf Richtung Hotel Elisabeth – vielleicht im Frühjahr, wenn der Schnee schmilzt und die Wandersaison lockt. Diesmal dann aber bitte ohne Platten – wobei: Alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei.

*Werbung: Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Hotel Elisabeth entstanden. Meine Meinung bleibt davon natürlich unbeeinflusst. Vielen Dank an das Hotel Elisabeth für das Vertrauen und an Maria für die tolle Zusammenarbeit.

 

Insider Tipps Edinburgh – Pubs, Cafes & Co.

Hej Hej ihr Lieben oder wohl eher Cheers aus Edinburgh,

heute veröffentliche ich einen Beitrag, der mir schon ganz lange am Herzen liegt, denn heute komme ich endlich dazu, euch die besten Insider Tipps für Edinburgh zu geben – die meiner Meinung nach schönste Stadt der Welt! Ich warne euch vor, Edinburgh ist so unfassbar fotogen – es kommen viele viele Bilder! Korrekt ausgesprochen wird es übrigens richtig Schottisch „Edinbrrrrra“ – und ja, die Schotten rollen das R mindestens genauso schön wie die Bayern.

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Ich habe in Edinburgh für 1 Semester studiert und demnach eine ganze Zeitlang dort gelebt und auch danach war ich schon zweimal dort. Es geht eben nichts über diese wunderschöne Schottische Stadt am Meer, die so unfassbar viel zu bieten hat! Ich versuche hier wirklich nur meine Top Tipps für Edinburgh zu geben, denn gefühlt könnte ich ein ganzes Buch darüber füllen. Ich habe mich dort unfassbar wohl gefühlt und hoffe, euch hiermit ein bisschen Schottland-Feeling zu vermitteln.

Edinburgh Insider Tipps

Wann ist der beste Reisezeitpunkt?

Ich habe im Wintersemester dort studiert und kann nur sagen, dass das Wetter halb so schlimm ist! So richtig kalt mit Minusgraden wird es dank des Golfstroms nicht und auch der Regen hält sich in Grenzen. Es empfiehlt sich dennoch der Zwiebel-Look, egal zu welcher Jahreszeit. Im August kann man die Stadt der Festivals im Glanze des Military Tattoos erleben – mit Sicherheit ein Erlebnis, aber voll und teuer!

Auch im Winter lohnt sich Edinburgh, der Weihnachtsmarkt dort ist wirklich schön und alles ist zauberhaft beleuchtet. Zu Silvester gibt es ein riesiges Festival, aber besorgt euch rechtzeitig Tickets! Egal zu welcher Jahreszeit: Edinburgh hat immer ein ganz eigenes Flair und ja sogar kalter grauer Nebel kann die Stadt in diese ganz besondere Atmosphäre versetzen. Ich persönlich möchte unbedingt nächstes Mal im Frühling oder Sommer dorthin.

Unterkunft

Nachdem ich dort gewohnt habe, kann ich es mir nicht mehr vorstellen in einem Hotel zu schlafen, irgendwie käme ich mir dann so als „Gast“ vor. Daher habe ich bisher über Airbnb gebucht und hatte jedes Mal super viel Glück mit der Unterkunft. Mein liebstes und quasi „Heimatviertel“ der Stadt ist der kleine Teil „Bruntsfield“ an den Meadows. Im Viertel gibt es unzählige tolle Cafes und Läden, es ist sehr schön grün und ruhig und trotzdem ist man quer durch den Park sofort in der Altstadt. In Punkto Hotels habe ich zum Albyn Townhouse nur Gutes gehört und auch Martin’s Guesthouse sieht nicht schlecht aus. Generell empfiehlt es sich, rechtzeitig zu buchen.

Flug, Bus und Co.

Ab München kommt man am einfachsten und günstigsten mit Easyjet nach EDI! Vom Flughafen kommt man am besten mit dem Bus in die Stadt, der „Airlink“ fährt wirklich oft, mindestens alle 10 Minuten geht der Expressbus direkt vom Airport ins Stadtzentrum. Hier empfiehlt sich direkt ein Return Ticket für 7,50 Pfund. Man braucht eine knappe halbe Stunde ins Zentrum.

In Edinburgh selbst kann man sehr viel zu Fuß machen, ansonsten empfiehlt sich der Bus, das Busnetz ist wirklich top. Ein Tagesticket kostet 4 Pfund, eine einfache Fahrt, das Single Ticket, kostet 1,60. Wichtig: Schottische Busfahrer sind sehr eigen – man braucht das Geld für das Ticket IMMER passend und beim Aussteigen sollte man sich IMMER einmal kurz beim Busfahrer bedanken. Ansonsten zeigt man sich sofort als Touri – also lieber davor Geld abzählen, beim Busfahrer einwerfen, nett sein Ticket bestellen und beim Verlassen des Busses ein kurzes „Cheers“ und schon ist man für den Busverkehr gerüstet.

