Weihnachtsbäckerei – Frischkäse Nuss Plätzchen

Hallo ihr Lieben,

es ist Plätzchenzeit – pünktlich zum zweiten Advent gibt es deshalb noch ein Plätzchen Rezept von mir. Die Weihnachtsbäckerei ist eröffnet und heute präsentiere ich euch Frischkäse Nuss Plätzchen, die sogar ganz ohne Zucker auskommen und beinahe figurfreundlich sind. Wobei beim Plätzchenbacken verbrennt man ja auch Kalorien, insofern alles halb so wild!

Ich bin beim Backen eher ein ungeduldiger Mensch, alles mit vielen Schritten, viel Klimbim oder Ausstechen versuche ich zu vermeiden. Ich bewundere Freundinnen, die sich mit Hingabe dem Backen von süßen kleinen Sünden hingeben und diese in feinster Kleinarbeit verpacken – ich selbst habe nie die Geduld. Dafür gehen diese leichten Plätzchen wirklich schnell!

Kennt ihr das, gerade lauern überall Versuchungen, da muss man schon ein bisschen standhaft bleiben oder einfach gesunde Plätzchen selbst mitbringen. Außerdem muss man sich ja einfach ab und zu etwas gönnen!

Daher jetzt schnell zum Rezept.

Ihr braucht für etwa 35 Stück:

  • 80g Margarine oder Butter
  • 60g Frischkäse
  • 140g Dinkelmehl
  • Entweder 2EL Ahornsirup oder ein paar Tropfen Stevia
  • 1 Prise frische Vanille
  • 80g gemahlene Mandeln oder andere Nüsse nach Wahl
  • Nach Lust und Laune Kuvertüre oder Puderzucker zum Verzieren

Und so einfach geht es:

  1. Margarine oder Butter, Frischkäse, Nüsse, Vanille, Süße und Mehl rasch zu einer Teigkugel verkneten. Am besten geht das einfach mit den Händen. Seid bei Stevia in der Dosierung wirklich sehr sehr vorsichtig. Kleinste Mengen haben eine hohe Süßkraft und bei einer Dosis zu viel bekommt man einen unangenehmen Nebengeschmack. Also wohl oder übel zwischendurch den Teig naschen – welch ein Pech!
  2. In Folie gewickelt mindestens eine Stunde kalt stellen.
  3. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  4. Den Teig zu einer etwa 4cm dicken Rolle formen und in etwa 35 Plätzchen aufschneiden. Einfach Stück für Stück runterschneiden.
  5. Auf einem Backblech etwa 15-18 Minuten backen.
  6. Danach entweder mit Schokolade oder Puderzucker verzieren und in hübsche Keksdosen verpacken.

Liebste und weihnachtliche Grüße,

Hannah

Weihnachts-Cantuccini oder auch die Sache mit der Zeit

Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch einen wunderschönen ersten Advent mit diesen Weihnachts-Cantucchini. Zwar etwas spät, aber dennoch hoffe ich ihr hattet einen entspannten Tag und könnt den Sonntag noch schön ausklingen lassen. Diese Cantuccini tragen bei mir heute zumindest einen Teil zur weihnachtlichen Teerunde abends auf dem Sofa bei.

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Doch was mich eigentlich zu diesem Blog-Post bewegt ist etwas anderes. Ist es nicht merkwürdig? Kaum ist das Halloween Spektakel überstanden und die Zeitumstellung ist vorbei, spricht jeder schon von der Weihnachtszeit. Einmal ganz davon zu schweigen, dass man schon in der letzten Woche der Sommerferien Lebkuchen (ja ok, da sind sie immerhin noch frisch!) in sämtlichen Supermärkten findet und sich über die Horden an Schokonikoläusen in den Regalen wundert.

Weihnachtszeit – was bedeutet das eigentlich für mich?

Spannend finde ich, dass gerade jetzt alle großen Marken einen TV-Spot bringen, der sich emotional mit dem Thema Zeit befasst. Zeit schenken, Zeit nehmen, Zeit auch mal für sich selbst haben. “Stade Zeit” – wie es hier bei uns in Bayern heisst. Nun gut, auch hier stecken tolle Kreativ-Agenturen dahiner, die Marke und Umsatz ankurbeln wollen. Doch es ist doch tatsächlich so, dass sich die Menschen insbesondere zum Jahresende hin mehr mit diesem Thema befassen.

Auch ich versuche gerade, mir öfter mal Zeit zu nehmen: Zeit für die schönen Dinge im Leben, Zeit für meine Liebsten und ja, auch Zeit für mich selbst. Jeder muss dabei wissen, was einem gut tut und was einem wichtig ist. Soll die an sich ja eh schon oft hektische Adventszeit (was, nur noch 3 Wochen? Ich habe noch gar keine Geschenke!) nicht in Stress ausarten. Daher habe ich den Vorsatz, meine Zeit wieder sinnvoller zu nutzen. Ein Spaziergang mit meinem behinderten Bruder, Plätzchenbacken, ein besonders schöner Christkindlmarkt, meine liebste Yoga-Stunde. Das klingt banal, doch man sollte sich dieses Thema mal wieder mehr zu Herzen nehmen – meine ganz persönliche Meinung.