Naja fast, denn noch eine Eigenart – man muss dem Busfahrer winken, damit er anhält. Also einmal lässig die Hand rausstrecken und dann wird man auch mitgenommen. Übrigens auch sehr wichtig – auch wenn die Schotten gerne behaupten, sie hätten ja nichts mit den restlichen Briten gemeinsam – die britische Ordnungsliebe teilen sie. Man stellt sich wirklich überall schön brav hintereinander an. So auch an der Bushaltestelle!

Edinburgh Insider Tipps

Restaurants, Pubs und Cafes

Edinburgh ist mit gleich mehreren Top Unis eine absolute Studentenstadt und das merkt man an jeder Ecke. Es gibt unfassbar viele tolle kleine Cafes, ein paar Besondere muss ich euch aber vorstellen. Das Cafe Class am Tollcross ist super und für Edinburgh preiswert. Egal ob Frühstück, Lunch oder Kuchen – dort gibt es immer eine feine Karte! Schokoladenfans müssen unbedingt eine heiße Schokolade im Chocolate Tree in Bruntsfield schlürfen und sich mit etwas Glück den begehrten Platz im Fenster ergattern.

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Wer Schweden mag, der kommt in einem der Peter’s Yard Cafes voll auf seine Kosten. Außerdem empfehlen kann ich das Project Coffee in Bruntsfield – guter Kaffee zu fairen Preisen, aber wie gesagt es gibt so viele tolle Cafes, dass man an einem Wochenende gar nicht alles schafft!

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Essen ist in Schottland nicht unbedingt günstig – oft gibt es aber mittags oder auch an Werktagen gute Angebote. So bietet das Montpeliers in Bruntsfield Montag-Donnerstag 2 Gänge für 10 Pfund oder das Revolution Montags 50% auf einige Speisen und bis Donnerstags Cocktail Happy Hour. Allerdings gilt hier: rechtzeitig reservieren!

Peters Yard Edinburgh

Und nun zum Klassiker – den Pubs. In Edinburgh geht man nicht in irgendwelche Clubs, die wahren Feste werden in Pubs gefeiert und das am Wochenende zu Live Bands und mit einem bunt gemischten Publikum. Wer es gemütlicher mag, der ist in der Golf Tavern gut aufgehoben, auch hier spielt Freitags eine Band und das Essen ist top. Ein Muss ist das Schottische Dessert Cranachan, ein Traum aus Himbeere, Whiskey und Haferflocken (die Creme Double ignorieren wir mal gekonnt)! Man trinkt Bier oder Cider und das am besten Draught vom Zapfhahn. Mehr los ist in den bei Studenten beliebten Pubs Finnegans (unbedingt Baby Guiness probieren!) und Malones. Im Grunde gibt es aber insbesondere rund um den Grassmarket zig Pubs.

Sightseeing

Edinburgh hat unfassbar viel zu bieten. Die historische Stadt, die auf altem Vulkangestein direkt am Meer erbaut wurde, hat viele Attraktionen. Wenn man genug Zeit hat, sollte man meiner Meinung nach als erstes einmal vom berühmten Castle, das über der Altstadt liegt, über die Royal Mile bis hinunter zum Holyrood Palace laufen. Sollte die Queen nicht gerade in ihrer Residenz in Schottland zu Gast sein, dann kann man den Palast auch besichtigen – meiner Meinung nur etwas für einen längeren Aufenthalt oder große Royal Fans.

Dann bietet sich eine Wanderung auf den Arthur’s Seat geradezu an, man läuft etwa 45 Minuten nach oben, aber es lohnt sich, der Blick über die Stadt, das Meer bis hin zu den Highlands und der berühmten Brücke über den Firth of Forth entschädigt definitiv. So kann man sich gut einen Überblick über die eigentlich überschaubare Stadt machen.

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Neben dem höchsten Berg, sollte man auch unbedingt den Calton Hill erklimmen. Der kleine Hügel mitten in der Stadt an der Princess Street ist wohl das Wahrzeichen der Stadt schlechthin und das dortige Monument das Postkartenmotiv überhaupt. Besonders zum Sonnenuntergang ist es dort toll.

 

Calton Hill Edinburgh

Einen Besuch wert ist zudem die Victoria Street, die bunten Läden zieren viele Postkarten und sind wirklich schön! Am besten geht man vom Grassmarket einmal die Straße hinauf Richtung Castle.

Insider Tipps Edinburgh

Informiert euch mal rechtzeitig, welche Musicals oder Konzerte gerade in der Stadt sind, besonders für Musicals bekommt man oft in den hinteren Reihen günstige Tickets und auch von dort sieht man super!