So und nachdem das jetzt wirklich das “Wort zum Sonntag” war, finde ich wir sollten zum Wesentlichen zurückkommen. Nämlich ganz wunderbaren Weihnachts-Cantuccini, die ohne Unmengen an Fett und Zucker auskommen und euch so auf ganz leichte und italienische Art und Weise die Adventszeit versüßen.

Ihr braucht für etwa 30-40 Stück:

  • 160g Dinkelmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1-2TL Spekulatiusgewürz oder Zimt, Vanille, Kardamom und eine Prise Pfeffer
  • 70g brauner Zucker
  • 1EL Butter oder Margarine
  • 1 Ei
  • 1EL Amaretto oder ähnlicher Likör – Espresso schmeckt sicher auch super
  • 150g gehackte Mandeln oder wahlweise auch ganze Nüsse

Und so einfach geht es:

  1. Zuerst alle trockenen Zutaten vermischen, dann Butter oder Margarine, das Ei und den Amaretto hinzugeben und zügig zu einem Teig verkneten.
  2. Die Nüsse darunter kneten und die Teigkugel in Folie gewickelt mindestens 30 Minuten kalt stellen. Je nach Temperatur auf dem Balkon oder im Kühlschrank.
  3. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  4. Den Teig in 5 Teile teilen und daraus Rollen mit je etwa 3cm Durchmesser formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und etwa 15-20 Minuten backen. Etwa 10 Minuten auskühlen lassen.
  5. Dann die Rollen vorsichtig in etwa 1cm dicke Scheiben schneiden und noochmals 10 Minuten knusprig backen.

Die Cantuccini sind hervorragend, um sie in Kaffee zu tunken! Ich liebe die süßen italienischen Kekse, die mal etwas anderes sind als die typischen Plätzchen.

In diesem Sinne freut euch auf ein weiteres weihnachtliches Rezept nächstes Wochenende und genießt die Zeit bis dahin!

Herzlichst,

Hannah

Insider Tipps Edinburgh – Pubs, Cafes & Co.

Hej Hej ihr Lieben oder wohl eher Cheers aus Edinburgh,

heute veröffentliche ich einen Beitrag, der mir schon ganz lange am Herzen liegt, denn heute komme ich endlich dazu, euch die besten Insider Tipps für Edinburgh zu geben – die meiner Meinung nach schönste Stadt der Welt! Ich warne euch vor, Edinburgh ist so unfassbar fotogen – es kommen viele viele Bilder! Korrekt ausgesprochen wird es übrigens richtig Schottisch “Edinbrrrrra” – und ja, die Schotten rollen das R mindestens genauso schön wie die Bayern.

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Ich habe in Edinburgh für 1 Semester studiert und demnach eine ganze Zeitlang dort gelebt und auch danach war ich schon zweimal dort. Es geht eben nichts über diese wunderschöne Schottische Stadt am Meer, die so unfassbar viel zu bieten hat! Ich versuche hier wirklich nur meine Top Tipps für Edinburgh zu geben, denn gefühlt könnte ich ein ganzes Buch darüber füllen. Ich habe mich dort unfassbar wohl gefühlt und hoffe, euch hiermit ein bisschen Schottland-Feeling zu vermitteln.

Edinburgh Insider Tipps

Wann ist der beste Reisezeitpunkt?

Ich habe im Wintersemester dort studiert und kann nur sagen, dass das Wetter halb so schlimm ist! So richtig kalt mit Minusgraden wird es dank des Golfstroms nicht und auch der Regen hält sich in Grenzen. Es empfiehlt sich dennoch der Zwiebel-Look, egal zu welcher Jahreszeit. Im August kann man die Stadt der Festivals im Glanze des Military Tattoos erleben – mit Sicherheit ein Erlebnis, aber voll und teuer!

Auch im Winter lohnt sich Edinburgh, der Weihnachtsmarkt dort ist wirklich schön und alles ist zauberhaft beleuchtet. Zu Silvester gibt es ein riesiges Festival, aber besorgt euch rechtzeitig Tickets! Egal zu welcher Jahreszeit: Edinburgh hat immer ein ganz eigenes Flair und ja sogar kalter grauer Nebel kann die Stadt in diese ganz besondere Atmosphäre versetzen. Ich persönlich möchte unbedingt nächstes Mal im Frühling oder Sommer dorthin.

Unterkunft

Nachdem ich dort gewohnt habe, kann ich es mir nicht mehr vorstellen in einem Hotel zu schlafen, irgendwie käme ich mir dann so als “Gast” vor. Daher habe ich bisher über Airbnb gebucht und hatte jedes Mal super viel Glück mit der Unterkunft. Mein liebstes und quasi “Heimatviertel” der Stadt ist der kleine Teil “Bruntsfield” an den Meadows. Im Viertel gibt es unzählige tolle Cafes und Läden, es ist sehr schön grün und ruhig und trotzdem ist man quer durch den Park sofort in der Altstadt. In Punkto Hotels habe ich zum Albyn Townhouse nur Gutes gehört und auch Martin’s Guesthouse sieht nicht schlecht aus. Generell empfiehlt es sich, rechtzeitig zu buchen.