Edinburgh hat absoluten Grusel- und Fantasyfaktor. Mich wundert es kein bisschen, dass dort die Harry Potter Bücher ihren Ursprung haben. Harry Potter Fans sollten sich das The Elephant House nicht entgehen lassen, in dem Cafe wurde angeblich ein Großteil des ersten Buches verfasst. Auf dem Friedhof hinter der bekannten Bobby Statue – dem Greyfriars Kirkyard – sind auf den Grabsteinen den Harry-Potter Fans wohl sehr bekannte Namen zu finden: Thomas Riddel, Mc Gonagall, Moodie und Co. haben dort ihren Ursprung und dienten als Inspiration. Ebenso wie übrigens die George Heriot Schule nebenan, die mal eben Pate stand für das berühmte Hogwarts. Eine Straße weiter liegt auch die Poterrow…Da wundert mich gar nichts mehr in Sachen Harry Potter! Gruselfans können übrigens in Edinburgh eine von vielen Ghost Tours besuchen.

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Strand

Wer mehrere Tage in der Stadt hat, sollte sich unbedingt Zeit nehmen, einmal ans Meer hinaus zu fahren. Besonders empfehlen kann ich das Naturschutzgebiet zwischen Gullane und North Berwick, der Stadtstrand in Portobello lohnt sich meiner Meinung nach nicht. In Gullane gibt es das Deutsche Cafe Falko mit exzellentem Brot und Kuchen. Den Busfahrplan findet ihr hier.

Auch wunderschön ist der Botanische Garten, der sich fabelhaft mit einem Spaziergang am River Leith verbinden lässt. Der Spaziergang führt einen auch am Dean Village vorbei, das einen sofort auf das Schottische Hinterland versetzt, aber mittlerweile zur Stadt hinzugewachsen ist.

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Und wenn es wirklich nur regnet?

Auch wenn es meistens nur ein Schauer ist, es gibt in Edinburgh zahlreiche tolle Museen, die großteils sogar kostenlos sind. Das National Museum of Scotland zum Beispiel, das übrigens auch eine tolle Dachterrasse mit Cafe hat oder eine der vielen Art Galleries. In der National Gallery of Scotland ist auch ein schönes Restaurant zu finden! Das empfiehlt sich auch zur Tea-Time!

Das berühmte Castle ist leider relativ teuer und lohnt sich meiner Meinung nach nur, wenn man zum einen Zeit hat und zum anderen wirklich interessiert ist an der (Militär)-Geschichte Schottlands. Wenn man dort ist, dann sollte man sich um 1 Uhr Mittags nicht die traditionelle one o‘ clock gun entgehen lassen. Montags bis Samstags wird Punkt 13 Uhr ein Kanonenschuss abgefeuert. Der Ursprung dieser Tradition liegt in der Zeit der Seefahrer, als die Segelschiffe eine exakte Zeitvorgabe brauchten.

Edinburgh Castle

Shoppen

Also ich als Frau kann nur sagen: Shoppen in Edinburgh lohnt sich! Gut, ich liebe den nordischen Stil und genau den findet man dort auch. Insbesondere die vielen kleinen Läden in Bruntsfield rund um das Chocolate Tree (ja, ich nehme ein Schokoladen-Cafe als Zentrum meiner Orientierung) sind süß und eignen sich wunderbar für Geschenke, man sollte dort unbedingt mal in einen der kleinen Kartenläden schauen. Ansonsten kann ich ein wenig abseits vom Trubel der Princess Street die George Street empfehlen – Läden wie Antropologies, Jack Wills und Fatface lohnen sich einfach immer.

Letztendlich kann ich nur sagen, dass mich Edinburgh immer wieder aufs Neue fasziniert. Als Reiseführer kann ich den kleinen National Geographig Explorer empfehlen, handllich und übersichtlich und mit vielen guten Tipps!

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Also nichts wie rein in den Schottenrock (tragen sie nun eigentlich etwas darunter oder nicht?), Regenjacke (die man sowieso nicht braucht) eingepackt, Wanderschuhe an und los geht es. Wenn ihr noch Fragen habt, ich etwas vergessen haben sollte oder ihr auch noch tolle Edinburgh Insider Tipps habt, ran an die Tasten und her damit!

Cheers und liebste Grüße,

Hannah

Focaccia mit grünem Spargel und selbst gemachtem Bärlauch Pesto

Hej Hej ihr Lieben,

macht einmal die Augen zu (ok – nachdem ihr das gelesen habt) und stellt euch ein wunderschönes rotes Schwedenhaus in Småland vor. Mit weißen Fensterläden, einer Veranda, einem großen Garten, frischen und duftenden Kräutern, blühenden Obstbäumen, einer Katze, die sich in der Sonne räkelt und einer riesigen gedeckten Tafel und vielen guten Freunden.

Na – versteht ihr, was ich meine? Genau daran erinnert mich dieses Focaccia mit grünem Spargel und selbst gemachtem Bärlauch Pesto, das gleich zwei Frühlings-Genüsse vereint. Frischer Spargel bettet sich auf einen Dinkel-Hefeteig und einer feinen Schicht Brie. Das Tüpfelchen auf dem i ist aber das selbst gemachte grüne Pesto aus frischem Bärlauch, Schnittlauch und Basilikum, das nach dem Backen noch in hübschen Pünktchen auf dem mediterranen Fladenbrot Platz nimmt und so für eine erfrischende Optik sorgt.

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Bei den Kräutern könnt ihr natürlich nach Lust und Laune variieren – wer danach nicht nach Knoblauch riechen möchte wie ein alter Elch – womit wir wieder im schönen Schweden wären – der kann den Bärlauch je nach Saison einfach durch Petersilie oder für eine exotische Variante durch Koriander ersetzen. Am besten schmeckt das Brot, wenn man es mit guten Freunden teilt und dazu eine kühle Weißweinschorle genießt. Wer kein Gluten verträgt, der kann das Mehl je zur Hälfte durch Buchweizenmehl und Mais- oder Reismehl ersetzen, das funktioniert ganz wunderbar mit dem Ei, welches den Teig zusammen hält.

Ihr braucht für das fabelhafte Brot die folgenden Zutaten:

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Und so geht es:

  1. Gute Dinge brauchen bekanntlich Zeit. Setzt also den Hefeteig rechtzeitig an – das geht auch wunderbar über Nacht im Kühlschrank. Dafür zerbröselt ihr in einem kleinen Glas ½ Würfel frische Hefe (zur Not geht auch 1 Packung Trockenhefe) und mischt die Hefe mit 1 EL Honig und 2EL Olivenöl. Das lasst ihr kurz so stehen.
  2. In einer großen Schüssel mischt ihr das Mehl mit dem Salz. Dann füllt ihr das Glas mit der Hefe mit warmem Wasser auf und verrührt die Mischung kurz mit einer Gabel. Das Hefe-Wasser gebt ihr dann zum Mehl und verknetet die Zutaten, hier kommt jetzt auch das Ei hinzu.
  3. Den Hefeteig lasst ihr an einem warmen Ort 2-3 Stunden gehen oder ihr stellt ihn über Nacht in den Kühlschrank.
  4. Nachdem ihr es euch in der Zwischenzeit hoffentlich ebenso gemütlich in der Sonne gemacht habt wie der Hefeteig, heizt ihr den Ofen auf 200 Grad Umluft vor.
  5. Für das Pesto mixt ihr dann die Pinienkerne mit den Kräutern und dem restlichen Olivenöl. Wer mag kann das Pesto mit Salz und Pfeffer würzen – ich finde aber den puren Kräutergeschmack famos.
  6. Nun wascht ihr den Spargel und schneidet die Enden ab.
  7. Jetzt darf der Teig nochmal vorsichtig durchgeknetet werden, bevor er auf einem Backblech mit Backpapier ausgerollt wird. Den Brie schneidet ihr jetzt in feine Streifen und verteilt ihr auf dem Boden.
  8. Darauf dürfen jetzt noch die Spargelstangen Platz nehmen. Ein bisschen frischer Pfeffer und Meersalz kommen noch darüber und dann geht das Brot für etwa 20 Minuten auf oberer Schiene in den Ofen.
  9. Nach dem Backen verteilt ihr in Pünktchen das Pesto auf dem Focaccia.

Und jetzt schnell zurückversetzen in euren Tagtraum – vielleicht ist euch ja auch die Provence, die Toskana oder oder oder lieber als Schweden – egal, denn nun ist Genießen angesagt!

Sehr edel ist das Ganze übrigens auch mit weißem Spargel, statt Pesto könntet ihr wunderbar eine Erdbeer-Tomaten Salsa dazu reichen.

Ich wünsche euch einen erholsamen Tag und schicke liebe Grüße,

Hannah

Dinkel Lachs Flammkuchen

Hallo ihr Lieben,

es ist schon wieder Sonntag und das Wochenende war schneller vorbei als man schauen konnte. Dabei genieße ich es total an einem Samstag oder Sonntag einfach mal ganz in Ruhe in der Mittagssonne auf dem Balkon zu sitzen und – richtig – nichts zu machen. Außer vielleicht diesen unverschämt leckeren Dinkel Lachs Flammkuchen zu vernaschen. Nachdem ja genug Zeit bleiben muss, um an meiner Bräune und auch der – Sonne sei Dank – guten Laune zu arbeiten, muss dieser Flammkuchen ohne Weizen schnell fertig sein. Und ich verspreche euch, bei diesem einfachen Teig muss man wirklich nie wieder auf fertigen Teig aus dem Kühlregal zurück greifen. Nachdem ich ja keinen Speck esse, ist ein Flammkuchen mit Lachs eine super Alternative. Richtig gut ist übrigens für strenge Vegetarier auch die Feta und Tomaten Variante – on top ein Klecks Pesto und schon wird ein einfacher Flammkuchen zur Delikatesse. Und nachdem ich schon merke, wie euch das Wasser im Mund zusammen läuft, kommt hier jetzt schnell das Rezept.