Flug, Bus und Co.

Ab München kommt man am einfachsten und günstigsten mit Easyjet nach EDI! Vom Flughafen kommt man am besten mit dem Bus in die Stadt, der “Airlink” fährt wirklich oft, mindestens alle 10 Minuten geht der Expressbus direkt vom Airport ins Stadtzentrum. Hier empfiehlt sich direkt ein Return Ticket für 7,50 Pfund. Man braucht eine knappe halbe Stunde ins Zentrum.

In Edinburgh selbst kann man sehr viel zu Fuß machen, ansonsten empfiehlt sich der Bus, das Busnetz ist wirklich top. Ein Tagesticket kostet 4 Pfund, eine einfache Fahrt, das Single Ticket, kostet 1,60. Wichtig: Schottische Busfahrer sind sehr eigen – man braucht das Geld für das Ticket IMMER passend und beim Aussteigen sollte man sich IMMER einmal kurz beim Busfahrer bedanken. Ansonsten zeigt man sich sofort als Touri – also lieber davor Geld abzählen, beim Busfahrer einwerfen, nett sein Ticket bestellen und beim Verlassen des Busses ein kurzes “Cheers” und schon ist man für den Busverkehr gerüstet.

Naja fast, denn noch eine Eigenart – man muss dem Busfahrer winken, damit er anhält. Also einmal lässig die Hand rausstrecken und dann wird man auch mitgenommen. Übrigens auch sehr wichtig – auch wenn die Schotten gerne behaupten, sie hätten ja nichts mit den restlichen Briten gemeinsam – die britische Ordnungsliebe teilen sie. Man stellt sich wirklich überall schön brav hintereinander an. So auch an der Bushaltestelle!

Edinburgh Insider Tipps

Restaurants, Pubs und Cafes

Edinburgh ist mit gleich mehreren Top Unis eine absolute Studentenstadt und das merkt man an jeder Ecke. Es gibt unfassbar viele tolle kleine Cafes, ein paar Besondere muss ich euch aber vorstellen. Das Cafe Class am Tollcross ist super und für Edinburgh preiswert. Egal ob Frühstück, Lunch oder Kuchen – dort gibt es immer eine feine Karte! Schokoladenfans müssen unbedingt eine heiße Schokolade im Chocolate Tree in Bruntsfield schlürfen und sich mit etwas Glück den begehrten Platz im Fenster ergattern.

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Wer Schweden mag, der kommt in einem der Peter’s Yard Cafes voll auf seine Kosten. Außerdem empfehlen kann ich das Project Coffee in Bruntsfield – guter Kaffee zu fairen Preisen, aber wie gesagt es gibt so viele tolle Cafes, dass man an einem Wochenende gar nicht alles schafft!

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Essen ist in Schottland nicht unbedingt günstig – oft gibt es aber mittags oder auch an Werktagen gute Angebote. So bietet das Montpeliers in Bruntsfield Montag-Donnerstag 2 Gänge für 10 Pfund oder das Revolution Montags 50% auf einige Speisen und bis Donnerstags Cocktail Happy Hour. Allerdings gilt hier: rechtzeitig reservieren!

Peters Yard Edinburgh

Und nun zum Klassiker – den Pubs. In Edinburgh geht man nicht in irgendwelche Clubs, die wahren Feste werden in Pubs gefeiert und das am Wochenende zu Live Bands und mit einem bunt gemischten Publikum. Wer es gemütlicher mag, der ist in der Golf Tavern gut aufgehoben, auch hier spielt Freitags eine Band und das Essen ist top. Ein Muss ist das Schottische Dessert Cranachan, ein Traum aus Himbeere, Whiskey und Haferflocken (die Creme Double ignorieren wir mal gekonnt)! Man trinkt Bier oder Cider und das am besten Draught vom Zapfhahn. Mehr los ist in den bei Studenten beliebten Pubs Finnegans (unbedingt Baby Guiness probieren!) und Malones. Im Grunde gibt es aber insbesondere rund um den Grassmarket zig Pubs.

Sightseeing

Edinburgh hat unfassbar viel zu bieten. Die historische Stadt, die auf altem Vulkangestein direkt am Meer erbaut wurde, hat viele Attraktionen. Wenn man genug Zeit hat, sollte man meiner Meinung nach als erstes einmal vom berühmten Castle, das über der Altstadt liegt, über die Royal Mile bis hinunter zum Holyrood Palace laufen. Sollte die Queen nicht gerade in ihrer Residenz in Schottland zu Gast sein, dann kann man den Palast auch besichtigen – meiner Meinung nur etwas für einen längeren Aufenthalt oder große Royal Fans.

Dann bietet sich eine Wanderung auf den Arthur’s Seat geradezu an, man läuft etwa 45 Minuten nach oben, aber es lohnt sich, der Blick über die Stadt, das Meer bis hin zu den Highlands und der berühmten Brücke über den Firth of Forth entschädigt definitiv. So kann man sich gut einen Überblick über die eigentlich überschaubare Stadt machen.