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Ihr braucht für 2 Personen:

  • 250g Dinkelmehl
  • 8-10 EL Wasser
  • eine Prise Salz
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1 Packung Räucherlachs – bitte aus nachhaltigem Fang
  • 1 Becher Schmand oder Frischkäse
  • 1 Zwiebel in Scheiben
  • etwas frischen Pfeffer

Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 230 Grad vor. Wichtig ist, dass der Ofen richtig heiß ist, wenn ihr den Flammkuchen hinein gebt. Nur so wird das gute Stück auch schön knusprig.
  2. Dann knetet ihr aus dem Mehl, dem Wasser, dem Salz und Olivenöl den Teig. Evtl. müsst ihr noch mehr Wasser dazu geben. Ihr solltet aus dem Teig gut eine Kugel formen können und den Teig auf einem Backpapier dünn ausrollen.
  3. Auf dem Boden verteilt ihr dann den Frischkäse und pfeffert den Belag.
  4. Jetzt gebt ihr den Lachs auf den Flammkuchen und verteilt nur noch die Zwiebeln.
  5. Nach 15-20 Minuten ist der Flammkuchen fertig. Unbedingt auf einem Rost backen, dann wird er schön knusprig.

So – bei mir gibt es jetzt Inga Lindström – ja ich gebe es gerne zu – das ist für mich ein Schwedenurlaub vor dem TV.

Also in diesem Sinne, habt eine erfolgreiche Woche.

Alles Liebe,

Hannah

 

Himbeer-Minz-Smoothie mit vielen Antioxidantien

Hej Hej ihr Lieben,

heute habe ich wieder einen Smoothie für euch. Dieses Mal aber einen fruchtig roten Smoothie. Bei mir ist es nämlich mittlerweile schon Standard, dass nach dem Sport ein Smoothie sein muss. Der ist leicht, belastet den Magen nicht und sorgt mit dem natürlichen Fruchtzucker trotzdem dafür, dass die Energievorräte schnell wieder aufgefüllt werden.

Nachdem frische Beeren ja momentan leider noch keine Saison haben, greife ich gerne auf TK-Obst zurück – natürlich ungezuckert und naturbelassen. Am besten eignen sich hier eigentlich Himbeeren, die geben nebenbei dem Immunsystem Power und leisten einen positiven Beitrag zum Vitaminhaushalt. Grund genug also, zu den kleinen roten Power Beeren zu greifen.

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Ich mixe für 2 Gläser eine gute Handvoll Himbeeren mit einer Banane, einem kleinen Becher Naturjoghurt oder Magerquark, 1TL Chiasamen, Zimt oder Vanillepulver und für den besonderen Kick darf dann noch Minze mit in den Smoothie.

Grundsätzlich kommt außerdem bei mir immer ein kleines Glas Wasser mit in den Mixer, damit der Smoothie am Ende nicht einem Obstmus gleicht. Ich kann euch wie immer nur raten: Probiert an Obst und Gemüse aus, was das Zeug hält – denn so leicht, wie in Smoothies kommt ihr sonst nicht an Vitamine.

Ich wünsche euch viel Spaß damit!

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,

Hannah

Power Smoothie mit viel Magnesium & Proteinen

Hej hej ihr Lieben,

nach dem Sport gibt es nichts besseres als einen Power Smoothie!

Dieser hier gibt mit Banane und Avocado viel Kraft und sorgt dafür, dass die Magnesium Vorräte wieder aufgefüllt werden – das tut den Muskeln gut und schmeckt einfach richtig lecker!

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Für zusätzliche Proteine wandern bei mit entweder fettarme Bio-Milch oder Mandelmilch in den Mixer. Außerdem habe ich dieses Mal noch zwei Datteln und Nussmus mit püriert – danach war ich dann aber auch so richtig satt! Alles in allem sind solche Smoothies richtige Alleskönner – der Mix sorgt nicht nur für einen Energieschub, sondern mit Chiasamen und dem gesunden Fett der Avocado auch für schöne Haare, Haut und starke Nägel.

Veganer können diesen Smoothie zusätzlich durch grünes Gemüse aufpeppen, um somit den Eisenvorrat auf pflanzlicher Basis zu füllen.

Ihr braucht für 2 ausgepowerte Sporter:

  • 2 Bananen
  • 1/2 Avocado optional
  • 2TL Nussmus
  • 2 Datteln
  • 1 gute Prise Zimt
  • 1 gute Prise gemahlene Vanille
  • 250ml fettarme Milch oder eine vegane Alternative
  • 150ml Wasser
  • 1TL Chia Samen optional oder Leinsamen

Das wird dann so richtig gut gemixt – ich glaube die Nachbarn entwickeln so langsam mal einen Hass auf meinen Smoothie Mixer (dabei ist der eh schon vergleichsweise leise).

Wer mit dem Smoothie sein Frühstück ersetzen will, der sollte zusätzlich 4-5EL Haferflocken mit pürieren, aber dann auch das Wasser ein wenig erhöhen. Dann hat man das perfekte Frühstück To Go, das den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen und einem ausgewogenen Verhältnis aus Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten versorgt.

In diesem Sinne viel Spaß beim Mixen und noch einen tollen Sonntag.

Herzlichst,

Hannah

Tortano – herzhaft gefülltes Brot perfekt für den Weihnachtsbrunch

Hej Hej ihr Lieben,

bei lauter Plätzchen, Lebkuchen und süßen Sachen bekommt man irgendwann das dringende Bedürfnis nach etwas Herzhaftem. Kennt ihr das, man knetet Plätzchenteig, sticht Sterne aus, schmilzt Schoki und nascht und nascht und…braucht auf einmal ein deftiges Käsebrot mit sauren Gurken. So geht es zumindest mir meistens. Daher habe ich auch sofort zum Weihnachtsbrunch dieses herzhaft gefüllte Brot im Kopf gehabt. Das sieht nicht nur super aus, sondern schmeckt auch richtig lecker. Dabei hat man auch noch tausende Variationsmöglichkeiten.

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Das Grundrezept hierzu stammt aus Leila Lindholm’s Buch „Noch ein Stück“. Allerdings kann man wie gesagt bei der Füllung der Brote wirklich nach Lust und Laune variieren. Ich habe für dieses Brot Feta, gegrilltes Gemüse, eingelegte Tomaten und Oliven verwendet, aber man kann wirklich alles nehmen. Ich liebe auch die Variante mit Ziegenkäse, Honig und Walnüssen, aber auch klassische Füllungen für nicht Veggies mit Schinken, Tomaten, Feta etc. sind super lecker. Wer es exotisch mag, der kann auch eine Curry-Ananas Variante backen, mit Roter Bete Farbe ins Spiel bringen oder durch eine Lachs-Füllung für Hochgenuss sorgen. Ihr seht schon – das ist so ein richtiges Hannah Rezept – denn man kann einfach alles kombinieren.

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Habt keine Angst vor dem Hefeteig, mein Tipp ist eine gut verschließbare Schüssel, die sich an einem warmen Ort – sprich im Winter auf einer kuschlig warmen Heizung – besonders wohlfühlt. Ansonsten wird das schon von ganz alleine.

Hier kommt das Rezept.

Man braucht:

  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 2 TL Meersalz
  • 400g Dinkel- oder Roggenmehl, Hälfte Vollkorn
  • 1 Glas Oliven
  • 1 Packung Feta
  • 1 kleines Glas eingelegte Tomaten
  • 1 Glas gegrillte Paprika

Und so geht es:

  1. Die Hefe mit warmen Wasser, Olivenöl, Salz und Honig in einer großen Schüsel wirklich nur ganz kurz anrühren, dann 5 Minuten stehen lassen.
  2. Anschließend zunächst nach und nach das Mehl dazu geben. Es sollte ein elastischer Teig entstehen. Es kann sein, dass man evtl. etwas mehr Mehl oder Wasser braucht. Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben und sich zu einer Kugel formen lassen, aber trotzdem nicht allzu trocken sein.
  3. Den Teig mit ein bisschen extra Olivenöl bestreichen und auch ein wenig in die Schüssel unter die Teigkugel geben. So klebt danach nichts an. Die Schüssel dann mit einem leicht feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 40 Minuten auf die doppelte Größe aufgehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung klein schnippeln.
  5. Den Teig sehr vorsichtig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck ausrollen. Ich mache das immer direkt auf einem Backpapier. Wirklich nicht zu sehr drücken und ziehen, damit der Teig seine Lockerheit nicht verliert.
  6. Das Brot kann nun beliebig gefüllt und geformt werden. Diese Beschreibung ist für ein Tortano, es entsteht also ein gefüllter Brotkranz. Dazu das Rechteck an den langen Seiten mit etwas Wasser bestreichen und die Füllung auf dem Teig verteilen. Dann von der langen Seite her aufrollen und vorsichtig zu einem Kranz formen. Die Naht muss auf jeden Fall unten liegen.
  7. Den Ring mit ein wenig Mehl bestäuben, auf ein Backblech legen und nochmal etwa 30 Minuten zugedeckt gehen lassen. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 250°C vorheizen. Das Brot in die Mitte des Ofens schieben und die Temperatur sofort auf 200°C reduzieren. Etwa 35 Minuten backen. Macht sich auch super als Gastgeschenk. Und welche Variationen habt ihr so im Angebot?

Ich wünsche euch allen schon mal ein wunderschönes Wochenende und hoffe, dass sich der vorweihnachtliche Stress ein wenig in Grenzen hält. Immer dran denken, wobei es eigentlich an Weihnachten geht – und Stress oder Geschenke im Überfluss sind sicherlich nicht der wahre Grund für die Feiertage.