EdinburghInsider Tipps Edinburgh

Neben dem höchsten Berg, sollte man auch unbedingt den Calton Hill erklimmen. Der kleine Hügel mitten in der Stadt an der Princess Street ist wohl das Wahrzeichen der Stadt schlechthin und das dortige Monument das Postkartenmotiv überhaupt. Besonders zum Sonnenuntergang ist es dort toll.

 

Calton Hill Edinburgh

Einen Besuch wert ist zudem die Victoria Street, die bunten Läden zieren viele Postkarten und sind wirklich schön! Am besten geht man vom Grassmarket einmal die Straße hinauf Richtung Castle.

Insider Tipps Edinburgh

Informiert euch mal rechtzeitig, welche Musicals oder Konzerte gerade in der Stadt sind, besonders für Musicals bekommt man oft in den hinteren Reihen günstige Tickets und auch von dort sieht man super!

Edinburgh hat absoluten Grusel- und Fantasyfaktor. Mich wundert es kein bisschen, dass dort die Harry Potter Bücher ihren Ursprung haben. Harry Potter Fans sollten sich das The Elephant House nicht entgehen lassen, in dem Cafe wurde angeblich ein Großteil des ersten Buches verfasst. Auf dem Friedhof hinter der bekannten Bobby Statue – dem Greyfriars Kirkyard – sind auf den Grabsteinen den Harry-Potter Fans wohl sehr bekannte Namen zu finden: Thomas Riddel, Mc Gonagall, Moodie und Co. haben dort ihren Ursprung und dienten als Inspiration. Ebenso wie übrigens die George Heriot Schule nebenan, die mal eben Pate stand für das berühmte Hogwarts. Eine Straße weiter liegt auch die Poterrow…Da wundert mich gar nichts mehr in Sachen Harry Potter! Gruselfans können übrigens in Edinburgh eine von vielen Ghost Tours besuchen.

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Strand

Wer mehrere Tage in der Stadt hat, sollte sich unbedingt Zeit nehmen, einmal ans Meer hinaus zu fahren. Besonders empfehlen kann ich das Naturschutzgebiet zwischen Gullane und North Berwick, der Stadtstrand in Portobello lohnt sich meiner Meinung nach nicht. In Gullane gibt es das Deutsche Cafe Falko mit exzellentem Brot und Kuchen. Den Busfahrplan findet ihr hier.

Auch wunderschön ist der Botanische Garten, der sich fabelhaft mit einem Spaziergang am River Leith verbinden lässt. Der Spaziergang führt einen auch am Dean Village vorbei, das einen sofort auf das Schottische Hinterland versetzt, aber mittlerweile zur Stadt hinzugewachsen ist.

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Und wenn es wirklich nur regnet?

Auch wenn es meistens nur ein Schauer ist, es gibt in Edinburgh zahlreiche tolle Museen, die großteils sogar kostenlos sind. Das National Museum of Scotland zum Beispiel, das übrigens auch eine tolle Dachterrasse mit Cafe hat oder eine der vielen Art Galleries. In der National Gallery of Scotland ist auch ein schönes Restaurant zu finden! Das empfiehlt sich auch zur Tea-Time!

Das berühmte Castle ist leider relativ teuer und lohnt sich meiner Meinung nach nur, wenn man zum einen Zeit hat und zum anderen wirklich interessiert ist an der (Militär)-Geschichte Schottlands. Wenn man dort ist, dann sollte man sich um 1 Uhr Mittags nicht die traditionelle one o’ clock gun entgehen lassen. Montags bis Samstags wird Punkt 13 Uhr ein Kanonenschuss abgefeuert. Der Ursprung dieser Tradition liegt in der Zeit der Seefahrer, als die Segelschiffe eine exakte Zeitvorgabe brauchten.

Edinburgh Castle

Shoppen

Also ich als Frau kann nur sagen: Shoppen in Edinburgh lohnt sich! Gut, ich liebe den nordischen Stil und genau den findet man dort auch. Insbesondere die vielen kleinen Läden in Bruntsfield rund um das Chocolate Tree (ja, ich nehme ein Schokoladen-Cafe als Zentrum meiner Orientierung) sind süß und eignen sich wunderbar für Geschenke, man sollte dort unbedingt mal in einen der kleinen Kartenläden schauen. Ansonsten kann ich ein wenig abseits vom Trubel der Princess Street die George Street empfehlen – Läden wie Antropologies, Jack Wills und Fatface lohnen sich einfach immer.

Letztendlich kann ich nur sagen, dass mich Edinburgh immer wieder aufs Neue fasziniert. Als Reiseführer kann ich den kleinen National Geographig Explorer empfehlen, handllich und übersichtlich und mit vielen guten Tipps!

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Also nichts wie rein in den Schottenrock (tragen sie nun eigentlich etwas darunter oder nicht?), Regenjacke (die man sowieso nicht braucht) eingepackt, Wanderschuhe an und los geht es. Wenn ihr noch Fragen habt, ich etwas vergessen haben sollte oder ihr auch noch tolle Edinburgh Insider Tipps habt, ran an die Tasten und her damit!

Cheers und liebste Grüße,

Hannah

Burrito Bowl – schnell und gesund

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich zurück und das mit einem direkt langweiligen Burrito Bowl Rezept, das aber umso schneller fertig ist und super gut schmeckt. Ich liebe ja so einfache Gerichte, hier wandern lauter gesunde Sachen in eine Schüssel, die sonst in einen Burrito gewickelt werden würden – und ganz ehrlich: Wie man diese Wraps halbwegs sexy isst, das weiss nun wirklich kein Mensch. Das ist bei dieser Bowl deutlich einfacher und noch dazu sehen die einzelnen Zutaten so hübsch aus!

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Bei mir gab es dieses Mal:

  • 1 Avocado in Würfel geschnitten
  • 1 grosse Tasse Reis – sogar vom Vortag
  • 1/2 kleine Dose Mais
  • Eine Handvoll Cherrytomaten
  • Fettarmer Kräuterquark
  • Etwas geriebener Käse
  • Viel Chilisalz und frischen Pfeffer

Eigentlich müsst ihr nur alles hübsch anrichten und es euch dann so richtig schmecken lassen! Es eignet sich auch super für Resteverwertung. Auch passen Kidneybohnen so richtig gut dazu oder eben für die nicht Vegetarier Hühnchen oder Thunfisch.

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So, mein fester Plan ist es auch, euch wieder öfter auf dem Laufenden zu halten. Die Fotografie hat mich in letzter Zeit voll und ganz gepackt. Also freut euch auf neue tolle Ideen und Rezepte.

Viele liebe Grüße,

Hannah

Tomaten und Bohnen aus dem Ofen als perfekte Grillbeilage

Hallo ihr Lieben,

endlich tut sich hier mal wieder etwas – und zwar habe ich für euch passend zur Jahreszeit (mal ehrlich: Sommer, wo hast du dich versteckt?) ein frisches und leichtes Gericht aus dem Ofen. Nicht-Vegetarier geben für ein rauchiges Aroma noch Speck in Würfeln mit dazu und kommen dann auch voll auf ihre Kosten.

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Um was es geht? Um Cocktailtomaten, die gerade jetzt endlich mal aus der Region kommen und nach etwas schmecken und um gesunde weiße Bohnen, die ich im Biomarkt aus dem Glas kaufe.

Ich bin ja ein riesen Fan von Gerichten, die einfach im Ofen von ganz alleine fertig werden. In der Zwischenzeit kann man schon mal die Küche sauber machen, abspülen oder einfach faul in der Sonne liegen.

Das braucht ihr als Beilage oder für 2:

  • 2 Gläser weiße Bohnen
  • 750g Cocktailtomaten
  • 2EL Olivenöl
  • 100ml Gemüsebrühe
  • Frische Kräuter nach Wahl, besonders gut schmeckt Oregano
  • 8 Knoblauchzehen (ja tatsächlich!)

Und so geht es:

  1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen bzw. den Grill anheizen.
  2. In einer Auflaufform die Tomaten und die ganzen Knoblauchzehen sowie Oregano verteilen und 20 Minuten backen.
  3. Dann kommen die Bohnen und die Brühe dazu und man schmort das Gemüse nochmal 10 Minuten. Am Ende nochmal kräftig würzen.
  4. Dazu nach Wunsch etwas Brot reichen oder mit Parmesan bestreuen.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende.

Viele Grüße

Hannah

Auf Reisen als Stewardess – Interview für HRS

Hej Hej ihr Lieben,

ja – in letzter Zeit war es hier eher ruhig, das gebe ich zu. In der Zwischenzeit habe ich aber für euch an einem schönen Projekt gearbeitet, das mich mal wieder in meine Zeit als Stewardess zurückversetzt hat. Tatsächlich sind meine Beiträge über das Reisen als Stewardess unglaublich gut besucht, das Thema “Flugbegleiter-Sein” beschäftigt doch so einige.

Es ist aber auch spannend aus dem Nähkästchen zu plaudern – wie ist es wirklich, das Leben über den Wolken? Welche Klischees treffen zu? Ständig auf den Beinen, heute Sushi in Japan, morgen in Hamburg und übermorgen New York? Und wie ist das eigentlich so mit der Familie und dem Privatleben? All diese spannenden Dinge verrate ich euch in meinem Interview für das digitale Reisemagazin “unterwegs”, das zum Hotelportal HRS gehört, ich habe mich sehr über diese Anfrage gefreut, denn wie ihr wisst war die Zeit als Flugbegleiterin beim Kranich grandios und ich habe jeden Moment genossen, auch wenn manchmal nur noch die Füße weh getan haben und jeder Augenblick zu Hause Gold wert war!

Hier findet ihr das Interview und erfahrt mehr und wenn jemand Fragen dazu hat, wie es so ist aus dem Köfferchen zu leben – immer her damit!