In diesem Sinne herzliche Grüße,

Hannah

 

 

Gebratener Manouri mit Honig & karamellisierten Nüssen auf Rucola

Hej Hej ihr Lieben,

letzten Samstag war ich mal wieder richtig ausgiebig im Bioladen hier einkaufen und tja, ich bin jedes Mal hin und weg von der Käsetheke dort. So eine Auswahl hat man wirklich selten. Viele wissen ja glaube ich, dass ich bevorzugt zu Ziegen- oder Schafskäse greife, einfach weil ich es besser vertrage. Dieser Manouri, ein sehr cremiger und weicher Käse, ist mein absoluter Geheimtipp. Er ist sehr viel neutraler und weicher im Geschmack als z.B. Feta und passt sowohl zu süßen als auch herzhaften Gerichten und verzaubert so auch Nicht-Liebhaber von Schafs- oder Ziegenkäse.

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Nachdem es auch noch frischen Rucola aus Eigenanbau gab, war klar, dass ich mal wieder dieses leckere Salätchen machen wollte.

In mein Einkaufskörbchen sind gewandert:

  • Rucola
  • 2 Scheiben Manouri
  • Nüsse
  • Evtl. Bio-Speck
  • Honig

Ich habe dafür ein frisches Bund Rucola mit einem leichten Senf-Balsamico Dressing angemacht. Dafür habe ich 2-3TL Senf, 3EL Olivenöl, 2-3EL Balsamico, Salz, Pfeffer und etwas Honig verrührt. Danach habe ich noch eine Handvoll Nüsse mit etwas Honig karamellisiert. Dafür lässt man 4EL Honig in einer Pfanne zerlaufen und löscht das mit etwas Wasser ab. Dann gibt man die Nüsse dazu, ich habe einfach eine Mischung genommen. Wer es exquisit mag, der nimmt Pinienkerne oder Pistazien.

Den Manouri brät man anschließend nur ganz kurz am besten in einer Steakpfanne von beiden Seiten an und gibt am Ende noch Honig darüber. Nicht Veggies können den Manouri übrigens hervorragend in Bio-Speck verpacken, in diesem Mäntelchen macht sich der Käse vorzüglich!

Probiert es unbedingt mal aus – auch als Vorspeise geht das natürlich sehr gut.

Viel Freude wünsche ich euch und ein schönes Wochenende, das ich übrigens – tadaaaaa – in Edinburgh verbringe. Es fühlt sich fast an wie Heimkommen, denn dort habe ich ja ein Semester studiert und ich freue mich so unfassbar auf die meiner Meinung nach schönste Stadt dieser Welt.

Fühlt euch gedrückt,

Hannah

Amsterdam sweet Amsterdam

Hej Hej ihr Lieben,

letztes Wochenende war es endlich endlich soweit – ich habe meine liebe Freundin Greta in Amsterdam besucht und es war einfach nur toll. Wir haben hauptsächlich die Zeit zusammen genossen, weshalb ich euch auch gar nicht so viele Tipps geben kann. Das könnte natürlich auch daran liegen, dass wir einfach nur von Café in Café gefallen sind – aber genau das dürfte euch Kaffee-Verrückten und Essens-Liebhaber da draußen ja eh am meisten interessieren.

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Meine absolute Empfehlung sind die 9 Straatjes – 9 kleine Straßen nebeneinander, die super schöne kleine Läden, Cafés und Restaurants beherbergen. Ein geniales Viertel, in dem man absolut immer etwas Schönes finden und die Zeit genießen kann. Amsterdam ist an sich ja eh schon grundentspannt, aber in diesem Szene-Viertel kann man es sich wirklich so richtig gut gehen lassen. Dort ist mein Geheimtipp das Pluk – ein zuckersüßes Café, das gesunde und frische Dinge auf die Teller der Genießer zaubert. Hier kann es schon sein, dass man ein wenig Geduld braucht, um einen Tisch auf der Galerie zu ergattern – aber das lohnt sich definitiv.

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Auch ein Tipp ist das „The Happy Pig“ – und nein dort gibt es nicht wie zunächst vermutet Burger oder Steak, sondern leckere Bio-Pfannkuchen in sämtlichen Variationen. Ich sage nur: Bringt großen Hunger mit. Die charmante Inhaberin trällert laut zu gute Laune Musik mit und man hat einfach sofort das Gefühl, dass Kalorien einfach mal Sendepause haben und man es sich so richtig gut gehen lassen sollte. Auch wenn ich mir danach geschworen habe nie wieder Pancakes zu essen – das war es wert!

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Auf jeden Fall sollte man in Amsterdam ein wenig weg vom Touristentrubel in die schönen kleinen Grachten, dort hat man fast das Gefühl, die Zeit sei ein bisschen stehen geblieben. Man kann übrigens in Amsterdam auch Kanus mieten und damit auf den kleinen Flüsschen paddeln, nachdem es aber bei uns hauptsächlich kalt und grau war, haben wir da eine heiße Schokolade vorgezogen.