In diesem Sinne bis ganz bald und herzliche Grüße,

Eure Hannah

Orientalisches Linsen Curry oder eine exotische Genussreise

Hallo ihr Lieben,

heute entführe ich euch mit einem Linsen Curry auf eine kulinarische Genussreise in exotische Länder. Geht also mit mir mit auf Entdeckertour und glaubt mir – spätestens wenn der Duft von Knoblauch, Curry, Kümmel und Kokos durch eure Küche zieht – seid ihr geschmacklich auf Reisen mit diesem super einfachen und schnellen orientalischem Linsen Curry mit einem Spritzer frische Zitrone und Kokosmilch.

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Mich erinnert ein Curry immer wieder an meinen ersten Besuch in Indien. Wir sind in Delhi gelandet und was soll ich sagen – man ist erst einmal vollkommen überwältigt. Diese Gerüche, Bilder, Farben, ja auch diese Armut und trotzdem Lebensfreude – man kann es schlecht beschreiben. Ich weiß noch, dass mir als erstes all die herumstreunenden Hunde am Flughafen aufgefallen sind, bevor ich von der feuchten Luft erschlagen meinen Blick nicht von all den Menschen auf den Straßen abwenden konnte. Hat man seine anfängliche Scheu erst einmal überwunden und lässt sich auf Indien ein, dann ist es ein ganz ganz tolles Land! Ich wurde nirgends so herzlich empfangen und ja, ich habe dort auch das leckerste Curry auf dieser Welt gegessen!

Damit kann dieses einfache Linsencurry zwar nicht ganz mithalten, aber es ist dafür ruck zuck auf dem Tisch und nebenbei noch super gesund. Linsen sind eine tolle Alternative für Vegetarier und Veganer, da sie sehr viel Protein enthalten. Wem das Linsen Curry allein nicht ausreicht, der kann natürlich noch Reis dazu kochen oder ein Fladenbrot dazu essen.

Ihr braucht dafür auch nicht viel – das meiste hat man sicherlich im Haus. Das Rezept ist für zwei hungrige Curry-Liebhaber.

Das wandert in den Kochtopf:

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Und so geht es:

  1. Ihr braucht einen großen Topf oder eine Pfanne. Ein Wok geht sicherlich auch wunderbar. Darin schmelzt ihr als erstes das Kokosöl.
  2. Dazu gebt ihr dann die Gewürze zusammen mit dem klein gehackten Knoblauch und der fein geschnittenen Chili. Dann kommt auch die Zwiebel dazu. Oh Gott wie das duftet!
  3. Wenn die Zwiebeln glasig sind, gebt ihr das Tomatenmark und die Linsen dazu.
  4. Nach 2-3 Minuten löscht ihr die Linsen dann mit der Kokosmilch ab und reduziert die Hitze. Die Linsen müssen jetzt etwa 10 Minuten kochen, vielleicht müsst ihr noch ein klein wenig Wasser dazu geben, je nach gewünschter Konsistenz am Ende.
  5. Zum Schluss kommt der Zitronensaft dazu und evtl. noch ein wenig Salz und Pfeffer.

Das war’s auch schon. Ihr seht, das geht wunderbar einfach und schnell und schmeckt nicht nur Vegetariern und Veganern so richtig gut. Selbstverständlich könnte man auch noch verschiedenes Gemüse mit hineinschnippeln, hier könnt ihr euch wie immer austoben.

Bei mir geht es nächste Woche zwar nicht nach Indien, aber dafür an den Gardasee.

Ganz viel Spaß und viele Grüße,

Hannah

Von Rhabarber Pie & Fitness Studios – oder auch eine neu entdeckte Liebe

Hej Hej ihr Lieben,

heute geht es um einen Rhabarber-Pie – Rhabarer ist etwas, was ich früher absolut nicht gemocht habe. Es ist schon komisch, dass es Dinge gibt, die einem als Kind gar nicht zusagen und irgendwann lernt man sie dann doch lieben.

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Ähnlich war es mit mir und Fitness Studios – früher hätten mich in eine „Muckibude“ keine zehn Pferde rein gebracht. Dabei ist es total amüsant –es gibt die Pumper, die Geräusche von sich geben – da bekommt man Angst, dann gibt es die Mädels, die nur im Sport-BH trainieren nach dem Motto Sehen und Gesehen werden und natürlich noch diejenigen, die eigentlich gar nicht trainieren, sondern nur so tun als ob.

Warum ich euch das erzähle? Seit Anfang des Jahres bin ich selber Mitglied eines Fitness Clubs. Und zu welcher Gruppe ich gehöre? Ich gehöre zu denen, die dreimal die Woche ins Pilates gehen in bequemen Yogi-Klamotten und einmal pro Woche trainiere ich auch an Geräten – seitdem geht es mir besser denn je. Wichtig war nur für mich, dass ich mich so richtig wohl fühle und habe zum Glück einen Club gefunden in dem das der Fall ist. Ich kann euch hier nur raten macht Probetrainings, testet verschiedene Studios und lasst euch beraten. Im Zweifelsfall muss man sich dann auch bewusst sein, dass professionelle Kurse, ein guter Service und Kompetenz ihren Preis haben. Deshalb sind die ganz billigen Studios dann auch von Anfang an für mich ausgeschieden. Ein wesentlicher Aspekt war für mich auch, dass das Studio Body Balance anbietet. Die Mischung aus Yoga, Pilates, Tai Chi und Kraftübungen bringt mich einfach unglaublich ins Gleichgewicht.

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So – aber zurück zum Wesentlichen. Denn eigentlich wollte ich ja von meiner neu entdeckten Liebe zum Rhabarber erzählen. Das saure – übrigens – Gemüse macht sich hervorragend in einem Streusel Kuchen. Rhabarber sollte immer geschält werden, die Stangen halten übrigens ähnlich wie Spargel länger, wenn man sie in ein feuchtes Küchentuch wickelt.  Ich konnte mich nicht zwischen einem Käsekuchen und einem Rührteig entscheiden – also ist es einfach ein Zwischending in Form eines Quark-Öl Teigs geworden. Dazu gab es dann noch leckere Zimtstreusel aus Mandeln und Haferflocken und ich muss gestehen, dass ich beim nächsten Mal mit Sicherheit die doppelte Menge an Streuseln machen werde. Da werde ich einfach schwach. Wie immer backe ich mit Dinkelmehl und ohne Zucker. Stattdessen habe ich Agavensirup genommen, genauso gut ginge aber auch Ahornsirup – und den muss ich unbedingt wieder auf meine Einkaufsliste setzen.

Apropos Einkaufsliste – diese Dinge braucht ihr für den Rhabarber Pie:

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Und so geht es:

  1. Als erstes heizt ihr den Ofen auf 180 Grad vor und fettet eine Pie Form mit neutralem Pflanzenöl. Am besten verteilt ihr dann auch direkt 1-2 EL Mehl in der Form, dann bleibt danach mit Sicherheit kein Teig kleben. Und ja – hier bin ich jetzt auch schlauer – genau das habe ich nämlich vergessen.
  2. Jetzt mischt ihr alle Zutaten für den Quark Öl Teig. Dafür verrührt ihr einfach das Mehl mit dem Backpulver und Salz, den Quark mit dem Vanillepulver, die Hälfte des Öls, das Ei und die Hälfte des Agaven- oder Ahornsirups. Wer es süßer mag, kann hier auch etwas mehr verwenden. Der Teig darf jetzt 10 Minuten ruhen.
  3. Die Zeit nutzt ihr und schält den Rhabarber mit einem Gemüse Schäler und entfernt die Enden jeweils. Den Rhabarber könnt ihr dann in feine Würfel schneiden.
  4. Nun könnt ihr den Teig in der Kuchenform verteilen. Darauf darf sich dann sanft der Rhabarber betten, bevor ihr aus den übrigen Zutaten die Streusel knetet.
  5. Zum Schluss verteilt ihr noch die Streusel auf dem Kuchen und dann darf der Rhabarber Pie für 30 Minuten in den Ofen. Wie immer verrät am Ende eine Stäbchenprobe, ob der Kuchen noch ein paar Minütchen auf der Sonnenbank vertragen kann.
  6. Besonders gut passt dazu übrigens leicht aufgeschlagene Vanille Creme bestehend aus Creme Fraiche und gemahlener Vanille.

Dann lasst es euch mal schmecken und denkt immer daran, manche Sachen, die man früher nicht mochte, sollte man einfach ab und zu ausprobieren und ihnen eine zweite Chance geben. So steht es übrigens bei mir auch um Sushi – aber das ist eine andere Geschichte.

Habt ein tolles Wochenende.

Herzlichst,

Hannah

 

 

Focaccia mit grünem Spargel und selbst gemachtem Bärlauch Pesto

Hej Hej ihr Lieben,

macht einmal die Augen zu (ok – nachdem ihr das gelesen habt) und stellt euch ein wunderschönes rotes Schwedenhaus in Småland vor. Mit weißen Fensterläden, einer Veranda, einem großen Garten, frischen und duftenden Kräutern, blühenden Obstbäumen, einer Katze, die sich in der Sonne räkelt und einer riesigen gedeckten Tafel und vielen guten Freunden.

Na – versteht ihr, was ich meine? Genau daran erinnert mich dieses Focaccia mit grünem Spargel und selbst gemachtem Bärlauch Pesto, das gleich zwei Frühlings-Genüsse vereint. Frischer Spargel bettet sich auf einen Dinkel-Hefeteig und einer feinen Schicht Brie. Das Tüpfelchen auf dem i ist aber das selbst gemachte grüne Pesto aus frischem Bärlauch, Schnittlauch und Basilikum, das nach dem Backen noch in hübschen Pünktchen auf dem mediterranen Fladenbrot Platz nimmt und so für eine erfrischende Optik sorgt.

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Bei den Kräutern könnt ihr natürlich nach Lust und Laune variieren – wer danach nicht nach Knoblauch riechen möchte wie ein alter Elch – womit wir wieder im schönen Schweden wären – der kann den Bärlauch je nach Saison einfach durch Petersilie oder für eine exotische Variante durch Koriander ersetzen. Am besten schmeckt das Brot, wenn man es mit guten Freunden teilt und dazu eine kühle Weißweinschorle genießt. Wer kein Gluten verträgt, der kann das Mehl je zur Hälfte durch Buchweizenmehl und Mais- oder Reismehl ersetzen, das funktioniert ganz wunderbar mit dem Ei, welches den Teig zusammen hält.