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Ich hatte ja die perfekte Unterkunft auf einem quasi Hausboot, solltet ihr aber eine Schlafmöglichkeit brauchen, dann schaut euch unbedingt mal nach solchen schwimmenden Hotels auf Airbnb und Co. um. Das Gefühl auf dem Wasser aufzuwachen ist wirklich toll. In diesem Sinne nochmal tausend Dank an dich – meine liebe Greta. Wer es noch nicht weiß, Greta bloggt auf www.thesweetestcrumble.de über zuckersüße Leckereien, die das Leben ein bisschen schöner machen.

Ich wünsche euch einen tollen erholsamen Sonntag.

Herzlichst,

Hannah

 

Einfach mal Durchatmen – Tipps zum Abschalten und Entspannen

Hej Hej ihr Lieben,

heute habe ich mal etwas ganz anderes für euch. Passend zu einem eher grauen Sonntag möchte ich heute mal über etwas schreiben, was mir selbst sehr am Herzen liegt. Denn in der heutigen Zeit, in der so viele schreckliche Dinge passieren und der Alltagsstress oft belastet, ist es wichtig einen Gegenpol zu finden. Etwas, wobei man abschalten kann, den Kopf frei bekommen und Kraft tanken. Das können auch schon Kleinigkeiten sein, die einem persönlich gut tun und entspannen. Wer kennt das nicht: Stress im Job, Haushalt, ja – manchmal sogar Freizeitstress. Wir hetzen von Termin zu Termin und der Kalender wird immer voller. Dabei ist es sogar momentan Trend seinen Kalender individuell zu gestalten und schön bunt anzumalen sowie zu bekleben, damit man noch lieber damit arbeitet. Aber mal ehrlich: Wäre nicht das Sinnvollste ein Kalender, in dem einfach ab und zu mal nichts drin steht und Zeit für euch ist?

Auf jeden Fall möchte ich vorweg sagen, dass dieses Thema sehr individuell ist und jeder seine eigene Art hat zu entspannen. Dennoch denke ich, dass die richtige Sportart und die Natur nie verkehrt sind. Bei mir ist es z.B. das Laufen. Wenn ich mir erst mal meine Laufschuhe anziehe und los jogge, dann geht es mir gut. Ebenso ist es mit dem Schwimmen – wenn ich in das Wasser eintauche und meine Bahnen ziehe, verschwinden so manche Sorgen ganz von alleine.

Jetzt werden viele vielleicht sagen, sie haben keine Zeit regelmäßig schwimmen zu gehen oder einen anderen Sport zu betreiben. Das ist nicht schlimm, man muss sich nur ein paar Ruheoasen im Alltag schaffen. Das können Kleinigkeiten sein, die einem ein Lächeln in das Gesicht zaubern und schon hat man wieder mehr Energie. Vielleicht ist das bei einer berufstätigen Mutter auch einfach nur der Kaffee in der Mittagspause mit einer netten Kollegin – ich will euch nur sagen findet das, was euch gut tut und haltet daran fest. Das können auch Menschen sein, die euch gut tun. Ein Essen mit einer lieben Freundin kann so entspannend sein, wie eine Woche Urlaub!

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Aber wie kann man feststellen, was einem gut tut? Mir hilft es ungemein das aufzuschreiben. Ich schreibe jeden Morgen und Abend mein 5-Minuten Tagebuch – das ist kein Tagebuch im klassischen Sinne, sondern man hält dort kurz fest, was diesen Tag besonders schön machen könnte und wofür man dankbar ist. Und schon nach wenigen Tagen bemerkt man eine wirklich positive Veränderung – probiert es mal aus!

Noch eine andere Sache, die mir prima hilft abzuschalten ist Yoga. Allerdings bin ich eher der Typ für anstrengendes Power Yoga gemischt mit wenigen Meditationsübungen. Hier muss man sich denke ich erst einmal ein wenig durchprobieren, um „seinen“ Schwerpunkt zu finden. Ich habe mal einen richtigen Yoga Kurs gemacht, in dem man auch das bewusste Atmen lernt und viele Übungen macht. Jetzt habe ich meine Lieblingsabläufe, die ich bei Gelegenheit gerne mache. Ab und zu mache ich auch einfach zu Hause eine Yoga Session – hier kann ich Tara Stiles „Das ist Yoga“ sehr empfehlen. Allerdings sollte man sich die Grundkenntnisse in jedem Fall in einem Kurs aneignen, um nicht zu Hause etwas falsch zu machen.

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Nun ja und am Ende gibt es noch eine Sache, die mich sehr entspannt und ihr könnt es euch vielleicht schon denken: Das Kochen und Backen. Am Wochenende in Ruhe in der Küche zu stehen, gute Musik zu hören und etwas Neues auszuprobieren – etwas Besseres gibt es kaum.

Ich hoffe, dass hier vielleicht das ein oder andere Inspirierende für euch dabei war und auch ihr einen Ruhepol findet. Wichtig ist, immer auf sich selber zu achten, denn man hat nun mal nur seinen einen Körper.

In diesem Sinne quasi das Wort zum Sonntag. Genießt noch den freien Tag.

Herzlichst,

Hannah