Ihr braucht für das fabelhafte Brot die folgenden Zutaten:

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Und so geht es:

  1. Gute Dinge brauchen bekanntlich Zeit. Setzt also den Hefeteig rechtzeitig an – das geht auch wunderbar über Nacht im Kühlschrank. Dafür zerbröselt ihr in einem kleinen Glas ½ Würfel frische Hefe (zur Not geht auch 1 Packung Trockenhefe) und mischt die Hefe mit 1 EL Honig und 2EL Olivenöl. Das lasst ihr kurz so stehen.
  2. In einer großen Schüssel mischt ihr das Mehl mit dem Salz. Dann füllt ihr das Glas mit der Hefe mit warmem Wasser auf und verrührt die Mischung kurz mit einer Gabel. Das Hefe-Wasser gebt ihr dann zum Mehl und verknetet die Zutaten, hier kommt jetzt auch das Ei hinzu.
  3. Den Hefeteig lasst ihr an einem warmen Ort 2-3 Stunden gehen oder ihr stellt ihn über Nacht in den Kühlschrank.
  4. Nachdem ihr es euch in der Zwischenzeit hoffentlich ebenso gemütlich in der Sonne gemacht habt wie der Hefeteig, heizt ihr den Ofen auf 200 Grad Umluft vor.
  5. Für das Pesto mixt ihr dann die Pinienkerne mit den Kräutern und dem restlichen Olivenöl. Wer mag kann das Pesto mit Salz und Pfeffer würzen – ich finde aber den puren Kräutergeschmack famos.
  6. Nun wascht ihr den Spargel und schneidet die Enden ab.
  7. Jetzt darf der Teig nochmal vorsichtig durchgeknetet werden, bevor er auf einem Backblech mit Backpapier ausgerollt wird. Den Brie schneidet ihr jetzt in feine Streifen und verteilt ihr auf dem Boden.
  8. Darauf dürfen jetzt noch die Spargelstangen Platz nehmen. Ein bisschen frischer Pfeffer und Meersalz kommen noch darüber und dann geht das Brot für etwa 20 Minuten auf oberer Schiene in den Ofen.
  9. Nach dem Backen verteilt ihr in Pünktchen das Pesto auf dem Focaccia.

Und jetzt schnell zurückversetzen in euren Tagtraum – vielleicht ist euch ja auch die Provence, die Toskana oder oder oder lieber als Schweden – egal, denn nun ist Genießen angesagt!

Sehr edel ist das Ganze übrigens auch mit weißem Spargel, statt Pesto könntet ihr wunderbar eine Erdbeer-Tomaten Salsa dazu reichen.

Ich wünsche euch einen erholsamen Tag und schicke liebe Grüße,

Hannah

Key Lime Pie – glutenfrei, low carb und ohne Zucker

Hej Hej,

nachdem der unschlagbar gute und sogar glutenfreie Kokos-Mango Kuchen so gut bei euch ankam, habe ich hier noch einen Key Lime Pie, der der bisherigen Tarte durchaus Konkurrenz machen kann.

Kurzgeschichte dazu: Ich habe 5 super gute Limetten geschenkt bekommen, die dringend in einen Kuchen wandern wollten. Ich sage euch – dieser Kuchen schmeckt nach Sommer pur. Nach Gartenparties, nach Grillen auf dem Balkon, nach Sonnenduft in der Nase, nach einem Hugo mit Freundinnen – nach allem, was Spaß macht eben.

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Das Grundrezept findet ihr hier. Der Boden ist dieses Mal nur auf Basis von Mandeln, zur Kokos-Füllung habe ich dieses Mal neben den Limetten noch griechischen Joghurt gegeben. Die perfekte Tarte für den Sommer sage ich euch!

Ihr braucht:

  • 200g Mandeln
  • 4EL Kokosöl
  • 3EL Agavensirup oder Ahornsirup
  • 1Prise Salz

Für die Füllung:

  • 2 Dosen Kokosmilch, die über Nacht im Kühlschrank waren
  • 150g griechischer Joghurt
  • Saft von 5 Limetten – eine könnt ihr auch als Deko aufheben
  • 3EL Ahornsirup

Und so geht es:

  1. Als erstes wie immer den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Dann knetet ihr alle Zutaten für den Teig zu einem Mürbeteig-ähnlichen Teig.
  3. In eine Springform gebt ihr Backpapier oder fettet sie gut mit Kokosöl aus.
  4. Dann verteilt ihr den Teig in der Form und drückt ihn vorsichtig gut an – auch am Rand zieht ihr den Teig ein wenig hoch.
  5. 18 Minuten backen und dann auskühlen lassen.
  6. Für die Füllung schlagt ihr die Kokosmilch mit den anderen Zutaten wie Sahne auf.
  7. Jetzt nur noch die Füllung auf dem Boden verteilen und hübsch dekorieren.

Sichert euch dann schnell ein Stück – ich sagen euch, der war schneller weg, als ich schauen konnte!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß damit.

Viele Grüße,

Hannah